Sonntag, 20. August 2017

Update: Die AWO-Diskussion, Spekulationen und Tatsachen

Print Friendly, PDF & Email

Guten Tag!

Heddesheim, 15. April 2010. Unser Bericht ├╝ber den Saalverweis durch die AWO Heddesheim, die uns eine Teilnahme an einer „internen“ Hauptversammlung verwehrte, dem Mannheimer Morgen aber gestattete, hat f├╝r viel Aufregung gesorgt. Zu recht. Dar├╝ber hinaus gibt es viele Spekulationen – die wir aus Sicht der Redaktion nicht teilen.

Unser Bericht „AWO will nicht jeden“ hat die Gem├╝ter erregt.

Absolut zu recht – denn das Verhalten des Vorstandes des AWO Ortsvereins Heddesheim war und ist undemokratisch und nicht zu akzeptieren.

Aus Sicht der Redaktion respektieren wir den gesch├╝tzten Raum einer „internen“ Vereinsversammlung. Diesen gesch├╝tzten Raum muss es geben, wenn „interne“ Dinge zu regeln sind.

Dies war aber nicht der Fall. Die „interne“ Versammlung war keine. Anwesend war ein freier Mitarbeiter des Mannheimer Morgen, der ├╝ber die „interne“ Versammlung mit Datum vom 13. April 2010 unter der ├â┼ôberschrift „Es fehlt an Nachwuchs“ berichtet hat.

Der Vorstand der AWO Heddesheim hat uns gegen├╝ber also glatt gelogen, als behauptet wurde, unsere Teilnahme sei nicht erw├╝nscht, weil es sich um eine „interne“ Veranstaltung handele.

Nicht gelogen hat der AWO-Vorstand auf die Frage, ob der MM erw├╝nscht und das heddesheimblog „nicht erw├╝nscht“ sei. Die Antwort war klar und eindeutig: „Ja.“

Die Motivation, diesen Termin „zu besetzen“ f├╝r die Redaktion war, ├╝ber die T├Ątigkeiten des Vereins Bericht zu erstatten. Dieses wurde uns verwehrt. Dar├╝ber haben wir berichtet.

Mit 50 Kommentaren innerhalb von wenigen Tagen ist unser Text ├╝ber diese „Begegnung“ aus Sicht der Redaktion ein herausragendes Thema.

Auch der Ex-AWO-Vorstand G├╝nter Keller hat sich zu unserem Text als Kommentator explizit ge├Ąu├čert.

Alle ge├Ąu├čerten Kommentare zu unserem Text unterliegen der Meinungsfreiheit nach Artikel 5 Grundgesetz.

Direkt im Anschluss an unseren Kommentar haben wir folgende Personen am 10. April 2004 per email ├╝ber den Vorfall in dieser Reihenfolge zwischen 15:22 bis 15:29 Uhr informiert:

  • Manfred Wei├čkopf – Kreisgesch├Ąftsf├╝hrer AWO Rhein-Neckar
  • Christel Gerold – AWO Kreisverband Gesch├Ąftsstelle Ladenburg
  • Lothar Binding – Kooptiertes Vorstandsmitglied AWO Rhein-Neckar und Bundestagsabgeordneter f├╝r die SPD
  • Pressestelle des AWO Bundesverbands

Herr Wei├čkopf und Herr Binding wurden in den Kommentaren als AWO-Funktionstr├Ąger genannt. Au├čerdem wurde ├╝ber deren Verhalten spekuliert.

Die Redaktion stellt fest, dass es von deren Seite bis heute keinerlei Reaktion zu dem Vorfall gegeben hat – trotz direkter Information dazu.

Am 12. April 2010 haben wir von folgender email Kenntnis erhalten, dar├╝ber aber nicht redaktionell berichtet, weil wir den Absender nicht kennen.

Ein Informant schickte uns die email mit dem Hinweis, dass es „Ger├╝chte“ g├Ąbe, dass die Redaktion f├╝r den Inhalt verantwortlich sei.

Das heddesheimblog distanziert sich ausdr├╝cklich gegen├╝ber diesem Ger├╝cht. Als journalistische Redaktion verbreiten wir keine Ger├╝chte, sondern ver├Âffentlichen Artikel, Dokumentationen und Kommentare sowie andere journalistische Texte – transparent und nachvollziehbar.

„Ger├╝chte“ sind nicht unser Metier.

Im Sinne der Transparenz dokumentieren wir den Boykott-Aufruf, von dessen Inhalten wir uns distanzieren, weil wir daf├╝r nicht verantwortlich sind.

Wir stellen fest:
Herr Peter Schwarz hat den Journalisten Hardy Prothmann nicht „hochkant aus der Jahreshauptversammlung werfen lassen“, sondern ihm die Teilnahme verweigert und ihn aufgefordert, den Raum zu verlassen.
Zutreffend ist, dass der freie Mitarbeiter des Mannheimer Morgen, Dietmar Thurecht, bleiben durfte und kein Wort zu dem Vorfall gesagt hat. (Siehe unseren Kommentar dazu.)

Der Rest der email betrifft nicht direkt unsere Redaktion und bleibt deswegen unkommentiert.

———–
„Von: awo boykott [mailto:awoboykott@yahoo.de]
Gesendet: Sonntag, 11. April 2010 15:37
An: undisclosed recipients:
Betreff: Aufruf zum vorl├Ąufigen Boykott der AWO Heddesheim

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Heddesheimer,

gestern ist etwas passiert, was uns als langj├Ąhrige Unterst├╝tzer
der Heddesheimer Arbeiterwohlfahrt traurig und best├╝rzt macht.
Der ├Ârtliche AWO Vorstand Peter Schwarz hat einen
Berichterstatter der ├Ârtlichen Presse, Herrn Hardy Prothmann,
hochkant aus der Jahreshauptversammlung werfen lassen. Andere
Medien durften bleiben. Die Hintergr├╝nde und zahlreiche
Reaktionen finden Sie im bekannten Medium Heddesheimblog.

Wir meinen:
1. Demokratie braucht Pressefreiheit! Die AWO darf nicht nach
genehmen und nicht genehmen Journalisten selektieren.
2. Die AWO Heddesheim befindet sich in einer elementaren Krise.
Die Mitgliederzahlen sinken dramatisch. In dieser Situation die
├ľffentlichkeit teilweise von Informationen abzuschneiden, ist
nicht nur unprofessionell. Es schadet der ├Ârtlichen AWO und ihren
zahlreichen wertvollen Projekten.
3. Diese intransparente, unfaire Verhalten verh├Âhnt und verrr├Ąt
viele Hedesheimer, die die AWO seit vielen Jahren gern
unterst├╝tzen, sei es finanziell oder durch ehrenamtliche
Mitarbeit.

Wir fordern euch daher auf, folgende Schritte in Erw├Ągung zu
ziehen:
1. Lasst die AWO wissen, dass ihr das Vorgehen nicht gut findet.
Und schreibt es an Manfred Wei├čkopf vom AWO Kreisverband.
manfred.weisskopf@awo-rhein-neckar.de
2. Lasst Peter Schwarz wissen, wenn Ihr sein Vorgehen nicht gut
findet: Tel 062 03 – —— (Anschlussnummer durch die Redaktion gel├Âscht, Anm. d. Red.)
3. Stell jede Form der Unterst├╝tzung f├╝r die AWO ein, solange
Peter Schwarz bzw. die AWO sich zu diesem Vorfall nicht erkl├Ąrt
haben
4. Verbreitet diese Mail weiter an andere Heddesheimer. Redet
dr├╝ber!

Um nicht missverstanden zu werden: Wir glauben dass die AWO in
Heddesheim seit langem gute Dienste leistet. Das gilt auch f├╝r
Peter Schwarz. Solches Verhalten dem wichtigsten Heddesheimer
Lokalmedium gegen├╝ber sollten wir uns aber nicht gefallen lassen.

Diese Mail geht an ca. 80 Heddesheimer B├╝rger und Institutionen.

Danke f├╝r eure Unterst├╝tzung! Lasst uns die Heddesheimer AWO noch
besser machen!“
———–

Festzuhalten bleibt also:

Der geschilderte Vorgang bei der AWO ist zutreffend.
Der Vorgang hat f├╝r erregte Diskussionen gesorgt.
Es gab durch eine vermutlich einzelne Person einen „Boykott-Aufruf“.
Das Ger├╝cht, das heddesheimblog „stecke dahinter“ ist unzutreffend.
Keiner der durch die Redaktion angeschriebenen Funktionstr├Ąger der AWO hat bis heute reagiert.

R├╝ckschl├╝sse, dass dieser Vorgang der AWO „egal“ sei, unterliegen Artikel 5 Grundgesetz.

Weiter stellen wir fest:

Herr Peter Schwarz ist der Redaktion pers├Ânlich unbekannt.
Eine Verbindung von AWO und SPD ist uns nicht bekannt.
Zusammenh├Ąnge zwischen dem B├╝rgermeister Kessler und der AWO sind uns ebenfalls nicht bekannt.
Eine Berichterstattung ├╝ber die AWO Heddesheim als Thema hat bis zu unserem Kommentar noch nicht stattgefunden.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.

  • Sven

    Die Sache verkommt zur Schlammschlacht. Wi es aussieht, hat der eine oder andere im Ort mit der AWO bzw. deren Vorstand noch eine „Rechnung“ offen und springt nun auf den Zug auf. Anonyme „Boykottaufrufe“ tragen zu einer sachlichen Diskussion allerdings nicht gerade bei.

    • Heddesheimer

      Als ich von diesem Aufruf gelesen habe, hatte ich den gleichen Gedanken und hab dabei keinen Moment an das Blog gedacht.

      So ein Aufruf w├╝rde bei mir in die Tonne fliegen, weil ich mich von keinen steuern lasse.

  • kathrina

    Ihre reflexartigen Verweise auf Art. 5 GG in allen Ehren – die Meinungsfreheit ist nicht schrankenlos und bei den spekulativen Hetzkommentare, die hier teilweise abgegeben worden sind, ist es doch fraglich ob da vielleicht auch nicht die Schranken der Meinungsfreiheit betroffen sind, n├Ąmlich pers├Ânliche Ehre oder die allgemeinen Gesetze. Transparenz: ja. An den Pranger stellen: nein. Genau das wird hier aber gemacht und komischerweise mit all denen, die nicht der Redaktionsmeinung entsprechen. Ist das Meinungsfreiheit? Man wei├č es nicht. Ich bin gespannt auf die Antwort der Redaktion.

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Danke f├╝r Ihren Beitrag.

      Die Antwort ist eine Frage: Was sind die „Schranken der Meinungsfreiheit“? Vermutlich meinen Sie die Grenzen.
      Sie stellen wie alle, die Sie an den „Pranger“ gestellt f├╝hlen, eine Behauptung auf. Wo ist der Beleg?

      Das „komischerweise mit all denen, die nicht der Redaktionsmeinung entsprechen“ wird langsam aber sicher langweilig.
      Auch hier fehlt der Beleg.

      Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
      Das heddesheimblog

  • Thomas Ott

    Sie schreiben:
    „Eine Verbindung von AWO und SPD ist uns nicht bekannt“

    Aber: Sie haben sich bei Lothar Binding MdB (SPD) ├╝ber ihren Hinauswurf beschwert.

    Zitat aus Wikipedia:
    „Am 13. Dezember 1919 gr├╝ndete Marie Juchacz (1879├óÔéČÔÇť1956) … die AWO als ├óÔéČ┼żHauptausschuss f├╝r Arbeiterwohlfahrt in der SPD├óÔéČ┼ô. “ [http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeiterwohlfahrt]

    Es gibt nicht viele Organisationen denen die SPD so eng verbunden ist wie der AWO.

  • jawiejetzt?

    Guten Tag,

    man sollte den oder die Aufrufer in der Tat fragen, was die zu kritisierende Ausschlie├čung des heddesheimblogs bei der Hauptversammlung mit einem allgemeinen Boykottaufruf der Arbeit der AWO zu tun haben k├Ânnte.

    Wie das sachlich zu begr├╝nden sein soll ist schwer zu verstehen. Wahrscheinlich weil es nicht geht und keinen sachlichen Zusammenhang hat.

    Einen sch├Ânen, etwas entspannteren Tag noch.

    • Jochen Schust

      Man kann nur vermuten, dass da weitere (pers├Ânliche) Faktoren eine Rolle gespielt haben bei diesem Boykott. Sei├é┬┤s drum.

      Ich lerne aus dem Vorfall 2 Dinge:

      1. Die AWO erweist sich auf Orts- und Kreisverbandsebene als nicht f├Ąhig, Krisenmanagement zu betreiben. Nach dem Vorfall am Samstag, sp├Ątestens aber nach den vielen Diskussionen, den anonymen Mails und Ger├╝chten, h├Ątte der Verband mit einer Stellungnahme reagieren m├╝ssen. Entweder indem man seine Position bzw. das Verhalten von Schwarz verteidigt oder einen Fehler einr├Ąumt. Nichts tun, ist in einer krisenhaften Situation IMMER fatal. Mit Wegducken kommt niemand davon, der in der ├Âffentlichen Diskussion steht, und sei es auch nur lokal. Ob es Sch├Ąden gibt f├╝r die AWO, wird sich zeigen.

      2. Das Heddesheimblog erweist sich als immer relevanter und einflussreicher bei Vorg├Ąngen in der Gemeinde. Da wird massiv diskutiert, Aufrufe versendet, Ger├╝chte verbreitet und widerlegt – wann hat sich jemals soviel Diskurs aus einem MM Artikel ergeben? Diesmal war es nur ein etwas unappetitlicher anonymer Boykott-Aufruf. Beim n├Ąchsten Mal kann es aber schon eine konzertierte Kampagne mit klaren Absendern sein. Die „M├Ąchtigen“ im Ort sollten die neue ├ľffentlichkeit, die durch das heddesheimblog hergestellt ist und sich teilweise auch unabh├Ąngig davon organisiert (siehe Mailkampagne), nie wieder untersch├Ątzen.

    • Heddy

      Also der Zusammenhang w├╝rde mir schon einleuchten. Wieso sollte ich eine Organisation unterst├╝tzen, die sich offenkundig unfair und undemokratisch gegen├╝ber Medien und damit der Heddesheimer ├ľffentlichkeit verh├Ąlt?

      Ich stimme aber den anderen Kommentatoren zu, dass anonyme „Aufrufe der falsche Weg sind. Wer was will von mir, soll sich erstmal vorstellen ….

  • dasheddesheimblog

    Guten Tag!

    Per email wurden wir ├╝ber eine angebliche Antwort der AWO zum anonymen Boykott-Aufruf informiert.

    Wir dokumentieren diese email mit dem Hinweis, dass wir die Echtheit nicht best├Ątigen k├Ânnen. Die Absender-email haben wir aus Datenschutzgr├╝nden mit „x“ versehen. Die Empf├Ąnger-email wurde uns zur Dokumentation frei gegeben.

    „—– Weitergeleitete Mail —-
    Von: xxxx Schwarz
    An: awoboykott@yahoo.de
    Gesendet: Donnerstag, den 15. April 2010, 21:03:43 Uhr
    Betreff:

    Sehr geehrte B├╝rgerinnen und B├╝rger von Heddesheim, gesch├Ątzte Mitglieder der AWO Heddesheim e.V.

    Der Verein f├╝hrt den Namen Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Heddesheim, eingetragener Verein, und wurde so am 17.5.2001 in das Vereinsregister Weinheim eingetragen.

    Somit sind wir ein unabh├Ąngiger, selbstst├Ąndig handelnder Verein, vertreten durch seinen gew├Ąhlten Gesamt-Vorstand.
    Hierbei handelt es sich um durchaus m├╝ndige, erfahrene und somit kompetente B├╝rger von Heddesheim. Dem einzelnen Mitglied vom Vorstand kann es nicht untersagt werden sich eine eigene Meinung im Vergleich von Medien zu bilden. F├╝r unsere Hauptversammlung hatten wir uns f├╝r den Mannheimer Morgen und seine sachliche Berichterstattung entschieden. Und diese Entscheidung wird weder kommentiert noch gerechtfertigt.

    Nun gibt es vom 11.4. ein anonymes Mail mit dem Betreff „Aufruf zum vorl├Ąufigen Boykott der AWO Heddesheim“ und
    den zugeh├Ârigen Texten „Wir meinen…“ und „Dieses Mail m├Âchte man doch bitte an Heddesheimer B├╝rger verbreiten“

    Unser gesamter Vorstand nimmt seine ehrenamtlichen Aufgaben zum Wohle der B├╝rger von Heddesheim und dem Dachverband der AWO sehr ernst. Ehrenamtliche Aufgaben bedeuten Zeit, Kosten, Kompromisse, Risiken und auch ├âÔÇ×rger. Manch einer stellt sich doch dann schon mal die Frage „Warum tu ich mir das eigentlich an, habe ich das ├╝berhaupt notwendig. ?“

    „Stellt jede Form der Unterst├╝tzung f├╝r die AWO ein“
    Nehmen wir den Fall mal theoretisch an. Wie gesagt, rein theoretisch. Das w├Ąre dann ein triftiger Grund, unseren Vorstand und somit den AWO Ortsverein Heddesheim e.V. aufzul├Âsen. Die vorhanden Mitglieder aus Heddesheim werden extern verwaltet, die gesamten Mitgliedsbeitr├Ąge und das vorhandene Vereins-Verm├Âgen fliesen aus Heddesheim weg.

    Von uns bezuschusste Leistungen in Heddesheim, wie Spenden an Kinderg├Ąrten, Unterst├╝tzung bed├╝rftiger B├╝rger, Patenschaften in Garango, Altennachmittage, Busfahrten, Klinik f├╝r krebskranke Kinder, einmalige Spenden in Form einer W├Ąrmebildkamera f├╝r die Feuerwehr, 2 Defibrillatoren, Kinderb├Ąnke und Tische am Badesee, eine Vogelvoliere am Haus am Seeweg, der Vogelverein, der Hamsterlauf und nicht zuletzt das Kinderspielfest sowie das Minigolfturnier k├Ânnen dann nicht mehr umgesetzt werden, entfallen ganz einfach. K├Ânnen das eine paar Kommentatoren mit ihrem ja so „verantwortungsvollen“ Gewissen vereinbaren? Sicher nicht.

    „Bitte dieses Mail an ca. 80 oder mehr Heddesheimer B├╝rgern und Vereinen zukommen lassen“
    Unterst├╝tzen Sie uns bitte auf die gleiche Weise wie das „Boykott“ Mail vom 11.4.10

    ├ťbrigens, 6 neue Mitglieder haben wir seit Sonntag bekommen, und ich werde das Gef├╝hl einfach nicht los, dass es mehr werden. Wie steht es mit Ihnen ? Schon AWO Mitglied ? Dar├╝ber w├╝rde ich mich freuen. (Tel. xxxxxx)

    Ich m├Âchte mich f├╝r Ihr Interesse an meinen Zeilen recht herzlich bedanken, w├╝nsche Ihnen eine gute Zeit,
    und verbleibe mit freundlichen Gr├╝ssen Peter Schwarz AWO Heddesheim e.V.“

    Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
    Das heddesheimblog

    • kompakter

      hallo,

      buhuhuhu – die awo ist ja so toll.

      „Das w├Ąre dann ein triftiger Grund, unseren Vorstand und somit den AWO Ortsverein Heddesheim e.V. aufzul├Âsen.“ was hei├čt das? ist der vorstand die awo? interessant.

      bei wikipedia liest sich das anders: http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeiterwohlfahrt

      wusste gar nicht, dass 1-euro-job auf die awo zur├╝ckgeht:
      „2004 begr├╝├čte der damalige AWO-Bundesvorsitzende Manfred Ragati die Einf├╝hrung von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentsch├Ądigung (MAE) und k├╝ndigte an, dass die deutschen Wohlfahrtsverb├Ąnde mindestens drei├čigtausend MAE f├╝r Langzeitarbeitslose einrichten w├╝rden. Viele von ihnen empfanden die Einf├╝hrung dieser Arbeitsgelegenheiten als entw├╝rdigend, unsolidarisch und dem Gleichheitsprinzip widersprechend und protestierten. Sie nannten diese daher 1-Euro-Jobs. Die soziale Gruppierung Die ├ťberfl├╝ssigen besetzte damals symbolisch die AWO Landeszentrale Berlin. Der Wohlfahrtsverband akzeptierte dies nicht und stellte Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs.“

      ├╝brigens steht bei wikipedia, dass es sich bei der awo um ein unternehmen handelt…

      gru├č

    • lutz

      „F├╝r unsere Hauptversammlung hatten wir uns f├╝r den Mannheimer Morgen und seine sachliche Berichterstattung entschieden. Und diese Entscheidung wird weder kommentiert noch gerechtfertigt.“

      Das ist ja alles sch├Ân und gut, aber die entscheidende Frage beantwortet Schwarz nicht. Wie kann sich ein e. V. „F├ťR“ ein Medium und „GEGEN“ andere entscheiden?? Tut mir leid, aber wir sind doch nicht im Dritten Reich oder sonst einer Diktatur. Medien sind Medien …

    • sven

      Zitat: ├óÔéČ┼ôF├╝r unsere Hauptversammlung hatten wir uns f├╝r den Mannheimer Morgen und seine sachliche Berichterstattung entschieden. Und diese Entscheidung wird weder kommentiert noch gerechtfertigt.├óÔéČ┬Ł

      Danke f├╝r die Antwort, lieber Herr Schwarz, aber Sie haben weder was verstanden noch was gelernt…

  • heddesheimerin

    Ich habe heute morgen ein Mail bekommen, wonach sich Peter Schwarz nun doch f├╝r die ganze Sache entschuldigt. Vielleicht hat ja Manfred Weisskopf hier seinen Einfluss geltend gemacht.

    Der Absender der Mail ist mir allerdings nicht bekannt.

    • heddy

      Herr Schwarz k├Ânnte seine Erkl├Ąrung ja hier reinstellen, wie G├╝nter Keller sich auch hier ge├Ąu├čert hat.

    • lutz

      Im Ort gehen eindeutig zu viele anonyme Mails rum im Moment ­čÖé Andererseits ist das auch ein Zeichen von Engagement.

      Jedenfalls gut, dass Schwarz vielleicht ja doch umdenkt.