Sonntag, 20. August 2017

Das Drama der journalistischen Prostitution

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Guten Tag!

Gegen diesen Kommentar hat Anja G√∂rlitz √ľber ihren Anwalt Kurt Braun mit Schreiben vom 23. M√§rz 2010 eine Unterlassungserkl√§rung von uns gefordert. Diese haben wir nicht unterschrieben.

Tatsächlich haben wir öffentlich und transparent hier auf dem heddesheimblog und auf der privaten posterous-Seite von Hardy Prothmann dazu Stellung genommen.

Den Vorwurf, wir wollten Frau G√∂rlitz „diffamieren“, weisen wir von uns. Es geht um eine, wenn auch zugespitzte √É‚Äěu√üerung zur Sache: Einer in unseren Augen unkritischen und gef√§lligen Berichterstattung durch die Lokalredaktion des Mannheimer Morgens. Frau G√∂rlitz ist mit der Berichterstattung √ľber Heddesheim betraut.

Der Text ist von vielen Seiten kritisiert worden. Diese Kritik nehmen wir ernst. Aus unserer Sicht haben wir nur eine Meinung geäußert Рund damit unserer Recht nach Artikel 5 Grundgesetz Absatz 1 wahrgenommen. Eine Meinungsäußerung ist und bleibt eine Meinungsäußerung Рunabhängig, ob sie gefällt, stilistisch gelungen ist oder nicht.

Die Behauptung, wir hätten damit gezielt die Person Anja Görlitz diffamieren wollen, ist selbst eine bewusste Diffamierung.

Ob Frau Görlitz den nächsten Schritt geht und vor Gericht zieht Рentscheidet die Dame selbst.

Wir haben uns entschieden, auf ihr anwaltliches Schreiben in dieser Form zu reagieren.

Hardy Prothmann, Redaktion heddesheimblog
Heddesheim, 03. April 2010

Heddesheim, 20. Februar 2010. Der Mannheimer Morgen ver√∂ffentlicht heute ein exklusives Interview mit dem B√ľrgermeister Michael Kessler. Warum das Interview exklusiv ist? Ganz einfach: Der Mannheimer Morgen schreibt alles so auf, wie der Heddesheimer B√ľrgermeister das will.

Kommentar: Hardy Prothmann

Aufgrund eines Rechtsstreits haben wir den Text zunächst gelöscht. 28. Mai 2010

Redaktion heddesheimblog

√úber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr√ľndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr√§ts und Reportagen oder macht investigative St√ľcke.

  • Thomas G.

    Die Frau als billige Nutte darzustellen ist aber mehr wie daneben.

    • jawiejetzt?

      Guten Tag,

      das finde ich auch nicht sonderlich gelungen. Die Analogie zu weit getrieben(sic!)w√ľrde ich sagen.

      Daß den Beschreiber des Bratwurstjournalismus ob der Berichterstattung des MM die wirklich oft der völlige Kontrapunkt ist zu dem was hier zu lesen ist, die schiere Wut und Verzweiflung ankommt, kann ich verstehen.

      Aber bei dem Artikel scheint dann aber doch ein selbst oft gefordertes sehr wichtiges journalistisches Werkzeug im Schrank geblieben zu sein. Professionelle Distanz.

      Ich kann die Konzeption hinter diesem Artikel bewundern, gut gemacht wie sich der Bogen des „Millieus“ von Anfang bis Ende spannt.

      Aber das in die N√§he r√ľcken der Person, die hier kritisiert wird zu der allegorisch stringent beschriebenen aber nicht belegten sondern nur formulierten und postulierten k√§uflichen Praxis, eine reine Unterstellung, ist nicht in Ordnung.

      Und richtig b√∂se und ehrverletzend ist deswegen die Einleitung √ľber die Bemerkung es handele sich um eine attraktive Frau.

      Der gesamte Artikel tut danach das was mein Vorredner zu recht kritisiert.

      Das ist unterste Kiste. Gelbe Karte.

      Und ich w√ľrde sie mit Anstand akzeptieren, an der Stelle eines uns bekannten freien Journalisten.

      Einen schönen Tag noch.

  • Jerome

    Also da muss ich mich meinen Vorschreibern anschlie√üen. Das ist erstens ein schiefes Bild, weil ja Prostitution eine Dienstleistung gegen Geld ist. Und von seiten der Beteiligten d√ľrfte da ja wohl kaum Geld flie√üen. Ich meine, es geht um Heddesheim – nicht um ein Enth√ľllungsinterview mit dem gro√üen Star. Heddesheim ist auch f√ľr den MM ja wohl Priorit√§t C.

    Und die Wortwahl finde ich auch ehrabschneidend. Da sind manche schon f√ľr wesentlich weniger verklagt worden, und Rufsch√§digung kann richtig teuer werden.

    Warum so heftig, Herr Prothmann? Dezentere Stiche w√ľrden Ihrer Sache dienlicher sein.

  • Snake Plissken

    Ich gestehe meinen Vorredner Recht geben zu m√ľssen. Bin ebenso der Meinung – auch wenn ich selbst in meinen Beitr√§gen gerne mal hart an die Grenze gehe – das hier einen Schritt zu weit gegangen ist. Im Eishockey w√ľrde man sagen 2 Min Strafe wegen √ľbertriebener H√§rte. Denke das ist angebracht und d√ľrfte auch beim Verfasser aus Verst√§ndnis und Einsicht sto√üen. Ansonsten ist der Bericht auf jeden Fall sehr gut geschrieben und stellt sicherlich die gew√ľnschte Aussage treffend dar…nur eben ein wenig zu derb.

    Trotzdem ein wunderschönes Wochenende an die Redaktion und die Leser

    Gruß Snake Plissken

  • numalangsam

    Oh oh!
    Man sehe sich nun diese Stilbl√ľten des neutralen Journalisten an:
    √Ę‚ā¨¬¶Prostitution
    √Ę‚ā¨¬¶der B√ľrgermeister sie auf den Scho√ü bittet
    √Ę‚ā¨¬¶die schnelle Bedienung von Bed√ľrfnissen
    √Ę‚ā¨ŇďBlowjob√Ę‚ā¨¬Ě
    √Ę‚ā¨ŇďBlasen√Ę‚ā¨¬Ě
    √Ę‚ā¨ŇďBefriedigung√Ę‚ā¨¬Ě
    √Ę‚ā¨¬¶ging dem B√ľrgermeister und seiner Hofberichterstatterin √Ę‚ā¨Ňďnoch einer ab√Ę‚ā¨¬Ě
    Ich verkaufe mich√Ę‚ā¨¬¶
    Straßenstrich
    √Ę‚ā¨ŇďFreier√Ę‚ā¨¬Ě
    √Ę‚ā¨¬¶nur seine Bed√ľrfnisse zu befriedigen
    √Ę‚ā¨¬¶h√§lt sich lieber an die Stra√üe
    √Ę‚ā¨¬¶bedient ihn gut, billig und willig und allzeit bereit
    √Ę‚ā¨¬¶die willenlos miteinander √Ę‚ā¨Ňďkopulieren√Ę‚ā¨¬Ě√Ę‚ā¨¬¶
    √Ę‚ā¨¬¶dass es √Ę‚ā¨Ňďbefriedigend√Ę‚ā¨¬Ě ist

    Ok, zugegeben, die Zitate sind an diese Stelle aus jeglichem Zusammenhang gerissen aber das ist doch schon starker Tobak!
    Braucht man hier einen solchen „Aufmacher“?
    Wurde hier einfach Frust abgelassen weil der BM sich dem Heddesheimblog verweigert?
    Oder will man so vielleicht die Seitenaufrufe (=bares Geld!) in die H√∂he treiben indem man per Kommentar auf jemanden einpr√ľgelt?
    Fragen √ľber Fragen!
    Ich denke etwas mehr Gelassenheit dem MM gegen√ľber w√§re angebracht, schlussendlich bedienen sie unterschiedliches Klientel. Ansonsten k√∂nnte der Eindruck entstehen dass das Niveau der Kommentare nachl√§sst, oder vielleicht doch nicht, m√∂glicherweise war es ja schon immer so und man hat es nur noch nicht so deutlich bemerkt (Aua, Aua, b√∂ser Dobby, Aua, Aua)!

    @ Snake Plissken: Finden Sie einen Artikel mit derartigen Entgleisungen wirklich gut geschrieben? Wegen Geringerem bekamen hier Andere schon eine Rote Karte!

    Tsch√ľss denn!

    P.S.: Man kann f√ľr den geehrten Verfasser nur hoffen das Frau G√∂rlitz und BM Kessler von einer Anzeige absehen.
    Ich denke Beleidigung oder √ľble Nachrede k√∂nnte es werden.

    Noch mal Tsch√ľss!

    • Snake Plissken

      Ich stehe zu meiner Aussage…..
      Die Machart eines Artikels kann gut sein, was ja nicht unbedingt im Zusammenhang mit dem Inhalt stehen muß. Daher meine Aussage der Artikel ist gut geschrieben.

    • Esteban

      @ „nunmallangsam“

      sie haben vollkommen recht, mit dem was sie bis jetzt hier geschrieben haben. Wollte das nur mal sagen, weil viele der anderen Kommentatoren ja doch eher „pro Prothmann“ ( mir kommt es irgendwie wie blinde Gefolgschaft“ vor) eingestellt sind, und den Artikel also kaum kritisieren.

    • Jochen Schust

      „P.S.: Man kann f√ľr den geehrten Verfasser nur hoffen das Frau G√∂rlitz und BM Kessler von einer Anzeige absehen.
      Ich denke Beleidigung oder √ľble Nachrede k√∂nnte es werden.“

      Sorry, von Presserecht verstehen Sie leider nichts. Daher w√§re Zur√ľckhaltung im Kommentieren angebracht.

  • Thorsten Langfeld

    Hallo,

    ich finde den Text auch ziemlich heftig. Andererseits beschreibt Herr Prothmann die „Liebedienerei“ des Journalismus, wie es Sie so oft gibt.

    Dass Herr Prothmann das immer wieder thematisiert, finde ich wichtig. Denn es f√§llt den meisten doch schon gar nicht mehr auf, wie sich die „M√§chtigen“ und die Zeitungsmonopolisten gegenseitig selbst best√§tigen und „befruchten“.

    @numalangsam Wo hier eine Beleidigung im Text sein soll, kann ich nicht sehen.
    Herr Prothmann kommentiert geschickt, er äußert Meinungen, stellt aber keine Tatsachenbehauptung auf.

    Er bleibt stringent im Bild und ist ein raffinierter Rhetoriker. Mit gefällt die Art sehr, wie er schreibt.

    Und nat√ľrlich provoziert er mit solchen Texten. Nur komisch, dass der verlodderte „Journalismus“ niemanden provoziert. √úbrigens hat der sehr bekannte amerikanische Top-Journalist George Seldes ebenfalls von den „prostitutes of the press“ gesprochen.

    Schönes Wochenende

    • numalangsam

      Auch BILD Zeitungs Journalisten sind ein ums andere Mal raffinierte Rethoriker und trotzdem ist das Niveau der Zeitung suboptimal. Aber jedem Tierchen sein Plaisierchen!
      Und was schert uns ein bekannter amerikanischer Top-Journalist George Seldes und was er gesagt oder wegelassen hat?
      Ich kann mich nur Jerome anschlie√üen, es geht hier nicht um einen Korruptionsskandal in Milliardenh√∂he der Regierungen zum Schwanken bringt sondern doch nur um die Berichterstattung der √ľberschaubaren finanziellen Situation einer Provinzgemeinde (positiv gemeint)!
      Zu: …er √§u√üert Meinungen, stellt aber keine Tatsachenbehauptung auf. Na klar, er spielt wie so oft geschickt mit der Vorstellungskraft der Leser und l√§sst diese zwischen den Zeilen lesen. Nicht ungeschickt!
      Man kann nur hoffen das die Artikel des Heddesheimblogs (und vor allem deren Beweggr√ľnde) von den geneigten Lesern genauso kritisch bewertet werden wie die Artikel des MM vom Heddesheimblog kommentiert werden. Es musste erst ein solcher Heddesheimblog-Kommentar erscheinen um bei den Lesern endlich auch kritische Reaktionen hervorzurufen (abgesehen von den „Alte Apotheke“ Artikeln).
      Die Nichtkritisierer des Heddesheimblogs sind hier so ziemlich unter sich.
      Ebenso schönes Wochenende Thorsten Langfeld!

      • Thorsten Langfeld

        Hallo,

        klar, Sie schert nur, was Ihnen in den Kram passt.
        Und was soll das immer mit der Bild-Zeitung hier? Ganz ehrlich – ich kann keine Blut und Sperma-Berichterstattung hier ausmachen. Und alle blogs haben noch nichtmal den „besten Sporteil“ f√ľr den die Bild angeblich immer gekauft wird.
        Ich verstehe auch nicht, was diese Vergleiche mit Korruptionsskandalen zu tun haben sollen. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass hier ein paar „Kritiker“ zu Gange sind, die die Hasskappe aufhaben und blind um sich schlagen.
        Die Apotheken-Artikel habe ich mir angeschaut und alle Kommentare gelesen: Da hat es doch nur Kritik gehagelt und Herr Prothmann hat das durchgelassen, um zu zeigen auf welch teils billigem Niveau diese Debatte abläuft. Dummdörfiger gehts ja wohl kaum.
        Auf dem hirschbergblog habe ich meinen ersten Kommentar geschrieben, weil ich finde, dass Herr Prothmann jemand ist, der ganz genau hinschaut, die Schwingungen mitbekommt und diese wirklich herausragend gut aufschreibt.
        http://hirschbergblog.de/2010/02/15/termine-druck-senioren-und-wie-das-alles-zusammen-passt/comment-page-1/#comment-109
        Vor Ort wissen anscheindend manche Heddesheimer Pappnasen nicht, wie sie mit dem intellektuellen Niveau hier umgehen sollen.
        Gerade auch jemand wie Sie, der am liebsten alles „langsam“ hat. Schreiben Sie doch einfach, wie es ist: Es geht Ihnen zu schnell. Sie begreifens nicht.
        Ich sage nur: Herr Prothmann, expandieren Sie. Leverkusen braucht Sie!

        Schönen Sonntag

        • Esteban

          Erst hohes Niveau, auf ein dummd√∂rfig. Das verstehe ich nicht. Naja, wohne ja auch nur in ’nem 11 000-Menschen-Kaff. Leider nicht in solch einer Megametropole wie es Leverkusen nicht ist.
          So nun jetzt mal ernsthaft:
          Wenn sie sich beschweren, dass manche Heddesheimer „vor Ort“ scheinbar nicht mit dem Niveau klarkommen das hier herrscht, frage ich sie: Wie k√∂nnen sie es sich erlauben die Worte „vor Ort“ als Leverkusener, der keine Ahnung hat was hier los ist, in den Mund zu nehmen!? Ich finde es doch ziemlich paradox Menschen die „vor Ort“ sind zu kritisieren, selbst nicht „vor Ort“ zu sein, aber trotzdem kr√§ftig mitreden zu wollen. Wie gesagt…paradox. Und nebenbei: Beleidigend in Form von „Pappnasen“ m√ľssen sie nicht werden. Ich z√§hle hier auch nicht meine Schimpfw√∂rter f√ľr arrogante St√§dter auf. K√∂nnte ich, ich sehe hier aber keinen…

          Gruß

          Esteban

          P.S.: Schon allein die Tatsache, dass sie den Namen „nunmallangsam“ fehldeuten, zeigt mir, dass sie nur √§u√üerst oberfl√§chlich „auf“ der Materie sind. Es geht hier nicht um schnell oder langsam. Nicht in dem Sinne den sie glauben erkannt zu haben.

        • Elisabeth Charlotte

          Sorry Herr Langfeld,

          aber so wie Sie hier im Moment kommentieren, t√∂nt es f√ľr mich nicht sehr nach „intellektuellen Niveau“, bei Ihnen bekommt man beim lesen den Eindruck, das Sie selbst gerade mit der „Hasskappe“ wild um sich schlagen. Au√üerdem braucht sich kein Heddesheimer als „Dummd√∂rfig“ und „Pappnase“ beschimpfen zu lassen. √úber das Ziel hinausgeschossen, meiner Meinung nach JA! Sachlich und Niveauvoll geht anderst.

          Mit freundlichen Gr√ľ√üen

          Elisabeth Charlotte

        • Snake Plissken

          Alles was Recht und Gut ist, aber diesmal haben Sie mehr als nur ne Grenze √ľberschritten. Das geht doch schon eher in eine Beleidigung √ľber und hat nichts mehr mit sachlichem Kommentar zu tun. Sieht wirklich nur nach einem versuchten Rundumschlag aus gegen jegliche Bef√ľrworter des Blogs. Sollte ich gegen den Schreiber ne 2 min Strafe ausgesprochen haben k√§me bei Ihnen die 10 min Disziplinarstrafe zur Anwendung. Auch wenn Sie sich hier anonym √§u√üern k√∂nnen, ich glaube kaum das Sie es sich erlauben w√ľrden so mit einem der anwesenden real zu reden ohne die Konsequenzen daraus erfahren zu m√ľssen

        • A, Felis

          „Die Apotheken-Artikel habe ich mir angeschaut und alle Kommentare gelesen: Da hat es doch nur Kritik gehagelt und Herr Prothmann hat das durchgelassen, um zu zeigen auf welch teils billigem Niveau diese Debatte abl√§uft.“

          Zum „Fall Gaber“/Alte Apotheke gab es jedoch auch viel Zustimmung und abw√§gende Artikel √ľber Herrn Prothmann. Und die fand ich nicht alle niveaulos.

    • Esteban

      Die Sache mit dem Rhetoriker nehmen sie dann zur√ľck, wenn sie mal eine Gemeinderatssitzung hier besuchen w√ľrden ūüėČ
      Es mag durchaus sein, dass Herr Prothmann nicht beleidigend ist, jedoch die Grenzen ausdehnt, sie also doch tangiert. Aus dem Fu√üball wissen wir ja: Der Ball ist erst aus wenn er die Linie, Prothmanns Grenze, mit vollem Umfang √ľberschritten hat. Jedoch sind wir hier nicht im Sport. Hier werden Menschen attackiert. Frau G√∂rlitz wird von diesem Artikel erfahren, ich denke das ist jedem klar. Sie wird ihn von irgendjemand schon erz√§hlt bekommen. Das wei√ü auch Herr Prothmann. Also finde ich, dass es doch auch der Anstand verbietet Frau G√∂rlitz als „Nutte“ darzustellen. Nutte in Anf√ľhrungszeichen, weil sie nie so genannt wurde, aber mit bestimmten Verben und Adjektiven doch dazu auserkoren wurde.
      Nunja die feine Art ist das nicht. Ich erwarte von gutem Jorunalismus, dass er zwar kritisiert, das aber auf einem höheren Niveau.

      Gruß

      Esteban

    • Argus

      Sehe ich auch so!
      Was soll denn so schlimm daran sein wenn Herr Prothmann seine Worte etwas deftiger wählt und damit die Wahrheit trifft?
      Ist es denn nicht so,dass Gefälligkeitsjournalismus nur denen dient die das Sagen haben Рwollen -?

      Ich finde die „Gangart“ von Herrn Prothmann ist nicht zu beanstanden!
      Das machen nur Gegner des heddesheimblog.

  • dasheddesheimblog

    Guten Tag!

    Danke f√ľr Ihre Beitr√§ge.
    An dieser Stelle möchten wir die Kommentatoren darauf aufmerksam machen, dass bei uns Regeln gelten Рdie Sie bitte einhalten.

    √úber unseren Kommentar kann und darf man gerne geteilter Meinung sein. Falls dieser Sie zu sehr mitnimmt, empfehlen wir eine Selbstzensur. Lesen Sie hier einfach nicht mehr mit, schnappen Sie sich die Zeitung: Wohlf√ľhl-,Best√§tigungs,- und Bratwurst-Journalismus, bei dem alles gut oder zumindest „befriedigend“ ist, finden Sie im Mannheimer Morgen.

    Au√üerdem erhalten Sie einen liebedienerischen Journalismus, der genau eins nicht tut: Kritisch nachzufragen und ordentlich zu recherchieren. Daf√ľr aber „exklusive“ Interviews anbiedert, die sich lesen, als seien diese in einer PR-Abteilung verfasst worden.

    An die Kritiker, die uns gerne mit der Bild-Zeitung vergleichen: Danke f√ľr das Kompliment. Die Bild-Zeitung ist die erfolgreichste Zeitung Europas und ist als eine von wenigen in der Lage, immer wieder Debatten anzusto√üen.

    Weiter empfehlen wir den Kritikern, die so gut wissen, was von gutem Journalismus zu erwarten ist, eine Analyse des „Interviews“ von Frau G√∂rlitz mit Herrn Kessler. Die Fragen diesen als „Vorlage“ f√ľr Herrn Kessler, seine vorgefertigten Antworten los zu werden. Wenn Sie dann noch etwas tiefer in die Analyse einsteigen, werden Sie √ľber eine seltsame Unlogik stolpern: Angefangen bei der √úberschrift „Die Spielr√§ume sind ausgereizt, √ľber die Zwischenstation, dass dieses 2003-05 schon einmal so war bis hin zum letzten Satz „…uns gelingt, diese Durststrecke zu meistern.“

    Dazwischen liest sich der Text wie die Sendung mit der Maus Рein SED-Zentralorgan hätte das Volk nicht besser informieren können.

    F√ľr das Volksblatt-MM-Abonnement zahlen Sie 26,10 Euro im Monat oder 313,20 Euro im Jahr und erhalten viel Papier f√ľr die Altpapiertonne oder um Fische drin einzuwickeln. Falls Sie eine Renovierung planen: Sicher kann man auch ein Zimmer mit den Zeitungen auslegen – entsprechende Folien gibt es aber auch f√ľr wenige Euros.

    A propos Euros: Vor dem Hintergrund der Angstkampagne der Herrn Kessler, Doll, Merx und Hasselbring, die im vergangenen Jahr nicht m√ľde wurden zu betonen, wie schlecht es uns doch gehen wird und wir deshalb den „Pfenning“ unbedingt brauchen, muss man erstaunt feststellen, dass diese „Jahrhundertentscheidung“ in diesem Interview zu den Finanzen der Gemeinde keine Rolle spielt.

    Immerhin w√ľrde der Gemeinde nach der Darstellung Herrn Kesslers ein Betrag von √ľber zwei Millionen in die Kasse gespielt, dann noch die Gewerbesteuer usw. Stattdessen: „Es wird nicht ohne Schulden gehen.“

    Nun gibt es zwei M√∂glichkeiten: Frau G√∂rlitz versteht die Zusammenh√§nge nicht. Oder Frau G√∂rlitz verschweigt bewusst Informationen. Beide Varianten sind nicht sehr schmeichelhaft f√ľr Frau G√∂rlitz, die Redaktionsleitung und den MM insgesamt.

    Sollte die kritische Auseinandersetzung mit unserem Kommentar dazu f√ľhren, dass die besonders kritischen Kommentatoren hier „langsam“ mal anfangen, √ľber die journalistischen Leistungen des MM nachzudenken – hat der Kommentar erreicht, was er wollte: Aufmerksamkeit dahingehend zu schaffen, dass die Berichterstattung des MM in Sachen Heddesheimer Politik eindeutig interessengelenkt und weder frei noch unabh√§ngig ist.

    Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
    Das heddesheimblog

    P.S. Prostitution kommt von lat. prostituere (von pro statuere) und hei√üt „zur Schau stellen“. Die „Kopulation“ beschreibt eine Technik zur „Veredelung“ von H√∂lzern, die an „Schnittstellen“ zusammengesetzt werden – beispielsweise im Obst- und Weinbau.
    Der Kommentar beschreibt eine schaustellerische Dienstleistung der Frau G. f√ľr Herrn K.. F√ľr die Fantasien, die gewisse Kommentatoren entwickeln, sind diese selbst verantwortlich. Denn die Gedanken sind bekanntlich frei.
    Leider sind einige der Kommentatoren nur in der Lage, das vermeintlich Vordergr√ľndige zu lesen – das Hintergr√ľndige bleibt Ihnen verborgen.
    P.P.S. Bez√ľglich des Einstiegs √ľber die „Attraktivit√§t“ der Frau G√∂rlitz l√§sst sich noch ein Auszug aus Wikipedia erg√§nzen: „Je angenehmer oder vorteilhafter etwas eingesch√§tzt wird, desto attraktiver wirkt es.“ Angenehm und vorteilhaft also…

    • Esteban

      Also also Herr P.!

      Der Versuch aus den Worten Prostitution und Kopulation jetzt irgendwelche harmlosen Fachbegriffe zu machen, ist doch sehr arm. Das hätte ich nun wirklich nicht erwartet, dass sie jetzt, Dank mehrfacher Kritik, versuchen die Sache zu relativieren.
      Zu den Finanzen:
      Es mag ja durchaus sein ,dass f√ľr Herrn Kessler die Mehreinnahmen keine Rolle spielen, aber vielleicht f√ľr andere Gemeinder√§te.
      A propos Gemeinderäte:
      Was soll die Sache eigentlich, den Fraktionsvorsitzenden vorzuwerfen sie h√§tten eine Angstkapamgne gef√ľhrt? Ich hatte weder vor der Wahl, noch w√§hrend, noch danach Angst mein Grundst√ľck m√ľsse zwangsversteigert werden, um die Schuldenlast der Gemeinde abzugelten. Es wurde nie gesagt, man m√ľsse Angst haben, wenn Pfenning nicht k√§me. Es wurde lediglich erw√§hnt, dass es durch die Gewerbesteuer zu Mehreinnahmen k√§me. Nicht mehr und nicht weniger.

      Gruß Esteban

      P.S.: Ich w√§re ihnen sehr dankbar, wenn sie die Firma Pfenning nicht dauernd personaliserien w√ľrden (der „Pfenning“). Das ver√§ndert einzig und allein die Einstellung des Leser zur Firma. Deshalb nutzen sie diese M√∂glichkeit ja auch. Man „jemanden“ den man nicht will, und nicht mehr eine personenlose Gesellschaft.

      • dasheddesheimblog

        Guten Tag!

        Die Armut liegt dann doch wohl eher in Ihrer „Argumentation“.
        Sie k√∂nnen gerne hier nachlesen „Welche Chancen bieten sich f√ľr die Gemeinde?“ (S. 2-3), dass die Ansiedlung in den direkten Zusammenhang mit der Erhaltung der kommunalen Angebote gebracht wird.

        Oder hier: „Die Gemeinde muss im Hinblick auf die absehbaren Folgen des demografischen Wandels alles daran setzen, ihre Attraktivit√§t beizubehalten, um auch k√ľnftig bei zur√ľckgehenden Arbeitspl√§tzen √ľber gen√ľgend Anziehungskraft zu verf√ľgen und ein moderates Wachstum zu erzielen. Dies kann nur gelingen, wenn in einem √ľberschaubaren Rahmen Baugebiete ausgewiesen werden und ein weiterer Ausbau von Arbeitspl√§tzen am Ort erfolgt.

        Wir k√∂nnen die F√ľlle an Dienstleistungen und unsere √∂ffentlichen Einrichtungen dauerhaft nur auf dem bekannt guten Niveau halten, wenn es uns gelingt, dieses moderate Wachstum zu erzielen. Ausbildungs- und Arbeitspl√§tze in unterschiedlichen Berufs- und T√§tigkeitsfeldern √Ę‚ā¨‚Äú wie sie von der Firma Pfenning Logistics zur Verf√ľgung gestellt werden √Ę‚ā¨‚Äú kommen direkt den hier lebenden Menschen und vor allem der jungen Generation zugute. Sie sind ein Wert an sich.“

        Oder bei der SPD:
        „Ohne Gewerbeansiedlung besteht langfristig die Gefahr, die Vorz√ľge, die Heddesheim gegen√ľber anderen Gemeinden hat, in der vorhandenen Form nicht erhalten zu k√∂nnen.“

        Weitere Belege können Sie sich selbst im Netz oder hier im heddesheimblog zusammensuchen.

        √úber die Sinnfreiheit dieses Satzes braucht man nichts zu sagen: „Es mag ja durchaus sein ,dass f√ľr Herrn Kessler die Mehreinnahmen keine Rolle spielen, aber vielleicht f√ľr andere Gemeinder√§te.“

        Hier wird es komplett absurd: „Ich hatte weder vor der Wahl, noch w√§hrend, noch danach Angst mein Grundst√ľck m√ľsse zwangsversteigert werden, um die Schuldenlast der Gemeinde abzugelten.“

        Wir w√§ren Ihnen dankbar, wenn Sie denken, bevor Sie schreiben. Weitere sinnlose Kommentare dieser Art werden nicht ver√∂ffentlicht, da S√§tze wie „Man √Ę‚ā¨Ňďjemanden√Ę‚ā¨¬Ě den man nicht will, und nicht mehr eine personenlose Gesellschaft.“ sich inhaltlich nicht erschlie√üen lassen.

        Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
        Das heddesheimblog

        • Esteban

          Dem Satz der „Gesellschaft“ enth√§lt, fehlt ein Wort. Da gebe ich ihnen recht. Die anderen von ihnen aufgef√ľhrten S√§tze sind jedoch verst√§ndlich. Nur weil sie sie nicht verstehen…Bei der SPD zum Beispiel steht ganz klar auf „lange Sicht“. Und Hallenbad, Badesee und Co. sind auch nicht auf l√§ngere Sicht nicht tragbar. Lesen sie einfach den Haushaltsabschluss des letzten Jahres. Sollte ja als Gemeinderat kein Problem sein Einsicht zu erhalten, zumal er ja √∂ffentlich im Internet zu finden ist.
          Warum sind sie eigentlich beinahe „aggressiv“, und springen seit ein paar Monaten auf extrem viele Kommentare wie ein hunriger Rottweiler auf ein St√ľck Fleisch an? Das war ich von ihnen bis jetzt nicht gewohnt. Sie st√ľrzen sich regelrecht auf Kritik. F√ľr sie erscheint sie zumeist „sinnfrei“ oder einfach unbegr√ľndet. Sie erwarten von anderen ihren Journalismus zu akzeptieren, fordern Meinungsfreiheit, sind aber selbst selten in der Lage andere Meinungen hinzunehmen. So wunderte es mich auch, dass mein Satz der aussagte, dass ich sie rhetorisch f√ľr unterdurchschnittlich halte, ver√∂ffentlicht wurde.

          Mit den freundlichsten Gr√ľ√üen

          Esteban

          • dasheddesheimblog

            Guten Tag!

            Ich unternehmen einen Versuch, Ihnen die Unsinnigkeit einiger Ihrer Sätze zu erklären.
            Sie schreiben:
            „Es mag ja durchaus sein ,dass f√ľr Herrn Kessler die Mehreinnahmen keine Rolle spielen, aber vielleicht f√ľr andere Gemeinder√§te.√Ę‚ā¨¬Ě

            Dieser Satz ist dreifach falsch. 1. und 2., weil Mehreinnahmen weder f√ľr Herrn Kessler noch f√ľr andere Gemeinder√§te eine „Rolle spielen“. Das w√§ren Mehreinnahmen f√ľr die Gemeindekasse und nicht f√ľr deren Geldbeutel. Wahrscheinlich haben Sie aber Herrn Kessler als B√ľrgermeister und den Gemeinderat als Gremium gemeint, in dem die Entscheidungen getroffen werden. Hier spielen drittens Mehreinnahmen oder Ausgaben immer eine entscheidende Rolle. W√§re dem nicht so, sollte man die Verantwortlichen aus dem Dorf jagen.

            Sie schreiben:
            √Ę‚ā¨ŇďIch hatte weder vor der Wahl, noch w√§hrend, noch danach Angst mein Grundst√ľck m√ľsse zwangsversteigert werden, um die Schuldenlast der Gemeinde abzugelten.√Ę‚ā¨¬Ě

            Was bitte hat die Wahl mit Ihrem Grundst√ľck und der Schuldenlast der Gemeinde zu tun? Und was soll der Bl√∂dsinn (da bei√üt er wieder, der Rottweiler) mit der Zwangsversteigerung in diesem zusammenhanglosen Geschwurbel?

            Vielleicht lesen Sie noch nicht so lange mit: Fundierte Kritik oder Meinungs√§u√üerungen werden von uns grunds√§tzlich zugelassen. Bl√∂dheiten, Beleidigungen und Geblubber aber nicht. Lesen Sie die Kommentare, in denen von uns „zugebissen“ wird genau durch und vor allem die, auf die sich der Biss bezieht. Dann verstehen Sie eventuell die Zusammenh√§nge.

            Und Achgottchen – wenn Sie nun meine Rhetorik f√ľr unterdurchschnittlich halten, ist das klar Ihre Meinung. Was sollte ich dazu sagen, nachdem Sie hier mehrmals schon als scharfsinniger Denker und Rhetoriker vor dem Herrn den beeindruckenden Beweis erbracht haben, dieses beurteilen zu k√∂nnen?

            Herr oder Frau Esteban – ich bin an kritischen Kommentaren interessiert. Nur sollten die erstens kritisch und zweitens als Kommentar verfasst sein. Man hat ja bei Ihnen schon fast den Eindruck, Sie seien der Ghostwriter f√ľr Herrn Doll.

            Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
            Hardy Prothmann

  • Heddesheimer
  • Christoph S.

    Das Drama journalistischer Klugscheißerei bei gleichzeitiger Wortwahl auf BILD-Zeitungsniveau

    Das st√§ndige MM- und insbesondere Anja G√∂rlitz-Bashing im Heddesheimblog ist nicht mehr sch√∂n. Anfangs fand ich das am√ľsant, dann hat es mich gelangweilt, mittlerweile nervt es mich. Die Wortwahl und die Vergleiche mit Prostitution und allem was dazu geh√∂rt sind unterstes Niveau und damit alles andere als Qualit√§tsjournalismus. Da hilft es auch nicht, dass dieser Artikel handwerklich gut gemacht ist.
    Ich wei√ü nicht ob die Ursache dieser – meiner Ansicht nach – Entgleisung von Herrn Prothmann vielleicht Neid auf Frau G√∂rlitz oder eher Wut auf den B√ľrgermeister ist. Fest steht f√ľr mich jedenfalls, dass das Heddesheimblog sich mit solchen Beitr√§gen keinen Gefallen tut und eher Leser verliert als neue hinzu zu gewinnen.

    Wenn man als Kommentator die Dinge beim Namen nennt – wie z.B. Prostitution mit sexuellen Diensten in Verbindung zu bringen – oder gar den Autor kritisiert, erh√§lt man mit gro√üer Wahrscheinlichkeit einen Antwortkommentar vom Heddesheimblog. Diese Antwort zerlegt den Kommentar in Deutschlehrer-Manier bis zur Unkenntlichkeit in seine sprachlichen Bestandteile, erkl√§rt – mittels Wikipedia und anderer recherchierter Quellen – Fremdworte die doch gar nicht so gemeint waren wie sie vom Leser verstanden wurden und enth√§lt im besten Fall f√ľr den Kommentator Rechtfertigungen f√ľr diese Wortwahl oder jenen Vergleich.

    Um nicht missverstanden zu werden: ich halte das Heddesheimblog f√ľr ein gutes und wichtiges Medium des Lokaljournalismus gerade als Gegenpol zum MM und dem Mitteilungsblatt der Gemeinde. Nur sollte die Redaktion mehr in den eigenen Qualit√§tsjournalismus investieren als in Kommentare √ľber die „Hofberichterstattung“ und den „Bratwurstjournalismus“ der Gegenseite.

    Gruß
    Christoph S.

    • lutz

      „Fest steht f√ľr mich jedenfalls, dass das Heddesheimblog sich mit solchen Beitr√§gen keinen Gefallen tut und eher Leser verliert als neue hinzu zu gewinnen“

      Naja die Clickzahlen f√ľr den Kommentar sprechen eine andere Sprache. Gerade die kontroversen Beitr√§ge zum Kessler/Doll/G√∂rlitz-Komplex interessieren die Heddesheimer am meisten. Ich habe auch erstmal geschluckt als ich den Artikel oben gelesen habe, finde ihn aber konsequent und mutig. Man sollte dem heddesheimblog nicht gleich wieder Denk- und Schreibverbote auferlegen und bestimmen, was legtitim und erlaubt ist und was sich „nicht geh√∂rt“. Dann w√§re das hier schon wieder „MM light“

      • A, Felis

        Ich frage mich nur, warum Frau G√∂rlitz die Blog-Berichte nicht aufgreift und offensiv gegenh√§lt, wenn sie schon angegriffen wird. Will man die Existenz dieser „anderen Stimme Heddesheims“ vertuschen?

        • lutz

          Ja, genau das will „MMan“. Die Aboflucht beim MM w√ľrde sich sonst im Raum Heddesheim weiter versch√§rfen. Und Frau G. m√ľsste um ihren Job f√ľrchten…

    • kompakter

      hallo,

      also ich habe auch erstmal gebraucht, um den kommentar zu verdauen.
      ich habs jetzt ein paar mal gelesen. bis auf wenige s√§tze, die auch nur was andeuten, √ľber das sich heir alle aufregen, gibt es gar keine anschuldigungen, nur fragen. herr prothmann spielt geschickt mit der phantasie- bei mir hats geklappt. ohne phantasie gelesen bleibt der vorwurf, dass sich der journalismus prostitutiert. „Blasen“ gegen „Informationen“, das ist doch dann quasie das geld f√ľr die dienstleistung. so gesehen finde ich das zwar echt hart und die frage, ob man das so beschreiben muss, ist berechtigt. aber es stimmt auch.
      was ich krass finde, ist, das anscheinend keiner den artikel gelesen hat, um den es geht. der ist so obflächlich und wie herr prothmann das schreibt, wierden da nur stichworte geliefert, statt echte fragen gestellt. wieso gibt es dazu eigentlich keinerlei anmerkungen?
      der mm ist immer noch das „wichtigste“ medium hier, der erreicht die meisten leute, glaub ich zumindest. und die lesen dann den dreck und glauben ihn, weils in der zeitung steht. na super

      ich finde die kritik absolut wichtig, w√ľrde ihenn aber raten, es ein bisschen anders zu machen, weil die meisten leute verklemmt sind und es sonst nicht kapieren. das w√§re doch schade!

      gruß

  • Markus K.

    @Christof S.: „Fremdworte die doch gar nicht so gemeint waren wie sie vom Leser verstanden wurden“….lach kaputt…:-)
    darf sich jetzt jeder aussuchen, wie er Fremdw√∂rter √ľbersetzt? Oder gar neu ‚determinieren‘?
    @all: wenn jemand metaphorisch persifliert, und nebenbei auch noch rhetorisch brilliert, dann erzeugt das meistens…………………………….. gute Laune.
    Zumindest bei mir…
    Ich gr√ľ√üe Euch alle, auch von Walter,
    Markus K.