Freitag, 15. Dezember 2017

Bilanzen zeigen nur einen Weg: nach unten

Pfenning geht es schlechter und schlechter

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Heddesheim/Rhein-Neckar, 10. Juli 2014. (red/hp) Die KMP Holding GmbH l√§sst sich gerne¬†Zeit mit der Ver√∂ffentlichung ihrer Bilanzen. Wir haben die Zahlen f√ľr 2011¬†deshalb beim Bundesamt f√ľr Finanzen eingefordert – daraufhin wurde das Unternehmen aufgefordert, seiner gesetzlichen Verpflichtung zur Ver√∂ffentlichung nachzukommen. Ende Mai 2014 hat die Muttergesellschaft von „pfenning logistics“ nun die Konzernbilanz f√ľr das Jahr 2011 ver√∂ffentlicht. Und die zeigt den desastr√∂sen Zustand des Unternehmens, das B√ľrgermeister Michael Kessler und eine Mehrheit aus CDU, SPD und FDP als „Zukunftssicherung“ ins Dorf geholt haben.

Von Hardy Prothmann

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Bis heute hat der Mannheimer Morgen seine eigene fr√ľhere Berichterstattung aus den Jahren 200-2003 nicht aufgenommen – damals berichtete man noch sehr negativ √ľber „Pfenning“. Vor f√ľnf Jahren haben wir mit einer Zusammenfassung dieser Berichte das Heddesheimblog gestartet und seitdem nicht nur das Desaster dieser Mega-Ansiedlung begleitet.

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Nur wegen „sonstiger Ums√§tze“ kann „Pfenning“ einen kleinen Gewinn von einer Million Euro im Jahr 2012 ausweisen – die Ums√§tze gehen dramatisch zur√ľck, die Zahl der Mitarbeiter schrumpft und wer genau hinschaut, wei√ü, dass „Pfenning“ in Heddesheim die gr√∂√üte Fehlentscheidung in der Nachkriegsgeschichte war und ist.

Massive Umsatzr√ľckg√§nge, immer weniger Mitarbeiter

Die aktuellen Zahlen der KMP Holding GmbH zeigen, wie schlecht es dem Unternehmen geht. 2008 gab man noch 220 Millionen Euro Umsatz an sowie 1.850 Mitarbeiter. Wir konnten damals nur 176 Millionen Euro in der Bilanz entdecken. Aktuell sind es noch knapp 150 Millionen Euro und 1.625 Mitarbeiter.

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