Samstag, 19. August 2017

Dokumentation: Stefan Mappus in Heddesheim. Teil 3: „Die Grünen sind dagegen“

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Guten Tag!

Heddesheim/Rhein-Neckar, 21. Februar 2011.

„Ich kann jedenfalls niemandem erklären, dass andere sich Dinge leisten können von unserem Geld, die wir uns nicht leisten.“

„Es kann nicht sein, dass der Herr Beck den Schulbus umsonst haben will und wir das alles bezahlen und unseren Kindern nicht angedeihen lassen können.“ Herr Mappus erhält Applaus. 80 Prozent der Zuhörer sind im Rentenalter.

„Das einzig Gute an den Grünen ist, man kann sich drauf verlassen, man weiß, dass sie dagegen sind.“ Gelächter und Applaus.

„Bei der SPD ist die Lage komplexer. Man weiß nicht, sind sie dafür oder dagegen.“

„Das ist das Problem, die einen sind immer dagegen, bei den anderen (SPD) wissen Sie nicht, wo Sie dran sind. Deswegen können die unser Land nicht regieren.“ Applaus.

„Wowereit, Sie kennen ihn, arm aber sexy. Ersteres stimmt.“

Weiter redet er über die „Rente mit 67“: „Nicht alles, was richtig ist, ist populär.“

Weiter redet er über Bildung.

„Und wenn es um Umgehungsstraßen geht, wüsste ich in Ihrer Region auch noch das ein oder andere Projekt, wo Bedarf da ist, wo man sagt, jetzt sollte mal was passieren.“ Applaus.

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.

  • Jottka

    Wem Inhalte über billige Polemik gehen, der kann sich ja mal ansehen, warum unsere Hauptstadt arm ist:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/tief-in-den-roten-zahlen/1808906.html

    … und wer im ländlichen Heppenheim dem Klatschreflex unterliegt und meint, er käme ohne Hauptstadt aus, der kann sich ja mal ein Konzept überlegen, wie man den Bund dezentralisiert ohne jährlich Abermilliarden für Spritkosten und Inlandsflüge für die Politiker und Ministerialangestellten auszugeben.

    Der Skandal mit den Berliner Wasserwerken war zum Zeitpunkt des Tagesspiegel-Artikels leider noch nicht publik.

    Wie kosteneffektiv Privatisierung von Infrastruktur so ist sieht man ja derzeit allerorten: Deutsche Bahn, S-Bahn Berlin, Energieversorger und Strompreisentwicklung, KKW-Laufzeitenverlängerung auf Steuerzahlerkosten.