Sonntag, 20. August 2017

Liste der Heddesheimer Feinde der Pressefreiheit

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Guten Tag!

Heddesheim, 11. Juni 2010. Die pressefeindliche Haltung einiger Personen in Heddesheim wird durch die Redaktion immer wieder thematisiert. Da mittlerweile eine stattliche Anzahl eines solchen Verhaltens dokumentiert wurde, ver├Âffentlichen wir eine Liste.

Sie behindern die Presse, sie sch├╝chtern ein, sie verweigern Ausk├╝nfte, sie unterdr├╝cken Informationen, sie werden handgreiflich. Die in der nachfolgend aufgef├╝hrten Personen in unserer Liste zeigen im ersten Jahr des Bestehens des heddesheimblogs allesamt aus unterschiedlichen Gr├╝nden durch unterschiedliche Handlungen ein pressefeindliches Verhalten.

Wir halten die Liste alphabetisch nach Nachname geordnet. Bei Bedarf wird die Liste fortgef├╝hrt oder korrigiert.

Sofern wir berichtet haben, sind die Namen auf einzelnen Berichte verlinkt – ├╝ber die Suche nach den Personennamen k├Ânnen weitere Berichte gefunden werden.

Brechtel, Willi, Ehemann der 1. Stellvertretenden B├╝rgermeisterin Ursula Brechtel: T├Ątlicher ├â┼ôbergriff auf den verantwortlichen Redakteur Hardy Prothmann. Versuchte den Journalisten am Fotografieren zu hindern.

Doll, Ewald, TG-Vereinsvorsitzender: Herr Doll ist den verantwortlichen Redakteur Hardy Prothmann k├Ârperlich angegangen und hat unserem Mitarbeiter Horst P├Âlitz bei der vergangenen Jahreshauptversammlung die T├╝r gewiesen. Der MM durfte an der Veranstaltung teilnehmen.

Doll, Dr. Joseph, CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat: Der Bruder von Ewald Doll verweigert als Fraktionsvorsitzender jede Anfrage durch unsere Redaktion. Im Mitteilungsblatt der Gemeinde schreibt Herr Doll merkw├╝rdige Dinge zusammen und wirft uns eine fehlerhafte Berichterstattung vor – allerdings ohne Belege.

Gaber, Joachim, Apotheker: W├Ąhlt die Presse aus, die er bevorzugt. Unsere Anfrage auf Berichterstattung zu einer Spendenaktion wies er ohne Grund zur├╝ck – vielleicht auch, weil wir thematisiert haben, wie vordergr├╝ndig Gemeinn├╝tzigkeit dargestellt, tats├Ąchlich aber eigenn├╝tzige PR gemacht wurde.

G├Ârlitz, Anja, MM-Redakteurin: Obwohl der Journalistin die massiven Beschr├Ąnkungen bekannt sind, hat sie diese niemals in einem Artikel beschrieben. Stattdessen bietet die Journalistin eine Berichterstattung ohne eine erkennbare kritische Haltung.

Junghans, Gudrun, Schulrektorin: Trotz der Bitte um Einladungen zu Schulveranstaltungen, wichtigen oder interessanten Terminen, unterbleibt das bis heute. Auch das Angebot, in der Schule Unterrichtseinheiten abzuhalten, um den Grundsch├╝lern Medienkompetenz aus Sicht eines Journalisten beizubringen, wurde nicht angenommen.

Hasselbring, Frank, FDP-Fraktionsvorsitzender: Verweigert jedes Gespr├Ąch und zeigt sich damit alles andere als „liberal“.

Hege, Rainer, CDU-Ortsvereinsvorsitzender: Verweigert jedes Gespr├Ąch und ist damit auf „Parteilinie“.

Kemmet, Nicole, Vorsitzende des BdS Heddesheim: Frau Kemmt hat als anonyme Kommentatorin versucht, negativen Einfluss auf unsere Berichterstattung auszu├╝ben. Von Seiten des BdS gibt es genau keine Informationen oder Einladungen an die Redaktion.

Kessler, Michael, B├╝rgermeister: Verweigert sich jedem Gespr├Ąch. Der gesetzlich bestimmte Auskunftsanspruch wird auf ein Mindestma├č beschr├Ąnkt. Anfragen k├Ânnen durch das heddesheimblog ausschlie├člich an die email-Adresse gemeinde@heddesheim.de gerichtet werden. Mitarbeitern der Gemeinde wurde verboten, mit uns zu reden.

Lang, Reiner, SPD-Gemeinderat: Bedrohte den verantwortlichen Redakteur Hardy Prothmann.

Merx, J├╝rgen, SPD-Fraktionsvorsitzender: Verweigert der Redaktion jegliche Auskunft und wirft uns „verbale Gewalt“ vor.

Nussbaum-Medien, Anzeigenverlag: Der Verlag bringt das Mitteilungsblatt heraus. Dort wurden nachweislich Anzeigen von Gegnern des Pfenning-Projekts unterdr├╝ckt, w├Ąhrend Pfenning werben darf. Auch der Versuch einer Gegendarstellung wurde ├╝ber das Stuttgarter Anwaltsb├╝ro des Verlags im Auftrag von B├╝rgermeister Kessler verhindert.

Rafflewski, Dierk, evangelischer Pfarrer: Trotz mehrfacher Bitte des heddesheimblogs, zu Veranstaltungen der Kirchengemeinde oder wichtigen Terminen einzuladen, unterbleibt das bis heute. Der Bitte um ein Interview wurde nicht entsprochen, tats├Ąchlich erschien Wochen sp├Ąter ein Text der Kirchengemeinden im MM, der auf unsere Anfrage zur├╝ckging, wie Herr Rafflewski eingestanden hat.

Schwarz, Peter, AWO-Ortsvereinsvorsitzender: Hat uns beim Versuch der Teilnahme an der Jahreshauptversammlung die T├╝r gewiesen. Der MM durfte teilnehmen.

Thurecht, Dietmar, Freier Mitarbeiter des MM: Anstatt sich solidarisch zu verhalten und die Beschr├Ąnkung von Kollegen nicht hinzunehmen, bet├Ątigt er sich weiterhin als Sch├Ânschreiber und unterschl├Ągt das von ihm selbst miterlebte pressefeindliche Verhalten.

Unbekannt: Im September 2009 legte ein bislang unbekannter T├Ąter ein Nagelbrett vor einen Reifen des Fahrzeugs von Hardy Prothmann. Die Staatsanwaltschaft ermittelte erfolglos wegen einer „gemeingef├Ąhrlichen Straftat“.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.

  • Leserin E.

    Also ich bin keine Freundin „schwarzer Listen“. Egal von welcher Seite.
    Gef├Ąllt mir also nicht, der Artikel.

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Danke f├╝r Ihre Meinung.

      Dar├╝ber hat die Redaktion auch nachgedacht. Die Namen auf der Liste sind ├╝berwiegend in unserer Berichterstattung nachzulesen.

      Journalismus hat auch nicht die Aufgabe zu gefallen, sondern Missst├Ąnde zu dokumentieren. Vor allem dann, wenn sie massiv auftreten.

      Eine weltweit anerkannte Organisation, Reporter ohne Grenzen, f├╝r die der verantwortliche Redakteur Hardy Prothmann auch zwei Jahre als Berichterstatter f├╝r die Deutsche Sektion t├Ątig war, ver├Âffentlicht kontinuierlich solche Listen: Feinde der Pressefreiheit.

      In Heddesheim wird durch die aufgef├╝hrten Personen der freie Zugang zu Informationen ver- oder behindert.

      Eine transparente Darstellung kann helfen, diese nicht-akzeptablen Zust├Ąnde vielleicht zu verbessern.

      Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

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      Das heddesheimblog

  • Guten Tag Herr Prothmann,

    Sie sind ja m├Ąchtig beliebt ­čśë
    Das mit der Transparenz ist scheinbar sehr typisch. Die Mannheimer Stadtr├Ąte erhalten Sitzungsprotokolle meist nach einem Jahr (! – wurde mir von verschiedenen Stadtr├Ąten best├Ątigt). Ich hoffe mal, die Heddesheimer B├╝rger wissen einen kritischen Kommunalpolitiker zu sch├Ątzen und w├Ąhlen Sie auch wieder…

    Sch├Âne Gr├╝├če aus Mannheim

    Lars Detmers

    P.S.
    Die Mannheimer haben bekanntermassen auch mit der IFOK (Stadtbahn Nord) zu tun und der Mannheimer Morgen kuschelt meist mit der Stadt (kritische Leserbriefe wurden meist nur im Mannheim Nord Teil ver├Âffentlicht, die positiven in Mannheim gesamt).

    http://bit.ly/cKX4CC

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Danke f├╝r Ihren Beitrag.

      Herr Detmers – ich bin fraktions- und parteifreier Gemeinderat in Heddesheim. Als solcher nehme ich am politischen Geschehen ├╝ber ein Ehrenamt teil. Andere Teilnehmer sind Parteien, Verb├Ąnde, Vereine sonstige Organisationen und Institutionen.

      Ich betrachte mich nicht als „Lokalpolitiker“, da ich keiner Partei angeh├Âre und keine Parteiziele verfolge.

      Im Hauptberuf bin ich Journalist – das Ergebnis dieser Arbeit sehen Sie hier auf dem heddesheimblog, dass ich unabh├Ąngig von meiner ehrenamtlichen T├Ątigkeit betreibe.

      Im Gegenteil habe ich schon mehrfach dargestellt, dass diese Doppelfunktion mir vor allem journalistische Nachteile einbringt. Zu gegebener Zeit werde ich deswegen entscheiden, ob ich die Nachteile weiter hinnehmen will.

      Beste Gr├╝├če nach Mannheim und viel Erfolg f├╝r Ihr blog.

      Hardy Prothmann

      • Guten Tag,

        entschuldigen Sie bitte, ich wollte Sie mit der Bezeichnung als Lokalpolitiker nicht diskreditieren ­čÖé ich weiss auch, dass Sie hauptberuflich Journalist sind.

        Seit ich mich n├Ąher mit der Mannheimer Lokalpolitik besch├Ąftige unterscheide ich zwischen Verwaltung, Parteien und ehrenamtlichen Stadtr├Ąten. Das Problem sind m.E. die Verwaltung und die Parteien. Es w├╝rde dem Mannheimer Gemeinderat sehr gut tun, wenn es einige ├╝berparteiliche (ausser ML) und ihrem Gewissen verbundene Stadtr├Ąte g├Ąbe…

        Insbesondere den Ausdruck „Bratwurstberichterstattung“ finde ich sehr passend, wie ist eigentlich die Steigerung von „Bratwurstberichterstattung“, ich suche noch eine passende Bezeichnung f├╝r das RNF ­čśë

        http://www.rnf.de/videoportal/sendung/zur_sache_stadtbahn_nord__de
        http://www.rnf.de/videoportal/sendung/die_stadtbahn_nord_stoesst_auf_protest

        Viel Erfolg mit Ihren Windm├╝hlen!

        Sch├Âne Gr├╝├če aus der Gartenstadt

        Lars Detmers

        • Lars, Du wirst das mit der ML nie lernen – die ist die bessere CDU [hat sich im Wahlkampf stolz mit ├ľttinger fotografieren und pr├Ąsentieren lassen], dabei zust├Ąndig f├╝r Fasching, Reitverein und Kunsthalle. ­čśë

        • Da habe ich mich schon wieder missverst├Ąndlich ausgedr├╝ckt… das ist schon klar mit der ML…. wobei, wegen der Stadtbahn hatten sie sich so sch├Ân mit dem OB ├╝berworfen.. http://bit.ly/chNWuZ

        • Lars, das Statement der ML [Dein Link ist falsch gesetzt, korrekt: http://bit.ly/90V6En ] ist mir bekannt, aber glaubst Du, dass sich die ML tats├Ąchlich f├╝r das typische Sozenklientel in der Gartenstadt interessieren k├Ânnte/w├╝rde, wo doch ihr eigentliches Klientel in richtigen Villenvierteln wohnt?
          „Ich lege Dir einen Stein in den Weg und wenn Du meinen Forderungen in einer anderen Sache nachkommst, dann nehme ich diesen Blockadestein wieder weg“ – hei├čt eine beliebte Taktik des Spiels „Politik“ zwischen Gruppen, die sich ebenda Parteien nennen. ­čśë
          Frage mal den hiesigen Blogbetreiber (Gr├╝├če!), warum er, wenn auch ├╝ber die Liste der FDP gew├Ąhlt, nicht in einer parteipolitischen Fraktion angeh├Ârt.

          • dasheddesheimblog

            Guten Tag!

            Wir haben diesen Beitrag zugelassen, bitten aber, die Diskussion hier zu beenden, weil das Thema weder unsere Berichterstattung noch unser Berichtsgebiet umfasst.

            Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
            Das heddesheimblog

  • numalangsam

    Was soll das jetzt?
    Es scheint beim Heddesheimblog jetzt die Sauere Gurken Zeit oder das viel bem├╝hte Sommerloch angebrochen zu sein.
    Anders kann ich es mir nicht erkl├Ąren dass mit so alten Kammellen pl├Âtzlich ein vordergr├╝ndig neuer ├óÔéČ┼żAufrei├čer├óÔéČ┼ô ver├Âffentlicht wird.
    Ziemlich durchsichtig meiner Meinung nach.
    Aber dies ist schlie├člich Ihre Sache!

    Auch ich bin ganz der Meinung von ├óÔéČ┼żLeserin E├óÔéČ┼ô, diese ├óÔéČ┼żschwarze Liste├óÔéČ┼ô, wie Sie es so sch├Ân betitelt, entspricht nicht dem Niveau eines lokal t├Ątigen Journalisten. An den Pranger stellen ist nicht ok, das rei├čt die Gr├Ąben nur tiefer! Wollen Sie das etwa? Sie tun sich meiner Meinung nach mit dieser Liste keinen Gefallen!

    Das Ding mit dem Nagelbrett ist nat├╝rlich keinesfalls zu akzeptieren.

    Die aufgef├╝hrten Verhaltensweisen sind auch sicherlich so passiert oder passieren immer noch. Die Tatsachen berichten Sie ja eigentlich immer korrekt, (wenn auch aus Ihrer Sicht).
    Ich kenne allerdings einige Leute die sich Ihnen nur aus dem einen Grund verweigern: die Bef├╝rchtung oder fast ├óÔéČ┼żAngst├óÔéČ┼ô in Ihren Artikeln nicht neutral behandelt zu werden (ich habe daf├╝r h├Ąrtere Ausdr├╝cke geh├Ârt, erspare Ihnen die aber).
    Die von Ihnen aufgef├╝hrten Personen aber werden f├╝r ihre Verweigerungshaltung gegen├╝ber dem Heddesheimblog wohl ihre ganz eigenen Gr├╝nde haben.
    Pers├Ânliche oder sachliche, begr├╝ndet oder nicht, ganz egal.

    Dies m├╝ssen Sie endlich lernen zu akzeptieren!
    Nicht ├╝berall sind Sie beliebt.
    Nicht von jedem werden Sie hofiert.

    Lernen Sie zu verstehen was die Menschen zu ihrer Haltung bewegt.
    Etwas Selbstbeschau, ein wenig Zur├╝ckhaltung w├Ąre vielleicht angebracht.
    Ok, das klingt jetzt etwas Oberlehrerhaft, ist aber so nicht gemeint.
    Es ist einfach ein gut gemeinter Rat.
    Ich bin zwar im Zweifel ob Sie f├╝r einen solchen zug├Ąnglich sind, aber schau mer mal!

    Sch├Ânen Tag noch!

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Danke f├╝r Ihren Beitrag.

      Leider lesen Sie immer nur das, was Sie lesen wollen. Die Begr├╝ndung f├╝r den Artikel steht am Anfang. Die Liste war schon l├Ąnger geplant und zeigt die Zusammenfassung der pressefeindlichen Aktivit├Ąten gegen unsere Redaktion und einzelne Mitarbeiter auf.

      Es geht dabei ├╝berhaupt nicht darum, sich unbeliebt oder beliebt zu machen – die Schmuseartikel ├╝berlassen wir dem MM, dessen Bratwurstberichterstattung allerdings immer weniger Menschen akzeptieren.

      Es geht auch nicht um eine Sommerlochberichterstattung – schauen Sie einfach auf die Artikelliste, dann erkennen Sie, dass wir genug zu tun haben.

      Es geht auch nicht um einen „Aufrei├čer“ – das ist ein Begriff aus der Zeitungswelt. Wir haben jeden Tag einen „Aufrei├čer“, teils auch mehrfach – n├Ąmlich immer der Artikel der zuletzt ver├Âffentlicht wurde, steht oben. Unabh├Ąngig vom Thema.

      Es wird auch niemand an den Pranger gestellt, sondern es wird dokumentiert, was innerhalb eines Jahres vorgefallen ist, die Sache mit der AWO ist noch nicht so lange her.

      Sch├Ân, dass sie wenigstens „das Ding mit dem Nagelbrett“ nicht akzeptieren – wir akzeptieren aber auch nicht, dass Journalisten k├Ârperlich angegangen werden.
      Wir akzeptieren ebenso wenig verbale Einsch├╝chterungsversuche. Wir akzeptieren auch nicht die Selektion zwischen einer gef├Ąlligen und einer unliebsamen Presse.

      Ihr Argument, man m├╝sse „Angst“ haben, nicht neutral behandelt zu werden, ist wirklich lustig: Weder ├╝ber die TG als Verein, noch ├╝ber die AWO, noch ├╝ber Herrn Gaber, noch ├╝ber Herrn Brechtel wurde bis zu ihren jeweiligen pressefeindlichen Handlungen berichtet und wenn doch, dann offensichtlich immer zutreffend, sonst h├Ątte man sich dagegen per Leserbrief, Gegendarstellung und in letzter Konsequenz juristisch wehren k├Ânnen.

      Jeder, der sich die Liste anschaut, kann sich seine eigenen Gedanken machen, warum sich diese Personen entsprechend verhalten und wie das zusammenh├Ąngt. Genauso kann jeder auch auf unsere Angebote hirschbergblog und ladenburgblog surfen, dort unsere ebenfalls kritische Berichterstattung verfolgen und sich fragen, warum es bislang keinen einzigen Bericht ├╝ber die Behinderung der Presse in diesen Kommunen gibt. Das hei├čt nicht, dass es diese Berichte nicht noch geben wird – bislang gab es daf├╝r aber keinen Anlass.

      Fast alle aufgef├╝hrten Personen sind in f├╝hrenden Positionen und durchaus an ├ľffentlichkeit interessiert und stellen diese her. Allerdings nur in der von ihnen gew├╝nschten Form. Das nehmen wir zur Kenntnis – wir akzeptieren es aber nicht.

      Auch das Verhalten des MM nicht: Bei aller Konkurrenzsituation und allen Spannungen, die es geben mag, w├╝rden wir sofort ├╝ber Einsch├╝chterungsversuche, Beschr├Ąnkungen oder andere Dinge berichten, wenn wir davon Kenntnis h├Ątten.

      Aus der demokratischen ├ťberzeugung heraus, dass eine stabile Demokratie eine freie Presse braucht und alle, die diese Freiheit einzuschr├Ąnken versuchen, benannt werden m├╝ssen. Die betreffenden „Kollegen“ k├Ânnen jeden Tag selbst in den Spiegel schauen und sich ├╝berlegen, ob sie diese ├ťberzeugung teilen oder welcher Idee sie folgen.

      Auch das ist Teil unserer Kritik an der miesen journalistischen Leistung des MM: Denn es kommt nicht nur darauf an, was man schreibt, manchmal noch viel mehr darauf, was man nicht schreibt – denn das wird nie bekannt.

      Besonders entt├Ąuscht sind wir ├╝ber die Verweigerungshaltung der Kirchen. Nach unserer Kenntnis hat es deswegen schon Austritte gegeben und weitere werden folgen.

      In allen F├Ąllen besch├Ądigen die jeweiligen Funktionstr├Ąger die Organisationen, denen sie vorstehen oder angeh├Âren – sicherlich nicht im Interesse dieser.

      Insgesamt handelt es sich um eine kleine Minderheit gegen├╝ber all denen Personen, die sich seltsamerweise nicht f├╝rchten, mit uns in Kontakt zu treten – selbst auf die „Gefahr“ hin, „kritisch“ betrachtet zu werden.

      Vielleicht verstehen Sie dieses Beispiel: Horst K├Âhler ist nicht als Bundespr├Ąsident zur├╝ckgetreten, weil ein Journalist des Deutschlandradios ein Interview mit diesem gef├╝hrt und gesendet hat, sondern wegen der S├Ątze, die Herr K├Âhler gesagt hat. Und er ist auch nicht zur├╝ckgetreten, weil das Deutschlandradio die Brisanz der ├âÔÇ×u├čerungen erkannt h├Ątte, das tat ein Blogger, ein B├╝rger – andere Medien haben das Thema daraufhin aufgenommen, wenige Tage sp├Ąter folgte der R├╝cktritt.

      In Heddesheim w├╝rde dieser Journalist ganz sicher kein Interview mehr mit den genannten Personen bekommen. Wie, glauben Sie, werden sich der k├╝nftige Bundespr├Ąsident, sein Amt und andere Politiker gegen├╝ber den Journalisten verhalten?

      Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
      Das heddesheimblog

  • kompakter

    hallo,

    in ladenburg gibts ja nicht das jahrhundert-thema pfenning. aber keine sorge – sie werden noch feststellen, dass es hier auch „verbindungen“ gibt, die eindeutig eine „connection“ bilden. ein bisschen haben sie die schon gekitzelt.

    gru├č

  • Schwarzeliste

    Hallo,

    ich fand diese Liste erst auch sehr irritierend. Nachdem ich jetzt alle verlinkten Artikel und weitere ├╝ber die Suche gelesen gelesen habe, wei├č ich, warum es diese schwarze Liste gibt.

    Kann es sein, dass diese Personen irgendwie alle miteinander zu tun haben?Jeder seinen Vorteil sucht?

    Mir schwant, dass hier irgendwas ganz faul ist. Armes Heddesheim.

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Danke f├╝r Ihren Beitrag.

      Es handelt sich weder um eine wei├če, noch um eine schwarze Liste. Dokumentiert sind nur die Personen, die eindeutig versucht haben, eine freie Berichterstattung zu be- oder verhindern oder nicht daran interessiert sind, sich einer solchen zu stellen oder Selektion betreiben oder eine drohende Haltung eingenommen haben.

      Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
      Das heddesheimblog

    • heddesheimerin

      Hallo,

      In der Tat haben viele dieser Figuren etwas miteinander zu tun. In der Diskussion um die AWO haben zum Beispiel Peter Schwarz und Nicole Kemmet besonders miteinander „kooperiert“, als es gegen das Blogg ging. Dies war aus den „anonymen“ eMails die hierzu verbreitet wurden ersichtlich. Insbes. Frau Kemmet ist als Strippenzieherin gegen das heddesheimblog neben Herrn BM Kessler bekannt.

      Herrn Gaber w├╝rde ich vielleicht aussen vor lassen, der war von der ├╝berraschenden Situation wohl einfach nur ├╝berfordert.

      Ansonsten ein interessantes Who is Who der Heddesheimer „Prominenz“ …

  • Kirchenkritiker

    Die Flut der Nachrichten, die t├Ąglich auf uns einstr├Âmt, bewirkt, dass man manches wieder vergisst. Deshalb halte ich diese Aufz├Ąhlung f├╝r sinnvoll. Sie sch├╝tzt vor dem schnellen Vergessen. Diese Personen handeln ja nicht in erster Linie f├╝r sich selbst, sondern jeweils f├╝r einen Personenkreis, der hinter ihnen steht. So bin ich schon ├╝berrascht, dass die Schulleiterin der Hans-Thoma-Schule, schulische Informationen nicht an das heddesheimblog weiterleitet. Damit bin ich als Vater einer Tochter, die diese Schule besucht, nicht einverstanden. Und warum wird das Angebot nicht angenommen, den Sch├╝lern Medienkompetenz zu vermitteln? Das liegt doch eindeutig im Interesse von Sch├╝lern und Eltern. Und genau hier liegt das Problem: Es ist ein Skandal, dass sich die aufgelisteten Personen dem heddesheimblog aus pers├Ânlichen Gr├╝nden verweigern. Damit schaden sie allen Personen, die hinter ihnen stehen – Sch├╝lern, Eltern, Kirchenmitgliedern, B├╝rgern. Sie stellen ihr eigenes Interesse ├╝ber das der Personen und Institutionen, die sie vertreten. Diese Liste m├╝sste deshalb regelm├Ą├čig aktualisiert und ver├Âffentlicht werden.

    • heddesheimerin

      Hallo,

      wenn Sie ├╝berrascht sind, sollten Sie das der Leiterin der Hans-Thoma-Schule mitteilen! Nur wenn mehr und mehr B├╝rger tun, wird sich etwas ├Ąndern. Ich habe auch bereits an die Gemeinde per Mail geschrieben, allerdings ohne Antwort.

  • Der Leser

    Ich finde solch eine Liste sehr sinnvoll. Zeigt sie doch dem interessierten Leser wie sich manche Gemeindemitglieder (oder auch andere wichtige Leute) verhalten, wenn sie nicht im Rampenlicht stehen bzw. deren Meinung zur Presse(-freiheit). Warum lehnen denn so viele die Berichterstattung in diesem neuen Medium ab? Ist es die Angst vor objektiver Berichterstattung oder Kritik? Hat man sich an den (wie Sie treffend schreiben) Bratwurstjournalismus und teilweise einseitige Berichterstattung gew├Âhnt?
    Ich denke es ist an der Zeit, dass manche Dinge auch mal von einer anderen Seite beleuchtet werden und dadurch auch Mi├čst├Ąnde aufgezeigt werden.

  • Argus

    Nat├╝rlich gibt es hier eine ├óÔéČ┼ôConnection├óÔéČ┬Ł,egal ob ├╝ber Blutsbande,Vereine oder Partei.
    In so einem kleinen Ort ganz „normal“.
    Das erschwert dem B├╝rger nat├╝rlich den Durchblick und scheint gewollt zu sein.
    Das haben wir in der „Angelegenheit Pfenning“ gesehen,wo alles unter dem Tisch gemauschelt werden sollte.
    Traurig ist nur,dass Demokratie von gewissen Gemeinder├Ąten und dem BM nicht so recht verstanden bzw. zugelassen wird.

    Ein „Zugereister“ also ein Heddesheimer hat es da schon schwer.
    Ich kann das so behaupten,weil ich durch aktive Arbeit in hiesigen Vereinen ein gebranntes Kind bin.
    Die „Kanalarbeiter“ haben auch mir das Leben schwer gemacht.

    Seit 35 Jahren leben meine Familie und ich hier im Ort,aber so einen Umgang mit dem B├╝rger wie in den letzten Jahren habe ich zuvor nicht registriert.
    Eigentlich schade!
    Bei den n├Ąchsten GR-/BM-Wahlen werde ich schon meinen Dank abstatten!