Dienstag, 17. Juli 2018

Argumente zum Wochenmarkt – machen Sie mit

Print Friendly, PDF & Email

Guten Tag!

Heddesheim, 25. Januar 2010. Die Mehrheit des Gemeinderats lehnte eine Befragung der BĂŒrger und eine schriftliche Liste mit Pro- und Kontra-Argumenten zu einem Wochenmarkt auf dem Dorfplatz ab. Trotzdem wurden schon in der Sitzung entsprechende Argumente vorgebracht. Wir dokumentieren die wichtigsten nach dem Verlauf der Sitzung. Haben Sie weitere Ideen, WĂŒnsche, Argumente? Machen Sie mit!

Dokumentation der Argumente:

Dieter Kielmayer (CDU):

  • Familien holen sich Appetit und kaufen dann beim Discounter
  • Umsatzrisiko fĂŒr Heddesheimer Firmen
  • Bestand der Firmen bedroht
  • 2 Obst- und GemĂŒsehĂ€ndler haben bereits aufgegeben
  • Heddesheimer HĂ€ndler, die selbst anbieten, haben doppelte Kosten (Personal+Stand)
  • Umsatz wird nicht steigen
  • „Themenmarkt“, vier Mal im Jahr, beispielsweise Spargelmarkt, Weihnachtsmarkt, Ostermarkt

Ulrich Kettner (GrĂŒne):

  • Leute gehen nicht zum Discounter, wenn die Ware ĂŒberzeugt
  • Nachteile fĂŒr lokale HĂ€ndler möglich. Lösung: Sollen sich beteiligen

Martin Kemmet (CDU):

  • Sachverhalt grĂŒndlich erörtern
  • HĂ€ndler mit ins Boot nehmen
  • Bei aller Liebe zur „AtmosphĂ€re“ muss man die zusĂ€tzliche Konkurrenz sehen

Andreas Schuster (GrĂŒne):

  • Impuls fĂŒr die Ortsmitte
  • Aufwertung der Ortsmitte
  • Investition in den Wert des Gemeindelebens

Karin Hoffmeister-Bugla (SPD):

  • BĂŒrger gehen sowieso woanders auf den Markt

GĂŒnther Heinisch (GrĂŒne):

  • Meinungsbild ist wichtig

BĂŒrgermeister Kessler:

  • Bund der SelbststĂ€ndigen unterstĂŒtzt den Markt

Frank Hasselbring (FDP):

  • Jede Menge Heddesheimer gehen in Ladenburg einkaufen

JĂŒrgen Merx (GrĂŒne):

  • Es geht um Vielfalt
  • Wichtiger Impuls

Reiner Edinger (GrĂŒne):

  • Keine Konkurrenz zu Edeka schaffen – wichtig fĂŒr Ă€ltere Menschen
  • Welche Waren sollen angeboten werden?
  • Keine GroßmarkteinkĂ€ufer
  • Erinnert an „Standort“-Politik: Pflug abgerissen, um CafĂ© zu etablieren – nicht gelungen

Andreas Schuster (GrĂŒne):

  • Edeka sicherlich nicht durch einen Wochenmarkt bedroht
  • Eigenes „Heddesheimer GeprĂ€ge“ – Waren anbieten, die es woanders nicht gibt.

Dieter Kielmayer (CDU):

  • BlumenhĂ€ndler und BĂ€cker bedroht

Andreas Schuster (GrĂŒne):

  • Zumindest ein BlumenhĂ€ndler am Rand der Ortsmitte positioniert sich anders, keine Gefahr

Volker Schaaf (CDU):

  • FrĂŒhere AnlĂ€ufe gescheitert
  • Themenmarkt vorstellbar

Hardy Prothmann (partei- und fraktionsfrei):

  • Belebung des GeschĂ€fts auch fĂŒr andere HĂ€ndler und GeschĂ€fte
  • Flankierende Maßnahmen wie Parkordnung anpassen auf eine halbe Stunde
  • Markt darf die Gemeinde nichts kosten
  • Pro- und Kontraliste mit BĂŒrgerbeteiligung erstellen

BĂŒrgermeister Kessler:

  • Marktordnung kann das Angebot regeln
  • BĂŒrgerbeteiligung verzögert das Angebot

Kurt Klemm (GrĂŒne):

  • Die Gemeinde vergibt sich nichts mit dem Versuch.

Reiner Edinger (GrĂŒne):

  • Markt steht und fĂ€llt mit der Akzeptanz durch die Kunden – Meinungsbild wichtig

Frank Hasselbring:

  • RĂ€t dringend von BĂŒrgerbefragung ab

Welche Argumente haben Sie? Bringen Sie sich mit ein und schreiben Sie einen Kommentar zum Thema. Wir sammeln WĂŒnsche und Ideen sowie Pro- und Kontra-Argumente.

Anmerkung der Redaktion:
Hardy Prothmann ist partei- und fraktionsloser Gemeinderat und verantwortlich fĂŒr das heddesheimblog.

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist GrĂŒndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten PortrĂ€ts und Reportagen oder macht investigative StĂŒcke.