Sonntag, 20. August 2017

Verzögerung bei Brunnenarbeiten: Nitratwerte steigen ab dem 25. Oktober

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Guten Tag!

Heddesheim, 14. Oktober 2010. Die Stadt Ladenburg gibt bekannt, dass die usprünglich ab dem 04. Oktober 2010 geplanten Arbeiten am Tiefbrunnen sich auf den 25. Oktober 2010 verschieben. Die Folge: Bislang mussten die Heddesheimer Bürgerinnen davon ausgehen, dass das Wasser zu stark belastet ist. Tatsächlich steigen die Werte nun erst drei Wochen später. Erhöhte Nitratbelastungen sind vor allem für Säuglinge problematisch.

Pressemeldung der Stadt Ladenburg:

„Die ursprünglich ab dem 04.10.2010 vorgesehenen Umbauarbeiten am Tiefbrunnen des Wasserwerks in Ladenburg, welches die Gemeinden Heddesheim, Hirschberg, Schriesheim und Ladenburg mit Trinkwasser versorgt, verzögern sich und damit kommt die Erhöhung der Nitratwerte im Trinkwasser später als bisher angekündigt.

Die ausführende Firma hatte zunächst nur eine tageweise Verzögerung angemeldet, bevor am Montag, den 11.10.2010 die Hiobsbotschaft kam, dass sich der Arbeitsbeginn auf den 25.10.2010 verschiebt.

Dies bedeutet für die Verbraucher, dass bis zum 25.10.2010 keine Veränderungen an der gewohnt guten Trinkwasserqualität auftreten. Erst danach ist mit der angekündigten Erhöhung der Nitratwerte umzugehen.

Es gelten dann für die einzelnen Kommunen die bereits mitgeteilten unterschiedlichen erhöhten Nitratwerte im jeweiligen Trinkwasser.

Diese Werte werden vor Beginn der Umbauarbeiten nochmals bekannt gemacht.

Die Dauer der Nitratwerterhöhung wurde auf 14 Tage reduziert, so dass ab dem 08.11.2010 wieder Trinkwasser unter dem Grenzwert von 50 mg in allen Versorgungskommunen zur Verfügung steht.“

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.

  • Günther Heinisch

    Guten Tag,

    Kollege Prothmann, die „gewohnt gute(n)Trinkwasserqualität“

    http://www.heddesheim.de/inhalt/f0-1-2.asp?ID=2629

    Nachfolgend stellen wir eine tägliche Übersicht zu den aktuellen Nitratwerten des Trinkwassers in Heddesheim zur Verfügung.

    * Montag, 04.10.2010 46,00 mg/l
    * Dienstag, 05.10.2010 46,00 mg/l
    * Mittwoch, 06.10.2010 46,00 mg/l
    * Donnerstag, 07.10.2010 46,00 mg/l
    * Freitag, 08.102010 46,00 mg/l
    * Montag, 11.10.2010 46,00 mg/l

    Gruppenwasserversorgung
    Obere Bergstraße

    ist eine problematische Formulierung.

    Ohne Panik machen zu wollen: Für normales Leitungswasser wurde vom Gesetzgeber mit der Trinkwasserverordnung ein Grenzwert von 50 mg Nitrat und 0,1 mg Nitrit pro Liter Trinkwasser festgelegt.

    Mehr Information – Information, keine Panik und keine Propaganda –
    findet sich z.B. hier.

    http://www.inform24.de/nitro.html

    Für den Gruppenwasserverband und uns Trinkwasserbezieher geht es darum daß wir seit Jahren mit den Werten mühsam gerade so unter dem gültigen Grenzwert liegen. Das zeigen die offiziellen Werte.

    Muß nun der Tiefbrunnen, dessen Wasser noch weitgehend unbelastet ist gewartet werden, schießt der Wert in die Höhe, da nur noch belastetes Wasser aus oberen Schichten zur Verfügung steht.
    Diese oberen Schichten sind durch Düngung aber auch natürliche Prozesse nitratbelastet und mit dem Regen wandert das Nitrat in diese oberen Wasserschichten ein.

    Ein Problem, mit dem sich die Heddesheimer Grünen seit ihrem Bestehen beschäftigen.

    Keine Frage, bis auf die hohe Nitratbelastung ist das Wasser des Gruppenwasserverbandes weitgehend von hoher Qualität. Im Vergleich mit anderen Ländern der Erde in denen jeden Tag um Wasser – egal in welcher Qualität, Hauptsache Wasser! – gekämpft werden muß, ist das ein Luxusproblem.

    Aber auch wir müssen hier auf unsere Wasserqualität achten und sparsam mit seiner Qualität und dieser Ressource umgehen. Da müssen wir viel mehr in Sachen Grundwasserschutz machen.

    Das wäre mal einen ganzen Artikel wert.

    Guten Tag

  • Grazy67

    Hi,

    warum schreibt Ihr immer von „Bürgerinnen“ ist mir schon öfter bei Euch aufgefallen.
    Bei der Offenlage der Pfennig „Papiere“ im Rathaus stand auch immer Bürgerinnen.
    Bin ich jetzt nur zu doof oder ????????
    oder diskriminiert Ihr die Männer ;-))

    Naja das war Off Topic war mir nur aufefallen^^

    Ist es nicht so das in Deutschland für,s Trinkwasser strengere Grenzwerte gelten als fürs „Trinkwasser“ das wir in Flaschen kaufen?

    Ich glaube das Wissen eher wenige.

    LG

    Grazy

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Wir verwenden BürgerInnnen mit einem großen I, um uns die „Bürger zu sparen“, das erleichtert den Lesefluss – sollten wir „Bürgerinnen“ geschrieben haben, haben wir das große „I“ nicht geschrieben und bitten um Nachsicht.

      Leider hat uns die Sprache keine Form gegeben, um Männlein und Weiblein in einem Wort gleichermaßen zu benennen. Wir fangen das mit der, zugegeben, Kompromissschreibweise auf.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

      • Grazy67

        iss albern^^

        um das zu verstehn muß man wohl studiert haben

        Ihr meint „BürgerInnen“ ist besser als „Bürger“ ??

        Und die Sprache hat un,s selbstverständlich eine Form gegeben um die Geschlechter zu vereinen^^

        Nennt uns „Bürger“ da wird jeder angesprochen egal welches Geschlecht er/sie hat

        LG

        Grazy