Montag, 28. Mai 2018

Bilanzen zeigen nur einen Weg: nach unten

Pfenning geht es schlechter und schlechter

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Heddesheim/Rhein-Neckar, 10. Juli 2014. (red/hp) Die KMP Holding GmbH lĂ€sst sich gerne Zeit mit der Veröffentlichung ihrer Bilanzen. Wir haben die Zahlen fĂŒr 2011 deshalb beim Bundesamt fĂŒr Finanzen eingefordert – daraufhin wurde das Unternehmen aufgefordert, seiner gesetzlichen Verpflichtung zur Veröffentlichung nachzukommen. Ende Mai 2014 hat die Muttergesellschaft von „pfenning logistics“ nun die Konzernbilanz fĂŒr das Jahr 2011 veröffentlicht. Und die zeigt den desaströsen Zustand des Unternehmens, das BĂŒrgermeister Michael Kessler und eine Mehrheit aus CDU, SPD und FDP als „Zukunftssicherung“ ins Dorf geholt haben.

Von Hardy Prothmann

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Bis heute hat der Mannheimer Morgen seine eigene frĂŒhere Berichterstattung aus den Jahren 200-2003 nicht aufgenommen – damals berichtete man noch sehr negativ ĂŒber „Pfenning“. Vor fĂŒnf Jahren haben wir mit einer Zusammenfassung dieser Berichte das Heddesheimblog gestartet und seitdem nicht nur das Desaster dieser Mega-Ansiedlung begleitet.

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Nur wegen „sonstiger UmsĂ€tze“ kann „Pfenning“ einen kleinen Gewinn von einer Million Euro im Jahr 2012 ausweisen – die UmsĂ€tze gehen dramatisch zurĂŒck, die Zahl der Mitarbeiter schrumpft und wer genau hinschaut, weiß, dass „Pfenning“ in Heddesheim die grĂ¶ĂŸte Fehlentscheidung in der Nachkriegsgeschichte war und ist.

Massive UmsatzrĂŒckgĂ€nge, immer weniger Mitarbeiter

Die aktuellen Zahlen der KMP Holding GmbH zeigen, wie schlecht es dem Unternehmen geht. 2008 gab man noch 220 Millionen Euro Umsatz an sowie 1.850 Mitarbeiter. Wir konnten damals nur 176 Millionen Euro in der Bilanz entdecken. Aktuell sind es noch knapp 150 Millionen Euro und 1.625 Mitarbeiter.

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