Sonntag, 20. August 2017

Zweifache Gift-Spritzung gegen Disteln – angeblich ohne Gefährdung

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Guten Tag!

Heddesheim, 25. Oktober 2010. Die Gemeindeverwaltung Heddesheim erklärt auf Nachfrage, dass auf einem für eine Wildblumenweise geplanten Gelände in der Nähe des Badesees zwei Mal das Mittel U46-M fluid gespritzt wurde. Angeblich geht von dem Mittel keine Gefährdung aus und angeblich wirkt es nur gezielt gegen Disteln.

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Gespritzte "Blumenwiese". Bild: heddesheimblog

Die Gemeinde Heddesheim beantwortete unsere email vom 15. Oktober 2010 am 20. Oktober 2010 – zunächst ohne Angabe des Namens des eingesetzten Produkts, schickte auf Nachfrage aber das Datenblatt zu U46-M Fluid.

Besonders interessant: Es handelt sich um ein günstiges Mittel, um Disteln in Getreidefeldern zu bekämpfen. Im vorliegenden Fall wurde aber ein Gelände gespritzt, auf dem „Wildblumen“ angepflanzt werden sollen und keinesfalls Getreide.

Die Gemeindeverwaltung unterstellt, dass die Distel das Hochkommen der Blumen „erschweren, wenn nicht sogar verhindern“ würde. Dabei ist nicht die Distel der größte „Verhinderer“, sondern der Boden. Stark überdüngte Böden werden von der Distel und auch der Brennessel bevorzugt – die allermeisten „Wildblumen“ lieben aber nährstoffarme Böden und wachsen nur schlecht auf stickstoffhaltigen Böden. Disteln hin oder her.

Die Antwort lautete:
„Es handelt sich um ein zugelassenes Unkrautvernichtungsmittel zur Entfernung von Disteln, das in Abstimmung mit Fachleuten eingesetzt wird. Es ist zugelassen für alle Getreidearten und auf Grünland und wirkt speziell gegen Disteln.

Das Mittel wurde zwei Mal aufgebracht. Vor sechs Wochen war der Bauhof selbst dort. Da nun das Wetter noch gut war und der Distelbefall weiterhin stark war, wurde es ein zweites Mal aufgebracht. Dies geschah durch eine Fachfirma.
Insbesondere war die Maßnahme notwendig, um die Voraussetzungen für die Aussaat einer Wildblumenwiese auf dem betroffenen Grundstück zu schaffen (Umpflügen). Ohne diese Maßnahme würde – selbst nach dem vorgesehen Umpflügen – die Distel erneut wachsen und würde die Aussaat der Wildblumenmischung erschweren, wenn nicht sogar verhindern.

Es liegt ein konkretes Datenblatt zur Verwendung des Mittels vor, darin sind Anwendungshinweise beschrieben. Ausweislich dieses Datenblattes gibt es keine Hinweise auf Gefährdungen von Mensch und Tier beim Einsatz dieses Mittels. Es gibt im Datenblatt des Distelbekämpfungsmittels auch keinen Hinweis auf einen Einfluss auf Nutzorganismen wie Bienen. Es ist giftig für Algen und höhere Wasserpflanzen. Es gibt keine Auflagen für Wasserschutzgebiete.
Es handelt sich um ein in der Landwirtschaft gängiges Distelbekämpfungsmittel im Getreideanbau.

Der Einsatz kostet 200 Euro für das Ausbringen des Distelbekämpfungsmittels und 87 Euro für den Einkauf.“

Das Mittel wird speizell gegen die Ackerkratzdistel eingesetzt – eine Kulturfolgerpflanze, die durch die von Menschen geschaffenen Äcker optimale Bedingungen gefunden hat. „Umpflügen“ ist kein geeignetes Mittel, um sie zu bekämpfen, sondern sogar eher kontraproduktiv: „Die vegetative Vermehrung dieser Art erfolgt durch Wurzelsprosse, die aus den tief im Boden liegenden, annähernd waagerecht verlaufenden Ausläuferwurzeln hervorgehen. Es liegt demnach ein Wurzelpionier vor, der auf Äcker und Weiden ein gefürchtetes „Unkraut“ darstellt. Sogar aus kleinen abgehackten Wurzelstückchen können neue Pflanzen austreiben.“ Die Wurzeln reichen bis zu 2,8 Meter tief.

Tatsächlich schädigt das Mittel nicht nur die Ackerkratzdistel, sondern auch andere Pflanzen: „Gut bekämpfbar: Ackerdistel, Ackersenf, Gänsefuß-Arten, Hederich, Hirtentäschel, Melde, Wicke u.a.“, sowie “ Binsen, Hahnenfuß, Klappertopf, Löwenzahn, Sumpfschachtelhalm, Wegerich, Wiesen-Storchschnabel“.

Als weniger „gut bekämpfbar“, aber immerhin schädigend, wirkt das Mittel auch: „Ackerhohlzahn, Ackerwinde, Hahnenfuß, Hellerkraut (Pfennigkraut), Kornblume, Mohn, Spörgel, Taubnessel u. a., Ampfer, Disteln, Weinbergslauch“, sowie „nicht ausreichend bekämpfbar“, aber ebenfalls noch schädigend: „Ampfer, Ehrenpreis, Erdrauch, Huflattich, Kamille, Klettenlabkraut, Knöterich, Vogelmiere und Bärenklau, Schafgarbe, Brennnessel, Wiesenkerbel, Huflattich, Wiesenknöterich.“

Das Mittel ist giftig für Algen und höhere Wasserpflanzen. Eine Gewässerschutzauflage besteht aber nicht.

„Jeder Kontakt mit dem Mittel“ soll laut Datenblatt vermieden werden, denn sonst kann es „zu Gesundheitsschäden“ kommen. Empfohlen wird Schutzkleidung.

Während und kurz nach der Spritzung des Geländes kann es also sehr wohl zu Hautreizungen und Gesundheitsschädigungen beim Kontakt mit dem Mittel kommen. Denkbar bei Tieren (Hunde, Katzen, Vögel, Wildtiere), die sich im gespritzten Gelände aufhalten, ebenso Spaziergänger oder auch „Pflanzensammler“.

Eine Aufstellung von Hinweisschildern über eine aktuell erfolgte Spritzung muss also als sinnvoll erachtet werden.

Das Mittel wirkt, indem es den Stoffwechsel der Pflanzen anregt, sich also schneller wachsen lässt, als sie sich selbst versorgen können. Letztlich verhungert die Pflanze wegen des schnellen Wachstums und stirbt ab.

Man kann der Pflanze auch ökologisch ohne Gift zu Leibe rücken, wie der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen beschreibt – das erfordert allerdings den Willen, sich ökologischer Mittel zu bedienen.

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.

  • Reinhold Schumacher

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass die Ackerkratzdistel in einem Biotop – hier die vorhandene Streuobstwiese – nach einiger Zeit von selbst verschwindet. Dies konnte ich ich bei der Entwicklung der Fauna und Flora auf der Wiese beobachten. Der Einsatz von Spritzmittel ist nicht nur nicht notwendig, sondern im Hinblick auf die Entwicklung eines Biotops kontraproduktiv.
    Mit freundlichen Grüßen
    Reinhold Schumacher

  • CB

    Guten Morgen!

    Na wenn die Tiere lesen können, dann bringt das Aufstellen eines Schildes natürlich was!

    Sonnige Grüße!

  • D. Weber

    das ganze mag eine Lappalie sein, aber ich wundere mich schon, womit sich diese Gemeinde befasst! Als hätten wir keine andere Probleme als diese Wiese.

    Übrigens hat auch der MM geschrieben, dass man besser Warnhinweise hätte aufstellen sollen. Eigentlich sollte die Gemeinde nun schnell handeln, am besten die abmontierten Klemm-Schilder wieder aufstellen!

    Und dann bitte bitte, lieber Herr Kessler, lieber Herr Christof: Kein Gift mehr in Heddesheim, keine zusätzliche Nitratbelastung für unser Grundwasser, keine Steuergeldverschwendung mehr für solche unüberlegten Aktionen!

    Wir haben wichtigere Themen als ein paar Disteln.

    • sven

      „Eigentlich sollte die Gemeinde nun schnell handeln, am besten die abmontierten Klemm-Schilder wieder aufstellen!“

      Aus meiner Sicht wäre eine öffentliche Entschuldigung der Verwaltung bzw. seitens Hrn Kesslers bei Herrn Klemm fällig. Ohne dessen Protestaktion wäre die ganze „Sauerei“ nämlich gar nicht erst rausgekommen. Schleierhaft, warum sich Michael „Giftmischer“ Kessler nun auch noch mit solchen Aktionen bei der Bevölkerung unbeliebt macht… Mit „Gift“ kann man sich nur unbeliebt machen in der Öffentlichkeit, das ist ein Unwort wie „Kernenergie“ etc.

      Und witzig, wie die Blogredaktion Frau Görlitz vor sich hertreibt. Erinnert an das Hase-Igel-Spiel… das Blog setzt ein Thema, und Frau Görlitz versucht irgendwie, hinterher zukommen.

      • betty

        „Und witzig, wie die Blogredaktion Frau Görlitz vor sich hertreibt. Erinnert an das Hase-Igel-Spiel… das Blog setzt ein Thema, und Frau Görlitz versucht irgendwie, hinterher zukommen.“

        Naja lange wird sich diese Zeitung das nicht mehr leisten können. Es ist doch ein schlechter Witz dass ich den MM – immer noch – teuer bezahle und die wichtigen Themen dann hier stehen. Machen Sie mal Ihre Hausaufgaben Frau Görtlitz!

  • Horst Berger

    Welche sogenannte „Fachfirma“ arbeitet so diletantisch und sorglos? Mit sorglos meine ich die fehlenden Absperrungen und Infoschilder. Wenn das Datum und die Uhrzeit der Spritzung bekannt ist, kann man über die Lufttemperatur errechnen ob eine Luftkontamination erfolgt ist.

    Der Stoff MPCA kann oral, über eine Inhalation oder über die Haut (Kontaktgift!!) aufgenommen werden und reizt die Haut, die Augen und die Atemwege. Bereits bei einer Temperatur von 20°C kommt es schnell zu einer toxischen Kontamination der Luft.

    Eine Einwirkung auf die Augen und / oder die Haut ist an einer Rötung zu erkennen. Nach einer oralen Aufnahme zeigt der Patient Übelkeit, Erbrechen, abdominelle Schmerzen, Mattigkeit und Bewusstseinsstörungen bis zur Bewusstlosigkeit. Nach einer inhalativen Aufnahme kommt es zu Übelkeit und Kopfschmerzen. Der Stoff steht im Verdacht beim Menschen Krebs zu erzeugen. Im Tierversuch wurde eine Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit festgestellt.

    Die Lösemittel in den Handelsprodukten können die chemischen, physikalischen und toxikologischen Angaben komplett verändern.

    Ein Kontaminierter ist mit umluftunabhängigen Atemschutz aus der kontaminierten Umgebung zu retten. Jeder Patient bekommt mindestens vier Liter Sauerstoff pro Minute.

    Kontaminierte Kleidung ist zu entfernen und die betroffene Haut ist ausgiebig mit Wasser zu spülen. Bei einer Einwirkung auf das Auge ist dieses zu anästhesieren und sorgfältig zu spülen. Alle weiteren Maßnahmen erfolgen symptomatisch. Eine klinische Überwachung hat auf jeden Fall zu erfolgen.

    Vor allem Schwangere sollen den Kontakt mit dem Stoff vermeiden. Die Haut und die Augen sind mit geeigneten Schutzmaterialien zu schützen. Beim Personenschutz muss das Atemschutzgerät mindestens einen P2-Filter haben.

    Ergäzend kann ich mich nur nochmals wiederholen:

    Die Behauptung: „die Entfernung sei notwendig, um im nächsten Jahr wie geplant…Wildblumen einsäen zu können“ ist nicht richtig. Die Pflanzen die mit ökonomischen Aufwand nur oberflächlich zerstört wurden, sind aber weiterhin noch da. Sie bekämpfen also mit Chemie und PS Wildpflanzen um nächstes Jahr neue Wildpflanzen einzusäen? Das ist aber nicht ein “Schildbürgerstreich”? Wie tief wird denn gepflügt? Die unterirdischen Ausläufer der Disteln werden gerade durch Pflügen aktiviert.

    Auch mit viel PS und Kapital, chemischen oder mechanischen Methoden der Bekämpfung wird man der Disel nicht wirklich Herr. Doch kommt es darauf wirklich an? Reicht es vielleicht aus, den Naturprozess zu verstehen und mit ihm sinnvoll zu arbeiten? Die Pflanze zeigt auf Bodenverdichtung, humus- oder regenwurmarmen Boden in den unteren Schichten. Der Boden ist also biologisch tot.

    Die Ackerdistel ist ein Tiefwurzler, der bis 2,8 m tiefe Wurzeln treibt. Die Blüten duften nach Honig. Die Griffeläste sind auf der Außenseite dicht mit Fegehaaren besetzt. Der Nektar steigt in der langen Kronröhre bis zum Ausgang. Dadurch ist er Insekten aller Art zugänglich, insbesondere für Tagfalter ist die Pflanze eine wichtige Nektarquelle.

    • Christoph S.

      Hallo Herr Berger,

      kann es sein, dass Sie sich zum ersten Mal ein Sicherheitsdatenblatt (SDB) durchgelesen haben? Ich nehme an, Sie beziehen sich mit den zitierten Textabschnitten auf ein SDB für den reinen Wirkstoff MCPA. Das Produkt U46-M Fluid ist aber eine wässrige Lösung eines MCPA-Salzes, die wiederum stark mit Wasser verdünnt wird, bevor es auf Feldern oder Grünflächen versprüht wird. Wie schon Paracelsus sagte: die Dosis macht das Gift. Ansonsten müssten alle konventionell bewirtschafteten Agrar-Flächen dauernd eingezäunt und mit Warnschildern versehen sein.

      Ich halte diese Herbizid-Sprühaktion an sich für ökologisch völlig falsch, aber man sollte die ganze Sache nicht überdramatisieren. Leider hat die Gemeinde Heddesheim von sich aus und im Vorfeld überhaupt nicht darüber informiert und rückte auch auf Nachfrage nur sehr zögerlich Informationen heraus. Und genau das ist das Problem: durch fehlende Kommunikation und Transparenz verspielt die Gemeindeverwaltung das wenige Vertrauen, das sie in der Bevölkerung noch hat. Wer weiß wie viele derartige Sprühaktionen in der Vergangenheit stattgefunden haben? Nur Dank des Einsatzes von Kurt Klemm ist dieser Einzelfall jetzt publik geworden.

      • betty

        Das ist genau der Punkt: Die Kommunikation der Gemeinde ist und bleibt miserabel. Im Fall „Disteln“ wie auch bei anderen Themen. Deshalb darf sich Herr Kessler auch weiterhin nicht beschweren, wenn er hier im Blog „hart angefasst“ wird.

        Wer politische Verantwortung übernimmt, hat die Pflicht, transparent zu informieren, was er tut und warum! Dann hätte es auch keine tagelangen Spekulationen über Giftsprühungen gegeben.

      • Horst Berger

        Hallo Christoph S.,

        vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich habe bereits mehrmals ein Sicherheitsdatenblatt durchgelesen. Ich komme aus der Landwirtschaft und bin Gefahrgutbeauftragter. Wenn Sie sich das Datenblatt durchlesen, kommen Sie zum gleichen Ergebnis.

        Es stimmt: Die Dosis macht das Gift. Die Auswirkungen von Spritzmitteln als Beispiel auf Honigbienen ist ein Thema, das seit vielen Jahren untersucht wurde und derzeit überprüft wird, weil die Kontroverse über die Zusammenhänge zwischen Spritzmitteln und dem Bienensterben weiter existiert.

        Viele Hypothesen über das Problem der schwindenen Anzahl der Bienenvölker und die damit verbundenen wirtschaftlichen Schäden für die Imkerei und Landwirtschaft sind aufgestellt worden.
        Aber können wir sicher sein, dass selbst im Falle der ordnungsgemäßen Anwendung der Agrochemikalen kein Schaden bei den Honigbienen auftritt? Viele Daten deuten jedoch darauf hin, dass unter diesen vielen Faktoren, die Beziehung zwischen Agrochemikalien, insbesondere Imidacloprid (Bayer) und dem Bienensterben, wissenschaftlich fundiert und gut in einzelnen Bereichen nachgewiesen ist. Dieses Mittel wird auch von Heddesheimer Landwirten eingesetzt. Dort draussen wurden über Jahrzehnte die schlimmsten Agrochemikalien versprüht.

        Ein Stoff alleine ist eventuell nicht besonders schlimm. Bei einem Summationsgift, auch Kumulationsgift oder c·t-Gift genannt, bewirkt der Giftstoff eine irreversible Veränderung der Rezeptoren im Körper. Die Wirkung bleibt auch nach der Ausscheidung des Wirkstoffs aus dem Körper weiterhin bestehen. Deshalb ist jedes Gift ein Gift zuviel.

        Das einzäunen von konventionell bewirtschafteten Flächen ist eine gute Idee. Das Reportagemagazin MONITOR und REPORT haben schon vor etlichen Jahren über ein solche Idee berichtet. Es gibt durchaus Spritzmittel da ist dies angebracht. Muss wegen der Ökonomie des Geldes – der Mensch einer Gefährdung ausgesetzt werden?

        Resümee: Selbst wenn die Forschung die Ursachen vom Bienensterben / Vogelsterben dingfest macht, ist damit noch kein Heilmittel gefunden. Die Wissenschaft bleibt machtlos, solange landwirtschaftliche Produktionsmethoden nicht hinterfragt und verändert werden.

        Aber wären wir bereit, uns dieser Herausforderung zu stellen?

        In Heddesheim fängt es jetzt an. Die Menschen engagieren sich und handeln. Die Natur wird es uns vielfach danken. Wir Menschen, die Tiere, die Bäume – alle atmen dieselbe Luft. Wir leben von derselben Sonne und ernähren uns von derselben Erde. Jeder Anschlag auf die Natur ist ein Anschlag auf uns selbst. Wer das natürliche Gleichgewicht zerstört, macht aus dieser wunderbaren Natur eine dürre Wüste.

  • heddesheimerin

    Hallo, ist bekannt ob und wo weitere Gift-Spritzungen geplant sind? Als Mutter wüsste man das schon gern vorher. Danke!

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Die Redaktion verfügt leider über keine Informationen zu weiteren Spritzungen.

      Die Gemeinde informiert darüber grundsätzlich nicht und wie mühselig es für uns ist, hier Informationen für die Öffentlichkeit zu recherchieren, haben wir hinreichend belegt.

      Sofern wir von Spritzungen erfahren, gehen wir der Sache gerne nach. Auch im vorliegenden Fall sind wir aus der Bevölkerung aufmerksam gemacht worden.

      Ihre Sorge als Mutter können wir verstehen – schreiben Sie das an die Gemeindeverwaltung.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

  • A. Felis

    Logistik-Moloch, bevorstehender geplanter Verkehrskollaps, systematische Giftspritzungen… ich frage mich wirklich, was aus unserer Gemeinde Heddesheim geworden ist.

    Was kommt als nächstes – Wird Herr Kessler ein Atom-Endlager auf der Gemeinde-Gemarkung ankündigen? Mit „bedeutenden Entwicklungs-Chancen für die Gemeinde“?

    Meine Welt ist dieses „neue“ Heddesheim nicht mehr.

  • Argus

    Heute schon den „Leserbrief“ des Dr.D.im MM gelesen?
    In einem Punkt muß ich ihm recht geben:
    „Manchmal ist weglassen besser“.
    Nämlich seine Kommentare !
    Er sollte das für sich selbst unbedingt beachten !

    • Jochen Schust

      Hallo,

      was schreibt der Herr Doktor denn? Ich kann den Leserbrief leider nicht online bei morgenweb finden.

      • Argus

        Der ist wirklich nicht online eingestellt.

        Der Brief versucht m.E. den Ruf von Kurt Klemm wieder einmal zu beschädigen.

        Aber ersparen Sie mir bitte die Wiedergabe der weiteren „Ergüsse“.

      • Argus

        Nach längerem Stöbern gefunden:
        s.. Leserbriefe aus dem MM
        – Manchmal ist weglassen besser

        • lutz

          Tatsächlich gefunden – danke!

          Und ja: Ein echter „Doll“. Der CDU-Vordenker und -Chefstratege übertrifft sich einmal mehr selbst! Natürlich sind die berichte und die Diskussionen zu den Gift-Aktionen „überflüssig“.

          Klar: Es melden sich ja nur verunsicherte Mütter, die wissen wollen, was da vorgefallen ist und künftig noch passiert.

          Am besten sollte Frau Görlitz künftig immer vorab bei Herrn Doll nachfragen, was nun ein „Thema“ für die Zeitung ist und was nicht.

          • dasheddesheimblog

            Guten Tag!

            Hier:
            Manchmal ist weglassen besser

            Einen schönen Tag wünscht
            Das heddesheimblog

          • betty

            Mir fällt da nur ein: Echt schräg! Wäre ich im CDU Ortsverband würde ich angesichts dieser Äußerung mal wieder vor Scham nicht auf die Strasse trauen.

          • Heddesheimer

            Heddesheim hat halt auch noch andere Themen Herr Doll, als nur ihren Anspieler. 😉