Montag, 24. Juli 2017

50.000 Euro für den Feinschliff des Förderantrags

Metropolregion kommt EU-Mitteln näher

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RegioWIN-Foto

Vertreter der Metropolregion Rhein-Neckar mit Minister Alexander Bonde bei der Prämierungsveranstaltung RegioWIN. Foto: Verband Region Rhein-Neckar

Rhein-Neckar, 16. Januar 2014. (red/pm) Der Förderantrag der Metropolregion Rhein-Neckar mit dem Titel „Smart Innovation, Smart Distribution and Smart Energy“ wurde bei der Vorausscheidung des Wettbewerbs „RegioWin“ in Stuttgart prämiert und hat somit die erste große Hürde genommen.

Information des Verbandes Region Rhein-Neckar:

„Verbandsdirektor Ralph Schlusche: „Wir sind froh, die Tür zu diesem großen Fördertopf ein Stück weit aufgestoßen zu haben. Es freut uns besonders, dass wir bei der Verkündung in einem Atemzug mit den starken Regionen des Landes, Stuttgart, Karlsruhe und Bodensee, genannt wurden.“ Für die weitere Ausarbeitung des Konzepts erhält der Verband Region Rhein-Neckar nun 50.000 Euro aus der Kasse des Wettbewerbs.

Das Land Baden-Württemberg hat zur Verteilung seiner Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung den Wettbewerb „RegioWin“ ins Leben gerufen. Teilnahmeberechtigt waren die Regionen des Landes. Ziel ist es, 65 Millionen auf die am besten konzipierten Leuchtturmprojekte mit jeweils regionsweiter Ausstrahlung zu verteilen.

Gemeinsames Konzept

Die über die Grenzen von drei Bundesländern hinweg verfasste Metropolregion Rhein-Neckar hat vor diesem Hintergrund ein gemeinsames Konzept erstellt, dessen Finanzierung auch die hessischen und rheinland-pfälzischen Teilräume mitgetragen haben. Grundlage war eine Stärken-Schwächen Analyse für den Gesamtraum. Die entsprechenden Leuchtturmprojekte, mit denen die Metropolregion letztlich am Wettbewerb teilnahm, sind jedoch räumlich alle in den rechtsrheinischen Gebietskörperschaften Mannheim, Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis oder dem Neckar-Odenwald-Kreis verortet.

Die linksrheinischen und hessischen Projekte wurden ebenfalls auf Basis der regionsweiten Stärken und Schwächen Analyse parallel erarbeitet. Sie sollen über die üblichen Förderverfahren des EFRE in Wiesbaden und Mainz beantragt werden und ebenfalls die ganze Region zum Gegenstand haben. Mit dieser Vorgehensweise ist in jedem Fall ein regionaler Mehrwert sichergestellt.

Mit etwas Glück kann durch die in Aussicht stehende erhebliche finanzielle Unterstützung aus Stuttgart eine enorme Dynamik in der Region Rhein-Neckar entstehen.“

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.