Sonntag, 20. August 2017

Diese Woche: Tipps und Termine

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Tipps und Termine f├╝r den 11. bis 17. Juli 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps f├╝r die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm├Âglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie in unseren Kalendern f├╝r Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Mittwoch, 13. Juli, 10:00 Uhr, Heidelberger Schloss

Heidelberg.„Des Kaisers Neue Kleider“ von Hans Christian Andersen in einer Bearbeitung von Dominik G├╝nther und Heike Vollmer f├╝r alle ab 6 Jahren bei den diesj├Ąhrigen Schlossfestspielen in Heidelberg.

„Des Kaisers Neuen Kleider“ bei den Schlossfestspielen.

„Der Kaiser ist in der Garderobe!“ Diese Antwort bekam zu h├Âren, wer immer nach dem Staatsoberhaupt fragte. Der Kaiser gab all sein Geld f├╝r neue Kleider aus, k├╝mmerte sich nicht um seine Soldaten, machte sich nichts aus Theater und liebte es nicht, in den Wald zu fahren, au├čer um seine neuesten Gew├Ąnder zu zeigen ├óÔéČ┬Ž So beginnt das ber├╝hmte M├Ąrchen von Hans Christian Andersen.

In der aktuellen Version, die Regisseur Dominik G├╝nther f├╝r die Schlossfestspiele entwickelt, verbannt der Kaiser Kunst und Kultur aus seinem Reich. Den beiden ehemaligen Hofmusikern, nun arbeitslos und verarmt, bleibt nichts anderes ├╝brig, als das K├Ânigreich zu verlassen. Auf ihrem Weg durch die Welt begegnen die lebenslustigen Gesellen anderen M├Ąrchenfiguren und erleben Abenteuer, doch einer der beiden hat gro├če Sehnsucht nach zuhause und ganz besonders nach der Prinzessin. Als den Musikanten zu Ohren kommt, dass der Kaiser einen Wettbewerb f├╝r die sch├Ânsten Kleider ausgerufen hat, kommt ihnen endlich die rettende Idee: Sie kehren als Modedesigner zur├╝ck an den Hof, mit prunkvollen Stoffen und extravaganten Schnitten, die nur Dummk├Âpfe nicht sehen k├Ânnen ├óÔéČ┬Ž

Dominik G├╝nther kleidet zusammen mit B├╝hnen- und Kost├╝mbildnerin Heike Vollmer das M├Ąrchen vom ignoranten Kaiser in ein neues Gewand: mit Live-Musik und Schlosskulisse wird die aktuelle Geschichte zum Freilicht-Vergn├╝gen f├╝r die ganze Familie!

Infos: Bei Vormittagsvorstellungen sitzt das Publikum im Schatten! Buchungen f├╝r Kinder- und Sch├╝lergruppen unter Tel. 06221.5835460 oder claudia.villinger@heidelberg.de. Schlossf├╝hrung im Anschluss,Kosten: 3 Euro pro Person, Kontakt: Service Center Schloss Heidelberg 06221-538431 oder 06221-655716.

Weitere Vorstellungen: www.theaterheidelberg.de

Ort: Schloss, Englischer Bau, Heidelberg.
Karten: Tel. 06221-5820000 oder 06221-4332212.

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Claus Eisenmann singt auf der Sommerb├╝hne.

Donnerstag, 14. Juli, 20 Uhr, Apostelplatz

Viernheim. Claus Eisenmann ist am Donnerstag, 14. Juli 2011, Gast bei der Viernheimer Sommerb├╝hne.

Claus Eisenmann ist ein facettenreicher K├╝nstler und Gr├╝ndungsmitglied der S├Âhne Mannheims kommt zur Sommerb├╝hne und singt sich in die Herzen und Seelen seiner Zuh├Ârer. Mit seiner charismatischen Stimme und seinem abwechslungsreichen rockig-groovigen und gef├╝hlvollen Programm kennt man ihn auch ├╝ber die Grenzen der Kurpfalz und Deutschlands hinaus.

Als ausgebildeter Tenor wird der Mitbegr├╝nder und ehemaliger S├Ąnger der „S├Âhne Mannheims“ jeden verzaubern.

Ort: Apostelplatz, Viernheim.
Eintritt: frei

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Freitag, 15. Juli, 20 Uhr, Schlosspark Teichb├╝hne

„Kosho“ spielt auf der Teichb├╝hne im Schlosspark.

Weinheim. Michael „Kosho“ Koschorreck ist unterwegs. Der Mannheimer Musiker ist am Freitag, 15. Juli, 20 Uhr auf der B├╝hne des Festivals „Theater am Teich“ (TaT) im Weinheimer Schlosspark – und wei├č dabei genau, wo seine Urspr├╝nge liegen. Die Mutter ist Bossa, der Vater ist Blues. Schon als Kind erlag Kosho der Faszination brasilianischer Musik; als Jugendlicher lernte er bei US-amerikanischen Soul- und Jazz-Musikern. Von K├╝nstlern wie Jo├â┬úo Bosco und Bobby McFerrin lernte der heute 48-J├Ąhrige, wie wichtig eine unverkennbare Handschrift ist.

„All Sides Love“, so „Koshos“ aktuelle CD, l├Ądt ein, die Welt durch die Augen eines Wanderers zu sehen, der die musikalischen Pfade kennt und ├╝berall immer noch etwas entdeckt. Koschorreck hat „All Sides Love“ ├╝brigens seiner Schwester gewidmet, die er vor dreiJahren verloren hat. F├╝r sie singt er Lieder wie „Good To Be Alive“ und „Sleep“.
„Kosho“ sch├Âpft auf seinem dritten Album aus seinem reichen stilistischen Reservoir. Neben Bossa und Blues steht sogar Bach. Der Musiker hat im Laufe seiner Karriere ein beeindruckendes musikalisches Weltwissen angeh├Ąuft; auf franz├Âsischen Stra├čen und auf den gro├čen B├╝hnen, die er als Gitarrist der S├Âhne Mannheims bespielt hat. In gro├čen Studios mit Nena, Wallis Bird oder Andr├ę Heller. Auf Tour mit Legenden wie Les McCann. In Weinheim hat „Kosho mir Friends“ auf der Teichb├╝hne vor dem Blauen Hut wieder einmal ein Kurpf├Ąlzer Heimspiel.

Ort: „Theater am Teich“, Schlosspark Weinheim.
Karten: Eintritt: 16 Euro, mit KuSo-Card 12 Euro.

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Sonntag, 17. Juni, 19 Uhr, Herzogenriedpark Konzertmuschel

Auff├╝hrung der Freilichtb├╝hne Mannheim im Herzogenriedpark.

Mannheim. Die Freilichtb├╝hne Mannheim zeigt in der Konzertmuschel im Herzogenriedpark unter dem Titel „Jetzt nicht, Liebling“ oder „dr├╝ber und runter“ von R. Cooney und J. Chapman eine Inszenierung von H. Kremsreuter.

Frau Offenloch soll einen neuen Pelzmantel bekommen. Den hat aber gerade Melanie an – und sonst leider nichts! Ihre Kleider befinden sich auf dem Dach von Buslinie 91 Richtung Sandhofen. Gut, dass Eva mit ihrem kurzen Schwarzen aushilft, jetzt ist aber sie ohne. Ob K├╝rschnermeister Arnold alle wieder ankleiden kann oder doch eher dem Wahnsinn ver- f├Ąllt und wie es sonst in unserem Mannheimer Pelz-salon dr├╝ber und runter geht, erfahren Sie in dieser knackigen Kom├Âdie. Zwei Stunden temporeicher Spa├č mit Lachgarantie!

Ort: Max-Joseph-Stra├če 64, Herzogenriedpark, Mannheim.

Eintritt: Nur Parkeintritt ist zu entrichten.
Infos: Tel. (06 21) 4 10 05 30.

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Samstag/Sonntag, 16.-17. Juli, 20 Uhr, Schlosskirche Mannheim
und Luisenpark Mannheim

Der afrikanische Chor tritt in Mannheim auf.

Mannheim. Unter dem Titel „Nothing …but the truth“ tritt Thlokomela (Chor aus Namibia) am kommenden Wochenende in der Mannheimer Schlosskirche und im Luisenpark auf.

Die 12 Mitglieder von THLOKOMELA! leben in den Armutsvierteln der namibischen Landeshauptstadt Windhoek. Aber sie lassen sich nicht unterkriegen. Stattdessen richten sie sich immer wieder auf mit ihrer Musik. Das italienische Magazin insieme/miteinander schrieb 2009 ├╝ber Thlokomela!: „Die Themen werden mit einer tiefen, aufrichtigen und mitrei├čenden Spiritualit├Ąt behandelt. Sie erz├Ąhlen vom Kampf gegen die Apartheidpolitik, von AIDS und dem Exil, in das sich viele Namibier begeben mussten. Sie dr├╝cken die Sehnsucht aus, auch nach dem Verfall vieler Werte des schwarzen Kontinents mit der afrikanischen Herkunft verwurzelt zu bleiben.“

Ort: Schulstra├če 3, Weinheim.

Infos: Tel. (06 21) 4 10 05 30.

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Sonntag, 10. Juni, 20 Uhr, Luisenpark Seeb├╝hne

Mannheim. The Times London hat einmal geschrieben: „Es gibt ein paar wenige S├Ąnger, die man mit dem ersten Ton eines Songs sofort erkennt. Roger Hodgson ist einer davon.“

Roger Hodgson ist nicht nur die legend├Ąre, unverkennbare Stimme der Band Supertramp, die in den 1970er und – 80er Jahren einen Hit nach dem anderen landete, Roger Hodgson ist auch der Komponist, Songtexter und Arrangeur der meisten und besten dieser Hits. Er gilt auch heute noch als einer der begnadetsten Songwriter im Big Business der Musikindustrie.

In diesem Sommer begibt sich das Seeb├╝hnenzauber-Publikum auf eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit, die sich garantiert als ein „zur├╝ck in die Zukunft“ erweisen wird, wenn Roger Hodgson zusammen mit seiner Band mit zeitlos sch├Ânen und immer aktuellen Songs wie „Breakfast in America“, „Dreamer“, „Give a Little Bit“, „School“ oder „The Logical Song“ unter freiem Himmel die B├╝hne im Luisenparksee rockt.

Ort: Luisenpark Seeb├╝hne, Mannheim.
Eintrittskarten: Ãœber das Ticket-Online-System an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter der Ticket-Hotline (06 21) 41 00 50, an den Kassen Haupteingang und Fernmeldeturm im Luisenpark oder im Internet unter www.seebühnenzauber.de.

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Bis 11. September, Museum Weinheim

Weinheim. Auf die gro├če Tradition der Bildung in Weinheim verweist jetzt eine aktuelle Ausstellung im Museum der Stadt am Amtshausplatz. Den Sommer ├╝ber bis zum 11. September sind in einem Raum im ersten Obergeschoss Exponate ausgestellt, die an das BenderÔÇÖsche Institut erinnern. Die Ausstellung hei├čt: „Bildung f├╝rs Leben – das Bendersche Institut“.

Das Bendersche Institut wurde 1829 von den Br├╝dern Karl Friedrich und Heinrich Bender gegr├╝ndet. Die Lernziele von damals lesen sich heute wie eine Beschreibung moderner P├Ądagogik: Die ganzheitliche Erziehung umfasste neben den klassischen F├Ąchern auch Heimatkunde, Turnen, Reisen, Musik und Theaterauff├╝hrungen, sowie praktischen Arbeiten in einer Werkstatt. 1876 wurde das Institut mit der h├Âheren B├╝rgerschule vereinigt.

Dank zahlreicher Leihgaben der Familie Bender ist dem Museum nun eine interessante Ausstellung gelungen. Zu sehen sind altes Original-Mobiliar, Dokumente, Schulkleidung, Klassenhefte, sogar die Nickelbrillen der Lehrer, die an Filme wie die „Feuerzangenbowle“ erinnern. Bildungsgeschichte wird lebendig.“

Info: Museum der Stadt Weinheim in der Amtsgasse,
Ort: Museum der Stadt Weinheim, Amtsgasse, Weinheim.
├ľffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14 bis 17 Uhr, Sonntag 10 bis 17 Uhr.
Karten:
Eintritt f├╝r Erwachsene 2 Euro, Kinder haben kostenlosen Eintritt, Gruppen und F├╝hrungen nach Vereinbarung.

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Bis 30. Oktober, Historisches Museum der Pfalz

Speyer. Im Jahr 2011 steht Speyer ganz im Zeichen der salischen Kaiser. Unter der Herrschaft der Salier wurde der m├Ąchtige Dom erbaut, ein Meisterwerk der romanischen Architektur. Vor genau 950 Jahren wurde das damals gr├Â├čte Gotteshaus des Abendlandes geweiht. Der Kaiserdom symbolisiert zugleich den einzigartigen dynastischen Anspruch des gesamten salischen K├Ânigshauses. Vor 900 Jahren, im Jahr 1111, wurde Heinrich V., der letzte salische Herrscher, in Rom zum Kaiser gekr├Ânt. Im gleichen Jahr verlieh er der Stadt Speyer bedeutende Privilegien, die den Beginn der Entwicklung zur freien Reichsstadt einleiteten.

Das Historische Museum der Pfalz zeigt im „Salierjahr 2011“ eine einzigartige Gro├čausstellung, die die Zeit der sp├Ąten Salier, die Epoche eines europaweiten Um- und Aufbruchs, in den Mittelpunkt stellt.

Zahlreiche Exponate von Weltrang aus Museen in Deutschland und Europa werden erstmals in einer Ausstellung vereint. Wertvolle Handschriften, kostbare liturgische Ger├Ąte, Skulpturen und Bauplastik, aber auch Funde aus dem allt├Ąglichen Leben geben Einblick in eine von dramatischen Umbr├╝chen gepr├Ągte Zeit. Aufw├Ąndige Inszenierungen, virtuelle Architekturrekonstruktionen und spannende H├Ârstationen bieten dem Besucher ein besonderes eindrucksvolles Ausstellungserlebnis.

Ort: Domplatz, Speyer.
Eintritt: Mit der Dauerkarte , der sogenannten „Salierkarte“, k├Ânnen Sie die Ausstellung zwischen dem 10. April und dem 30. Oktober beliebig oft besuchen. Die Karte kostet regul├Ąr 35 Euro, erm├Ą├čigt 30 Euro. ├ľffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr.

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Bis 31. Juli, ZEPHYR – Raum f├╝r Fotografie im Bassermannhaus

Mannheim. Am 26. April j├Ąhrte sich die atomare Katastrophe in Tschernobyl zum 25. Mal. Die Bilder des russischen Fotografen Andrej Krementschouk dokumentieren das Leben der Bewohner und pr├Ąsentieren verst├Ârende Landschaften. Im Angesicht des aktuellen Ungl├╝cks in Japan erhalten diese Bilder eine neue, dramatische Brisanz.

Mit der Ausstellung „Zone – Heimat. Tschernobyl“ werden rund 110 Fotografien pr├Ąsentiert, die einerseits dokumentarischen Charakter haben, zum anderen von einem sehr subjektiven Blick gepr├Ągt sind. Krementschouk ist in den letzten Jahren mehrmals nach Tschernobyl gereist, um die Menschen, die in der evakuierten „Zone“ 30 Kilometer rund um Tschernobyl leben, zu besuchen. Auch wenn die R├╝ckkehrer versuchen, ein m├Âglichst normales Leben zu f├╝hren: Das Landschaftsbild ist zutiefst von der atomaren Katastrophe gepr├Ągt. Wo einst H├Ąuser und D├Ârfer waren, ├╝berwuchert die Natur nun das Land. Die Bilder zeugen von einer irritierenden Spannung zwischen idyllischer Landschaft und dem Wissen um die gef├Ąhrliche radioaktive Strahlung. Jede Fotografie erinnert somit an das Gift, das diese Sch├Ânheit erst m├Âglich gemacht hat.

Im Zentrum der Fotografien steht die Tragik aber auch der Mut der Menschen, die sich ihre Heimat zur├╝ckerobern wollen.

├ľffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr.
Ort:
Museum Bassermannhaus C 4, 9, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie m├Âchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir ├╝bernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgew├Ąhlte Termine in unsere ├â┼ôbersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de, Termine Hirschbergbog.de, Termine Ladenburgblog.de, Termine Weinheimblog.de. Und f├╝r Termine aus anderen Gemeinden an: Termine Rheinneckarblog.de.

Unsere Termine erfreuen sich gro├čer Beliebtheit – Sie k├Ânnen hier auch gerne f├╝r sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

├â┼ôber unsere Blogs erreichen Sie t├Ąglich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin w├Ąhlte uns Ende 2009 auf Platz 3 „Regionales“ unter die „100 Journalisten 2009“.
Eine sch├Âne Woche w├╝nscht Ihnen
Die Redaktion

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.