Sonntag, 20. August 2017

Die Alte Apotheke, Kommentare und das Prinzip Angst

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Guten Tag!

Heddesheim, 11. Februar 2010. ├â┼ôber 70 Kommentare wurden zu dem Thema „Apotheker verweigert Informationen“ verfasst. Die Redaktion hat zun├Ąchst ausnahmslos alle Kommentare ver├Âffentlich, obwohl viele nicht unseren „Richtlinien“ entsprechen. Ab heute wenden wir diese wieder an.

Das heddesheimblog ist ein unabh├Ąngiges, journalistisch-redaktionelles Informationsangebot. Das hei├čt, wir w├Ąhlen nach professionellen Kriterien die Themen aus, die hier in Text, Bild und Ton ver├Âffentlicht werden.

F├╝r die Inhalte und die Darstellung dieser Themen tragen wir die volle Verantwortung.

Dabei nehmen wir gerne Themenvorschl├Ąge entgegen. Viele unserer Artikel sind durch Hinweise aus der Bev├Âlkerung entstanden. Diese pr├╝fen wir auf ihre Bedeutung. Wenn wir zu dem Schluss kommen, dass diese Themen berichtenswert sind, dann berichten wir dar├╝ber.

Aber nicht dar├╝ber, was uns an „Informationen“ vortragen wurde, sondern dar├╝ber, was wir zutreffend „recherchieren“ konnten.

Das hei├čt, wir ├╝berpr├╝fen vor Ver├Âffentlichung jede Information.

Quellenschutz

Das hei├čt auch, wir sch├╝tzen unsere Quellen. Denn nicht alles, was uns zugetragen wird, stellt sich als richtig heraus. Und nicht alles, was uns zugetragen wird, k├Ânnen wir 1:1 ├╝bernehmen, weil sonst die „Quelle“ in „Schwierigkeiten“ kommen k├Ânnte. Journalisten genie├čen dabei ein besonderes Vorrecht: Sie k├Ânnen Informationen zu ihren Quellen auch vor Gericht verweigern. Das nennt sich Quellenschutz.

Der Gesetzgeber r├Ąumt dieses Recht auch Rechtsanw├Ąlten, Seelsorgern, Pfarrern und ├âÔÇ×rzten ein. Es geht dabei beispielsweise um den Schutz der Intimsp├Ąhre, des absolut Privaten, des Gewissens, des Pers├Ânlichkeitsrechts, des Glaubens. Im Fall von journalistischem Quellenschutz um die Abw├Ągung, dass wichtige Informationen f├╝r die ├ľffentlichkeit nur unter der Bedingung der „Vertraulichkeit“ ge├Ąu├čert werden k├Ânnen und dieses Vertrauensverh├Ąltnis gesch├╝tzt werden muss.

Dieser Quellenschutz sichert „Informanten“ zu, dass diese ├╝ber Dinge reden k├Ânnen, die ihnen eigentlich verboten sind. Also heikle Angelegenheiten.

Warum thematisieren wir das? Weil die ├â┼ôbermittlung von Informationen in Heddesheim teilweise zur „heiklen Angelegenheit“ geworden ist.

Wie das? Unter anderem durch eine Dienstanordnung des B├╝rgermeisters Michael Kessler.

Bedienstete der Gemeinde d├╝rfen mit Mitarbeitern des heddesheimblogs nicht mehr reden. Jede Anfrage muss an das Rathaus ├╝bermittelt werden. Sofern wir von dort auf Fragen eine Antwort erhalten, kommt diese ├╝berwiegend „im Auftrag“ aus dem Sekretariat des B├╝rgermeisters.

Angeblich gibt es diese Regelung, weil man im Rathaus „nicht sicher“ ist, ob wir gegebene Informationen auch „richtig“ darstellen.

Uns erreichen aber immer noch viele Informationen aus dem Rathaus – wer uns was sagt, erf├Ąhrt niemand. Wir sch├╝tzen diese Quellen und wenn wir das nicht k├Ânnen, verzichten wir lieber auf einen Artikel, damit die „Quelle“ keine „Schwierigkeiten“ bekommt.

Zum Schutz von Quellen gibt es viele M├Âglichkeiten. Welche, verraten wir nicht. Ein einfaches Beispiel. Eine verheiratete Frau im Alter von 35 Jahren, nicht bei der Gemeinde besch├Ąftigt, erz├Ąhlt uns einen Vorfall. Wir recherchieren. Bei der Recherche und sp├Ąter im Bericht wird die Frau zum geschiedenen Mann, das Alter ist pl├Âtzlich 47, bei der Gemeinde besch├Ąftigt und so weiter. Das hei├čt, wir verwischen „Spuren“, die zu unserer Quelle f├╝hren. Wie gesagt, dass ist ein ganz einfaches Beispiel.

Tatsache ist: Wir m├╝ssen teilweise Quellenschutz betreiben.

Das passiert immer dann, wenn Situationen aus Sicht von gewissen Personen „au├čer Kontrolle“ geraten. In Heddesheim sind das der B├╝rgermeister Michael Kessler sowie manche Parteimitglieder der CDU, SPD und FDP sowie teilweise Gewerbetreibende und Gesch├Ąftsleute und auch Verantwortliche aus Vereinen.

Unabh├Ąngige Berichterstattung

Allen gemein ist, dass sie unsere Berichterstattung verhindern und, weil sie das nicht k├Ânnen, zumindest behindern wollen: Weil ihnen unsere Berichterstattung zu kritisch ist und Probleme benennt, die man lieber „unter den Teppich kehren m├Âchte“, seien es betrunkene Kinder oder geplante Chemielager (├╝brigens wurden beide F├Ąlle exklusiv wie viele andere durch das heddesheimblog berichtet – im Mannheimer Morgen stand davon nichts). Das sind diese Leute vom Mannheimer Morgen nicht gewohnt – in dessen Berichten sind immer alle „voll des Lobes und des Dankes“, die Welt ist „heile“ und alles hat seine Ordnung.

Eventuell war das auch der Grund, warum der Apotheker Joachim Gaber so abweisend auf unsere Anfrage reagiert hat.

Um das ganz deutlich darzustellen: Wir haben keine Informationen dar├╝ber, wie und ob Herr Gaber parteipolitisch, pers├Ânlich oder wie auch immer in ein System eingebunden ist, dass eine Berichterstattung hier im heddesheimblog verhindern will.

Wir haben dazu ein wenig recherchiert, aber keine relevante Information finden k├Ânnen.

Ganz im Gegenteil haben wir viele „Hinweise“ bekommen, dass das Team seiner Apotheke durch Freundlichkeit und Kompetenz ├╝berzeugt. Offensichtlich hat Herr Gaber sehr viele, sehr zufriedene Kunden, die die Dienstleistung seiner Apotheke sch├Ątzen.

Das ist erfreulich f├╝r Herrn Gaber und sein Team.

F├╝r das heddesheimblog hat das aber im berichteten Zusammenhang keine Bedeutung. Wir haben nur ├╝ber das „merkw├╝rdige“ Verhalten Herrn Gabers berichtet.

Eine freundliche, eher belanglose Anfrage (zwei, drei harmlose Fragen, Gruppenfoto) wurde mit einer ├╝berraschend ablehnenden und durch nichts begr├╝ndeten negativen Haltung beantwortet.├é┬áDaraus entstand der Kommentar: „Kein Kinderlachen f├╝r das heddesheimblog„.

Die meisten unserer Leserinnen und Leser sind souver├Ąn genug, die Information so einzuordnen, wie wir sie ver├Âffentlicht haben.

In diesem Zusammenhang ein Hinweis zu unserer „Zensur“ und warum diese selbstverst├Ąndlich mit dazu geh├Ârt: In Bezug auf die Apotheke sind heute mehrere Kommentare geschrieben worden, die eindeutig einen „gesch├Ąftssch├Ądigenden“ Inhalt haben. Darin werden negative Dinge ├╝ber Herrn Gaber und seine Apotheke behauptet, allerdings ohne jeden Beleg. Selbstverst├Ąndlich ver├Âffentlichen wir diese Kommentare nicht. Das geh├Ârt zu unserer redaktionellen Verantwortung:├é┬áErstens entsprechen diese Kommentare nicht unseren Regeln und zweitens hat die Redaktion ├╝berhaupt kein Interesse daran, ein Gesch├Ąft zu sch├Ądigen.

Professioneller Journalismus berichtet – unabh├Ąngig von pers├Ânlichen Vorlieben oder Abneigungen gegen die Redaktion.

Der „Fall Gaber“ ist ein gutes Beispiel daf├╝r. Es gibt einen Bericht ├╝ber die Aktion und die Apotheke mit einem Zitat von Herrn Gaber. Dieser Bericht ist eher nachrichtlich und berichtet im Wesentlichen auch das, was beispielsweise im Mannheimer Morgen stand. Mit einem klitzekleinen, aus Sicht der Redaktion aber bedeutenden Unterschied: Unser Fokus liegt nicht auf der Apotheke, sondern auf der Aktion f├╝r die Kinder und der Spendenbereitschaft der Kundinnen und Kunden der Apotheke – denn die haben das Geld gegeben.

Und es gibt einen Kommentar, der weitere Informationen liefert, indem er das Verhalten Herrn Gabers schildert. Gegen├╝ber diesem Verhalten ├Ąu├čert der Kommentar eine Meinung. Die kann man teilen oder nicht.

„Heddesheimer Verh├Ąltnisse“

Warum Herr Gaber sich so verhalten hat, wissen wir nicht. Die Redaktion kann nur Vermutungen anstellen, dass ein „Kontakt“ zum heddesheimblog in „gewissen Kreisen“ als „negativ“ angesehen wird.

Das wiederum deckt sich mit vorhandenen Informationen, dass „gewisse Personen“ der „Heddesheimer Verh├Ąltnisse“ daran interessiert sind, eine Atmosph├Ąre der Angst und der Verunsicherung zu erzeugen. Motto: Wer mit dem heddesheimblog zu tun hat, ist├é┬áverd├Ąchtig und muss mit Nachteilen rechnen.

In den Kommentaren zu der unverst├Ąndlichen Reaktion von Herrn Gaber wurde dies angedeutet.

Tats├Ąchlich deckt sich das mit realen Erfahrungen des heddesheimblogs: „Ich w├╝rde ja gerne bei Euch werben, aber ich habe Sorge, dass sich das negativ auf mein Gesch├Ąft auswirken k├Ânnte… Was, wenn ich von der Gemeinde etwas will und die dann negativ reagiert…“, haben sich Gewerbetreibende uns gegen├╝ber bereits ge├Ąu├čert.

Absurd? Nein, Tatsache.

Von der „Gef├Ąhrdung des Gesch├Ąftsmodells“ f├╝r das heddesheimblog wurde geschrieben.

Gesch├Ąftsmodell: Journalismus

Denn unsere Berichterstattung wie ├╝ber Herrn Gaber k├Ânnte doch die Werbekunden vertreiben… Kann sie. Aber im Zweifel nehmen wir darauf keine R├╝cksicht. Wir machen Journalismus und keine PR.

Trotzdem: Das heddesheimblog ist werbefinanziert. Es ist darauf angewiesen, dass Unternehmer, Gewerbetreibende und Selbstst├Ąndige, Organisationen und Institutionen, Vereine undsoweiter f├╝r sich und ihre Produkte und Dienstleistungen werben und f├╝r diese Werbung bezahlen.

Das tun auch immer mehr. Weil diese Werbepartner von der Aufmerksamkeit profitieren, die unser redaktionelles Angebot genie├čt (die Zahlen steigen weiter, im Februar sind es ├╝ber 3.500 Besucher im Schnitt pro Tag). Und diese Werbepartner sch├Ątzen die Unabh├Ąngigkeit der Redaktion und unsere fairen Werbepreise. Und sie lassen sich als aufrichtige Charaktere durch offene oder versteckte Drohungen nicht beeinflussen.

Ebenso verhalten sich viele Vereine und ihre Mitglieder, ├╝ber die wir nach unseren Qualit├Ątsmassst├Ąben berichten. Dabei sind wir immer kritisch, das hei├čt, positive Fakten werden entsprechend dargestellt wie auch negative. Eine „negative“ Kritik wird in den meisten F├Ąllen richtig verstanden – als Hinweis, dass man etwas besser machen kann.

Auch die „Pfenning“-Gruppe hatte beispielsweise ├╝berhaupt keine Ber├╝hrungs├Ąngste und hat im September 2009 im Vorfeld der B├╝rgerbefragung ├╝ber zwei Wochen lang eine gro├če Anzeige bei uns geschaltet – obwohl wir ├Ąu├čerst kritisch ├╝ber das Unternehmen berichtet haben.

Denn „Pfenning“ wollte die Gegner der geplanten Ansiedlung erreichen und diese durch eine positive Werbung f├╝r sich gewinnen. Das zeigt eine souver├Ąne Haltung.

Ebenso souver├Ąn hat der Gesch├Ąftsf├╝hrer Uwe Nitzinger, dem heddesheimblog selbstverst├Ąndlich ein Interview zur geplanten Ansiedlung gegeben. ├â┼ôbrigens das bislang umfangreichste zur Sache.

„System Angst“

Der (Kurz-)Schluss, jedem, der mit dem heddesheimblog zu tun hat, Angst einjagen zu wollen, ist tats├Ąchlich ein Kurzschluss. Es ist die Kapitulation vor dem „System Angst“.

Aber vielleicht ist das eine „Heddesheimer Spezialit├Ąt“. Das „Prinzip Angst“.

Vorreiter dieses Prinzips ist der B├╝rgermeister Michael Kessler. Kaum einer seiner Vortr├Ąge kommt ohne Angst aus.├é┬áDas „Prinzip Angst“ durchzieht seine S├Ątze. „M├╝ssen bef├╝rchten…“, „…droht uns…“, sind typische Formulierungen des Heddesheimer B├╝rgermeisters.

Als eindeutige Bedrohung hat Herr Kessler die Berichterstattung des heddesheimblogs identifiziert. Denn die „folgt“ nicht blind dem, was er sagt, sondern hinterfragt kritisch.

Wir ├╝berpr├╝fen, recherchieren nach und schreiben auf, was wir an Informationen gefunden haben. Manchmal sind das andere, als Herr Kessler die ├ľffentlichkeit glauben machen will.

Der ├╝berwiegende Teil unserer Berichterstattung ist aber weitgehend neutral gehalten, weil es nichts besonders „Negatives“ oder „Positives“ zu berichten gibt, sondern einfach nur Fakten.

Beachtung und Vielfalt

Vor allem regional, aber auch bundesweit wird das heddesheimblog beachtet. Eine Vielzahl von „seri├Âsen“ Medien bewerten die Arbeit der Redaktion als „Zukunftsmodell des Lokaljournalismus“. Vor kurzem erhielten wir daf├╝r eine anerkannte Auszeichnung.

Die B├╝rgermeister Manuel Just (Hirschberg) und Rainer Ziegler (Ladenburg) verhalten sich ├╝brigens so, wie man das erwarten darf: Sie stehen f├╝r Presseanfragen selbstverst├Ąndlich zur Verf├╝gung und delegieren Fachausk├╝nfte an ihre Amtsleiter oder andere Angestellte der Gemeinde. Dar├╝ber hinaus freuen sich beide ├╝ber die neuen Medien hirschbergblog und ladenburgblog (startet am Samstag, 13. Februar 2010).

Denn die beiden B├╝rgermeister und auch die Parteien in den anderen Kommunen begreifen unsere Berichterstattung als das, was sie ist: Eine Bereicherung auf dem Markt der Meinungen und Informationen.

Herr Just und Herr Ziegler begr├╝├čen demokratisch gesinnt eine journalistische Vielfalt. Herr Kessler und einige andere in Heddesheim ziehen die Einfalt vor.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.

  • Clemens Wlokas

    Wer hat Zeit, so lange Blogs zu lesen? Ist der Autor ein Missionar?

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Der Autor ist ein Missionar. Sein Auftrag: Transparenz.
      Er nimmt sich viel Zeit, seinen Leserinnen und Lesern Hintergr├╝nde zu erkl├Ąren.
      Wir trauen unseren Leserinnen und Lesern n├Ąmlich viel zu, zum Beispiel, dass sie wissen wollen, was los ist und warum was wie berichtet wird.
      Die sch├Ątzen das und nehmen sich die Zeit, diese Texte zu lesen.
      Vielleicht sollten die myheimat-„Zeitungen“ es auch einmal mit Inhalt probieren?

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    • Heddesheimer

      „Wer hat Zeit, so lange Blogs zu lesen?“

      Ganz einfach Ich und man tut sogar dabei etwas der Umwelt zu liebe.

      Was ich T├Ąglich an Informationen brauche finde Ich hier und Deutschlandweites relevantes finde ich bei gro├čen news Portalen.
      Mich Interessiert es nicht ob in Bad D├╝rkheim einer Alkoholisiert Auto gefahren oder bei jemand eingebrochen worden ist.

      Ist die Tageszeitung noch ├ľkologisch sinnvoll????

      • dasheddesheimblog

        Guten Tag!

        Danke f├╝r Ihren Beitrag.

        Trotzdem: „Uffbasse!“

        Es kommt auf die ├ľkobilanz an, denn es werden Energie und Ressourcen f├╝r den Bau von Computern und der Verkabelung gebraucht. Und Rechenzentren brauchen viel Strom.
        Was umweltfreundlicher ist, wissen wir nicht – aber das ist eine interessante Recherchefrage.
        Als gesichert kann gelten: Das Internet verstopft einem nicht die „Gr├╝ne Tonne“.

        Tagesspiegel: Ohne K├Ąlte kein Internet

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        Das heddesheimblog

      • lutz

        Die gedruckte Tageszeitung hat sich in der Tat ├╝berlebt. In 10 Jahren werden wir mal dar├╝ber lachen, dass wir einst W├Ąlder gef├Ąllt haben, um sie mit riesigem Aufwand in Papier umzuwandeln, mit den Nachrichten von gestern zu bedrucken und nach einigen Stunden wegzuwerfen.

    • Snake Plissken

      Ich habe ebenso die Zeit die Blogs zu lesen, obwohl ich tats├Ąchlich noch andere Hobbys habe. Aber diese Zeit nehme ich mir gerne, denn ich erwarte einfach diesen Journalismus.