Sonntag, 20. August 2017

„Ãœbers Ziel hinaus geschossen“ oder Volltreffer? Warum das heddesheimblog den MM kritisiert

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Guten Tag

Heddesheim, 12. Januar 2010. Unser Kommentar „Was Meinungsfreiheit bedeutet oder wie der MM die Meinung manipuliert“ hält den absoluten Rekord, was die Zugriffszahlen innerhalb 24 Stunden angeht. Verschiedene Kommentatoren merken an, dass die Kritik zu hart ausgefallen sei und nicht alles an der Person von Frau Görlitz festgemacht werden könne. Zu einigen der Kommentare nimmt die Redaktion Stellung.

manipulation

Oben Ausriss aus dem Orgininalartikel, unten das von uns manipulierte Bild (mit einem Archivbild einer Seniorenfeier). Die Motivwahl ergibt ganz unterschiedliche "Botschaften". Wahl und Perspektive von Bildern sind für sich die erste Information, die der Leser erhält. Klicken Sie auf das Bild für eine größere Darstellung. Montage: hblog

Das heddesheimblog bekennt sich zu einem kritischen Journalismus. Was heißt das? Wir verstehen Kritik nach ihrer Bedeutungsherkunft: „Kritik“ bedeutet „sich mit einer Sache auseinander setzen“. Das heißt, Kritik ist per se nicht negativ oder positiv – sie setzt sich intensiv sowohl mit positiven als auch negativen Aspekten des Betrachtungsgegenstand auseinander.

Der betreffende Kommentar über die journalistische Leistung der Redakteurin Anja Görlitz und der publizistischen Linie ihres Arbeitgebers Mannheimer Morgen ist nicht im luftleeren Raum entstanden, sondern hat eine Vorgeschichte.

In den Jahren 2000-2003 hat der Mannheimer Morgen in einer Vielzahl von Texten, meist im Wirtschaftsteil der Zeitung, sehr kritisch (vulgo „negativ“) über die Unternehmensgruppe „Pfenning“ berichtet. Eine Zusammenfassung dieser Berichte haben wir als einen der ersten Texte hier im heddesheimblog veröffentlicht.

Seit Februar 2009 berichtet der Mannheimer Morgen, respektive Frau Görlitz, überwiegend unkritisch (vulgo „positiv“) über die geplante Ansiedlung von „Pfenning“ im Heddesheimer Gewerbegebiet. Seitdem ist nicht ein Artikel im MM erschienen, der eine eigenständige Themensetzung erkennen lässt. Ebenso sind eigenständige Recherchen nicht erkennbar. Die Texte sind überwiegend Ergebnisse von Terminberichterstattung.

Ein Hinweis auf frühere Texte über „schlimme Zustände“ bei „Pfenning“ fehlt in dieser Berichterstattung vollständig. Dabei lernen schon Praktikanten, dass ein Blick ins eigene Archiv am Beginn jeder Recherche und nachfolgender Berichterstattung stehen sollte.

„Der deutsche Journalist braucht nicht bestochen zu werden.
Er ist schon froh, eingeladen zu werden.“
Kurt Tucholsky

Damit meinen wir keineswegs, dass nur „kritisch“ berichtet, wer gegen die Ansiedlung schreibt. Ganz im Gegenteil. Im heddesheimblog ist das bislang umfangreichste Interview mit dem „Pfenning“-Geschäftsführer Uwe Nitzinger in der Sache erschienen.

Ein guter Journalismus hat unserer Auffassung nach viele Funktionen. Er dokumentiert das Zeitgeschehen, er informiert nachrichtlich über Ereignisse, er unterhält mit gut geschriebenen Texten, er bietet Service. Aber guter Journalismus schaut auch den Mächtigen auf die Finger und versucht durch eigenständige Thesen und Recherchen auch „unliebsame“ Informationen zu finden und zu veröffentlichen.

Dazu braucht es eine „kritische“ Haltung. Für uns bedeutet das: Wir fragen nach dem „sowohl als auch“ (Anm. d. Red.: Hinter dem Link finden Sie den ersten auf dem heddesheimblog veröffentlichten Text). Nach den positiven wie den negativen Aspekten. Dazu recherchieren wir ergebnisoffen. Sofern wir relevante Dinge recherchieren konnten, veröffentlichen wir diese und stehen dafür gerade.

Auch beim Mannheimer Morgen gibt es kritische Journalisten, die guten Journalismus betreiben. Leider zu wenige. Und leider gibt es zu viel Bratwurstjournalismus.

Die Kritik an diesem und anderen Artikeln von Frau Görlitz ist „nicht persönlich gemeint, sondern rein geschäftlich“. Als Mensch ist sie nach unserer Erfahrung eine sympathische Frau.

Verantwortliche Journalisten wissen, dass die Medienkompetenz vieler Bürger nicht besonders ausgeprägt ist. Dies können sie ausnutzen oder sie können versuchen, diese zu befördern.

Das heddesheimblog steht deshalb für Transparenz. Wir berichten deshalb auch über die Berichterstattung der anderen. Dazu äußern wir auch Meinungen. Wenn unsere Berichterstattung und die der anderen hilft, eine eigene, fundierte Meinung zu finden, haben wir unser Aufgabe erfüllt.

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jawiejetzt schreibt:
ja, da sind wie wieder ganz im übertragenen Sinn. Natürlich hat auch die Journalistin eine Verantwortung für die Inhalte die sie bringt.
Aber worauf das hinaus läuft ist, daß man jeden Journalisten aufforden muß, so lange den Job zu wechseln, bis er eine Zeitung findet, die ihn oder sie entweder schreiben läßt, was er oder sie will oder mit deren Linie sich die eigene Linie völlig deckt.
Sie haben im Grundsatz sicher recht, aber die Frage ist ob subjektiver Journalismus in einem Lokalteil einer öffentlich rechtlichen Zeitung schlimmeren strafrechtlich relevanten Vorkommnissen gleichzusetzen ist.
Auch vor Gericht gilt es eine „Tat“ abzuwägen und (strafrechtlich) einzuordnen.
Wer von uns kann sagen was Frau Görlitz schreiben würde, wenn sie dürfte wie sie wollte???

Und ob sie dann noch lange beim MM wäre…

Stellungnahme der Redaktion:
Der Mannheimer Morgen ist mitnichten eine „öffentlich-rechtliche“ Zeitung. Es handelt sich um ein privatwirtschaftliches Unternehmen.
Wir können auch nicht erkennen, wo wir in unserem Kommentar die Zeitung mit „strafrechtlich relevanten Vorkommnissen“ gleichsetzen. Manipulation ist nicht strafbar, Volksverhetzung sehr wohl, aber das haben wir definitiv nicht geschrieben und nicht gemeint.
Uns interessiert auch nicht, was Frau Görlitz schreiben würde, wenn sie dürfte, sondern was sie schreibt. Allein dafür ist sie verantwortlich. Und allein daran messen wir sie und die Redaktionsleitung und die Chefredaktion.

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Raum für Notizen schreibt
Hallo Herr Prothmann,
danke für Ihre Anregungen. Hier allerdings stimme ich nicht mit Ihren Ansichten überein.
Ein offizieller Neujahrsempfang ist nach meinem Empfinden kein Anlass für eine umfassende Darstellung einer Problematik, die ja offenbar schon seit Monaten in der lokalen Presse geschildert wird. Man mag ja grundsätzlich unzufrieden mit der Richtung oder Art der Berichterstattung sein, aber dies nun ausgerechnet an einem Empfang festzumachen, bei dem der Bürgermeister als Gastgeber nun mal das Recht der großen Rede hat, erscheint mir völlig überzogen.
Auch die Behauptung der „Propaganda“, die Sie im Artikel ausgemacht zu haben glauben, erschließt sich mir nicht ganz. War die Reaktion des Publikums auf die Aussagen des Bürgermeisters denn völlig anders als dargestellt? Wollte die Zeitung tatsächlich die Aussage „Bürgermeister und Bürger sind sich einig“ darstellen, hätte man sicher auch ein Publikumsbild ohne Bürgermeister verwenden können.
Die „Schuld“ liegt meiner Meinung nach nicht beim Mannheimer Morgen (dessen Berichterstattung ich nur aus der Ferne kenne), sondern im Wesen der Neujahrsempfänge, die landauf, landab zu Schönwetterreden genutzt werden. In den ersten Wochen des Monats werden sie vermutlich in ausnahmslos jeder Lokalzeitung einen Bericht wie den von Frau Görlitz finden. Das mag man ja grundsätzlich verurteilen – aber den Bericht über den Empfang als Meinungsmanipulation zu bezeichnen, schießt doch deutlich über das Ziel hinaus.

Stellungnahme der Redaktion
Es ist Ihr gutes Recht, nicht mit unseren Ansichten übereinzustimmen.
Wir verurteilen auch niemanden – das machen Richter. Unser Kommentar äußert eine Meinung. Diese Meinung basiert auf Recherche und Fakten, mit denen wir die Meinungsäußerungen belegen.
Und dass landauf, landab Lokalzeitungen „Bratwurstjournalismus“ betreiben ist bekannt und bedauerlich.
Wir alle werden grundsätzlich durch Informationen beeinflusst. Journalisten haben aber, das entsprechende Selbstverständnis vorausgesetzt, die Aufgabe, eine einseitige Beeinflussung zu vermeiden.
In unserem Kommentar ist auch nicht von „Schuld“ die Rede. Sondern von einer bewussten oder unbedarften Manipulation. Diese erfolgt in Verkennung der Umstände durch eine Text- Bildschere (so nennt man das Zusammenspiel von Text und Bild), die dem Zitat eines Bürgermeisters ein kraftvoll wirkendes Bild zur Seite stellt. Alles weitere steht im Kommentar, den wir hier nicht wiederholen wollen.
Tatsächlich haben wir uns redaktionell auch Gedanken darüber gemacht, ob der Artikel vielleicht als „Aufruf“ durch die Autorin zu verstehen sein sollte, wieder aufeinander zuzugehen. Doch das ist Spekulation und selbst wenn dies dies Motivation gewesen sein sollte, ist das Ergebnis gründlich schief gegangen. Darüber hinaus wäre das auch illusionistisches Wunschdenken, was wir ebenfalls sachlich begründet im Kommentar dargestellt haben. Der Bürgermeister hat noch keinen Schritt auf die Gegner des Projekts zugemacht, ganz im Gegenteil.
Und wieso soll man einem „Recht der großen Rede“ (die keine solche war) nachgeben? Zumal, wenn man weiß, dass die Inhalte nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen? Der Bürgermeister hat Hausrecht und kann sagen was er will. Ihrem Argument, dass es üblich sei, diese Schönwetterreden abzudrucken, können wir nicht folgen. Wir erkennen aber Ihre Aussage an, dass dieses Ãœbel durchaus üblich ist.
Was das Bild angeht: Wir gehen davon aus, dass hier unbewusst dies Bild gewählt wurde, da der Bürgermeister mit gesenktem Kopf perspektivisch kaum zu erkennen ist. Aber das ist nur eine Vermutung. Sie unterschätzen unserer Meinung nach die Kraft der Bildsprache, die hier mit einem kurzen Zitat verstärkt wird, dem jeder vernünftige Mensch zustimmen wird („Appell ans Wir-Gefühl“)

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Jeeves schreibt:
„Da heißt es dann zwangsläufig „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“, das natürlich ganz im übertragenen Sinne.
Daher in dubio pro reo, sollte man das nicht an der Person Frau Görlitz festmachen.“

Autsch. Ãœbertragen Sie das mal auf andere (vor allem schlimmere) Vorkommnisse. Der Täter ist unschuldig? Nur der Auftraggeber und die Umstände (also hier sogar nur: der gut bezahlte Job) sind Schuld? Da sind nicht nur unsere Gesetze und Gerichte ganz anderer Auffassung.

Stellungnahme der Redaktion:
Wir halten es für eine bedauerliche Tatsache, dass der Gefälligkeitsjournalismus überwiegt. Genau deswegen kritisieren wir dies auch und freuen uns, dass, wie im vorliegenden Fall über die Verlinkung bei Bildblog, sich eine so große Zahl von Kollegen und anderen interessierten Menschen sich mit dem Thema auseinandersetzt.

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Torsten schreibt:
Konkrete Frage an den praktizierenden Journalisten: Wie sollten die 100 Zeilen fehlende Information in den Artikel zum Neujahrsempfang untergebracht werden? Wie kann das Wort „Finanzkrise“ in dem Artikel stehen ohne dass ein Telefonbuch voll Erläuterungen dahinter kommt?
Der Mannheimer Morgen mag einseitig und unkritisch sein, aber diese Kritik ist fehlgeleitet.

Stellungnahme der Redaktion:
Das ist einfach zu beantworten. Schauen Sie sich den Artikel an: Ein kleineres Bild oder kein Bild und schon hätte es jede Menge Platz für mehr als 100 Zeilen gegeben. Und das Wort „Finanzkrise“ ist so oft medial berichtet worden, dass man dazu nicht mehr viel erklären muss, oder?

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.

  • Raumfuernotizen

    Hallo Herr Prothmann,
    niemand schreibt, dass Sie „jemanden“ verurteilen. Eine Situation kann man aber auch ohne Jurastudium verurteilen, und nichts anderes haben Sie getan. Davon abgesehen, bringen Sie weiterhin keine Begründung dafür, warum ein Artikel über den Neujahrsempfang nun gerade der richtige Anlass für einen Gesamtdiskurs über die Problematik wäre. Weiterhin fände ich interessant, ob die Stimmung im Publikum bei der Bürgermeisterrede nun gespalten war oder nicht. Wenn der Artikel das gesellschaftliche Ereignis richtig wiedergegeben hat, ist Ihr Kommentar in meinen Augen absurd.
    Wenn Ihrer Meinung nach das Bild „unbewusst“ gewählt wurde, erscheint es doch überzogen, dabei von „Propaganda“ zu sprechen.
    Und Ihre Antwort zu Torstens Kommentar offenbart, dass Sie vom Zeitungsjournalismus doch weiter weg sind als bislang vermutet.

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Danke für Ihren Beitrag.

      Auch Ihnen muss ich empfehlen, den Text nochmals zu lesen. Der Anlass ist die unkritische Darstellung der Rede des Bürgermeisters, der so tut, als wäre er am Dorffrieden interessiert, nach einleitenden Worten aber wieder um sich haut.

      Wir beantworten hier in den Kommentaren normalerweise keine Einzelfragen, aber keine Regel ohne Ausnahme. Ich schätze ein Viertel bis ein Drittel der Gäste hat bei der Bürgermeisterrede nicht geklatscht, der Rest schon. Es geht auch nicht um die Stimmung im Publikum. Denn das dürfte des Anlasses wegen eher als unkritisch bis bedingungslos hinter dem Bürgermeister stehend eingeschätzt werden.

      Wenn Sie den Text richtig gelesen hätten, wäre Ihnen aufgefallen, dass zwei Mal die zutreffende Berichterstattung im MM über das Ereignis erwähnt wird. Kritisiert wird der Inhalt, also die fehlende Einordnung und der Transport der Bürgermeistermeinung, garniert durch eine Text-Bild-Verstärkung. Der Eindruck beim eher unkritischen Leser wird sein, dass der Bürgermeister eigentlich einer ist, der sich für das „Wir-Gefühl“ einsetzt, was der Bürgermeister selbst am gleichen Ort in seiner Rede als ad absurdum geführt hat.

      Sie können den Kommentar gerne für „absurd“ halten – auch für Sie gilt das Recht eine eigene Meinung zu haben. Und vielleicht verstehen Sie unter absurd ja auch etwas Anderes.

      Auch den „unbewussten“ Einsatz des Bildes haben Sie nicht korrekt verstanden. Ich unterstelle, dass das Bild sehr bewusst eingesetzt wurde. Es wurde nur nicht genau hingeschaut und erkannt, dass der Bürgermeister selbst darauf zu erkennen ist. Das ist ein peinliche Panne und ein Hinweis, dass es wahrscheinlich keinen Bildredakteur beim MM mehr gibt.

      Ich bin in der Tat vom Bratwurstjournalismus, den viele der lokalen Tageszeitungen ihren Lesern vorsetzen, ganz weit weg. Und ein Fan von gut gemachten Qualitätszeitungen. Der Link auf Bratwurstjournalismus führt übrigens zu einem Text des Kollegen Marcus Schwarze von der Hannoverschen Allgemeinen, der sehr gut eine Verbindung zwischen schlechter Berichterstattung und einem Ereignis herstellt.

      Sie erlauben mir, dass ich auch eine Vermutung äußere? Könnte es sein, dass Sie bei einer Lokalzeitung arbeiten?

      Einen schönen Tag wünscht
      Hardy Prothmann

  • karl dall

    An Raumfuernotizen:

    Die Stimmung im Publikum war bei der Rede nicht gespalten sondern ganz normal es gab keine Skandale und keine Buhrufe und es wurde ganz normal geklatscht.

    Der Artikel im Mannheimer Morgen gibt das Ereignis ziemlich genau wieder. ähnlich auch wie Herr Prothmanns Hauptartikel vom Empfang.

    Sein Pfenning-Kommentar dazu ist unnötig, denn es war ein Neujahrsempfang mit Rückblick, Ausblick und einer Ehrung, zum Rückblick gehört auch die Stimmung im Ort. Komisch, daß er den Nachbar Bürgermeister Just lobt und auf den Heddesheimer immer draufhaut.

    Hier wird bewusste Bildmanipulation unterstellt, ich würde mal behaupten Herr Prothmann arbeitet fürs Heddesheimblog ähnlich und schließt von sich auf andere?!! Ich weiß es nicht.

    Aber ich weiß eins: Ja, übers Ziel hinausgeschossen. So leidet die Glaubwürdigkeit. . .

    Anmerkung der Redaktion:
    Hier sind Links zu Berichten über Just und Kessler. Leserinnen und Leser können sich selbst ein Bild machen, ob die pauschale Behauptung von „Karl Dall“ stimmt.
    Link auf Bericht zu Bürgermeister Just (Hischberg): den Nachbar Bürgermeister Just lobt
    Link auf Bericht zu Bürgermeister Kessler (Heddesheim): den Heddesheimer immer draufhaut.
    Suchfunktion: Suche nach Bürgermeister

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Danke für Ihren Beitrag.

      Sie stellen die Behauptung auf, die „Glaubwürdigkeit leidet“. Schön wäre, wenn Sie das mit Beispielen belegen würden. Beispielsweise auch die Behauptung, das heddesheimblog würde Bilder manipulieren. Oder die Behauptung, im Kommentar werde dem MM bewusste „Bildmanipulation“ unterstellt. Beides ist nicht der Fall. Sie müssen den Text schon lesen.

      Außer, Sie wollen einfach nur etwas behaupten.

      Wir haben uns erlaubt, in Ihrem Kommentar links zu setzen, damit sich die Leserinnen und Leser selbst ein Bild machen können, wieso und wie der eine Bürgermeister gelobt wurde und wieso auf den anderen „immer draufgehauen“ wird.

      Gewalt lehnt die Redaktion übrigens ab, musste aber selbst schon Übergriffe hinnehmen. Lesen Sie dazu „Atmosphäre der Bedrohung“ und „Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Gemeingefährlicher Straftat“.

      Gegen Mitglieder der Interessengemeinschaft IG neinzupfenning gab es schon Morddrohungen.

      Auf einen Formulierungsfehler hin brachte Bürgermeister Michael Kessler seine Anwälte in Stellung. Sie können also sicher davon ausgehen, dass unsere Informationen glaubwürdig sind, in Zweifelsfällen gibts Post vom Anwalt.

      Soviel zum „Wir-Gefühl“ in der Gemeinde Heddesheim.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

      • Duwak-Dirk

        Wir haben uns erlaubt, in Ihrem Kommentar links zu setzen, damit sich die Leserinnen und Leser selbst ein Bild machen können, wieso und wie der eine Bürgermeister gelobt wurde und wieso auf den anderen “immer draufgehauen” wird.

        Auch wenn ich nicht Karl Dall bin – aber diese redaktionelle Nachbearbeitung ist schlichtweg unprofessionell, weil sie den Vorwurf, auf Kessler immer draufzuhauen, dadurch zu entkräften, vielleicht sogar ins Lächerliche zu ziehen versucht, dass auf einen der wenigen neutralen Kessler-Texte in diesem Blog verlinkt wird. Und da die Redaktion den Beitrag selbst nicht als editiert kennzeichnet, muss jeder Leser zu dem Schluss kommen, dass der Autor selbst diesen konterkarierenden Link gesetzt hat. Finde ich nicht in Ordnung und würde ich mich als Autor des Kommentars entschieden gegen verwehren.

        • dasheddesheimblog

          Guten Tag!

          Danke für Ihren Beitrag.
          Sie können gerne nachzählen (321 Treffer), ob es „wenige neutrale Kessler-Texte“ sind: Suche nach Bürgermeister

          Wieso eine Verlinkung im Internet „unprofessionell“ sein soll, erschließt sich uns nicht. Aber wir nehmen Ihre Anregung auf, weil es tatsächlich nicht eindeutig ist, dass wir die Verlinkung vorgenommen haben. Jetzt steht ein Nachtrag im Kommentar.

          Einen schönen Tag wünscht
          Das heddesheimblog

        • Duwak-Dirk

          Irgendwie habe ich das Gefühl, Sie drehen sich gerne alles so, wie sie es gerade brauchen… Nicht eine Verlinkung per se ist unprofessionell, sondern speziell die Art, wie Sie sie vorgenommen haben – nämlich so, dass die Aussage des Kommentierenden manipuliert wurde. Offenbar geben Sie mir in dieser Ansicht ja Recht, sonst hätten Sie die bemängelten Links nicht wieder entfernt.

          • dasheddesheimblog

            Guten Tag!

            Danke für Ihren Beitrag.

            Die Verlinkung im Text des Kommentators wurde von uns korrekt mit einem Hinweis versehen. Ihre Anregung war aber richtig, weil der Hinweis übersehen werden konnte – das haben wir (nicht nur offenbar) bestätigt und daraufhin die Verlinkung geändert.
            „Irgendwie“ haben wir das Gefühl, dass es Ihnen aber nicht um eine korrekte Verlinkung geht, sondern um die Aussage „Sie drehen sich gerne alles so, wie sie es brauchen“ und „unprofessionell“ und „die Aussage manipuliert wurde“.

            Einen schönen Tag wünscht
            Das heddesheimblog