Mittwoch, 23. August 2017

Falsche Zahlen, falsche Gutachten, falsche Fronten, falsche Versprechen und eine falsche Abstimmung

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Guten Tag!

Heddesheim, 22. M├Ąrz 2010. Der Bebauungsplanentwurf f├╝r das Projekt „Pfenning“ liegt seit einer Woche offen. Der Gemeinderat Michael Bowien schreibt in seinem Gastbeitrag auf, was ihm an diesem Vorhaben nicht gef├Ąllt.
Und Michael Bowien kommt zu einem Schluss: „Alles, was an Verbesserungen der Planung erreicht wurde, ist nur durch den Druck der Kritiker zustande gekommen.“
Das wird seiner Partei, der SPD, nicht gefallen – denn die geh├Ârt zu den „Bef├╝rworterfraktionen“.

Gastbeitrag: Michael Bowien

Falsche Zahlen, falsche Gutachten, falsche Fronten, falsche Versprechen und eine falsche Abstimmung

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SPD-Gemeindrat und Volkswirt Michael Bowien mahnt zur Vernunft. Bild: hblog

Zwischenstand nach einem Jahr Pfenning-Projekt
Vor gut einem Jahr bewirkte der damalige Gemeinderat den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplanverfahren „N├Ârdlich der Benzstra├če“ zur Ansiedlung der Firma Pfenning.

Wesentliche Eckdaten, die damals f├╝r den Beschluss zu sprechen schienen, waren die Gr├Â├če des Investors und die Zahl der Arbeitspl├Ątze. Der Investor stellte sich als ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 220 Millionen (Mio) Euro dar und gab an, 1.000 Arbeitspl├Ątze in Heddesheim schaffen zu wollen.

Falsche Zahlen
Schon damals konnte man bei einem Blick in die letzte ver├Âffentlichte Bilanz (2007) verwundert feststellen, dass der Pfenning Konzern-Umsatz (konsolidierte Bilanz der KMP Holding GmbH) nur bei rund 175 Mio Euro lag.

Das bedeutete ja, dass Pfenning von 2007 auf 2008 einen Umsatzzuwachs von 45 Mio, also ein Wachstum von rund 25% erreicht h├Ątte!

Man durfte daher mit Spannung den Jahresabschluss 2008 erwarten, musste aber davon ausgehen, dass sich darin die 220 Mio Euro finden w├╝rden, denn die ungef├Ąhren Zahlen zu 2008 musste Pfenning ja Anfang 2009 schon kennen.

lagerhalle

Pfenning-Lagerhalle in Viernheim. Bild: hblog

Inzwischen liegt der ver├Âffentlichte Konzern-Jahresabschluss 2008 vor. Und weist einen Umsatz nicht von 45 Mio mehr, sondern von 6 Mio weniger, n├Ąmlich nur noch rund 169 Mio Euro aus!

Dass Pfenning in der Krise einen Umsatzr├╝ckgang hinnehmen musste, kann man ihm nicht zum Vorwurf machen. Dass er wider besseres Wissen mit falschen Umsatzzahlen hantierte, aber sehr wohl!

Und angesichts eines Investitionsvorhabens in der Gr├Â├čenordnung von 100 Mio Euro ist es auch keineswegs unerheblich, ob der Investor 220 oder nur 169 Mio Umsatz macht.

Nur nebenbei: in dieser Konzernbilanz sind die Ums├Ątze der Tochtergesellschaften in Berlin und in Rum├Ąnien mit enthalten. Was haben die aber mit dem Standort Viernheim bzw. Heddesheim zu tun?

Alles in allem: Was ist von der Transparenz und Vertrauensw├╝rdigkeit der Selbstdarstellung dieses Konzerns zu halten?

Der Arbeitsplatz-Trick
Die meisten von uns sind abh├Ąngig Besch├Ąftigte. Wir alle h├Ąngen ab von einer ausreichenden Anzahl zur Verf├╝gung stehender Arbeitspl├Ątze.

Deshalb reagieren wir auf jede Aussage, die Arbeitspl├Ątze verspricht, fast reflexartig positiv. Aber was verspricht Pfenning denn? Es sollen Arbeitspl├Ątze um ein paar Kilometer verlagert werden.

Was in Heddesheim dazukommt, wird in Viernheim k├╝nftig fehlen. Was ist daran toll?

Pfenning argumentiert selbst, dass es f├╝r die Arbeitnehmer nicht darauf ankomme, die paar Kilometer mehr oder weniger zur Arbeit zu fahren.

Das gilt doch aber auch umgekehrt. Ist es f├╝r einen Heddesheimer nicht letztlich egal, ob er, wenn er ihn denn ├╝berhaupt bekommt, zu seinem Pfenning-Arbeitsplatz nach Heddesheim oder nach Viernheim fahren w├╝rde?

Rechtfertigt das blo├če Verlagern von Arbeitspl├Ątzen um ein paar Kilometer, dass wir unser bestes St├╝ck Gewerbegebiet zubetonieren und Heddesheim f├╝r die absehbare Zukunft in eine Logistik-Monokultur verwandeln?

Der „Bis-Zu“-Trick
Die Zahl von 1.000 Arbeitspl├Ątzen wurde von Pfenning selbst relativiert: Es gehe um „bis zu“ 1.000 Arbeitspl├Ątze.

Das ist die Art, die Wahrheit zu sagen, die einer Unwahrheit gleichkommt: Was sich beim Gespr├Ąchspartner einpr├Ągen soll, ist die Zahl 1.000.

Das „bis zu“ ist so unkonkret, dass es in der Wahrnehmung untergeht.

Zun├Ąchst sind von den „bis zu“ Tausend Arbeitspl├Ątzen 250 Subunternehmer.

Die haben ihren Sitz irgendwo und fahren heute hier, morgen dort.

Mit dem gleichen Recht k├Ânnte man den Lieferanten, der dem Heddesheimer B├Ącker das Mehl liefert, als Subunternehmer und damit Heddesheimer Arbeitsplatz z├Ąhlen.

Absurd! Bleiben also in Wirklichkeit „bis zu“ 750 Arbeitspl├Ątze.

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Angeblich bis zu 1.000 Arbeitspl├Ątze will "Pfenning" schaffen - nach der Ank├╝ndigung wird relativiert. Bild: hblog

Davon werden von Pfenning selbst 250 als Leiharbeiter beziffert. Wir alle wissen, was in der Krise mit Leiharbeitern passiert ist.

Dummerweise gibt es auch ├╝ber die verbleibenden „bis zu“ 500 Arbeitspl├Ątze keine exakten Angaben von Pfenning.

Um wie viele Festangestellte, um welche Lohnsumme geht es? Denn davon h├Ąngt ab, wie hoch der Anteil der Gemeinde Heddesheim am Umsatzsteueraufkommen, der sich an der Lohnsumme bemisst, sein k├Ânnte.

Leider keine Aussage hierzu.

Ãœbrigens: Der Konzern-Bilanzgewinn im Jahr 2008 betrug gerade noch 22.000 Euro. Bei einer Verschuldung von über 50 Mio Euro!

Als ich B├╝rgermeister Kessler in einem Gespr├Ąch, das Herr Landenberger (BUND) und ich letztes Jahr mit ihm f├╝hrten, fragte, ob denn das Vorhaben der Firma Pfenning von der Gemeinde auf seinen Gehalt an Realismus und Finanzierbarkeit ├╝berpr├╝ft worden sei, lautete die Antwort: Wenn man jedes Vorhaben in Deutschland auf s├Ąmtliche denkbaren Risiken hin untersuchen w├╝rde, g├Ąbe es ├╝berhaupt keine Investitionen mehr. Nun denn!

Falsche Gutachten
Ein weiterer wesentlicher Knackpunkt im Pfenning-Projekt ist der Verkehr.

Der Verkehr in Heddesheim ist einerseits den beiden sich in der Ortsmitte kreuzenden Landstra├čen zu verdanken, die eine Menge ├â┼ôberland-Verkehr durch den Ort f├╝hren, anderseits aber auch der Tatsache, dass der Ort seit den f├╝nfziger Jahren sich nach der Zahl der Einwohner verdoppelt hat. (Und nat├╝rlich die Zahl der PKWs je Haushalt sich erh├Âht hat).

Auch dieser „hausgemachte“ Verkehr muss bew├Ąltigt werden. Muss durch die Ortsmitte, ohne dass man diese dem wachsenden Verkehrsaufkommen anpassen k├Ânnte.

Nun legte die Verwaltung im Rahmen des Pfenning-Projekts ein Verkehrs-Gutachten ├╝ber den Kreisel vor, der in das Gewerbegebiet s├╝dlich und n├Ârdlich der Benzstra├če f├╝hrt (Edeka-Kreisel).

Das kommt, nur in Bezug auf diesen Kreisel, zu einem positiven Ergebnis: der Kreisel k├Ânne den durch Pfenning verursachten zus├Ątzlichen Verkehr aufnehmen und bleibe dabei noch in einer guten Qualit├Ątsstufe.

Erst auf Druck der Kritiker schob die Verwaltung ein weiteres Gutachten nach, das nun den Hirschberger Kreisel ber├╝cksichtigt. Hier sieht das Ergebnis schon anders aus: Zwar werden insgesamt noch gute Werte erreicht, aber f├╝r die morgendliche Spitzenstunde nun schon deutlich ung├╝nstigere Werte „f├╝r die Zufahrt ├╝ber die L541 aus ├Âstlicher Richtung zum Knotenpunkt, f├╝r den die f├╝r den Knotenpunkt insgesamt ma├čgebliche Verkehrsqualit├Ątsstufe D erreicht wird.“

„D“ ist die Qualit├Ątsstufe, die „eine Verkehrssituation beschreibt, die zwar eine gegenseitige Beeinflussung von Fahrzeugen mit merkbaren Wartezeiten beinhaltet, jedoch ohne die Gefahr eines Zusammenbruchs der Verkehrsabwicklung generell bef├╝rchten zu m├╝ssen.“

Qualit├Ątsstufe knapp oberhalb des Verkehrszusammenbruchs – wie beruhigend!

Aber selbst beide Gutachten zusammen sind immer noch falsch. Nicht weil die Gutachten nicht korrekt w├Ąren. Niemand wirft der Gemeinde oder den Gutachtern vor, die Ergebnisse seien manipuliert.

Sehr wohl aber ist der Verwaltung vorzuwerfen, dass sie die falschen Gutachten in Auftrag gegeben hat.

Mit der Wahrheit dieser beiden Gutachten wird der Blick auf eine ganz andere Wahrheit verstellt: N├Ąmlich die Wahrheit, die sich ergibt, wenn man den gegenw├Ąrtigen Verkehr plus den Verkehr, der sich nach der Umsetzung der bereits rechtskr├Ąftigen Bebauungspl├Ąne f├╝r weitere Wohngebiete ergibt, betrachtet. Plus die gegenseitigen Abh├Ąngigkeiten der beiden Kreisel, die auch im zweiten Gutachten noch immer nicht gepr├╝ft sind, plus die Abh├Ąngigkeit von Zu- und Abfahrt der A5, auf der bezeichnenderweise seit einigen Monaten schon fest installierte Stau-Warnschilder montiert sind – schon jetzt, ohne Pfenning-Verkehr.

Falsche Fronten
Wer die Sitzungen des Gemeinderats verfolgt, glaubt sich im falschen Film.

Die Pfenning-Unterst├╝tzer, die das Projekt zwar bef├╝rworten, aber selbstverst├Ąndlich „kritisch begleiten“ und daf├╝r sorgen wollten, dass „keine ├Âkologischen oder verkehrsbedingten Nachteile f├╝r den Ort entstehen“, taten daf├╝r – nichts.

chemielager

Ohne Kritiker keine Erfolge: Chemielager wurde reduziert. Quelle: Pfenning

Alles, was an Verbesserungen der Planung erreicht wurde, vom Verkehrslenkungsvertrag ├╝ber weitere Begr├╝nung bis zu weiteren Beschr├Ąnkungen bei der Lagerung von Chemikalien, ist nur durch den Druck der Kritiker zustande gekommen.

Beobachtet man die Bef├╝rworter des Projekts, bekommt man den Eindruck: Sie k├Ąmpfen an der falschen Front.

Sie k├Ąmpfen nicht um das Gemeinwohl Heddesheims, sondern befinden sich in einem dramatischen Western: Der Sheriff und zw├Âlf Geschworene gegen die Nein-zu-Pfenning-Bande und ihre gesetzlosen Helfershelfer!

Und so m├Âchte man Ihnen zurufen: Halt! Aufwachen! Meine Damen und Herren. Es geht nicht um den Sieg ├╝ber die IG oder das heddesheimblog.

Es geht nicht darum, dass man „vor denen nicht einknickt“.

Sondern es geht um das Wohl unserer Gemeinde Heddesheim!

Und nach allem, was inzwischen auf dem Tisch liegt, muss sich jeder Gemeinderat, der urspr├╝nglich f├╝r den Aufstellungsbeschluss gestimmt hat, selbst fragen, ob wirklich B sagen muss, wer A gesagt hat.

Oder ob sich nicht inzwischen gezeigt hat, dass A falsch war.

Falsche Versprechen
Hier ist noch eine Beobachtung anzuf├╝gen. Die Bef├╝rworter weisen immer wieder darauf hin, dass sie ihr Versprechen halten, „zu ihrem Wort stehen“.

Welches Wort meinen sie? Eins, das sie dem B├╝rgermeister gegeben haben?

Das w├Ąre verheerend, den ein solches F├╝hrungs-Gefolgschafts-Verh├Ąltnis h├Ątte mit Demokratie nichts zu tun.

Eins, das sie dem W├Ąhler gegeben haben?

Dar├╝ber l├Ąsst sich reden.

Nat├╝rlich erwarten wir von politisch T├Ątigen – egal, auf welcher Ebene – dass sie ihre Aussagen nicht t├Ąglich nach Belieben revidieren.

Andererseits: In letzter Konsequenz gilt nur ein Wort f├╝r jeden Gemeinderat, an das er sich zu halten hat – sein Gel├Âbnis, zum Wohle der Gemeinde zu handeln.

Im ├â┼ôbrigen hat er seine Aussagen und Entscheidungen immer wieder neu entsprechend dem erreichten Sach- und Erkenntnisstand zu ├╝berpr├╝fen und mit der Messlatte dieses Gel├Âbnisses in Einklang zu bringen.

Und da kann – und in Sachen Pfenning gilt f├╝r meine Begriffe ein Muss- durchaus heute ein anderes Ergebnis resultieren als vor einem Jahr.

Insofern sind absolute Versprechen in der Politik fast immer falsche Versprechen.

Aber ist das nicht alles Schnee von gestern?

pfenningunfall

Pfenning-Unfall: Unangepasste Geschwindigkeit.

Hatten wir nicht eine B├╝rgerbefragung mit einem knappen Votum f├╝r die Pfenning-Ansiedlung?

Ist die Sache nicht l├Ąngst abgehakt?

Eine falsche Abstimmung
F├╝r Wahlen und Abstimmungen, auch f├╝r B├╝rgerentscheide, gilt: Beeinflussungen w├Ąhrend der Wahlhandlung sind verboten. Deshalb d├╝rfen bei Wahlen und Abstimmungen in und direkt vor den Wahllokalen keine Plakate aufgestellt werden und d├╝rfen selbstverst├Ąndlich auf den Stimmzetteln selbst nur neutrale Angaben stehen.

Ein B├╝rgerentscheid war in Sachen Pfenning nicht m├Âglich.

So griff man auf das gesetzlich weniger streng geregelte Instrument einer B├╝rgerbefragung zur├╝ck.

Anstatt sich aber freiwillig analog den gesetzlichen Regelungen f├╝r B├╝rgerentscheide zu verhalten und eine neutral formulierte Frage zur Abstimmung zu stellen, formulierte die Verwaltung einen h├Âchst manipulativen Katalog von drei Fragen und lie├č sich diesen vom Gemeinderat absegnen.

Man stelle sich vor, wie das Ergebnis ausgesehen h├Ątte, wenn man stattdessen beispielsweise folgende drei Fragen zur Abstimmung gestellt h├Ątte:

  1. Sind Sie daf├╝r, dass die Gemeinde Heddesheim die nationalen und internationalen Klimaschutz-Ziele auf ihrem Gebiet au├čer Acht l├Ąsst?
  2. Sind sie daf├╝r, dass die Gemeinde Heddesheim weiteren Zuwachs an Verkehr, insbesondere an Schwerlastverkehr, hinnimmt?
  3. Sind Sie daf├╝r, dass der Gemeinderat das Bebauungsplanverfahren zur Ansiedlung von pfenning Logistics im Heddesheimer Gewerbegebiet weiter betreibt?

Das Ergebnis der B├╝rgerbefragung war sicher korrekt ausgez├Ąhlt.

Aber die Befragung selbst war so manipulativ, dass man sie insgesamt nur als falsche Abstimmung bezeichnen kann.

Deshalb ist nichts abgehakt und nichts erledigt.

Vielmehr haben die Kritiker nicht nur das Recht, sondern geradezu die Pflicht, in der jetzt anstehenden entscheidenden Phase nochmal alles in die Waagschale zu werfen, damit dieser Bebauungsplan keine Rechtskraft erlangt!

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.

  • heddesheimerin

    Danke f├╝r diesen Beitrag! Ich glaube, dass Herr Kessler l├Ąngst diese bitteren Wahrheiten kennt. Er vermag sie sich nur einzugestehen. W├╝rde er heute sagen: „Liebe Heddesheimer, ich habe mich geirrt – lasst uns nochmal neu nachrechnen, abw├Ągen und dann entscheiden“ – die Menschen in Heddesheim w├╝rden ihm diese Gr├Â├če danken.

    • heddesheimerin

      Es soll nat├╝rlich hei├čen: „Er vermag sie sich nur NICHT einzugestehen“.

    • Argus

      Gr├Â├če hat dieser Mann verloren !
      Halsstarrigkeit forciert !

  • jawiejetzt?

    Guten Tag,

    sehr geehrter Herr Bowien, als h├Ątte ich es geahnt, habe ich in einem anderen Bereich dieses blogs vor ein paar Tagen folgendes geschrieben:

    jawiejetzt?
    21. M├Ąrz 2010 um 10:35

    Guten Tag,

    Herr Schmidt, sie haben recht, in der gro├čen Politik w├╝rde nur ein verzweifelter Ministerpr├Ąsident oder Kanzler mit einer Mehrheit von nur 40 absoluten Stimmen eine Regierung bilden. Die faktische H├Ąlfte derer, die an der Befragung teilgenommen haben war und ist wahrscheinlich noch immer gegen die Ansiedelung. Diese Gruppe ist wahrscheinlich mittlerweile noch gewachsen.

    Aber wie das Beispiel FDP zeigt, ist Politik dynamisch und eine Wahl eine Momentaufnahme zu einem Stichtag.

    Die Momentaufnahme sah hier sogar noch ganz anders aus. Gemessen an der Zahl der Wahlberechtigten gab es eine Drittelung. Ein Drittel der Wahlberechtigten hat daf├╝r, ein Drittel dagegen gestimmt und ein Drittel hat sich quasi enthalten und keine Stimme abgegeben. Das war das Ergebnis von 27.09.2009.

    In der Zwischenzeit ging die Entwicklung weiter. Die Gegner der Ansiedelung der Firma haben seitdem immer neue Argumente gegen eine Ansiedelung vorgebracht.
    Die Bef├╝rworter sind erstarrt. In jeder Beziehung. Au├čer Gewerbesteuer, Arbeitspl├Ątzen, der ├Âkologischen Komponente Gleisanschlu├č und einem angeblich beherrschbaren immensen zus├Ątzlichen Verkehr haben die Bef├╝rworter seit Februar 2009 es nicht geschafft, auch nur ein einziges neues Pro-Argument anzubieten. Nicht eines.

    Und diese Pro-Argumente haben in der Zwischenzeit ganz sch├Ân gelitten und k├Ânnen als widerlegt gelten. Es kommen weit weniger Arbeitspl├Ątze, vor allem weniger neue und kaum qualifizierte, es wird mit gro├čer Wahrscheinlichkeit keine Gewerbesteuer in nennenswerter Gr├Â├če flie├čen, der Gleisanschlu├č ist noch nicht einmal beantragt und mehr als fraglich und der Verkehr wurde mit allen m├Âglichen Tricks verniedlicht und besch├Ânigt und ist eben nicht beherrschbar.

    Die Bef├╝rworter und ihre Vertreter im Gemeinderat, die Bef├╝rworterfraktionen, zeigen sich von dem allen unbeeindruckt. Obwohl in einer v├Âllig unhaltbaren argumentativen Situation halten sie an ihrem Ja zu Pfenning fest, einem Ja, dem l├Ąngst die Grundlage entzogen ist.

    Damit kann man keine Politik machen und deshalb kann man erst recht nicht gegen eine fast gleichgro├če Gruppe der Bev├Âlkerung, welche die Ansiedelung ablehnt, aber das Pech hat, nicht genug Gemeinder├Ąte auf ihrer Seite zu haben, Politik machen.

    Das ist seitdem die Situation in der nordbadischen Provinz.

    Einen sch├Ânen Tag noch.

    Sie erlauben, da├č ich diesen Kommentar noch einmal verwende?

    Das hat nichts damit zu tun, da├č ich Ihren Beitrag nicht eimes neuen Kommentars f├╝r w├╝rdig erachten w├╝rde. Aber ich f├╝rchte, ich k├Ânnte es in einem zweiten Versuch auch nicht besser ausdr├╝cken.

    Einen sch├Ânen Taf noch.

  • Andreas Kellner

    Was ist im Heddesheimer ├óÔéČ┼żParteienfilz├óÔéČ┼ô los? Viele Fragen sich zur Zeit: Warum marschieren viele Gemeinder├Ąte im ├óÔéČ┼żGleichschritt├óÔéČ┼ô? Weshalb werden keine kritischen Fragen von FDP, CDU und SPD (Ausnahme: Herr Bowien) in die Pfenning-Planung eingebracht? Warum beantworten die ├óÔéČ┼żParteik├Ânige├óÔéČ┼ô Doll, Merx und Hasselbring keine Presseanfragen? Was haben die „Parteik├Ânige“ vor der ├ľffentlichkeit zu verbergen?

    Gibt es in Heddesheimer ├óÔéČ┼żParteileben├óÔéČ┼ô eine besondere Gehorsamsbereitschaft? Existiert die ├óÔéČ┼żGermans are different├óÔéČ┼ô-These im Gemeinderat / Parteileben? Zu diesen Fragen erstmals einige Anmerkungen. Die ├óÔéČ┼żGermans are differnet├óÔéČ┼ô-These besagt, dass die Deutschen einen besonderen obrigkeitsh├Ârigen Charakter haben. Der Amerikanische Psychologe Stanley Milgram hat Untersuchungen durchgef├╝hrt die zeigen, dass in unserer Gesellschaft ein starker Druck besteht, sich den Anweisungen von ├óÔéČ┼żAutorit├Ąten├óÔéČ┼ô zu beugen.

    In seinem Experiment zeigte der Psychologe Milgram, dass viele normale, psychisch gesunde Personen bereit waren, gegen ihre innere Einstellung einer anderen Person intensive und gef├Ąhrliche Schmerzen zuzuf├╝gen, wenn diese dazu von der Autorit├Ątsperson aufgefordert wurden. Die St├Ąrke diese Tendenz zur Unterordnung unter legitime Autorit├Ąten ist die Folge systematischer Sozialisationsmechanismen, mittels derer den Mitgliedern der Gesellschaft eingeimpft wird, sich Autorit├Ąten zu f├╝gen. Dies sieht man in teilen des Gemeinderats sehr deutlich. Es ist schon eine automatische Autorit├Ątsh├Ârigkeit zu bemerken ├óÔéČÔÇť viele Gemeinder├Ąte reagieren auf blo├če Symbole anstatt auf eigentliche Autorit├Ąt. Die effektivsten Symbole: Titel , Kleidung und Auto.

    Aus diesem Grund dient diese gedankenlose Autorit├Ątsh├Ârigkeit, als besondere M├Âglichkeit sich die Entscheidungsfindung zu vereinfachen. Vielleicht glauben Sie das ist nur Theorie?

    Gehen Sie doch einmal zur n├Ąchsten Gemeinderatssitzung oder besuchen Sie die Jahreshauptversammlung der SPD (Freitag 26.06.2010, 19-22 Uhr, Feuerwehrger├Ątehaus Heddesheim). Sie werden staunen!

    Aber Achtung! Schutz gegen die nachteiligen Auswirkungen des Einflusses von Autotit├Ąt bieten diese zwei Fragen:

    1. Ist die Autorit├Ąt wirklich ein Experte?
    2. Inwieweit kann ich dem Experten vertrauen?

  • numalangsam

    Sehr geehrter Hr. Bowien!
    Sie vermuten bei anderen GR`s mangelnden Weitblick und H├Ârigkeit dem BM gegen├╝ber!
    Wie kommen Sie eigentlich zu diesem Schluss?
    Die Unterstellung das die anderen GR`s und der BM nicht das Wohl der Gemeinde im Blick haben ist meines Erachtens einfach nur reine Spekulation.
    Sie selbst haben Ihre Sichtweise und ├ťberzeugung. Bleibt Ihnen auch selbst ├╝berlassen. Die sollten Sie auch weiterhin vertreten.
    Sie argumentieren schl├╝ssig und ├╝berzeugend, wesentlich besser und mit weniger Effekthascherei als die Gr├╝nen, stellen sich in der Pfenning Frage kontr├Ąr zu der vorherrschenden Meinung Ihrer Fraktion, daf├╝r meinen Respekt, das ist bestimmt nicht einfach (obwohl ich auch noch mit keinem Wort von irgendwelchen fraktionsinternen Sanktionen geh├Ârt habe)!
    Aber warum vermuten Sie bei den GR`s die anderer Meinung sind sie w├╝rden nur so stimmen damit sie nicht ├óÔéČ┼żvor denen einknicken├óÔéČ┼ô?
    Sie unterstellen denen damit fehlendes R├╝ckrad! Nicht ok!
    Ich denke nicht dass es den Pfenning bef├╝rwortenden GR`s darum geht einen Sieg ├╝ber wen auch immer davon zu tragen sondern sie scheinen schlichtweg ├╝berzeugt zu sein dass die Pfenning Ansiedlung der richtige Weg in dieser Situation ist!
    Denken Sie mal dar├╝ber nach!

    Zu Ihren hypothetischen 3 Fragen der B├╝rgerbefragung:
    Na klar w├Ąre es dann anders ausgegangen, nur w├Ąren diese 3 Fragen noch bei Weitem suggestiver gewesen als die der durchgef├╝hrten Befragung!
    Zum knappen Votum der Befragung ist von meiner Seite aus eigentlich nur zu sagen das es schon immer leichter war einen Gegner, in diesem Falle die Nein-zu-Pfenning Fans, zu einer solchen Befragung zu mobilisieren als die Bef├╝rworter oder Menschen denen es schlichtweg ├óÔéČ┼żpositiv-egal├óÔéČ┼ô ist. Von daher sehe ich dieses Votum als nicht ganz so knapp, aber dies ist nur meine eigene Sichtweise!

    Einen sch├Ânen Tag noch!

    • TJ

      Warum soll es leichter sein die Gegner zu mobilisieren?
      Der Mensch ist von Natur aus tr├Ąge, wenn er nicht selbst betroffen ist und selbst dann schlie├čt er lieber die Augen und hofft das die Gefahr vor├╝ber geht. Hinterher sind dann alle kl├╝ger und suchen Entschuldigungen und Ausfl├╝chte oder waren von Anfang an dagegen. So funktioniert die Welt. Wenn die Gegner leicht zu mobilisieren w├Ąren g├Ąbe es l├Ąngst nicht so viel Unrecht auf der Welt. Ihre These hinkt gewaltig! Von daher sehe ich dieses Votum als klare Ansage dass Pfenning nicht kommen soll.

    • heddesheimerin

      „Ich denke nicht dass es den Pfenning bef├╝rwortenden GR`s darum geht einen Sieg ├╝ber wen auch immer davon zu tragen sondern sie scheinen schlichtweg ├╝berzeugt zu sein dass die Pfenning Ansiedlung der richtige Weg in dieser Situation ist!“

      Auch das ist genau jene „reine Spekulation“, die Sie anderen vorwerfen. Ich spekuliere, dass die Herren l├Ąngst ahnen, auf eine Sackgasse gesetzt zu haben, und jetzt nicht die Gr├Â├če haben, dazu zu stehen, dass auch ein Gemeinderat mal einen falschen Weg geht.

    • heddesheimerin

      „Zum knappen Votum der Befragung ist von meiner Seite aus eigentlich nur zu sagen das es schon immer leichter war einen Gegner, in diesem Falle die Nein-zu-Pfenning Fans, zu einer solchen Befragung zu mobilisieren als die Bef├╝rworter oder Menschen denen es schlichtweg ├óÔéČ┼żpositiv-egal├óÔéČ┼ô ist. Von daher sehe ich dieses Votum als nicht ganz so knapp“

      Hallo ich glaube, da machen Sie einen sehr wichtigen Punkt, der von allen Seiten – auch von Herrn Prothmann – bislang zu wenig beachtet wird. So „uneindeutig“ war das Votum gar nicht. Ob es richtig war, ist eine andere Frage. Erst recht im Lichte der vielen, neuen auch Dank dieser Redaktion zutage gef├Ârderten Erkenntnissen.

  • jawiejetzt?

    Guten Tag.

    ├óÔéČ┼żIch denke nicht dass es den Pfenning bef├╝rwortenden GR`s darum geht einen Sieg ├╝ber wen auch immer davon zu tragen sondern sie scheinen schlichtweg ├╝berzeugt zu sein dass die Pfenning Ansiedlung der richtige Weg in dieser Situation ist!
    Denken Sie mal dar├╝ber nach!├óÔéČ┼ô

    Nun wenn man dar├╝ber nachdenkt, so f├Ąllt auf, da├č, wie gestern in der Veranstaltung von Bund, IG Nein zu Pfenning und Gr├╝nen gesagt wurde, den 4 Argumenten, die die Richtigkeit der Ansiedelung belegen sollen, eine Vielzahl von Gegenargumenten und Fragen gegen├╝bersteht.

    Die 4 Argumente Arbeitspl├Ątze, Gewerbesteuer, Gleisanschlu├č und kein zus├Ątzlicher Verkehr durch Heddesheim sind im ├╝brigen stark ramponiert und bed├╝rfen einer General├╝berholung. Man k├Ânnte auch sagen, da├č sie widerlegt sind.

    Daher kann man mit Fug und Recht und von Rechts wegen fordern, da├č die Gemeinschaft der 12 Verschworenen mal aktiv etwas tut und nicht nur ihre Zeit im Gemeinderat absitzt.

    Seit 18.02.2009 kam nicht ein einziges weiteres Argument f├╝r die Ansiedelung, also pro Pfenning hinzu. Und es wird auch nur gebetsm├╝hlenartig wiederholt da├č Pfenning Arbeitspl├Ątze, Gewerbesteuer, keinen Verkehr und ├╝ber die Schiene ├Âkologische Entlastung bringe.

    Arbeitspl├Ątze und Gewerbesteuer sind durch, ihr Begr├╝ndungswert geht gegen Null. Als Heilsversprechen haben sie ausgedient.

    Beim Verkehr gaukelt man uns vor, er sei ├óÔéČ┼żlenkbar├óÔéČ┼ô und versucht erst gar nicht so zu tun, als gebe es ihn nicht. Der Gleisanschlu├č ist verst├Ąrkt in Aussicht gestellt, konkreter wird es nicht. Das sind die Fakten. Sie sind bekannt und keine esoterischen Luftnummern. Sie sind sehr hart, besonders wenn man auf ihnen ein Bauchlandung machen wird.
    Denken Sie mal dar├╝ber nach!

    Herr Bowien, Herr Prothman, Herr Kemmet und die Gr├╝nen, die 9 St├Ârer ackern und machen ihren Job. Was f├╝r einen Job machen eigentlich die 12? Gut, den B├╝rgermeister mu├č man da ausnehmen, er macht seinen Job, aber was treiben die 11 Gemeinder├ĄtInnen die sich in der Opposition zur Realit├Ąt befinden?

    Beim Einsatz zum Wohle der Gemeinde d├╝rfte man doch wenigsten annehmen, da├č sie ihre Position verteidigen, da├č diskutiert und argumentiert wird. Statt dessen ein ums andere Mal peinliches Schweigen.

    Die Gr├╝nen haben gestern ├╝ber ein B├╝rgerrecht informiert, das Recht bei einer solchen Bauplanung geh├Ârt zu werden. Dieses Recht steht Bef├╝rwortern wie Gegnern zu und wenn man auch ├óÔéČ┼żDaf├╝r!├óÔéČ┼ô ist, dann kann es sein, da├č man doch nicht mit allem rund um dieses Projekt einverstanden ist und darf auch als Bef├╝rworter Einwendungen zu Teilaspekten vorbringen. Wann kommt die B├╝rgerinformation von CDU, SPD und FDP zu diesem Thema?

    Und noch etwas wurde gestern gesagt und den 12 Verschworenen ins Stammbuch geschrieben: Am 18.02.2009 hat der Gemeinderat nicht nur die Bauleitplanung auf den Weg gebracht, es hat auch mit den Bedingungen f├╝r die Zustimmung ├óÔéČ┼żArbeitspl├Ątze, Gewerbesteuer, Gleisanschlu├č und kein zus├Ątzlicher Verkehr durch Heddesheim├óÔéČ┼ô Kriterien aufgestellt unter denen die Ansiedelung erfolgen kann.

    Das Abstimungsergebnis lautete damals 22:1, eine ehemalige Gemeinder├Ątin hat dagegen gestimmt. Seltsamerweise scheinen die Bef├╝rworterfraktionen – oder ist es nur eine Bef├╝rworterfraktion ├óÔéČÔÇť die ├ťberwachung der Einhaltung der selbst aufgestellten Kriterien ganz der ├óÔéČ┼żGegenseite├óÔéČ┼ô zu ├╝berlassen. Es ist nicht erkennbar, da├č sie diese selbstgestellt aufgabe wahrnehmen oder erf├╝llen.
    Denken Sie mal dar├╝ber nach!

    Es steht zu erwarten, da├č, sollte diese selbstgestellte Aufgabe von den 12 Verschworenen angenommen und erf├╝llt werden, was ihres Amtes ist, so w├╝rde die Realit├Ąt offenbar werden, schmerzhaft offenbar und man m├╝├čte erkennen, da├č die reflexhafte Bef├╝rwortung von Pfenning nicht der einzig seelig machende Weg ist und die Verschw├Ârung w├╝rde zusammenbrechen.

    Einknicken hin oder her, die Verschw├Ârung zum Zweck die Fakten zu leugnen, die Wirklichkeit auszublenden und das Projekt durchzuziehen, koste es was es wolle, ist nicht zum Wohle der Gemeinde.

    Nat├╝rlich will niemand spekulieren, an die Fakten halten will sich aber auch offenbar niemand, der f├╝r Pfenning ist. Aber zocken was das Zeug h├Ąlt, das will man schon. Es wird hier ein Optionsgesch├Ąft abgewickelt, das sich gewaschen hat, dessen Ausgang f├╝r Heddesheim ungewi├č ist, dessen Folgen wenn es schief geht, nicht einen Funken positives enthalten und bei dem man nach Betrachtung und Abw├Ągung der Argumente jetzt schon erkennen k├Ânnte, wenn man wollte, da├č das nicht gut gehen kann.

    Das ist genau die Situation vor der Bankenkrise, da hat die Mehrheit auch gezockt auf Teufel komm raus und einige wenige haben gewarnt. Und dann kam der Teufel und hat alle geholt.

    Denken Sie mal dar├╝ber nach!

    Einen nachdenklichen Tag noch.

    • Argus

      Beim Einsatz zum Wohle der Gemeinde d├╝rfte man doch wenigsten annehmen, da├č sie ihre Position verteidigen, da├č diskutiert und argumentiert wird. Statt dessen ein ums andere Mal peinliches Schweigen.
      …………………………………………………………….
      Dieser Satz gef├Ąllt mir besonders in Ihrem Artikel!
      Ich vermute mal gewisse GR werden neben dem Maulkorb demn├Ąchst auch noch eine gelbe Armbinde mit schwarzen Punken erhalten!

    • lutz

      „Aber zocken was das Zeug h├Ąlt, das will man schon. Es wird hier ein Optionsgesch├Ąft abgewickelt, das sich gewaschen hat, dessen Ausgang f├╝r Heddesheim ungewi├č ist, dessen Folgen wenn es schief geht, nicht einen Funken positives enthalten und bei dem man nach Betrachtung und Abw├Ągung der Argumente jetzt schon erkennen k├Ânnte, wenn man wollte, da├č das nicht gut gehen kann.“

      Genau das macht mir und vielen anderen Heddesheimnern Sorgen. Dass hier eine Wette abgeschlossen wird, mit der die Zukunft unserer Gemeinde vielleicht ├╝ber Jahrzehnte verspielt wird. Die weltweite Finanzkrise hat gezeigt, wohin so eine Zockermentalit├Ąt f├╝hrt.

    • Argus

      Heute schon den Doll-Ergu├č in der BM-Hofzeitung (Mitteilungsblatt) gelesen ?

      • Snake Plissken

        Zum Gl├╝ck nicht….das Propagandablatt wandert direkt in die gr├╝ne Tonne ­čÖé

      • kher

        Ich freue mich immer schon wenn ich als Nichtabonnent das Heftchen im Briefkaseten entdecke. Da wei├č man gleich was Phase ist, und tats├Ąchlich: mal wieder eine ├Ąusserst peinliche Schm├Ąhschrift des Herrn Doll.
        Als Neu-Heddesheimerin kann man ob dieser Dorf-„Politk“ immer wieder nur ungl├Ąubig den Kopf sch├╝tteln. Einfach phantastisch zu sehen wie gewisse „Informationen“ unters Volk gebracht werden und welche nicht.

        Ich empfehle bei Nichtbezug des Heddesheimer Bl├Ąttchens Erich K├Ąstners „Die Schildb├╝rger“

        P.S. In welchem Fach hat Hr. Doll denn eigentlich promoviert?

        Sch├Ânen Abend!

        • jawiejetzt?

          Guten Abend,

          Herr Dr. Doll hat in Physik promoviert. Deshalb h├Ąlt er sich auch immer an die Fakten. N├╝chtern, analysierend und guten Argumenten nie abgeneigt.

          Sch├Ânen Abend.

      • heddesheimerin

        Ich habe mich wieder ma├člos ge├Ąrgert, als ich dieses Blatt gesehen habe. Undf├╝r dieses Machwerk gehen Steuergelder drauf …