Samstag, 22. Juli 2017

Vermutlich deutlich überhöhte Geschwindigkeit - Feuerwehr muss zwei Männer aus BMW "heraus schneiden"

Schwerer Verkehrsunfall in der Großsachsener Straße – zwei Verletzte

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Aktualisierung
Heddesheim, 12. Dezember 2011. (red/pol/PR-Video) Das Video zeigt nochmals die Ausmaße des schweren Unfalls in der Großsachsener Straße. Feuerwehrkommandant Dieter Kielmeyer und Polizeisprecher Martin Boll äußern sich zu Details.

Pressemeldung der Polizei Mannheim:

„Zwei Personen nach Verkehrsunfall durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug herausgeschnitten

Heute, gegen 20,00 Uhr, befuhr ein 22-jähriger Heddesheimer mit seinem 3er BMW die Großsachsener Str. stadtauswärts. In Höhe der Hausnummer 22 kam er aus bislang ungeklärter Ursache auf der feuchten Straße nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen das Heck eines ordnungsgemäß dort auf einem Stellplatz geparkten Toyota Corolla.

Dieser wiederum wurde gegen zwei daneben stehende Pkw, einen Seat Leon und einen Seat Ibiza geworfen. Der 3er BMW schleuderte weiter und kam nach einigen Metern an einem Baum sowie einem danebenstehenden Lampenmast, der durch den Aufprall abgerissen wurde und auf einen geparkten Audi A3 fiel, gestoppt.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden der 22-Jährige und sein 21-jähriger Beifahrer aus Heddesheim eingeklemmt. Durch die 20-köpfige Freiwillige Feuerwehr Heddesheim konnten die beiden Personen schließlich nach einer äußerst schwieriger Bergung nach 45 Minuten aus dem total demolierten Fahrzeug herausgeschnitten werden. Durch den Notarzt wurden die beiden Heddesheimer in Krankenhäuser eingeliefert. Derzeit kann Lebensgafahr nicht ausgeschlossen werden.

Der entstandenen Sachschaden beträgt ca. 30.000 Euro. Während der Unfallaufnahme war die Großsachsener Strasse an der Unfallörtlichkeit gesperrt. Es kam allerdings zu keinen Verkehrsbehinderungen.“

Ursprünglicher Bericht: 22:28 Uhr
Heddesheim, 11. Dezember 2011. (red) Gegen 20:00 Uhr hat heute Abend ein 22-jähriger Heddesheimer einen schweren Unfall verursacht. Dabei wurden er und sein 21-jähriger Beifahrer verletzt – vermutlich schwer. Mindestens drei weitere Fahrzeuge wurden beschädigt. Am Unfall war kein anderes Fahrzeug beteiligt. Eine Zeugin soll den Unfall beobachtet haben.

Zunächst kam das Gerücht auf, es habe sich möglicherweise um ein illegales Straßenrennen gehandelt. Eine Zeugin hat dies aber nach Angaben der Polizei nicht beobachten können.

Danach ist der Fahrer in einem grünen BMW mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Großsachsen unterwegs gewesen, hat dann aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist mit hoher Geschwindigkeit in ein geparktes Auto gerauscht und danach gegen einen Laternenmast geprallt.

Nach dem Schadensbild sagte ein Polizist vor Ort: „Das muss der Unfalldienst feststellen – meiner Meinung nach reichen 70-80 nicht für so einen Knall.“  Mindestens drei geparkte Fahrzeuge wurden „versetzt“, eins ist ein Totalschaden. Das Unfallfahrzeug kam auf der Fahrerseite zum Stillstand und beschädigte zudem den Laternenmast so stark, dass der im Anschluss an die Rettungsarbeiten abgeflext werden musste.

Schwierige Rettungsarbeiten

Die Rettungsarbeiten gestalteten sich schwierig, da man in dieser Lage nicht an die Personen herankam. Nach einigen vergeblichen Versuchen entschloss man sich, das Auto wieder auf die Räder zu stellen. Der Fahrer wurde durch den rückwärtigen Teil des Autos gerettet, der Beifahrer dann über dessen Seite, nachdem das Dach komplett entfernt worden war.

Zum Verletztungsgrad wollten sich die Ärzte vor Ort nicht festlegen – es hieß aber zunächst vor Ort, dass der Beifahrer schwerer verletzt sein soll.

Ob Alkohol im Spiel war, wird eine Blutprobe zeigen – zumindest transportierten die Männer einen Bierkasten im Kofferraum, der nur noch „halb voll“ war.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Heddesheim mit 21 Mitgliedern, das DRK, Notarzt sowie Rettungsfahrzeuge.

Die Großsachsener Straße war während der Rettungs- und Aufräumarbeiten von kurz nach 20:00 Uhr bis gegen 22:30 Uhr von der Ecke Oberdorfstraße/Leutershausener Straße bis Kirschblütenstraße gesperrt.

Zwei verletzte Männer wurden nach dem schweren Unfall aus diesem Fahrzeug gerettet.

Schwierige Rettung: Der Wagen lag auf der Fahrerseite „gegen“ einen Lichtmast „gelehnt“.

Volltreffer – dieses geparkte Fahrzeug ist schrottreif. Polizeisprecher Martin Boll: „Zum Glück waren keine Passanten unterwegs – die geparkten Autos haben zum Glück der Verunfallten wahrscheinlich viel Aufprallenergie „geschluckt“.“

Die Feuerwehrleute mussten das Auto drehen. Wie in Heddesheim mittlerweile üblich, wird die Presse bei der Arbeit von Feuerwehr und DRK behindert und abgeschirmt, während Passanten und Schaulustige freien Blick aufs Geschehen haben und mit „privaten Kameras“ ihre eigenen Bilder machen können. Diese Form von „Pressearbeit“ ist komplett unprofessionell.

Siehe hierzu den Einsatzbericht auf Wiesbaden112.de: Hier wird die professionelle Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Rettungsdiensten und Presse ausführlich geschildert.

Die zwei Personen sind gerettet – gleich wird noch der ramponierte Lichtmast abgeflext.

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.

  • Christian Meinl

    „Die Feuerwehrleute mussten das Auto drehen. Wie in Heddesheim mittlerweile üblich, wird die Presse bei der Arbeit von Feuerwehr und DRK behindert und abgeschirmt, während Passanten und Schaulustige freien Blick aufs Geschehen haben und mit „privaten Kameras“ ihre eigenen Bilder machen können. Diese Form von „Pressearbeit“ ist komplett unprofessionell.“ Zitat Ende

    Ich finde es absolut unprofessionell von ihnen, werter sogenannter Herr Journalist, zu jedem Unfall hinzufahren und derartige Fotos zu machen und ins Netz zu stellen!

    Da ich selbst Mitglied von 2 Hilfsorganisationen bin weiß ich, wie geladen man in einem solchen Einsatz ist und das man jede erdenkliche Ruhe brauchen kann… und das geht schlecht wenn man ständig im Blitzlichtgewitter der Presse steht.

    Und es tut mir unheimlich leid das sie sich bei ihrer Arbeit behindert fühlen… wie wäre es, wenn sie beim nächsten Unfall mit einem Notfallkoffer ins Getümmel springen und was tun, statt nur am Rand zu stehen und schlaue Sprüche zu klopfen??? Es geht um Menschenleben und nicht um Dokumentation!!!

    Soviel zum Thema „die Presse wird behindert“. Seriöse Journalisten wie z.B. die des Mannheimer Morgen würden sich einen solchen Fauxpas niemals erlauben!

    • redaktion

      Guten Tag!

      Die Leser/innen mögen sich selbst ihre Meinung über Ihre „Äußerung“ bilden – es lohnt nicht, näher darauf einzugehen.

      Ihnen empfehlen wir die Lektüre dieses Textes: http://www.wiesbaden112.de/?p=3846

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog.de

    • Heddsheimer

      Hallo,

      sie geben sie die Antwort selbst.

      „Da ich selbst Mitglied von 2 Hilfsorganisationen bin weiß ich, wie geladen man in einem solchen Einsatz ist und das man jede erdenkliche Ruhe brauchen kann…

      …….wie wäre es, wenn sie beim nächsten Unfall mit einem Notfallkoffer ins Getümmel springen und was tun, statt nur am Rand zu stehen und schlaue Sprüche zu klopfen??? “

      Das Getümmel das sie anprangern schaffen sich die Einsatzkräfte selbst, die Ruhe die sich für sich selbst einfordern benötigt auch die zu rettende Personen und geht meist nicht von aussen vor.

      Mal drüber nachdenken?

      • Tamara

        Sehr geehrter Heddesheimer,
        Sie sind sicher Experte für medizinische Notfälle (ich bin ebenfalls in diesem Bereich tätig und kenne die Arbeitsbedingungen). Die Behinderung von Rettungskräften ist meiner Meinung nach immer eine Art von Körperverletzung, egal aus welchem Grund. Erstaunlich finde ich, dass Sie zu jeder unsäglichen Äußerung des Journalisten eine positive Meinung vertreten und alles loben, was veröffentlicht wird, egal zu welchem Thema. Das zeugt von einer enormen Allgemeinbildung und Leidensfähigkeit. Glückwunsch!
        Sicherlich sind Sie mit dem Verfasser weder verwandt noch verschwägert.
        In diesem Sinne schöne Weihnachten!
        P.S. Ich gehöre nicht zu irgendwelchen Leuten, die diesen blog „schlechtmachen“ wollen.

        • Heddsheimer

          Hallo,

          ich erlaube mir in diesen fall aus meiner Einsatzerfahrung zu Berichten.

          Sie unterstellen mit ihren Kommetar der Presse eine Straftat durch Behinderung der Einsatzkräfte, das sollten sie sich nochmal überlegen, ich finde das keine Feine art. Aus diesen Grund erhalten sie auch eine Antwort auf ihren Kommentar, ich halte das für Legitim und Helfe gerne weiter wen das geschieht.

          Frohe Weihnachten und guten Rutsch.

        • redaktion

          Guten Tag!

          Welche Rettungskräfte sollen von wem behindert worden sein?

          Was meinen Sie mit „unsäglichen Äußerungen“?

          Es handelt sich um eine Feststellung: Wir arbeiten im gesamten Raum sehr gut mit den Rettungskräften und der Polizei zusammen. Probleme gibt es nur in Heddesheim und hier explizit mit einzelnen Mitgliedern bei Feuerwehr und DRK.

          Wer das „politische Leben“ im Ort verfolgt, weiß warum: Im Gemeinderat sitzen mehrere Feuerwehrleute, die offensichtlich politische Kontroversen, den Feuerwehrdienst sowie die Berichtsaufgabe der Medien nicht auseinanderhalten können.

          Unser Fotomaterial ist bei mehreren Feuerwehren im Kreis als Schulungsmaterial im Einsatz. Diese Feuerwehren haben das aktiv bei uns nachgefragt, wir entsprechen diesen Wünschen selbstverständlich. Auch zu verschiedenen Übungen hat es bereits explizite Wünsche gegeben, diese durch uns fotografisch zu begleiten, weil Können und Ausstattung von professionellen Journalisten besser als die „Bordmittel“ der Feuerwehr sind und man explizit „den Blick von außen“ haben will. Dort ist man dankbar, professionelle Bilder/Videos zu haben, mit denen nach einem Einsatz die Situation und das taktische Vorgehen nochmals analytisch untersucht werden können – zur Optimierung der Einsatzqualität. Aus Heddesheim liegen solche Anfragen nicht vor – dafür aber ständige Anfeindungen.

          Das ist nun der dritte Einsatz innerhalb kurzer Zeit, in der die „Aufgabenstellung“ klar nicht ist, das „Opfer zu schützen“, sondern unsere Arbeit zu behindern. Der Kreisfeuerwehr werden wir dazu entsprechendes Material zur Verfügung stellen. Darauf ist zu sehen, dass teilweise acht Kräfte als „Deckenhalter“ gebunden sind, die gezielt uns als Reporter „abschirmen“, während Gaffer vollen Blick auf das Geschehen und damit auch auf das Opfer haben. Im Gegensatz zu „Privatfilmern“ achten wir sehr genau darauf, welche Szenen wir veröffentlichen. Diese dienen der öffentlichen Information und keinesfalls irgendeiner „Zurschaustellung“ von Opfern in hilfloser Lage. Das wird bösartigerweise in Heddesheim durch Einsatzbeteiligte immer wieder behauptet – allein, es fehlt jeder Beleg dafür.

          Tatsächlich gibt es Medien wie das RNF, die sogar Leichenbilder ungeschnitten ins Netz stellen, wie wir hier dokumentiert haben. Wir thematisieren häufiger die journalistisch überaus schlechte Arbeit anderer Medien, weil solche „Berichte“ dem Berufsstand schaden. Vor allem aus Heddesheim kommen dann Anwürfe, wir würden das nur machen, um „auf Kosten anderer“ Aufmerksamkeit zu erlangen. Ganz ehrlich? Gegen so viel Dummheit kommt man mit den besten Argumenten nicht an.

          Vor Ort befand sich übrigens auch ein leitender Redakteur des Mannheimer Morgens, der sich mit seiner „Knipse“ mehrmals sehr nah an den Einsatzbereich bewegen musste, weil seine „Optik“ nicht ausreichte, um aus der Distanz zu fotografieren. Zudem hielt er alle möglichen Leute mit Fragen von der Arbeit ab und bewegte sich ständig im „inneren“ Bereich des Einsatzes, während wir aus der Distanz gearbeitet haben.

          Wir haben im Anschluss an die Rettung unsere Informationen eingeholt und gewartet, bis Kommandant Kielmeyer zur Verfügung stand. Bei anderen Wehren gibt es Pressewarte, die für Informationen während des Einsatzes zur Verfügung stehen und gerade für Fotografen explizit Positionen suchen und anbieten. Ganz selbstverständlich respektieren wir die Arbeit der Rettungskräfte und selbst das „beste“ Foto würde niemals von uns gemacht werden, wenn dies nur auf Kosten einer Behinderung der Rettungsarbeiten möglich wäre. Dann wird verzichtet – aber diese Haltung finden Sie in vielen anderen Redaktionen heute nicht mehr.

          Selbstverständlich ist es Aufgabe von Medien zu dokumentieren und nicht Rettungsmaßnahmen vorzunehmen, die darauf spezialisierte Kräfte erledigen müssen. Ebenso selbstverständlich wäre es aber für uns, bis zur Ankunft von Rettungskräften Erste Hilfe zu leisten, statt zu dokumentieren, wenn wir zufällig zuerst vor Ort wären.

          Und selbstverständlich herrscht Aufnahmefreiheit, die gewährt sein muss, weil die Medien sonst behindert werden: Gerade wenn es hektisch zugeht, werden auch Bilder gemacht, die eventuell die Opfer aufnehmen. In der redaktionellen Nachbearbeitung werden solche Bilder von uns aber aussortiert und eben nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Möglicherweise wird aus der Distanz ein Transport gezeigt (wie im Video), der die Situation dokumentiert, aber selbstverständlich keine Persönlichkeitsrechte verletzt. Auch „Ausschnitte“ sind möglich um zu dokumentieren. Porträtaufnahmen von Opfern hingegen nicht.

          Vielleicht überdenken Sie nochmals Ihre Haltung und verstehen, dass eine solche Dokumentation der Arbeit der ehrenamtlichen Helfer eine „gute Werbung“ sein kann, um neue Mitglieder zu gewinnen. In anderen Orten wird dies explizit so angewendet. Aber das entscheidet natürlich jeder für sich selbst.

          Einen schönen Tag wünscht
          Das Heddesheimblog.de

          • Verärgerter Bürger

            Sehr geehrtes Heddesheimblog,
            Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Es ist im Feuerwehrleben alltäglich der Fall das bei Bergungen von verunfallten Personen diese zensiert und geschützt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, das sie es gut heißen würden wenn von ihnen Bilder in solchen Situationen aufgenommen werden. Es hat auch nichts mit der Feuerwehr Heddesheim zu tun. Obwohl man es natürlich annehmen könnte da es ja nicht das erste Mal der Fall ist, das die Feuerwehr von ihnen negativ erwähnt wurde. Einen guten Journalisten erkennt man daran das er Fehler eingesteht und sich nicht jedesmal rausredet.

  • HeddesheimerJunge1986

    Tz, ganz ehrlich? Ich habe da kein Mitleid. Der sollte die Kosten tragen. Das hätte unschuldige Tote geben können!
    Und es muss eine PS Begrenzung für Fahranfänger geben. Wie beim Motorrad. Beim Auto können ja auch viel mehr Unschuldige mit Opfer werden

    • Doktorzitter

      @HeddesheimerJunge1986: Leider kann ich Ihrem Beitrag nur bedingt zustimmen. Jede Begrenzung der Leistung birgt auch enorme Risiken. Es gibt Situationen, da ist man froh um jedes PS mehr. Es geht nicht um erneutes sinnloses Eingreifen in das Leben deurch die Politik, sondern um die Verantwortung eines jeden.
      Wer meint mit 100 km/h im angetrunkenen Zustand innerorts zu rasen, der handelt unverantwortlich, egal ob er 18 oder 68 Jahre alt ist.
      Im Beitrag ist die Rede von einem 22 jährigen Fahrer, selbst eine PS-Begrenzung für Anfänger hätte hier nicht gebracht.
      Zu Ihrem Beispiel mit dem Motorradführerschein – mit 25 kann sich jeder nach bestandener Prüfung auf eine „große“ Maschine setzen und Beifahrer mitnehmen.

      • Heddesheimer

        Hallo, zur Info, der Kommentar oben hat nichts mit meiner Person zu tun. Eine Änderung meines Namens wird es aus Persönlicher distanz zur Gemeinde geben. Schönen Tag

        Anmerkung der Redaktion:
        Der Kommentator mit dem Pseudoym „Doktorzitter“ hatte zunächst ebenfalls „Heddesheimer“ verwendet. Wir haben einen Teil des Namens der email verwendet, um die unterschiedlichen Kommentatorenquellen zu verdeutlichen.

  • Guten Tag,
    wer im Rettungsdienst einmal den Adrenalinstoß live miterlebt hat, kann die Empörung von Herrn Meinl nachvollziehen und auch verstehen.

    Sicherlich ist es ohne Frage, dass ein Rettungseinsatz weder durch die Presse noch durch Schaulustige behindert werden darf. Jeder Bürger kann selbst, vielleicht unverschuldet, in die Situation eines Rettungsbedürftigen kommen. Dann möchte man auch, dass hier keine Behinderungen erfolgen.

    Es gibt aber auch das berechtigt Interesse der Presse berichten zu dürfen, in welcher Art und Weise ist Sache des Herausgebers und eines jeden Journalisten selbst.
    Die Grenze von respektvoller Berichterstattung zum Sensationsjournalismus ist fließend und birgt die Gefahr, dass sich auch Leser sehr schnell und vielleicht dauerhaft abwenden.

    Ich finde, nicht jeder „Horrorunfall“ sollte zwingend mit einer Fotoserie oder Videodokumentation „veröffentlicht“ werden. Eine faktengesicherte schriftliche Berichterstattung reicht doch auch mal aus.

    Wo sich der heddesheimblog, dessen Berichterstattung nicht immer meine Zustimmung findet einordnen wird, zeigt die Zukunft. Ich hoffe nur, dass die Redaktion Maß und Ziel nicht aus den Augen verlieren wird.

    Speziell Heddesheim braucht ein gutes seriöses Onlinemedium als Ergänzung zum Mannheimer Morgen mehr denn je und vielleicht ist weniger manchmal auch mehr.

    Gruß
    Peter Kröffges

    • redaktion

      Guten Tag!

      Worte wie „Horrorunfall“ werden von uns redaktionell nicht verwendet – Sie können das selbst feststellen, wenn Sie das Wort „Horror“ in die Suche eingeben und sich die Ergebnisliste anschauen.

      Text, Foto und Video übermitteln unterschiedliche „Eindrücke“ und sind journalistische Darstellungsformen. Einen solch schweren Unfall bebildern wir selbstverständlich, denn das Informationsinteresse ist hoch. Bildauswahl und Text sind „nachrichtlich“ gehalten. Sie finden gerade bei Unfallberichten keine „Dramatisierungen“ bei uns wie sie leider bei vielen Medien mittlerweile „üblich“ sind.

      Aufgabe von Berichterstattung ist es nicht, „Zustimmung“ zu finden, sondern Fakten zu übermitteln. Ganz sicher hätte es sehr viel mehr Menschen gegeben, die bei diesem Bericht ohne Bilder moniert hätte, dass keine Bilder dabei sind. Wie Sie richtig feststellen, ist das immer eine Abwägungssache und liegt in der Verantwortung der Journalisten und Redaktionen. Wir kommen dieser nach, stellen uns Kritik (was Sie bei den meisten anderen Redaktionen nicht finden werden) und anscheinend machen wir viel richtig, sonst hätten sich nicht nach dem Vorbild des Heddesheimblog bundesweit schon viele neue Angebote gegründet.

      Und da wir kritische Leser/innen haben, sind wir sicher, dass wir auch in Zukunft bestens informieren werden.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das Heddesheimblog.de

      • Naja, ohne Zustimmung zu der Art und Weise der Berichterstattung durch die Leser, wird das heddesheimblog mit „seinen Fakten“ alleine ein ziemlich einsames Dasein fristen.

        Meine Intention war der Hinweis, dass etwas Zurückhaltung nicht schaden kann. Es gibt genug Medien die hier schon die Erwartungen einiger Bürger und ein bestimmtes Leserspektrum ausreichend bedient.

        Ich persönlich kann auf Bilder und Videos verzichten, mir reicht eine faktengesicherte seriöse Nachricht aus.

        Die Leser des heddesheimblog werden mit ihrer „Nachfrage“ (Aufrufzahlen der Seite) zum Ausdruck bringen, ob die Berichterstattung passt oder nicht.

        Gestatten Sie mir eine persönliche Anmerkung: Nicht jeder Blogbeitrag bedingt eine „Stellungnahme / Verteidigung“ der Redaktion. Lassen Sie doch einfach öfter mal eine Diskussion ohne „Rechtfertigung“ und Kommentar der Redaktion zu, wird bestimmt ein spannender Gedankenaustausch der Leser.

        Ich wünsche Ihnen und allen Lesern eine schöne Adventszeit.

        Gruß
        Peter Kröffges

  • Hallo,

    ich kenne selbst beide Seiten der Medaille – als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, aber auch als Reporter bei Feuerwehreinsätzen. Dass bei einer Personenrettung Decken hochgehalten werden, um vermeintlich die Persönlichkeitsrechte der Verletzten zu „schützen“, sieht man (leider) immer wieder. Wenn duzenden Schaulustige gaffen, klar verständlich. Wenn das aber nur geschieht, um die „lästige“ Presse abzuhalten, dass verstößt das ganz klar gegen die Pressefreiheit und ist eine Behinderung der Arbeit eines Journalisten. Das wird Ihnen in jedem Lehrgang/Seminar zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an Landesfeuerwehrschulen oder auch dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) klar gemacht. Journalisten hätten sogar das Recht, sich über diese Sichtbehinderung hinwegzusetzen, denn es besteht ein berechtigtes Interesse der Öffentlichkeit. Zumal es nicht Aufgabe der Hilfsorganisationen ist, die Presse zu kontrollieren oder zu „zensieren“.

    Einsatzkräfte sollten sich auch immer überlegen, was sie mit einer solchen Sichtbehinderung bezwecken wollen. Fotos, auf denen der Verletzte erkennbar ist, können (aus rechtlichen Gründen) und werden die Redaktionen nicht veröffentlichen. Pressearbeit an der Einsatzstelle ist immer ein Geben und Nehmen. Wenn Einsatzkräfte den Journalisten einen gewissen Freiraum erlauben und bei der Arbeit unterstützen (z.B. durch gute Informationsbeschaffung durch Pressesprecher), dann wird ein Reporter sicherlich der Letzte sein, der irgendeinen Einsatz behindert oder den Einsatzkräften in den Füßen rumsteht. Wenn man allerdings von vorne herein die Presse als „Feind“ ansieht, dann darf man sich nicht wundern, wenn das auf Gegenseitigkeit beruht.

    Aber Hilfsorganisationen können doch von der Berichterstattung profitieren. Gerade um die Wichtigkeit des Ehrenamtes und möglicher Beschaffungen gegenüber der Bevölkerung und der Politik verständlich zu machen. Dafür bedarf es aber einer harmonischen Zusammenarbeit zwischen Einsatzkräften und Journalisten. Pressearbeit ist kein notwendige Übel, sondern die Chance der Rettungskräfte sich korrekt der Öffentlichkeit und Politik zu präsentieren.

    Meine Empfehlung für alle Beteiligten (sowohl Einsatzkräfte als auch Journalisten): Setzten Sie sich doch mal in aller Ruhe zusammen und besprechen Sie, wie Sie sich eine gute Zusammenarbeit vorstellen. Auch ein Seminar zur Pressearbeit an den Landesfeuerwehrschulen oder dem AKNZ des BBK kann ich nur empfehlen. Schauen Sie, wie Pressearbeit in anderen Städten oder Kreisen betrieben wird. In Berlin oder Wiesbaden werden Journalisten über interessante Einsätze zeitnah informiert. Im Landkreis Vreden besteht sogar eine Schnelleinsatzgruppe „Presse“ (www.seg-presse.de). Und auch im Kreis Pinneberg wird eine vorbildliche Pressearbeit betrieben (http://www.wiesbaden112.de/?p=3846), um nur einige Beispielen zu nennen.

    Viele Grüße aus Wiesbaden,

    Sebastian Stenzel

  • heddesheimer87

    Guten Abend!!!!
    Ganz ehrlich was bildet sich denn unser „super“ Journalist denn ein?!
    Will über leute urteilen wobei er keine Ahnung hat!
    Dann redet er von professionelle Arbeit von der Presse sorry aber so ne Aussage wie „Voltreffer“ unter dem Bild mit dem Auto find ich einfach nur bescheuert!
    Und warum die Einsatzkräfte sie nicht vor lassen wollen hat erstens was mit der sicherheit der Geschädigten zu tun und zweitens kommt bei ihnen sowieso nix gescheides raus ich sage nur „die Drehleitern tanzen Balett, jeder darf mal spritzen, usw.“.
    Tut mir leid so ein Journalist oder wie man sie bezeichnen mag gehört verboten!

    Schönen Abend noch.

  • Mannheimer

    Das in Heddesheim viele mit ihnen nicht zusammenarbeiten wollen
    kann ich verstehen, da 11000 Einwohner über sie die selbe Meinung haben.

    • Heddesheimer

      Hallo, ihr Kommentar ist doch einfach nur gesabbelt ohne Argumente.

      In Heddesheim kann man als Bürger dem Blog schon etwas verdanken.

      Das Verkehrsaufkommen durch Schwerlastverkehr ist zurück gegangen, die Teilweisen Sperrungen der Ortsdurchfahrten wären ohne Öffentlichkeit niemals gekommen.

      Schulkinder können wieder eine Funktionierende Ampel benutzen, nachdem Eltern von Schüler bei diesem Thema nicht weiter gekommen sind.

      Und aufgrund von Tatsachen und Öffentlichkeit wird ein Blog behindert, das halte ich für sehr merkwürdig.

      So und was stört jetzt eigentlich oder ist es Gruppenzwang?

    • Christoph S.

      Hallo ,
      Sie als Mannheimer sollten sich mit Ihren Vorurteilen etwas zurück halten, wenn Sie keine Ahnung haben. Ich als Heddesheimer halte das heddesheimblog für eine wichtige Informationsquelle, die über Ereignisse, Politik und Kultur in Heddesheim berichtet von denen man im Mannheimer Morgen nichts oder eine völlig andere Darstellung liest (und andere Medien berichten so gut wie gar nicht über Heddesheim). Das heißt nicht, dass mir alles gefällt was das heddesheimblog schreibt (der oben stehende Artikel bedient mit den Fotos und dem Video zum Beispiel eine Klientel zu der ich mich nicht zähle).
      Und Sie können sich sicher sein, dass nicht wenige der 11000 HeddesheimerInnen das heddesheimblog als eine Bereicherung der lokalen Medienlandschaft ansehen.

      Schönen Tag noch!

  • heddesheimer87

    Guten Abend!
    Ich hätte da mal ne Frage, welcher Lampenmast wurde abgerissen und auf welchen Audi A3 ist der gefallen?
    Wie man auf dem Video sehen kann wurde der Lampenmast abgeflext nachm Einsatz.
    Die Berichte von Herr P. sind ja schlimmer wie die der BILD-Zeitung!

    • redaktion

      Guten Tag!

      Als Bild-Zeitungsleser sehen wir Ihnen nach, dass Sie „Pressemeldung der Polizei Mannheim“ unter „Aktualisierung“ und „Ursprünglicher Bericht“ nicht auseinander halten können.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das Heddesheimblog.de

      • S. Tyler

        Guten Morgen Redaktion,

        ich schrieb es schon einmal und einige andere auch: man muss nicht jeden Kommentar kommentieren. Und solch arrogante Kommentare finde ich einfach nur abstoßend.

        • Nachgefragt

          hallo,

          sie haben doch auch gerade kommentare kommentiert…

          mal überlegt, ob das vielleicht, äh, eine komische argumentation ist?

          wieso ist der kommentar „abstoßend“? der andere kommentator war doch zu blöd den text zu lesen – ich schreib das jetzt mal so, wies ist. den kommentar von der redaktion fand ich eigentlich sehr „vornehm“ und ihren einfach nur „panne“.

  • Baddeldeluxe

    Guten Abend,

    ich kann mich den meisten Vorrednern nur anschließen und eine solche Berichterstattung nicht gut heisen.

    Es ist keine Art und Weise die Verhaltensweise der Rettungskräfte vor Ort zu kritisieren. Schon garnicht unter einem beispielhaften Bild.
    Mir persönlich wäre es als Unfallopfer auch lieber wenn man mich vor einem Blitzlichtgewitter der Presse abschirmen würde. Erstens aus gründen des Schutzes der Privatsphäre und dann auch aus Gründen der Gesundheit. Wer schon einmal nachts in das Blitzlicht einer Kamera geschaut hat weis wie störend dies sein kann und bei schwer verletzten Personen ist eine zusätzliche, unnötige, Stressteigerung um jeden Preis zu vermeiden. Zwar ist es natürlich nicht gerade besser wenn private Personen eher einen Zugang erhalten wie die Presseleute, jedoch muss man von diesen in der Regel auch kein heftiges Blitzlichtgewitter erwarten. Unterbunden sollte natürlich auch dieses werden.

    Ich denke der hier eingeschlagene Weg ist der falsche, wenn es allgemeine Probleme mit der „Pressefreitheit“ im Zusammenhang mit den Rettungsdiensten gibt dann sollte man sich mit diesen vielleicht an einen Runden Tisch setzen und offen darüber reden und nicht einen unangebrachte Komentar unter ein Foto setzen.

    Ich möchte noch darauf hinweisen das es sich bei den ortsansässigen Rettungskräften sowohl der Feuerwehr als auch beim DRK um freiwillige handelt. Diese üben diese Tätigkeiten neben ihrem Beruf im Ehrenamt aus, gerade diesen Personen die sich für andere aufopfern sollten von solchen Komentantaren befreit bleiben, egal ob sie sich Ihrer Meinung nach richtig verhalten oder nicht.

    Zum Schluss möchte ich mich noch über die Art und Weise äußern wie hier die Meinungen meiner Vorredner von der Redaktion kommentiert wurden. Auch wenn einige Beiträge vielleicht in Wort und Textwahl nicht gerade sonderlich gut formuliert wurden, so sollte eine gute Redaktion sachlich bleiben. Zitat “

    Guten Tag!

    Als Bild-Zeitungsleser sehen wir Ihnen nach, dass Sie “Pressemeldung der Polizei Mannheim” unter “Aktualisierung” und “Ursprünglicher Bericht” nicht auseinander halten können.

    Einen schönen Tag wünscht
    Das Heddesheimblog.de

    “ Zitat ende. Solche Kommentare sind weder sachlich noch gelunge, das vermittelt eher das Niveau eines etwas in die Jahre gekommenen Kindergartenkindes das seine Sache um jeden Preis verteidigen möchte. Solche Sprüche sind nahezu beleidigend.

    Vielleicht sollten sie die Meinungen ihrer Leser einfach mal unkommentiert lassen wie bereits schon angesprochen wurde.

    Ich verbleibe mit höflichen Grüßen

  • Nachgefragt

    hallo,

    „Es ist keine Art und Weise die Verhaltensweise der Rettungskräfte vor Ort zu kritisieren. Schon garnicht unter einem beispielhaften Bild.“

    haben sie beim schreiben irgendwas gedacht? anhand vom „beispielhaften bild“ wird gezeigt, was kritisiert wird und das ist nicht ok? was hätte man den sonst zeigen sollen? mondbilder?

    und es wurden auch nicht die rettungskräfte vor ort kritisiert – die, man lese den polizeibericht – geschlagene 45 (in worten fünfundvierzig) minuten gebraucht haben, um die leute aus dem auto zu holen!!!

    sondern die abschirmaktion eines „unbliebsamen“ journalisten wurde kritisiert. schon komisch, dass sowas nicht in den anderen orten passiert, wo die journalisten hier vom blog auch arbeiten.

    schon mal überlegt, dass es kein problem von der redaktion ist, sondern, äh, von gewissen leuten in heddesheim? wer die verhältnisse hier kennt, weiss genau, was abgeht…

    wo is was falsch an dem bericht? die infos stimmen, da is nix dramatisiert, die bilder zeigen keine „opfer“, sondern nur dsa ergebnis vom krassen unfall.

    die kommentare zeigen nur, wie hier manche „druff“ sind. ziemlich schräg und ich sag mal, äh, „einfach strukturiert“, weil ich das d-wort nicht benutzen will.

    ich find auch, dass man hier nicht alles von der redaktion her kommentieren muss, denn das ist echt verschwendete zeit. ist ja vielleicht gut gemeint… aber zeitverschwendung, weil die comments von manchen eigentlich ganz klar zeigen, das es mitdem denken nicht so weit her ist.