Donnerstag, 29. Juni 2017

Die parteiische Zeitung steuert die Wahrnehmung und manipuliert die freie Meinungsbildung


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 15. M√§rz 2011. (red) Unsere Analyse hat eine absolut CDU-dominierte Berichterstattung durch den Mannheimer Morgen ergeben. Was hei√üt das f√ľr die Landtagswahl?

Von Hardy Prothmann

Die kommende Landtagswahl wird spannend. Quelle: LpB.

Unsere Prognose ist klar: Der CDU-Kandidat Georg Wacker wird den Wahlkreis Weinheim gewinnen.

Einige der Gr√ľnde sind klar: Die regierenden Parteien sind immer im Vorteil gegen√ľber der Opposition.

Und je d√∂rflich-traditioneller es zugeht, um so sicherer gewinnt die CDU. Orte wie Hirschberg, Ladenburg und Heddesheim passen in das Schema. Sie liegen zwar im Speckg√ľrtel der Gro√üstadt, sind aber bislang h√§ufig noch d√∂rflich-traditionell bestimmt.

Georg Wacker f√ľhrt "bevorzugt". Bild: CDU

Trotzdem gibt es einen Umbruch Рnicht nur wegen Stuttgart21, sondern vor allem wegen der veränderten Arbeits- und Lebensbedingungen. Und vor allem wegen der veränderten Kommunikation Рerst durch die Telekommunikation, dann durch das Internet.

Als „stabiler“ Faktor der Kommunikation wird immer noch die Zeitung begriffen. Die ist im s√ľddeutschen Raum traditionell eher konservativ und „st√ľtzt“ dementsprechend auch die vermeintlichen W√ľnsche der Leser.

Uli Sckerl (Gr√ľne) wird am wenigsten berichtet. Foto: hirschbergblog.de



Unsere quantitative Analyse der Berichterstattung √ľber die Kandidaten im Mannheimer Morgen hat ein eklatantes Missverh√§ltnis von Bedeutung und Berichterstattung √ľber die Kandidaten ergeben.

Der Kandidat Georg Wacker (CDU) dominiert mit gro√üem Abstand die Berichte – rein quantitativ gesehen. Aber diese mediale Dominanz verschafft ihm nat√ľrlich enorme Vorteile bei der Wahl.

Interessant ist der Kandidat Gerhard Kleinböck (SPD). Er liegt in unserer Betrachtung zwar hinter Georg Wacker auf Platz zwei Рaber unsere Betrachtung ist keine diffizile wissenschaftliche Auswertung.

Bei genauer Betrachtung hat Herr Kleinb√∂ck im Rhein-Neckar-Teil des Mannheimer Morgens vor allem im Februar jede Menge „Punkte“ durch die Debatte um eine Fu√üg√§ngerzone in Ladenburg geholt.

Dadurch hat er sich von den anderen zwei Kandidaten abgesetzt – es w√§re allerdings ein Trugschluss zu glauben, dass er auch in der „Breite“ eine h√∂here Wahrnehmung erhalten h√§tte. Die Wahrnehmung ist auf die Fu√üg√§ngerzonen-Debatte begrenzt.

Ohne diese Aufmerksamkeit w√§re Herr Kleinb√∂ck wahrscheinlich mindestens um eine „halbe Note“ abgest√ľrzt – zumindest, was die Berichterstattung im Mannheimer Morgen angeht.

Gerhard Kleinböck - hat in Ladenburg aufgeholt. Bild: SPD

Viel muss nicht gleichzeitig „gut“ hei√üen – Herr Kleinb√∂ck hat sich durch einige seiner Auftritte und Forderungen keinen Gefallen getan, was ausgiebig im Mannheimer Morgen berichtet wurde. In der Rhein-Neckar-Zeitung kommt Herr Kleinb√∂ck meist sehr gut weg, schlie√ülich ist der „Ladenburger Korrespondent“ ein aktives SPD-Mitglied.

Umgekehrt hat der Kandidat Hans-Ulrich Sckerl (Gr√ľne) bundesweit f√ľr Schlagzeilen gesorgt, weil er Mitglied im Untersuchungsausschuss zur Aufkl√§rung des „brutalen“ Polizeieinsatzes Ende September 2010 war. Hunderte von Verletzten aus den Reihen der Stuttgart21-Gegner hatte es gegeben. Und Sckerl war auch bundesweit in der Presse zitiert in Sachen Verdeckter Ermittler in Heidelberg. Ein Polizist hatte Studenten ausgespitzelt.

Doch diese „landespolitischen Themen“ haben in einem Provinzblatt wie dem Mannheimer Morgen kein gro√ües Gewicht – schon gar nicht im Regionalteil.

Stattdessen schiebt sich hier eine im Vergleich vollkommen bedeutungslose Hinterb√§nklerin, wie man Frau Dr. Birgit Arnold (FDP) bewertet werden kann, noch vor den vielzitierten und beachteten Gr√ľnen-Politiker Sckerl.

Mit einer objektiven Berichterstattung, die sich an Inhalten und Relevanz der Themen orientiert, hat die Berichterstattung im Mannheimer Morgen meist wenig zu tun. Viel eher mit der der Best√§tigung der „redaktionellen Linie“, die es aber nicht gibt, weil die Redaktion keine Linie hat.

Beim MM wird von „oben“ durchgereicht, was und wer „ins Blatt“ kommt. Georg Wacker ist der Spitzenkandidat, der „bevorzugt“ berichtet wird.

Die anderen fallen demgegen√ľber klar ab, auch wenn Herr Kleinb√∂ck kurz eine „B√ľhne“ geboten wurde.

Das System der provinziellen Berichterstattung hat lange funktioniert – jedenfalls solange es kein Internet gegeben hat. Langsam aber sicher verschieben sich die Aufmerksamkeiten.

Mit ziemlicher Sicherheit darf man annehmen, dass die apokalyptischen Zust√§nde in Japan „vor Ort“ eine kleine Rolle spielen werden – vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass gerade die baden-w√ľrttembergische CDU die Atomenergie ohne Zweifel immer unterst√ľtzt hat.

Herr Wacker taugt als „Ausstiegskandidat“ ebensowenig wie Frau Dr. Arnold. Entweder hatten sie keine oder eine linientreue Haltung zur Atomenergie.

Im Mannheimer Morgen ist die Hinterbänklerin Arnold wichtiger als der Innenexperte Sckerl. Foto: hirschbergblog.de

Falls Sie sich √§u√üern und in der Zeitung mit Aussagen zu einem Ausstieg zitiert werden sollten, darf man das getrost als „dummes Geschw√§tz“ abtun, weil sie erstens keine Einflusstr√§ger in der Sache sind und zweitens wenig Ahnung haben.

Gerhard Kleinb√∂ck hingegen hat eine klare Linie bezogen – auch in unserer Umfrage unter Landtagskandidaten und seinem Beitrag „Was mir sonst wichtig ist…“. F√ľr ihn war vor Wochen schon der Atomausstieg eine klare Pr√§ferenz.

Uli Sckerl ist vollkommen unverd√§chtig in Sachen Atompolitik einen Schlingerkurs zu fahren. Er fordert den Ausstieg schon lange konsequent und vern√ľnftig.

Das Problem aus seiner Sicht muss dabei sein, dass er im Gegensatz zu Herrn Wacker nur zu einem Drittel in der Zeitung √ľberhaupt stattfindet.

Interessant ist, dass die Gr√ľnen teils konservativer als die „Konservativen“ sind, was die Medien angeht – deren Engagement in „alternativen“ Medien wie Internetauftritten, Foren und Blogs ist weitaus „√ľberzeugender“ als das der Gr√ľnen.

Noch bestimmen vielerorts die Zeitungen die „Wahrnehmung“ und manipulieren diese als Monopolisten.

Doch das wird sich ändern. Im Wettbewerb um Wahrnehmung beschreiten alle ein neues Feld mit dem neuen Medium Internet.

Und wer eine Google-Abfrage zu den Kandidaten macht, stellt fest, dass Georg Wacker auch hier mit √ľber 40.000 Treffern weit vorne liegt, vor Herrn Kleinb√∂ck mit 27.000 Treffern und vor Frau Dr. Arnold mit 24.000 Treffern. Uli Sckerl landet bei gut 7.000 Treffern.

Obwohl der MM hier nicht direkt manipulieren kann, trägt doch die Dominanz der Berichterstattung, die auch im Internet gezählt wird, dazu bei.

Die restliche fehlende Aufmerksamkeit ist selbstverschuldet.

√úber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr√ľndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr√§ts und Reportagen oder macht investigative St√ľcke.

  • B√ľrger

    Guten Tag!

    Das ist wenig √ľberraschend wenngleich sauber analysiert. Bravo HirschbergBlog!

    Fehlt nur noch folgende Analyse:

    Wieviel hat das Haus Mannheimer Morgen an die CDU gespendet hat bzw. deren Eigent√ľmer?

    Das wird evtl. schwer nachvollziehbar sein aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es das o.a. Bild abrunden wird.

  • G√ľnther Heinisch

    Sehr geehrter Kollege Prothman,

    lieber Hardy,

    um einen br√ľhmten amerikanischen Nachrichtenmann zu zitieren √Ę‚ā¨ŇĺAnd that√Ę‚ā¨‚ĄĘs the way it is√Ę‚ā¨Ňď, Walter Leland Cronkite, Jr.

    Eine treffende Analyse der „Medienlandschaft“ unserer Region und wirklich nicht √ľberraschend. Ohne mich der Fehde zwischen heddesheimblog und MM anschlie√üen zu wollen, so kann man dem Mannheimer Morgen als Zeitung der zweitgr√∂√üten Stadt in Baden-W√ľrttemberg und ihrer Region sicherlich vieles vorwerfen.
    Regierungsferne allerdings nicht.
    Aber nicht nur dem MM alleine. Auch andere regionale Zeitungen haben in der Berichterstattung eine ganz ähnliche Gewichtung.
    Damit erkl√§rt sich auch – nicht nur aus Gr√ľner Sicht -, da√ü Uli Sckerl als Gr√ľner Obmann im Untersuchungsausschu√ü zum „Schwarzen Donnerstag“ in seinem Wahlkreis in den Zeitungen gar nicht vorkam. Zur gleichen Zeit stand sein Name t√§glich in den Zeitungen nicht nur von Stuttgart, er war auch in der Landesschau und in bundesweiten Nachrichtensendungen zu sehen.

    Seine √ľberragende Rolle beim Versuch die Ereignisse vom 30. September 2010 gegen die CDU/FDP Mehrheit im Untersuchungsausschu√ü selbst dennoch aufzukl√§ren, fand in der Region medial nicht statt. Sein Engagement f√ľr die B√ľrgerinnen und B√ľrger und die Wahrheit wurde totgeschwiegen.

    „The way it is“ ist aus Gr√ľner Sicht bedauerlich, schlie√ülich haben wir Wahlkampf. Hinzu kommt noch, da√ü der MM, den Du analysiert hast, den Kandidatinnnen und Kandidaten in diesem Wahlkampf genau zwei gro√üe Berichterstattungen zugesteht – w√§hrend √ľber Regierungsmitglieder st√§ndig berichtet wird. Wenn die CDU also in die Zeitung will, braucht sie nur einen Minister – vielleicht gen√ľgt auch ein Staatssekret√§r – einzufliegen und schon funktioniert die Berichterstattung.

    Vielleicht liegt die √úbergewichtigkeit von Herrn Wacker auch mit daran.

    Wer sich √ľber die T√§tigkeit von Uli Sckerl als Gr√ľner Obmann nachtr√§glich informieren will, kann dies mit Hilfe des Buches tun, welches er mit herausgegeben hat.

    http://www.uli-sckerl.de/landtag/spezial-buch-von-uli-sckerl.html

    Mit freundlichen Gr√ľ√üen

    G√ľnther Heinisch
    B√ľndnis 90 Die Gr√ľnen

  • Leser F

    Das ist ja nett ausgewertet, aber manchmal habe ich das gef√ľhl, da√ü die Redaktion des heddesheimblog die vermeintlich fehlende Berichterstattung √ľber die Gr√ľnen wieder wettmachen will die kommen hier ja immer gut weg, vielleicht wegen ihrer Internetaffinit√§t?

    Au√üerdem sollte man zu Bedenken geben, da√ü Wacker Staatssekret√§r und Regierungsmitglied ist und allein schon deshalb vielleicht mehr Berichte bekommt, weil er Ehrungen undsoweiter vornimmt. Auch hei√üen die h√∂here Anzahl an Erw√§hungen Wackers ja auch noch nicht, da√ü √ľber ihn im Kontext positiv oder eher negativ berichtet wurde.

    Aber Sie können ihre politsche Ausrichtung auch immer weniger verbergen, Sie sagen ja immer, Sie schreiben subjektiven Journalismus, der ist also auch in gewisser Weise subjektiv in politische Richtungen gefärbt. Das sieht man an Ihren Kommentaren und Meinungsartikeln. Warum sagen Sie nicht offen, daß Sie selbst auch bei der Landtagswahl einen Regierungswechsel wollen? Da sollten Sie zu Ihren Lesern so ehrlich sein, das zuzugeben.

  • Steffen

    Was f√ľr eine Analyse. Unwissenschaftlich, unseri√∂s und tendenzi√∂s. Und dazu noch mehrfach auf der Seite.
    Nur einige Kritikpunkte: Die Städte wählen Rot, das Land wählt Schwarz trifft heute kaum noch zu. Siehe nur Freiburg oder Stuttgart. (Quelle siehe hier: http://www.statistik-portal.de/Wahlen/Landtagswahl_2006/alleWahlkr.asp).
    Au√üerdem hat doch jeder Leser in unserer Demokratie die M√∂glichkeit seine Zeitung (oder sogar sein Medium) frei auszusuchen. So weden sie wohl auch nicht die taz kritisieren, weil hier die CDU schlechter wegkommt. Das der MaMo dem Kandidaten der CDU eine B√ľhne bietet ist doch ganz im Sinne einer ausgewogenen Berichterstattung, da sie ja selbst schreiben, dass die RNZ „rot“ dominiert ist.
    Auch die klare Linie, die die SPD vertritt ist doch reine Wahltaktik. Denn w√§hrend der langen Rot-gr√ľnen Regierungszeit wurden nur halbherzige Anstalten gemacht die Kernkraft zu reduzieren, wenngleich die Windkraft und Solarenergie √ľber Geb√ľhr gef√∂rdert wurden (Zu Lasten der Strompreise der B√ľrger, nicht der Unternehemen).

    Ps: Wer sich selbt Testen möchte, dem bleibt der unabhängige wahl-o-mat der BPP.Link hier: http://www2.wahl-o-mat.de/bw2011/main_app.php

  • Guten Tag!

    Sie schreiben:
    „Unwissenschaftlich, unseri√∂s und tendenzi√∂s.“

    Haben Sie auch ein Argument?

    Es handelt sich um eine quantitative Datenerhebung, die Methode ist im Text beschrieben und gen√ľgt ganz sicher „wissenschaftlichen Ma√üst√§ben“.

    „Unseri√∂s und tendenzi√∂s“ ist die Berichterstattung des Mannheimer Morgen, wie aufgezeigt.

    Wenn Sie ein wenig mehr Ahnung von „Wahlforschung“ h√§tten, h√§tten Sie bemerkt, dass die von Ihnen verlinkte Statistik die Wahlkreise aufzeigt. Darin enthalten sich alle St√§dte und die Gemeinden (Land) des jeweiligen Wahlkreises.

    Und wenn Sie sich Ihr Beispiel Freiburg anschauen, werden Sie feststellen, dass die SPD dort sowohl 2001 als auch 2006 zugelegt hat. Gleichzeitig ist die Wahlbeteiligung deutlich zur√ľckgegangen und liegt nur noch leicht √ľber 50 Prozent.

    Mit einem Wort: Sie schreiben Blödsinn.

    Das gilt auch f√ľr den Rest Ihres Kommentars.

    Wir haben eine lokal-regionale Monopolzeitung in Nordbaden untersucht – sie vergleichen das mit einer √ľberregionalen Tageszeitung aus Berlin.

    Auch das zeigt, dass Sie vermutlich nicht die geringste Ahnung von „Wissenschaft“ und Empirie haben.

    Im Text steht nirgendwo, dass die Rhein-Neckar-Zeitung „rot dominiert“ ist. Sondern nur, dass im Bereich Ladenburg ein Journalist, Felix Sturm, aktives Mitglied der SPD ist und seine Berichterstattung eindeutig „gef√§rbt“ ist.

    Dazu können Sie auch diesen Text lesen:
    http://ladenburgblog.de/2011/03/02/was-von-der-berichterstattung-der-rnz-unter-dem-kurzel-stu-zu-halten-ist/

    Ob die rot-gr√ľne Regierung unter Alt-Kanzler Schr√∂der mehr in Sachen Ausstieg h√§tte leisten k√∂nnen, ist sicher diskussionsw√ľrdig. Hier wurde aber immerhin ein Ausstieg beschlossen, den die CDU/FDP-Regierung im vergangenen Herbst „kassiert“ hat.

    Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
    Das rheinneckarblog

  • Guten Tag!

    Wir haben uns auch gefragt, wie es denn wohl um unsere Berichterstattung – rein quantitativ – bestellt ist.

    Sie können das selbst ausprobieren, indem Sie in der Suche die Nachnahmen der Kandidaten eingeben.

    Auf dem Rheinneckarblog lautet das Ergebnis:
    Georg Wacker – 15 Treffer
    Gerhad Kleinböck Р11 Treffer
    Uli Sckerl – 11 Treffer
    Dr. Birgit Arnold – 10 Treffer

    Beim heddesheimblog lautet das Ergebnis:
    Georg Wacker – 25 Treffer
    Gerhad Kleinböck Р13 Treffer
    Uli Sckerl – 18 Treffer
    Dr. Birgit Arnold – 11 Treffer

    Vermutlich haben Sie recht, dass Herr Wacker als Regierungsvertreter häufiger vorkommen kann und im Zuge der Hauptschulreform als zuständiger Staatssekretär häufiger genannt wurde.

    Sie schreiben weiter, die Anzahl sage nichts √ľber einen positiven oder negativen Kontext aus.

    Das haben Sie gut beobachtet: Davon steht auch nichts im Text, sondern ausdr√ľcklich, dass es eine quantitative Analyse ist.

    Weiter schreiben Sie:
    „Aber Sie k√∂nnen ihre politsche Ausrichtung auch immer weniger verbergen…“

    Angesichts der Zahlen m√ľssten Sie jetzt schlussfolgern, dass wir eher CDU-lastig berichten…

    Tun wir aber nicht, sondern wir berichten √ľberparteilich. Wenn Sie alle Blogs zusammennehmen und sich dann die Verteilung anschauen, stellen Sie fest, dass Herr Wacker leicht f√ľhrt, gefolgt von Herrn Sckerl und den anderen.

    Ganz sicher hat das mit seiner Funktion zu tun Рtatsächlich ist es aber auch gerade deshalb notwendig, die anderen MdLs nicht aus dem Fokus zu verlieren.

    Und ganz sicher haben Sie recht damit, dass wir kritisch und auch subjektiv berichten.

    Wenn Sie daran interessiert sind, nicht nur eine vorgefasste Meinung als Ger√ľcht in die Welt zu streuen, dann lesen Sie diesen Text:
    http://hirschbergblog.de/2010/09/29/offener-brief-der-redaktion-an-die-grune-liste-hirschberg/

    Und wenn Sie eine „Ausrichtung“ anhand der Gr√ľnen-Werbung vermuten: Damit verdienen wir Geld und alle Parteien sind herzlich aufgerufen, bei uns Werbung zu schalten.

    Vielleicht reden Sie mal mit der von Ihnen bevorzugten Partei, ob das keine gute Idee w√§re, die attraktiven Werbepl√§tze nicht nur der Partei zu √ľberlassen, die Sie offensichtlich nicht leiden k√∂nnen.

    Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
    Das rheinneckarblog

  • derletzeleser

    schade heddesheimblog ich habe deine artikel immer gerne gelesen weil du gerade nicht den eindruck vermittelt hast dass hier parteilichkeit und emotion zählen sondern sachlichkeit. jede woche einmal (mindestens) seit beginn habe ich deine streitlustige sicht geschätzt. doch seit vielen wochen ändert sich dieses bild stetig zum negativen. was ist los? warum tust du das? bleibe bitte neutral und sachlich. das ist doch schließlich die einzige regel eines fundierten jounalismus! wir brauchen absolut neutrale und sachliche information! und davon bitte viel mehr! du kannst das! wir brauchen das.
    bitte kein mm niveau! bitte kein bild niveau! aber bitte auch kein taz niveau. die welt ist nicht schwarz oder weiss….

    • heddesheimblog

      Guten Tag!

      Wir können Ihren Kommentar nicht nachvollziehen.

      Was ist an den Informationen „unsachlich“? Die angegebenen Zahlen kann jeder nachz√§hlen.

      Die Systematik der Erhebungsmethode ist eindeutig – das Ergebnis, n√§mlich die „bevorzugte Berichterstattung“, die der MM an den Tag legt auch.

      Und zu der Untersuchung der MM-Trefferh√§ufigkeit stellen wir transparent auch unsere zur Verf√ľgung.

      Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
      Das heddesheimblog