Dienstag, 12. Dezember 2017

Gemeinderat vergibt Arbeiten zur Außenanlage sowie Schlosser- und Estrichmaßnahmen

Krippe in der Werderstraße nimmt weitere Form an

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Heddesheim, 25. Juli 2013. (red) Der Heddesheimer Gemeinderat hat im Zuge des Krippenbaus in der Werderstraße in seiner Sitzung am 25. Juli drei weitere Auftragsvergaben beschlossen. Ausgeschrieben waren Gewerke für Schlosser- und Estricharbeiten sowie die Arbeit an der Außenanlage. Insgesamt liegen die Gesamtkosten der Baumaßnahme nach aktueller Kostenfortschreibung durch viele günstigere Auftragsvergaben noch rund 100.000 Euro unterhalb des Kostenrahmens von 1,8 Millionen Euro.

Schlosserarbeiten

Im Zuge einer beschränkten Ausschreibung bat die Verwaltung fünf Firmen um die Abgabe eines Angebots. Zwei Firmen taten dies, lagen jedoch deutlich über der Kostenschätzung. Einige Positionen wurden in der Ausschreibung missverstanden, so dass diese überhöhte Preissituation zustande kam. Mit dem ersten Bieter jedoch konnte die Verwaltung nachverhandeln und erhielt ein Angebot mit der Gesamtsumme von 80.903,22 Euro.

Damit liegt das, von der Firma Mettalbau Gilbert aus Heddesheim, eingereichte Angebot etwa 35.000 Euro über der ursprünglichen Kostenschätzung der Verwaltung. Die Mehrkosten gegenüber der Schätzung sind darin begründet, dass durch Auflagen eine deutlich materialintensivere Konstruktion erforderlich ist. Außerdem trägt eine gute Auftragslage in dem Gewerk zu einem hohen Preisniveau bei.

Estricharbeiten

In Bezug auf die Estricharbeiten erreichten die Gemeinde nach einer beschränkten Ausschreibung insgesamt drei Firmenangebote. Das wirtschaftlichste Angebot gab die Firma Poranzl GmbH aus Neunkirchen ab. Die Kostenschätzung für dieses Gewerk lag bei 27.000 Euro und kann mit einer Angebotssumme von 26.252,59 Euro leicht unterboten werden.

Außenalage

Die Arbeiten an der Außenanlage reichten zwei Firmen Angebotsunterlagen bei der Verwaltung ein. Nach einer Kostenschätzung in Höhe von 94.500 Euro, gab die Firma Form & Garten Fleckenstein aus Heddesheim mit einer Gesamtsumme von 97.823,97 Euro das wirtschaftlichste Angebot ab. Die Kosten liegen somit rund 3.000 Euro über der Kostenberechnung.

FDP-Gemeinderat Frank Hasselbring fragte, ob das denn nötig sei, so viel Geld für eine Grünanlage auszugeben. Bürgermeister Michael Kessler wies Hasselbring darauf hin, dass man bei Berücksichtigung „durchaus sinnvoller“ Maßnahmen gut und gerne doppelt so viel investieren könnte. Es komme auf ein gutes Maß und eine gute Gestaltung gefunden.

Der Gemeinderat vergab alle Aufträge einstimmig.