Montag, 27. März 2017

Bürgermeisterwahl

Blick zurück nach vorn – ist Kessler Alles?

1998 buergermeisterwahl

Überschrift im MM 1998 nach dem überraschenden Wahlsieg von Michael Kessler. Quelle: MM/Stadtarchiv

 

Heddesheim, 11. März 2014. (red/pro) Erfolgreiche Arbeit, gute Finanzen, Fachwissen als Verwaltungsfachmann. Das sind die Argumente, mit denen Amtsinhaber Michael Kessler für sich wirbt. Er kandidiert für eine dritte Amtsperiode. Dabei weiß doch jeder, dass man gehen soll, wenn es am Schönsten ist. Laut Kessler ist fast alles ganz toll. Das erinnert an den 1. März 1998, als der Stadtoberamtsrat Michael Kessler überraschend mit 53,32 Prozent im ersten Wahlgang Bürgermeister von Heddesheim geworden ist – der unterlegene Bürgermeister Fritz Alles war sicher zu gewinnen.

Von Hardy Prothmann

Manchmal ist ein Blick in die Vergangenheit einer ins Jetzt und möglicherweise auch in die Zukunft. Bürgermeister Fritz Alles wollte in seine dritte Amtszeit gehen. Günther Heinisch, damals 36 Jahre alt, stellte sich auch zur Wahl – aber nur, „um der so vorhersehbar scheinenden Bürgermeisterwahl ein demokratisches Antlitz zu verschaffen“, notierte der Mannheimer Morgen im Februar 1998. Bürgermeister Alles wurde von CDU, FDP und SPD unterstützt. So wie Bürgermeister Kessler heute.

Bürgermeisterbonus ist nicht alles

Erst sah es nach einer klaren Sache für Fritz Alles aus – doch dann kam Michael Kessler, dem die Zeitung einen „Bürgermeisterbonus“ zusprach, der mehr wog, als der des Amtsinhabers. Der „Fritz Kessler“-Bonus des Vaters, der von 1956-1982 der amtsälteste Bürgermeister der Nachkriegszeit in Heddesheim war. „Kessler-Sohn will auf Platz von Fritz Alles“, lautete damals die Überschrift. Der parteilose Michael Kessler trete als Kandidat „aller Bürgerinnen und Bürger“ an.

Günther Heinisch forderte schon damals „weniger Verwaltung, mehr Service“ und den Abbau von Hierarchien. Er, der „verlorene Sohn der SPD“, setze auf Mitwirkung und nicht „eine reine Verwaltung von oben herab“. Herausforderer Michael Kessler versprach, den „Bürger zum Kunden“ zu machen und wird zitiert: „Die Ringstraße sei in absehbarer Zeit utopisch, eine Schiene durch den Ortskern abzulehnen.“ Weiter behauptete er, durch aufgeschobene Investitionen und „unrealistischer Einnahmeerwartungen werde eine bessere Finanzlage als tatsächlich gegeben vorgegaukelt“.

Fritz Alles hingegen stellte sich als „erfolgreich“ dar, betonte, „den Wohn- und Freitzeitwert“ der Gemeinde „gesteigert“ zu haben und die „Finanzen sind in Ordnung“. Heute, 16 Jahre später, sagt Amtsinhaber Michael Kessler genau dasselbe wie Alles.

Versprechungen

Damals wollte sich Herr Kessler „umgehend der unbefriedigenden Verkehrssituation in der Ortsmitte“ widmen – beispielsweise durch „eine Buslinie an einkaufsintensiven Tagen“. „Die Kinder-, Jugend- und Altenarbeit sowie die vielfältigen Aktivitäten der Vereine seien stärker als bisher unterstützend zu koordinieren“, warb der Kandidat für sich. Außerdem wollte er eine „Freiwilligenbörse“ einführen, bessere Öffnungszeiten im Rathaus und auch dessen Samstagsöffnung. Mit den Gewerbetreibenden sollte es eine „enge Kooperation“ geben.

Die Abläufe von 1998 sind nicht gleich zu 2014. Aber heute wie damals gibt es einen Amtsinhaber, der zu selbstsicher denkt, er sei die Gemeinde. Es gibt drei Kandidaten, aber nur zwei, zwischen denen es sich entscheiden wird. Damals wie heute hat der Amtsinhaber eine starke Stellung – aber er ist angezählt, weil man es sich mit vielen Menschen im Ort verscherzt hat. Der große Unterschied zu damals ist „Pfenning“ – Michael Kessler und seine Gemeinderatsunterstützer haben damit den Ort gespalten.

„Dass Alles – der nicht nur von der CDU, sondern auch von großen Teilen der FDP und SPD unterstützt wurde – im ersten Durchgang nicht die 50 Prozent erreichen könnte, davor hatten manche vielleicht Angst. Aber dass der Amtsinhaber sogar im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit vom jungen Herausforderer geschlagen würde – darauf haben sicherlich die wenigsten gewettet.“

Günther Heinisch ist zwar keine 39 Jahre alt wie Kessler damals, aber immerhin drei Jahre jünger. Und die wenigsten wetten darauf, dass er im ersten Wahlgang gewinnt.

Damals wie heute steigerte sich der Herausforderer

Damals meinten „Beobachter“ erkannt zu haben, dass sich Michael Kessler Woche um Woche besser machte und überzeugender wurde. Kessler definierte sich damals in Sachen „Verkehr“ gegenüber dem Amtsinhaber, schrieb der Mannheimer Morgen. Wie gesagt, Kessler 1998: „Die Ringstraße ist utopisch.“

Der Mannheimer Morgen analysierte damals, neben den Argumenten sei eine große Unzufriedenheit in Kombination mit dem Namensbonus ausschlaggebend für den „großen Erfolg“ gewesen. Der Namensbonus ist aktuell verbraucht, die Unzufriedenheit teils sehr groß. Das macht die Wahl spannend. Und den Blick zurück nach vorn.

Der MM zitiert die damalige FDP-Vorsitzende Ruthild Kohn: „Die Liberalen bedauern die Abwahl von Bürgermeister Alles und erhoffen sich von Kessler eine ebenso konstruktive, engagierte und innovative Arbeit, wie er sie im Wahlkampf angekündigt hat.“

2009 gab es 40 Stimmen mehr – heute sicherlich nicht mehr

Michael Kessler erhielt damals 674 Stimmen mehr als Fritz Alles. Bei der Bürgerbefragung 2009 stimmten insgesamt 40 Bürger/innen mehr für eine 50,35 Prozent-Mehrheit für „Pfenning“. Das ist denkbar knapp. Bürgermeister Michael Kessler hat sein Schicksal unmittelbar mit der „Pfenning“-Ansiedlung verknüpft und gestern Abend wiederholt, dass diese Entscheidung richtig sei und er sie wieder treffen würde. Und auch die Erweiterung von zusätzlichen 15 Hektar zusammen mit „Pfenning“ ist vertraglich bis Ende 2020 durch ihn vorangetrieben worden.

Zählt man 1 und 1 zusammen, weiß man, dass Michael Kessler im Wort steht. Günther Heinisch nicht. Das macht ihn für mindestens die Hälfte der Bürger zum besseren Kandidaten.

Anm. d. Red.: Die historischen Informationen wurden im Stadtarchiv der Stadt Mannheim recherchiert. Unser Archiv reicht bis Ende April 2009 zurück. Wir empfehlen Ihnen unten stehenden Text als Lektüre.

 

 

  • Dr. Wilhelm Seebach

    Preisfrage für alle, die damals schon dabei waren: Wer erinnert sich an das Credo, mit dem Kessler gegen seinen Vorgänger angetreten ist?

    „Nach 16 Jahren ist ein Bürgermeister verbraucht!“

    Mich würde interessieren, zu welchem Zeitpunkt in seiner Laufbahn Herr Kessler diesbezüglich seine Meinung geändert hat …

  • Beobachter

    Schade Heddesheimblog, aber das der Kandidat sein Wahlprogramm einfach mal kurz vor Schluss ändert, weil er merkt, dass er einfach mal was vergessen hat wird leider nicht erwähnt…! Heddesheimblogg, scheint ja ein PRO Heinisch Produkt zu sein…!! Seltsam, da doch genau dies dem Mannheimer Morgen vorgeworfen wird…!!

    • jawiejetzt?

      Und was ist bitte verwerflich wenn ein Kandidat ein Thema, das sich als sehr bedeutsam und wichtig erwiesen hat im Laufe seines Wahlkampfes mehr in den Vordergrund stellt? Wenn er zuhört und aufnimmt, was die Eltern wollen, was offenbar fehlt und Verbesserungsvorschläge macht?
      Dagegen der starre Kesslerismus, der immer noch glaubt, Pfenning sei gut für Heddesheim und der dieses Thema aus Scham und aus taktischem Kalkül mal geflissentlich ganz weggelassen hat.
      Sein Jahrhundertprojekt, die Zukunft Heddesheims oder die blühenden Landschaften die er nicht müde wurde zu preisen.
      Zu den Folgen will der Noch-Bürgermeister ganz offenbar nicht stehen.
      Das ist Ihnen lieber? Na dann viel Spaß bei der Wahl.

    • Anna

      An anderer Stelle habe ich bereits positiv erwähnt, dass Herr Heinisch sich eines Themas annimmt, dass zu Beginn des Wahlkampfes in seiner Bedeutung so nicht erkennbar war.
      Die Kinderbetreuung wurde immer als positiv dargestellt, in Heddesheim gab es sehr frühzeitig eine Ganztagesbetreuung – aber um welchen Preis: die Ganztagesbetreuung war zumindest zu meiner Zeit sehr teuer, und die Qualität der Betreuung ließ mehr als zu wünschen übrig. Die Leiterin mag zwar alle erforderlichen Examina haben, aber eine gute Erzieherin braucht mehr als das. Kritik an den Verhältnissen wurde weder von Herrn Kessler noch von seinen Mitarbeitern ernst genommen.
      Aber wer weiß, vielleicht geht neben der Ära dieser Leiterin nun auch die von Herrn Kessler zu Ende.
      Zum Thema „Heddesheimblog versus MM“ kann ich nur sagen, dass der MM Herrn Heinisch wenig Beachtung geschenkt hat, das Heddesheimblog aber beide Kandidaten kritisch begleitete. Es ist dem Heddesheimblog nicht anzulasten, wenn ein Amtsinhaber nur mit einem Medium spricht.
      Im Übrigen finde ich die aktuelle Berichterstattung im MM doch spannend – hat etwas von „Wendehals-Verhalten“.

    • Bin´s Ich

      DANKE! Schön dass es auch noch andere Leser gibt, die die Beweggründe von Herrn Prothmann problemlos durchschauen.

      Ich wohne erst seit einigen Jahren in Heddesheim und habe von der ganzen Kessler Vorgeschichte keine größere Kenntnis. Jedoch ist mir sein selbstgefälliges Auftreten und auch seine Politik in Sachen Verkehr usw. mehrfach unangenehm aufgefallen. Herrn Heinisch kenne ich kaum, trotzdem macht er auf mich einen sympathischen Eindruck und scheint sich auch ernsthaft für die Belange der Bürger zu interessieren. Daher bekommt er am 16. März auch meine Stimme.

      Doch trotz meiner Sympathie für den Herausforderer finde ich die Berichterstattung von Herrn Prothmann nicht nur sehr einseitig, sondern schon absolut Anti Kessler. Von Sachlichkeit und gutem Journalismus ist man(n) hier weit entfernt.
      Doch wenn wundert es. Endlich dem Erzfeind mal richtig einschenken zu können muss für den Chefredakteur ein Genuss sein. Sollte Kessler die Wahl verlieren, ist das für Hardy Prothmann sicherlich Weihnachten, Geburtstag und Ostern zusammen!
      Auch der ehemalige Arbeitgeber Mannheimer Morgen wird natürlich im Zuge gleich mit abgewatscht. Da wird mit polemischer und einseitiger Berichterstattung genau die gleiche vorgeworfen.

      Unterm Strich hat hier jemand schon seit längerem jeglichen Bezug zu sachlichen Journalismus verloren. Aus meiner Sicht hat da selbst die BILD Zeitung mehr Seriösität und das will schon was heißen. Herr Prothmann nutzt seine Blogs inzwischen als (sehr stumpfe) Waffe gegen seine persönlichen Feinde. Nicht zuletzt der Artikel über die Liquidation der Firma von Marco Ripanti im Weinheimblog belegt dies auch. Auch mit ihm hat Herr Prothmann seit Jahren Zwist und freut sich über jede Gelegenheit mal austeilen zu können.
      Über andere Firmen die mit der Stadt Weinheim zusammengearbeitet haben und inzwischen verschwunden sind wurde seltsamerweise nicht berichtet.

      Schaun wir mal wie lange man sich mit dieser Art von (Bratwurst-) Journalismus halten kann. Die Lorbeeren der Anfangszeit sind schon lange verdorrt und die Kritik wird immer lauter. Da hilft auch keine Mitgliedschaft im Presserat, denn die kann man nicht essen und auch keine Miete damit bezahlen.

      • hardyprothmann

        Uiuiui.

        Sie haben meine Beweggründe durchschaut. Welche sind das nochmal?

        Sie können sich Kenntnis verschaffen, indem Sie hier und in anderen Medien nachlesen, was die „Kessler-Vorgeschichte“ sein könnte.

        Unsere Berichterstattung nennt immer Gründe für Einschätzungen. Ihre Beobachtungen sind mehrfach falsch. Erstens habe ich keine Feinde, zumindest definiere ich Personen, die ich kritisiere, nicht als solche (ob die Personen mich anders sehen, ist deren Einschätzung).
        Die Kritik an Personen, auch an Herrn Kessler, ist immer begründet – ob man diese Gründe nachvollziehen will oder nicht, entscheidet jeder selbst.

        Insgesamt schreibe ich lieber Geschichten, in denen sich alle lieb haben, irgendwas gut läuft und alles ein gutes Ende nimmt. Die anderen Geschichten muss man auch aufschreiben.

        Der ehemalige „Arbeitgeber“ ist keiner. Ich habe von 1991-1994 als freier Mitarbeiter dort gearbeitet. In der Zeit hatte ich auch noch einen Job im Rektorat der Uni Mannheim und habe als Zeitarbeiter in Fabriken gearbeitet, was beides mehr brachte, als die freie Mitarbeit. Können Sie begründen, wo ich „polemisch und einseitig“ bin? Oder wollen Sie nur was absondern?

        Dafür, dass Sie so furchtbar enttäuscht sind, lesen Sie aber umfangreich und gleich mehrere unserer Blogs – interessant.

        Ihre Behauptung zu Herrn Ripanti ist falsch. Suchen Sie mal nach Ripanti – Sie finden dort viele Artikel, die ganz freundlich sind. Auch Herrn Ripanti sehe ich nicht als „Feind“ – wohl aber als Scharlatan, der zusammen mit dem Pressesprecher der Stadt Weinheim eine unheilvolle Allianz bildet. Warum ich das so sehe, ist in den Artikeln begründet. Es gibt keinen Zwist seit Jahren. Ich habe ihm Frühjahr 2013 erstmals den Weinheimer Gemeinderat über aus meiner Sicht unheilvolle Entwicklungen informiert und später berichtet. Sehen Sie – Ihr Kommentar ist so daneben, dass Sie bei mir noch nicht mal ne Chance als Praktikant hätten.

        Es gibt viele Zusammenarbeiten zwischen Kommunen und Firmen – wenn es keinen Nachrichtenwert gibt, muss man darüber auch nicht schreiben.

        Die Anfangszeit ist jetzt fünf Jahre her. Die Anfrage vom Presserat kam im vergangenen Herbst wegen unserer hochwertigen Berichterstattung.

        Insgesamt scheinen Sie ja viel mitzulesen, aber noch mehr durcheinanderzubringen. Schade auch, dass Sie das nicht mit offenem Visier können. Warum eigentlich nicht? Würden die Leser dann vielleicht eine Information erhalten, die Ihren geschwurbelten Kommentar anders einordnen ließen? 😉

    • Der Schölle

      Bitte die Unterlagen mal genau ansehen. Die Aussagen in den beiden Flyern von Herrn Heinisch sind prinzipiell die gleichen Themen – nur anders erklärt. Und das ist gut so! Während er in der ersten Broschüre eher die Themenbereiche Verkehr, Bürgerbeteiligung, Zukunftsperspektive als Basis hat, stellt er in der zweiten Broschüre die Bürgergruppen Jugendliche, Eltern, Senioren in den Vordergrund. Durch diese beiden Betrachtungsweisen werden die Ziele des Kandidaten doch noch besser beleuchtet.

  • Nicht-Ja-Sagerin

    Und man sollte nicht außer Acht lassen, dass inzwischen viele Einwohner keine gebürtigen Heddesheimer mehr sind. Die junge Generation besteht zum großen Teil aus zugezogenen Familien, die sich für altes Geklüngel und die typischen Seilschaften nicht interessieren. Denen ist die Kessler-Familiensaga mit Vater Fritz und Sohn Michael egal, und sie messen einen Bürgermeister eher an seiner Fähigkeit, aktiv auf die Bedürfnisse aller Bürger einzugehen.
    Junge Familien wünschen sich eine bürgerfreundliche Gemeinde mit zeitgemäßen und bedarfsgerechten Angeboten. Davon sind wir hier in Heddesheim aber noch weit entfernt…

  • OBJEKTIVITÄT

    Eigentlich sind diese regionalen Blogs doch eine recht gute Idee, schade
    nur, dass sie als Medium für (grüne?) Meinungsmache und den teilweise
    verqueren Ansichten eines Hardy Prothmann dienen, die vor Doppelmoral
    und Selbstgefälligkeit nur so strotzen. Ohne auf diesen spezifischen
    Fall detaillierter eingehen zu wollen, bröckelt die Fassade des so
    vermeintlich kritischen und OBJEKTIVEN Journalismus doch sehr.
    Wieso
    trauen Sie ihren Lesern nicht zu, bestimmte Sachverhalte selbst kritisch

    zu hinterfragen, ganz im Sinne einer humanistischen Erziehung? Ist ein
    Mindestmaß an Objektivität wirklich zu viel verlangt? Wieso
    veröffentlichen Sie ihre persönliche Meinung nicht einfach in einer
    Kommentarspalte? So verdichtet sich einfach der fade Beigeschmack von
    Populismus und Meinungsmache.

    Zu den „Feinden“:
    http://www.heddesheimblog.de/11/liste-der-heddesheimer-feinde-der-pressefreiheit/18793.html

    Wie
    genau soll man das eigentlich verstehen? Wieso brandmarkt man
    öffentlich Personen, die nicht (aus durchaus nachvollziehbaren Gründen)
    mit Ihnen zusammen arbeiten möchten? Kratzt das so sehr am eigenen Ego?
    Ist
    ihre gescheiterte journalistische Karriere der Grund, weshalb sie die
    Blogs für ihren persönlichen Rachefeldzug missbrauchen?

    Idee 1-2, Umsetzung 5. Schade, wäre doch eigentlich reichlich Potenzial vorhanden.

    • hardyprothmann

      Guten Tag!

      Ihnen fehlt leider eine entscheidende Information: Ich setzte mich bewusst für subjektiven Journalismus ein, da es keinen objektiven Journalismus gibt.

      Und Sie haben leider auch nicht mitbekommen (wollen?), dass wir die Grünen genauso behandeln wie andere Parteien. Als Herr Kessler meinte „Ich bin die Gemeinde“ hat keiner der Grünen protestiert – da ist man fassungslos.

      Auf dem Hirschbergblog ist ein offener Brief an den grünen Fraktionsvorsitzenden, der mit Informationsentzug drohte (Feind der Pressefreiheit) einer der bis heute am meistgelesenen Texte.

      Der Bundesgrüne Christian Ströbele hat uns verklagt (Fischfutter-Affäre), dann aber zurückgezogen.

      Dafür, dass ich schon 23 Jahre in dem Beruf arbeite, darunter für alle großen Medien und bundesweit als Vorbild gelte mit den Ortsblogs, dauert das Scheitern meiner Karriere aber schon echt lange, Sie Schlaumeier.

      Aufgrund solcher (ich schreibe jetzt auch mal groß) FAKTEN basieren unsere Artikel und Meinungen machen wir transparent deutlich – die kann man teilen oder nicht.