Sonntag, 20. August 2017

Was Meinungsfreiheit bedeutet oder wie der MM die Meinung manipuliert

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ausriss

Propaganda vom Feinsten: Text und Bild passen perfekt zusammen. B├╝rgermeister "appelliert an Wir-Gef├╝hl", B├╝rger klatschen. Die Aussage: B├╝rgermeister und B├╝rger sind sich einig. Im Text wird diese Aussage wiederholt - wider besseres Wissen der Journalistin Anja G├Ârlitz. Wer genau hinschaut, sieht, dass nicht f├╝r den B├╝rgermeister geklatscht wird. Der sitzt im Publikum: 1. Reihe, achte Person von rechts. Quelle: MM

Heddesheim, 11. Januar 2010. Die grundgesetzlich gesch├╝tzte Meinungsfreiheit ist ein wesentlicher Pfeiler unserer Demokratie. Wesentlich f├╝r die Bildung einer freien Meinung sind eine gute Schulbildung und der Zugang zu Informationen. Doch nur die, die mehr als eine Quelle nutzen, k├Ânnen vermeiden, manipuliert zu werden.

Kommentar: Hardy Prothmann

Heute macht der Mannheimer Morgen ├╝ber den Neujahrsempfang der Gemeinde mit einem gro├čen Artikel im Lokalteil „die Seite auf“. Unter Journalisten nennt man das deshalb „Aufmacher„.

Die Redakteurin Anja G├Ârlitz, zust├Ąndig f├╝r Heddesheim, stellt darin zutreffend den Ablauf der Veranstaltung dar. Trotzdem werden die Leserinnen und Leser des Mannheimer Morgens unzutreffend informiert, wenn nicht gar get├Ąuscht.

Unter anderem zitiert Frau G├Ârlitz den B├╝rgermeister Michael Kessler:

„Die geplante Pfenning-Ansiedlung habe dazu gef├╝hrt, „dass wir in Heddesheim nach langen Jahren wieder eine B├╝rgerinitiative haben“. Auch hier habe sich b├╝rgerschaftliches Engagement gezeigt – „zeitlich und inhaltlich auf ein Thema begrenzt“. Kessler erinnerte an die kontroverse Diskussion und die Bef├╝rchtungen vieler vor mehr Lkw-Verkehr. „Durchaus selbstkritisch“ f├╝gte er an: „Die umfassenden Informationen, die im Laufe des Jahres gegeben wurden, h├Ątten zu Beginn des Verfahrens vielleicht dazu beigetragen, manche ├â┼ôberspitzung und Fehleinsch├Ątzung zu vermeiden.“

Das hat der B├╝rgermeister Michael Kessler tats├Ąchlich so gesagt. Der unbedarfte Leser k├Ânnte nun schlussfolgern, dass der B├╝rgermeister ein selbstkritischer Mensch ist, der einen Fehler eingesteht.

Doch das ist falsch. Und damit wird die Berichterstattung unzureichend und wider besseres Wissen der Redakteurin Anja G├Ârlitz propagandistisch.

  • Frau G├Ârlitz ist intensiv mit dem Thema „Pfenning“ befasst. Sie wei├č, dass der B├╝rgermeister sich lange weigerte, die IG neinzupfenning ├╝berhaupt zu einem Gespr├Ąch zu empfangen.
  • Sie wei├č, dass der B├╝rgermeister noch nicht einmal den Namen „IG neinzupfenning“ bei der Neujahrsansprache genannt hat.
  • Sie wei├č, dass der B├╝rgermeister bis heute nur die Informationen herausgibt, die er herausgeben muss.
  • Sie wei├č, dass f├╝r 35.000 Euro eine Spin-doctor-Firma (Anm. d. Red.: „Spin“ hei├čt, der Sache einen Dreh geben und meint die professionelle Beeinflussung der ├Âffentlichen Meinung) namens IFOK engagiert wurde, um die katastrophale Informationspolitik des B├╝rgermeisters zu reparieren.
  • Sie wei├č, dass der B├╝rgermeister den Antrag der Gr├╝nen verneint hat, die IG neinzupfenning als Tr├Ąger ├Âffentlicher Belange anzuerkennen.
  • Sie wei├č, dass sie jederzeit beim B├╝rgermeister anrufen kann, w├Ąhrend sich der B├╝rgermeister bis heute einem Interview mit dem heddesheimblog verweigert.

Die Liste, was Frau G├Ârlitz wei├č, den Leserinnen und Lesern des Mannheimer Morgens aber vorenth├Ąlt, l├Ąsst sich m├╝helos um viele weitere Punkte erweitern.

Vor allem die weggelassene Information manipuliert die Meinung.

Die Manipulation der ├Âffentlichen Meinung geschieht h├Ąufig nicht nur durch Informationen, die verbreitet werden – im Gegenteil vielleicht sogar noch mehr durch Informationen, die nicht verbreitet werden. Denn das, was nicht berichtet wird, findet auch nicht statt.

Da Frau G├Ârlitz ├╝ber umfangreiches Wissen verf├╝gt, dieses aber der ├ľffentlichkeit vorenth├Ąlt, manipuliert sie diese. Durch diese Unterlassung betreibt sie nicht nur Gef├Ąlligkeitsjournalismus oder eine Hofberichterstattung. Nein, sie macht PR – im Sinne des B├╝rgermeisters und gegen das Interesse der ├Âffentlichen Meinung – anst├Ąndig informiert zu werden.

Frau G├Ârlitz schreibt weiter:

„Deutliche Worte
Dass Gegner und Bef├╝rworter zu unterschiedlichen Bewertungen kommen, m├╝sse „auch k├╝nftig m├Âglich sein, ohne dass sich der Ort entzweit“, mahnte er und lie├č deutliche Worte folgen: „Kein Verst├Ąndnis habe ich, wenn den politisch Handelnden unterstellt wird, dass sie bewusst gegen das Wohl der Gemeinde versto├čen.“ Kessler schloss das Thema mit einem Appell: „Ich hoffe sehr, dass es uns gelingt, eventuell noch vorhandene Kr├Ąnkungen zu ├╝berwinden und uns wieder auf eine unserer St├Ąrken zu besinnen, und zwar das ausgepr├Ągte Wir-Gef├╝hl in unserem Gemeinwesen.“

Auch hier zeigt sich die Berichterstattung von Frau G├Ârlitz verantwortungslos. Sie berichtet zwar zutreffend, was der B├╝rgermeister gesagt hat, ordnet aber auch diese Aussage nicht ein. Leser ohne Hintergrundwissen m├╝ssen annehmen, dass das, was der B├╝rgermeister sagt, wohl zutrifft, denn es sagt ja schlie├člich der B├╝rgermeister und es steht ja in der Zeitung.

Falsche Behauptungen werden durch propagandistische Berichterstattung „zur Wahrheit“.

Tatsache ist, dass niemand behauptet, dass die „politischen Handelnden bewusst gegen das Wohl der Gemeinde versto├čen“. Es wird lediglich in Frage gestellt, ob die geplante „Pfenning“-Ansiedlung dem Wohl der Gemeinde dient, wie die Bef├╝rworter behaupten. Die IG neinzupfenning schreibt in einem Flugblatt:
„Der B├╝rgermeister und verschiedene Gemeinder├Ąte betonen immer wieder, dass die Pfenning-Ansiedlung unseren Wohlstand sichert. Im Umkehrschluss hei├čt das: Ohne Pfenning gehtÔÇÖs bergab, wir verlieren alle diese Vorz├╝ge. Ist das richtig? Gibt es keine Alternativen? Ist Pfenning die Antwort auf unsere Zukunft? Was hier betrieben wird, ist eine Angstkampagne. Wir wollen diese Angst nicht. Sie vergiftet unsere Gemeinschaft.“

Tatsache ist auch, dass die Bef├╝rworter den Gegnern vorwerfen, diese w├╝rden gegen das Wohl der Gemeinde agieren. So schreibt die CDU am 23. April 2009:
„W├╝rden wir, wie von der Initiative „Nein zu Pfenning“ gew├╝nscht verfahren, w├╝rde sich Heddesheim r├╝ckw├Ąrts entwickeln. Das ist f├╝r Heddesheim keine Perspektive und nicht f├Ârderlich f├╝r das Gemeinwohl.“

Was das vom B├╝rgermeister geforderte „Wir-Gef├╝hl“ angeht, so stellt Frau G├Ârlitz nicht die Frage, wen der B├╝rgermeister mit „Wir“ meint: N├Ąmlich sich und alle, die ihn unterst├╝tzen. W├Ąre er tats├Ąchlich auch daran interessiert, die Kritiker des „Pfenning“-Projekts in dieses „Wir“ einzuschlie├čen, so h├Ątte er das jederzeit in den vergangenen Monaten aus eigenem Antrieb tun k├Ânnen und auf die Kritiker zugehen k├Ânnen. Das aber hat er niemals getan und bis heute auch nicht im Sinn. Somit ist sein „Appell“ ein Lippenbekenntnis – nichts weiter.

Im Gegenteil h├Ątte ein Wort von ihm gen├╝gt und die IG neinzupfenning h├Ątte die B├╝rger im Mitteilungsblatt ├╝ber ihre Argumente informieren k├Ânnen. Der B├╝rgermeister schwieg.

Frau G├Ârlitz ist entweder unbedarft oder sie desinformiert vors├Ątzlich.

Eine Aufgabe der Presse wird oft so beschrieben, dass sie die Machthaber kontrollieren und die ├ľffentlichkeit auf Missst├Ąnde hinweisen soll. Dem kommt Frau G├Ârlitz nicht nach. Sie macht das Gegenteil: Ob unbedarft oder vors├Ątzlich.

Frau G├Ârlitz wird diesen Spuk mit Erlaubnis der Redaktionsleitung beim Mannheimer Morgen so lange treiben, bis es den Verlag schmerzt. Das w├╝rde es, wenn genug Leserinnen und Leser ihren Protest an die Redaktion richten und am besten zumindest auf Zeit ihr Abonnement k├╝ndigen.

Damit das nicht falsch verstanden wird: Auch die IG neinzupfenning ist von uns Journalisten kritisch zu betrachten, was das heddesheimblog selbstverst├Ąndlich tut.

Das heddesheimblog h├Ąlt es mit dem fr├╝heren Tagesthemen-Moderator Hajo Friedrichs: „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er ├╝berall dabei ist, aber nirgendwo dazugeh├Ârt.“

Vielleicht sollte Frau G├Ârlitz mal dar├╝ber nachdenken, wenn sie das n├Ąchste Mal in einen Spiegel schaut. Die Frage lautet: Bin ich Journalistin oder ein Spin-doctor?

Siehe auch: „├â┼ôbers Ziel hinaus geschossen oder Volltreffer? Warum das heddesheimblog den MM kritisiert“

Tipp der Redaktion:
Das Thema „Spin-doctor“ wurde wunderbar im Film „Wag the dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt“ beschrieben. In den Hauptrollen Robert de Niro und Dustin Hoffmann.

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.

  • jawiejetzt?

    Guten Tag zusammen,

    Ihr Artikel oder Kommentar Herr Prothmann ist diskussionsw├╝rdig. Inhaltlich m├Âgen Sie recht haben, da├č die Berichterstattung des MM sehr staatstragend, unkritisch und deshalb wenig hinterfragend daher kommt. Ob man das an der Redakteurin festmachen sollte oder mu├č, kann diskutiert werden.

    Was soll einen Redakteurin oder ein Redakteur machen, wenn die Zeitung selbst und damit die Redaktion eine bestimmte Richtung vorgibt? Angestellter Journalismus unterscheidet sich vom freien in praxi – und beide m├╝ssen ihren Mann oder ihre Frau ern├Ąhren.

    Sie als Journalist kennen sicherlich das Bonmot, da├č Pressefreiheit bedeutet, da├č der Zeitungsverleger frei bestimmen kann, was in seiner Zeitung steht.

    Da hei├čt es dann zwangsl├Ąufig „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“, das nat├╝rlich ganz im ├╝bertragenen Sinne.

    Daher in dubio pro reo, sollte man das nicht an der Person Frau G├Ârlitz festmachen. Ich glaube auch nicht, da├č dieser Richtungsstreit unter journalistischen Kollegen zielf├╝hrend ist, egal zu welchem Ziel.

    Wikipedia sagt da allerdings auch ein paar ganz unsch├Âne Dinge ├╝ber spin doctors.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Spin-Doctor

    Ungut wie diese Praxis ist, finde ich einen anderen Berufszweig noch viel bedenklicher. Die whips.

    Diese und die spin doctors im Verein sind zu tiefst undemokratisch.

    Ach so whips… Im deutschen nicht unter diesem Namen bekannt aber treffend beschrieben. Whip hei├čt Peitsche…

    http://dictionary.cambridge.org/define.asp?dict=CALD&key=90239

    Definition
    whip noun (POLITICS)
    /wɪp/ n
    ├óÔéČ┬ó
    [C] (in many elected political systems) a member of a political party in parliament or in the legislature whose job is to make certain that other party members are present at voting time and also to make certain that they vote in a particular way
    Hargreaves is the MP who got into trouble with his party’s chief whip for opposing the tax reform.
    ├óÔéČ┬ó
    [C] in British politics, a written order demanding that party members be present in parliament when there is to be an important vote or demanding that they vote in a particular way
    In 1970 he defied the three-line (= most urgent) whip against EC membership.

    (Definition of whip noun (POLITICS) from the Cambridge Advanced Learner’s Dictionary)

    Unser deutscher Fraktionszwang ist damit verwand.

    Einen sch├Ânen Tag noch.

    • Jeeves

      „Da hei├čt es dann zwangsl├Ąufig ├óÔéČ┼ôWes Brot ich ess, des Lied ich sing├óÔéČ┬Ł, das nat├╝rlich ganz im ├╝bertragenen Sinne.
      Daher in dubio pro reo, sollte man das nicht an der Person Frau G├Ârlitz festmachen.“

      Autsch. ├ťbertragen Sie das mal auf andere (vor allem schlimmere) Vorkommnisse. Der T├Ąter ist unschuldig? Nur der Auftraggeber und die Umst├Ąnde (also hier sogar nur: der gut bezahlte Job) sind Schuld? Da sind nicht nur unsere Gesetze und Gerichte ganz anderer Auffassung.

  • kompakter

    halo,

    nur so am rande: „Doch nur, wer sich nicht nur auf eine Quelle verl├Ąsst, kann vermeiden, nicht manipuliert zu werden.“

    das gilt doch auch f├╝rs heddesheimblog oder nicht?

    gru├č

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Danke f├╝r Ihren Beitrag.

      Selbstverst├Ąndlich!

      Am Rande haben wir bemerkt, dass der Satz ein wenig krumm ist und ihn korrigiert.

      Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
      Das heddesheimblog

  • Torsten

    Konkrete Frage an den praktizierenden Journalisten: Wie sollten die 100 Zeilen fehlende Information in den Artikel zum Neujahrsempfang untergebracht werden? Wie kann das Wort „Finanzkrise“ in dem Artikel stehen ohne dass ein Telefonbuch voll Erl├Ąuterungen dahinter kommt?

    Der Mannheimer Morgen mag einseitig und unkritisch sein, aber diese Kritik ist fehlgeleitet.

  • Raumfuernotizen

    Hallo Herr Prothmann,

    danke f├╝r Ihre Anregungen. Hier allerdings stimme ich nicht mit Ihren Ansichten ├╝berein.
    Ein offizieller Neujahrsempfang ist nach meinem Empfinden kein Anlass f├╝r eine umfassende Darstellung einer Problematik, die ja offenbar schon seit Monaten in der lokalen Presse geschildert wird. Man mag ja grunds├Ątzlich unzufrieden mit der Richtung oder Art der Berichterstattung sein, aber dies nun ausgerechnet an einem Empfang festzumachen, bei dem der B├╝rgermeister als Gastgeber nun mal das Recht der gro├čen Rede hat, erscheint mir v├Âllig ├╝berzogen.
    Auch die Behauptung der ├óÔéČ┼żPropaganda├óÔéČ┼ô, die Sie im Artikel ausgemacht zu haben glauben, erschlie├čt sich mir nicht ganz. War die Reaktion des Publikums auf die Aussagen des B├╝rgermeisters denn v├Âllig anders als dargestellt? Wollte die Zeitung tats├Ąchlich die Aussage ├óÔéČ┼żB├╝rgermeister und B├╝rger sind sich einig├óÔéČ┼ô darstellen, h├Ątte man sicher auch ein Publikumsbild ohne B├╝rgermeister verwenden k├Ânnen.
    Die ├óÔéČ┼żSchuld├óÔéČ┼ô liegt meiner Meinung nach nicht beim Mannheimer Morgen (dessen Berichterstattung ich nur aus der Ferne kenne), sondern im Wesen der Neujahrsempf├Ąnge, die landauf, landab zu Sch├Ânwetterreden genutzt werden. In den ersten Wochen des Monats werden sie vermutlich in ausnahmslos jeder Lokalzeitung einen Bericht wie den von Frau G├Ârlitz finden. Das mag man ja grunds├Ątzlich verurteilen ├óÔéČÔÇť aber den Bericht ├╝ber den Empfang als Meinungsmanipulation zu bezeichnen, schie├čt doch deutlich ├╝ber das Ziel hinaus.

  • jawiejetzt?

    Guten Tag,

    ja, da sind wie wieder ganz im ├╝bertragenen Sinn. Nat├╝rlich hat auch die Journalistin eine Verantwortung f├╝r die Inhalte die sie bringt.

    Aber worauf das hinaus l├Ąuft ist, da├č man jeden Journalisten aufforden mu├č, so lange den Job zu wechseln, bis er eine Zeitung findet, die ihn oder sie entweder schreiben l├Ą├čt, was er oder sie will oder mit deren Linie sich die eigene Linie v├Âllig deckt.

    Sie haben im Grundsatz sicher recht, aber die Frage ist ob subjektiver Journalismus in einem Lokalteil einer ├Âffentlich rechtlichen Zeitung schlimmeren strafrechtlich relevanten Vorkommnissen gleichzusetzen ist.

    Auch vor Gericht gilt es eine „Tat“ abzuw├Ągen und (strafrechtlich) einzuordnen.

    Wer von uns kann sagen was Frau G├Ârlitz schreiben w├╝rde, wenn sie d├╝rfte wie sie wollte???
    Und ob sie dann noch lange beim MM w├Ąre…

    • kompakter

      hallo,

      nunja, sch├Ątze mal, dass sie nach der kritik hier und der aufmerksamkeit sich kaum woanders zu bwerben braucht

      gru├č

  • dasheddesheimblog

    Guten Tag!

    Die Redaktion hat wegen der Kommentare und zahlreichen Zugriffe einen weiteren Text ver├Âffentlicht:

    http://heddesheimblog.de/2010/01/12/ubers-ziel-hinaus-geschossen-oder-volltreffer-warum-das-heddesheimblog-den-mm-kritisiert/

    Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
    Das heddesheimblog

  • Charly

    „Damit das nicht falsch verstanden wird: Auch die IG neinzupfenning ist von uns Journalisten kritisch zu betrachten, was das heddesheimblog selbstverst├Ąndlich tut.

    Das heddesheimblog h├Ąlt es mit dem fr├╝heren Tagesthemen-Moderator Hajo Friedrichs: ├óÔéČ┼ôEinen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er ├╝berall dabei ist, aber nirgendwo dazugeh├Ârt.├óÔéČ┼ô

    Vielleicht sollte Frau G├Ârlitz mal dar├╝ber nachdenken, wenn sie das n├Ąchste Mal in einen Spiegel schaut. Die Frage lautet: Bin ich Journalistin oder ein Spin-doctor?“

    okay, das heddesheimblog hat also im vergangenen Jahr niemals Partei ergriffen, sondern immer sachlich und mit der F├Ąhigkeit zu Kritik die Vorg├Ąnge rund um die „IG Nein zu Pfenning“ begleitet?

    Belehren Sie mich eins Besseren, aber ist nicht der Urheber dieses „blogs“ gleichzeitig einer der Aktivposten der IG gewesen? War er wirklich „nur dabei“ oder geh├Ârte er nicht vielleicht doch „dazu“ und befolgte damit seine eigenen von Hajo Friedrichs adaptierten Gebote nicht?

    War er nicht einer der Protagonisten der Auseinandersetzungen im Gemeinderat?
    Kann er – im Gegensatz zu allen anderen – gleichzeitig einer der Streitparteien angeh├Âren und dennoch ein unparteiischer Journalist sein?

    ├óÔéČ┼ôEinen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache;“