Samstag, 22. Juli 2017

Undichte Gasflasche löst Großeinsatz aus

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Heddesheim, 15. Dezember 2011. Eine undichte Gasflasche sorgte gestern am frühen Abend für einen Großeinsatz in der Unterdorfstraße, Ecke Schulstraße. Im Keller der Gaststätte „Pfälzer Hof“ roch es nach Gas.

Mitteilung der Feuerwehr Rhein-Neckar:

„Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr Heddesheim zu einem Gasaustritt in die Unterdorfstraße gerufen.

Die Feuerwehr Heddesheim erkundete die Einsatzstelle im Keller einer Gaststätte mit einem Trupp unter Atemschutz und Gaswarngeräten. Es stellte sich heraus, das eine CO² Flasche undicht war und dadurch das CO² ungehindert ausströmen konnte. Parallel dazu wurde die Gaststätte geräumt und die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt und gesichert.

Ein Trupp der Feuerwehr Heddesheim konnte die stark vereiste Flasche schließen und ins freie bringen. Die Kellerräume wurden belüftet und nachdem keine erhöhten Werte mehr festgestellt werden konnten an den Eigentümer übergeben werden.

Neben der Feuerwehr Heddesheim war der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen am Einsatzort und sicherte den Einsatz ab. Glücklicherweise kam bei dem Einsatz niemand zu Schaden. Nach einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.“

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.

  • Guenter Siegle

    Undichte „Gas“-flasche?

    In Getränkeschankanlagen werden mittels Druckgasen Getränke gefördert. Als Druckgase sind nur die lebensmittelrechtlich unbedenklichen Gase Kohlendioxid
    (CO 2), Stickstoff oder Gemische aus beiden Gasen zugelassen. Hiervon ist Kohlendioxid, besser bekannt unter seinem Handelsnamen K o h l e n s ä u r e das am häufigsten verwendete Druckgas.

    Kohlendioxid ist ein n i c h t b r e n n b a r e s, nicht giftiges, nicht ätzendes und nicht wassergefährdendes, farb- und geruchloses Gas.
    Es kommt in geringen Mengen in der Atemluft vor, durchschnittliche Konzentration = 0,035 Vol. %.
    Kohlendioxid ist s ch w e r e r als Luft, verdrängt daher mit zunehmender Konzentration den Sauerstoff in Bodennähe und wird dadurch eine Gefahr, die bis zum Erstickungstod führen kann, insbesondere in Bereichen und Räumen u n t e r Erdgleiche.

    Ein Kellerraum sollte daher abgesaugt werden, lüften allein genügt nicht.

    Weitere ausführliche Informationen bei
    Fachverband der Kohlensäure-Industrie e.V.
    56068 Koblenz, Löhrstraße 131 oder

    Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten
    68165 Mannheim, Dynamostrstraße 7-11