Dienstag, 27. Juni 2017

„Kläglicher“ Auftritt – Stefan Mappus zu Gast in Heddesheim

Guten Tag!

Heddesheim/Rhein-Neckar, 21. Februar 2011. Der Ministerpräsident Stefan Mappus kommt nach Heddesheim. Das ist für die kleine Gemeinde ein besonderes Ereignis. Es ist Wahlkampf, Stefan Mappus hat seine Linie vertreten, in Heddesheim. Heddesheim selbst kam in seiner einstündigen Rede bis auf eine Andeutung nicht vor. Trotzdem hat er viel Applaus erhalten – immer dann, wenn es „gegen die Grünen ging“.

Von Hardy Prothmann

Ortstermin für einen Ministerpräsidenten. Der heißt Stefan Mappus. Die „Macht“ hat er per Amtsübergabe erhalten. Es ist sein erster Wahlkampf. Bislang ist er noch nicht gewählt worden. Das war auch so bei seinen Vorgängern. Sie profitierten von einem Amt, das der jeweilige Inhaber als Zepter weitergereicht hat.

Das Land hat 1.100 Gemeinden. Eine davon ist Heddesheim. Und Stefan Mappus hält gut eine Stunde lang eine Rede, in der das Wort Heddesheim sogar zwei oder drei Mal vorkommt. Inklusive der Begrüßung, aber sonst eigentlich nicht.

Ob das jetzt viel oder wenig ist, muss jeder selbst entscheiden. Der CDU-Ortsvereinsvorsitzende Rainer Hege platze schier vor Stolz, den „Chef“ im Ort zu haben. Und Rainer Hege „wünschte“ sich im Anschluss an Mappus „mutig“ die „Umgehungsstraße“, die frühestens 2016, also zur übernächsten Wahlperiode kommt. Herr Hege hat nicht bemerkt, dass die Landwirte (Herr Hege ist Landwirt) in der Rede von Mappus keine Rolle spielten.

Ob Herr Mappus 2016 noch Ministerpräsident ist, steht in den Sternen. Jetzt geht es um den Wahlkampf 2011. Am 27. März 2011 ist Urnengang.

Und Herr Mappus fordert zur Disziplin auf.

Die rund 120 Gäste vor ihm werden ihn wählen. Rund 80 Prozent der Anwesenden sind Rentner. Dann gibt es noch andere, die sich etwas „von ihrer Präsenz“ versprechen“. Junge „Wähler“ sind bis auf das „Team Wacker“ kaum vertreten.

Das Team Wacker besteht aus rund einem halben Dutzend Menschen unter 30 Jahren, die Jacken anhaben, auf denen „Team Wacker“ steht.

Als der Ministerpräsident eintrifft, machen sie Stimmung. Sie klatschen für zwei.

Am Rand haben sich Protestanten aufgebaut. Rund ein Dutzend. Mitglieder des Grünen-Ortsverbands, grüne Gemeinderäte, Bürger und ahnungsweise auch Mitglieder der „IGneinzupfenning“.

Sie machen Krach – Mappus ist erst sehr erfreut durch das Team Wacker. Und dann sehr genervt durch die Mini-Demo.

Vielleicht gefällt ihm auch nicht, was er sieht.

Im kleinen St.-Remigius-Haus ist der Saal nicht gefüllt. „Gefühlt“ könnten knapp 200 Personen der Veranstaltung beiwohnen. Tatsächlich sind es 120 Gäste und rund 60 Stühle bleiben frei.

Der Mannheimer Morgen berichtet heute, es seien 200 Gäste anwesend gewesen. Das ist glatt gelogen. Und wenn der Mannheimer Morgen gerne das Gegenteil behauten will, sind wir jederzeit bereit, anhand unserer Aufnahmen diese Lüge des MM zu belegen.

Außer, der MM zählt 25 Polizisten, zehn Personenschützer, Kräfte des DRK und Helfer als „Gäste“ mit ein. Wer so zählt, rechnet sich alles so schön, wie er will.

Das DRK, die freiwilligen Helfer und die Polizei machen ihren Job gut.

Für die Polizei gibt es etwas Stress, als ein Beamter etwas zu „modern“ agiert und Aufnahmen macht, die nicht „polizeilich“ notwendig sind. Revierleiter Frank Hartmannsgruber bemüht sich um „Deeskalation“ – im Vergleich zu Stuttgart 21 hat er einen leichten Job.

Trotzdem: Wie peinlich ist es, dass fast in Drittel der Plätze leer bleiben? Hat die Orts-CDU noch nicht mal das Talent, dass ein Besuch des Ministerpräsidenten bis zum letzen Platz gefüllt ist?

Im Saal hält Herr Wacker eine Rede. Auf die Regierung und das alles gut ist. Der Ministerpräsident ist heute schließlich hier, um ihn zu stützen.

Stefan Mappus redet die Leistungen der CDU hoch, Rot und Grün schlecht. Wer sich die Mühe macht, unsere sechsteilige Dokumentation anzuschauen, wird feststellen, wie sich Herr Mappus selbst widerspricht.

Erst lobt er 58 Jahre CDU-Regierung über den Klee, dann gesteht er ein, dass man Fehler gemacht hat, aus denen man lernen wolle und sagt dann, dass alles so durchgezogen wird, wie man das vorhat.

Im Saal sind die meisten Anwesenden eher Rentner. Einige wenige „mittelalte“ und ganz wenige junge Menschen sind als Gäste anwesend.

Herr Mappus holt sie in seiner Rede mit „Zoten“ ab, ab nicht wirklich mit Inhalten.

Es geht gegen andere Länder, es geht darum, dass Baden-Württemberg überhaupt nur „führend“ ist. Es geht ein wenig um Probleme. Und sonst?

Um Heddesheim geht es gar nicht. Kein Wort, kein Gedanke, kein Inhalt zu dem Ort, in dem Herr Mappus spricht, kommen über seine Lippen. Bis auf die Kondolenzen.

Was Herr Mappus sagt, kann er überall sagen. In Schriesheim, in Weinheim, in Ladenburg oder auch in Viernheim – wobei das eine „falsche Baustelle“ wäre, weil außerhalb seines Bereiches.

Was ist sein Bereich? Gehört Heddesheim dazu? Davon merkt man nichts.

Warum Herr Mappus in Heddesheim war, bleibt ein Rätsel. Er hätte seinen Auftritt genauso gut irgendwo anders haben können. Und wahrscheinlich ist das auch so.

Herrn Hege war anzusehen, wie stolz er war, dem „MP“ die Hand zu drücken. Nach ihm, aber auch irgendwie mit ihm, am Podium zu stehen.

Und er hat seine Sache nicht schlecht gemacht. Er freut sich, dass Heddesheim bald eine Umgehungsstraße bekommt. Die Freude klingt wie eine Forderung, über die man sich schon verabredet hat.

Herr Hege darf sich gerne als Forderer stilisieren. Unterwürfig in seiner „Dankbarkeit“. Herr Mappus nickt und lächelt und sagt nichts zu. Dann lächeln beide, denn es geht um Wahlkampf.

Der Revoluzzer Hege hat gefordert, der Chef Mappus hat’s gesehen.

Die Show ist kalkuliert. Der Stolz bei Hege ist groß, die Befriedung bei Mappus ist üblich.

Der Deal ist klar: Es gibt ein Bedürfnis, der MP hat’s „regristriert“, es geht also „weiter voran“.

Aber ohne jede Verbindlichkeit.

Der Bürgermeister Michael Kessler spricht auch, kommt aber über Floskeln nicht hinaus.

Die Verkehrsprobleme des Ortes bleiben hinter der Aussicht, dass sich der Herr Ministerpräsident ins „Goldene Buch“ der Gemeinde einträgt, zurück.

Als der Auftritt von Herrn Mappus zu Ende ist, gibt es einen kleinen Stau der Gäste auf dem Weg zur Toilette.

Die Protestierer sind weg, die Polizei hält kurz den Verkehr an und achtet nicht darauf, dass die Limousine des „MP“ eigentlich viel zu schnell „davon braust“.

Irgendwie ist man scheinbar froh, dass er wieder weg ist. Das war für die vielen Rentner, das „Wacker-Team“ und die Demonstranten in Heddesheim schon sehr aufregend.

Ob Herr Mappus weiter Ministerpräsident sein wird, entscheidet sich am 27. Mähr 2011.

In Heddesheim war sein Auftritt „kläglich“ – von Klagen getragen. Er war gegen die „Dagegen-Partei“. Also auch dagegen. Und sonst? Angeblich hat er „gelernt“, tatsächlich sind seine Handlungen und Aussagen dazu konträr.

Machen Sie mit: Prüfen Sie die Wahlversprechen der Kandidaten.

Schreiben Sie uns, was gefällt oder auch auch nicht.

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.

  • Heddesheimer

    Guten Tag

    Herr Mappus sprach der EnBW Deal war ein gutes Geschäft, da man die Aktien günstiger ohne ein wissen des Marktes erwerben konnte, laut Zeit war der Kaufpreis 41,40€, beim Zustande kommen des Geschäftes im Dezember lag der Börsenkurs der EnBW Aktien bei ca 35,50€ also niedriger, man hat die Aktien sogar zum heutigen (21.01.2011) Kurs erworben von 41,40€, nichts anderes wäre mit dem Kurs geschehen wen die Landesregierung ihr Interesse zu diesen Kurs oder sogar nur zu 38,00€ verkündet hätte.
    In Börsenkreisen wird berichtet das EnBW zukünftig rückläufige Umsatzahlen zu melden hat, EnBW hat Daimler als seinen Größeren Kunden verloren was sich auf den Aktienkurs auswirken wird.

    Ich kann nur Kopfschütteln über den Applaus.

    Mappus und der milliardenschwere Rechenfehler

    http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2010-12/enbw-mappus-enrgiepolitik

    EnBW wird für Landesregierung zum Risiko
    http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:sparprogramm-en-bw-wird-fuer-landesregierung-zum-risiko/60009452.html

    Anbieterwechsel EnBW verliert Daimler als Kunden

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.anbieterwechsel-enbw-verliert-daimler-als-kunden.e2c6de69-4c28-4665-bcea-4d3cc1c2a07b.html

    • heddesheimblog

      Guten Tag!

      Danke für die Hinweise – so machen Leserkommentare Spaß!

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

  • heddy

    Hallo,

    warum die Häme gegen Hege, ist doch nachvollziehbar, dass ein Lokalpolitiker ein wenig stolz ist, wenn der MP kommt.

    Peinlich dagegen, dass die CDU Heddesheim den Saal nicht vollgekriegt hat. Nehme an, dazu gibt es heute einen irritierten Anruf aus dem Büro Mappus bei Hege 🙂

    Ansonsten danke für die umfangreiche Dokumentation!

  • Jottka

    Schön zu sehen, wie wenig Rolle die Granufink-Vertreter-Partei nach ihrer Selbstdemontage noch spielt.
    Dass sie sogar noch ihre eigenen Jubelperser mitbringen müssen: peinlich!

    Um Inhalte geht es schon lange nicht mehr.

  • Ok -ich ziehe meine Aussage im Gesichtsbuch „Immerhin kann er frei reden und braucht nicht abzulesen“ zurück 😉

    Als Schmankerl noch:
    http://www.netzpolitik.org/2011/video-des-tages-csu-versucht-negative-campaigning/

    und die Replik:
    http://www.netzpolitik.org/2011/ein-landrat-steht-im-bierzelt/

  • jawiejetzt?

    Guten Tag,

    das ist doch alles Wortklauberei von Dagegen-Bürgern die die Kernbotschaft nicht verstanden haben.

    Nochmal langsam zum Mitschreiben.

    – Die CDU regiert seit 58 Jahren.
    – Die CDU regiert fehlerlos und gut.
    – Alles was an Baden-Württemberg gut ist, ist die CDU.
    – Am Baden-Württemberg der CDU ist nichts schlecht.
    – Was an Baden-Württemberg schlecht ist, sind die andern.
    – Die CDU stellt den Fürsten, das ist gottgewollt, sonst hieße sie ja nicht CDU!
    – Die CDU macht und die anderen, die keine Ahnung haben, sind dagegen.
    – Skandale keine. Wenn doch sind die anderen schuld.
    – Die CDU ist Baden-Württemberg. Daraus folgt…
    – CDU wählen ist alternativlos.

    Begriffen?

    Einen schönen Tag noch.

  • lutz

    Ich fand Hege gar nicht so schlecht, ein wenig übereifrig und nervös, aber so ist es nun mal, wenn hoher Besuch kommt. Kessler dagegen blass, banal und austauschbar – kein „Aushängeschild“ für Heddesheim.

    Die Mappus-Kritik ist ja im Ansatz richtig. Aber so funktioniert nun mal die Wahlkampfmaschinerie. In Heddesheim genau so wie in jeder anderen Gemeinde.

  • Heddesheimer

    Man kauft keine Wertpapiere die im Abwärtstrend (siehe den 1 Jährigen Kursverlauf der EnBW) sind und noch keinen Boden gefunden haben, das ist Börsen 1*1.
    Ich gehe sogar soweit zu meinen das der ein oder andere große Investor seine Aktien noch zu einem guten Preis los wurde oder noch glimpflich raus gekommen ist, es sich jetzt aber Lohnen würde aus die Short Seite (Auf einen Fallenden Kurs zu Wetten) zu gehen.

    Atom ist Out, sehr viele große Unternehmen setzen auf erneuerbare Energien da sie es als PR für sich entdeckt haben.

    Herr Mappus sprach die Bürger sollen eingebunden werden von Anfang an und schließt bei diesen Geschäft sogar das Parlament aus.

    Herr Mappus sprach davon das Internet vergisst nicht

    Ein Deal, zwei Freunde, viele Fragen
    „Dirk Notheis, inzwischen Deutschland-Chef der Investmentbank Morgan Stanley.
    Mappus und der zwei Jahre jüngere Notheis kennen sich aus gemeinsamen Tagen in der Jungen Union. 1998 war Notheis sogar Vorsitzender der Südwest-JU. Aber nicht er wurde damals Staatssekretär, sondern Mappus. Weil der JU-Chef sich damals bei Teufel für ihn starkgemacht habe, wie es heißt.
    Ein gutes Jahrzehnt später glauben manche, der Ministerpräsident Mappus mache sich nun auffällig stark für seinen alten Kumpel: Der überraschende Mega-Deal mit dem Energieversorger EnBW, den Mappus wieder komplett in Landesbesitz holen will, wird von Notheis und seinen Leuten organisiert. 4,7 Milliarden Euro kostet der Rückkauf der 45-prozentigen EnBW-Anteile vom französischen Konzern EDF. Eine gigantische Transaktion für das Land – und ein gutes Geschäft für das beratende Bankhaus Morgan Stanley. Experten gehen davon aus, dass die Bank mit einer zweistelligen Millionensumme als Vergütung rechnen kann. „Zu einer solchen Beratungsleistung gehören komplizierte Verträge, die Gestaltung der Finanzierung und ein nicht unerhebliches Risiko“, sagt ein Branchen-Insider. „

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,733970,00.html

    • jawiejetzt?

      Hallo,

      „Man kauft keine Wertpapiere die im Abwärtstrend (siehe den 1 Jährigen Kursverlauf der EnBW) sind und noch keinen Boden gefunden haben, das ist Börsen 1*1.
      Ich gehe sogar soweit zu meinen das der ein oder andere große Investor seine Aktien noch zu einem guten Preis los wurde oder noch glimpflich raus gekommen ist, es sich jetzt aber Lohnen würde aus die Short Seite (Auf einen Fallenden Kurs zu Wetten) zu gehen.“

      Dazu ist das

      http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.vorwurf-war-der-preis-fuer-enbw-aktien-zu-hoch.8721051b-55f6-4eb1-8de2-1cc6101038a3.html

      und das

      http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-12/enbw-mappus?page=1

      zu empfehlen.

      Die Grünen haben die Problematik in 6 Fragen zusammengefaßt.

      Da aber Wahlkampf ist, sei jeder gewarnt, daß die Lektüre der obigen Artikel sowie des folgenden

      http://www.bernd-zander.de/?page_id=324

      die eigene Meinung beeinflussen könnte. Daher bitte lesen auf eigene Gefahr. 😎

      Einen schönen Tag noch.

      • Heddesheimer

        Ein solches Aktienpaket hätte bei einen verkauf über die Börse zu einen Kurssturz geführt und der Halter hätte sie nur weit tiefer zu den damaligen Kurs von 35,50€ los bekommen, ich sehe keine Notwendigkeit dieses Aktienpaket damals voreilig erwerben zu müssen. 😉

        Ein gutes Geschäft für den französischen „Staatskonzerns“ Electricite de France.

  • D. Weber

    Schwach übrigens, dass es die CDU Heddesheim bis heute nicht geschafft hat, etwas vom Mappus-Besuch auf die eigene Website zu nehmen. Das kann man doch „ausschlachten“. Und das in der heissen Phase das Wahlkampf.

  • Heddesheimer

    Herr Mappus sprach von Verkehrsprojekt (Ringstraße?), bilden wir in unserer Gemeinde eigentlich eine Rückstellung oder ist diese nicht Notwendig?

  • Tagesbetrachter

    Und nun berichtet SWR4 noch davon, dass CDU-Frau Ministerin Gönner schwere Vorwürfe von Greenpeace ertragen muss: Angeblich soll die Umweltministerin über Jahre unterlassen haben, vom Betreiber EnBW beantragte Nachrüstungen am Atomkraftwerk Neckarwestheim 1 zu bewilligen. Das trifft alle Bürger von BW. Würden die Nachrüstungen nun kommen hätte der franz. Staatskonzern viel Geld gespart und das Ländle bezahlt die Zeche. Die Gesundheit und Sicherheit der Bürger interessierten Frau Gönner wohl nicht, oder war sie (man verzeihe diese bestimmt falsche Ansicht) zu sehr mit den Grundstücksverwertungen am S21-Bahnhof beschäftigt.

  • Heddesheimer

    Herr Mappus, gegen diese Art von Länderfinanzausgleich sollte man besser klagen, hier wandern Finanzen (Steuergelder) sogar ins Ausland.