Sonntag, 20. August 2017

Nochmal 139 Einwendungen zu „Pfenning“ – teils identisch

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Guten Tag!

Heddesheim, 10. August 2010. In der zweiten Offenlage des Bebauungsplanentwurfs „Pfenning“ wurden die beachtliche Zahl von 139 Einwendungen eingereicht. Die Offenlage dauerte vom 09. Juli bis 09. August 2010. Gegen├╝ber der ersten Offenlage aber deutlich weniger, da waren es noch 910 Einwendungen.

Presseinformation der Gemeinde Heddesheim zu Einwendungen bei der erneuten Offenlage des Bebauungsplanentwurfs „N├Ârdlich der Benzstra├če“

„Nach dem Ende der erneuten Offenlage des Bebauungsplanentwurfs zum Gewerbegebiet „N├Ârdlich der Benzstra├če“ in der Zeit vom 09. Juli bis einschlie├člich 09. August 2010 wurden nochmals 139 Einwendungen von 39 Personen abgegeben. Insgesamt nahmen im Bauamt etwa 10 Personen Einsicht in die Planunterlagen.

Bei den 39 Einwendern handelt es sich gr├Â├čtenteils um Personen, die bereits bei der ersten Offenlage Einwendungen und Stellungnahmen abgegeben haben. Auch sind die Stellungnahmen teilweise identisch mit denen der ersten Offenlage. Bei den Einwendungen ging es wie bei der ersten Offenlage um die Themen Verkehr, Artenschutz, Ausgleichsma├čnahmen, L├Ąrm oder Chemie. Viele Einwendungen liegen mehrfach und in gleichem bzw. ├Ąhnlichem Wortlaut von verschiedenen B├╝rgern vor.

Nun werden die Einwendungen gesichtet und sorgf├Ąltig gepr├╝ft und in der kommenden Gemeinderatssitzung behandelt.“

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.

  • Powerbiene

    Mich erstaunt, dass sich doch noch so viele Mitb├╝rger zu einem erneuten Einwand aufgerafft haben. Was f├╝r ein Frustpotenzial muss hier vorherrschen! Ich habe im zweiten Durchgang mit weniger gerechnet.

    Powerbiene

  • jawiejetzt?

    Guten Tag,

    na und? Das ist immer noch ungef├Ąhr 10 mal mehr als bei irgendeinem anderen Bauprojekt in Heddesheim bisher.

    In dieser Presseinformation wird wieder deutlich, wie die Oberen hier versuchen alles zu verharmlosen und herunterzuspielen was mit Pfenning zu tun hat. Das ist keine Presseinformation, das ist nur die Fortsetzung der Art und Weise wie man versucht uns B├╝rger f├╝r dumm zu verkaufen.

    Was da bei der „Behandlung“ im Gemeinderat ablaufen wird, ist heute schon v├Âllig klar.

    Die sollten hier nicht „sorgf├Ąltig“ pr├╝fen sondern sich sorgf├Ąltig im Gemeinderat damit auseinandersetzen. Alle und nicht wieder nur eine Fraktion.

    Wenigstens hat die Bef├╝rworterfraktion diesmal nicht die Ausrede, sie h├Ątten das nicht schaffen k├Ânnen. Sie k├Ânnen sich sicher auch diesmal auf die Aufbereitung durch die Verwaltung verlassen und die paar Seiten sollten sie bis zur n├Ąchsten Sitzung lesen k├Ânnen.

    Zumindest, wenn sie das wollten.

    Trotzdem einen sch├Ânen Tag noch.

  • Argus

    Die Einwendungen werden mit Sicherheit so „abgeb├╝gelt“ wie die ersten.

    Heute habe ich Bescheid ├╝ber meine ersten Widerspr├╝che von der Gemeinde erhalten.

    Ich frage mich im Nachhinein warum ich mir ├╝berhaupt die M├╝he gemacht habe.
    „Alle vorgebrachten Einwendungen werden zur├╝ckgewiesen“ hei├čt es bei 6 Einwendungen.

    Nur bei einer steht:“Sofern Einwendungen die vom Vorhaben ausgehende Lichtbelastung vorgebracht worden sind,werden diese ber├╝cksichtigt und eine zus├Ątzliche Festsetzung in den Bebauungsplan aufgenommen.Im ├ťbrigen werden die Einwendungen zur├╝ckgewiesen.“

    Was den Gleisanschlu├č betrifft,ist ein gesondertes Planfeststellungsverfahren bzw. eine Plangenehmigung nach ├é┬ž 18 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes erforderlich.
    Das wurde von der Gemeinde bisher verschwiegen!
    Es ist also nur eine Absichtserkl├Ąrung des Vorhabentr├Ągers !!
    Ob der Gleisanschlu├č ├╝berhaupt gebaut wird steht also in den
    Sternen !

    Na dann Prost,Mahlzeit!

  • jawiejetzt?

    Guten Tag,

    nur 139. Ja, und? Das sind immerhin noch 10 mal mehr als es je bei jedem anderen Bauvorhaben in Heddehsheim gegeben hat.

    Ob unsere Oberen da aufwachen oder was lernen? Wenig wahrscheinlich, wenn man die Presse Erkl├Ąrung liest.
    Da wird schon wieder abgewiegelt und verharmlost und runtergespielt so wie alles was mit Pfenning zusammenh├Ąngt verharmlost wird.

    Na hoffen wir mal da├č sich die Bef├╝rworterfraktion diesmal in der Lage sieht alles zu lesen. Das sollte doch drin sein. Und wenn sie diesmal tats├Ąchlich alle Unterlagen studieren k├Ânnen, so k├Ânnten sie doch mal zur Sache das Maul aufmachen und zeigen, da├č sie nicht nur Abnicker sind.

    Oh je, ich tr├Ąume schon wieder, ist es schon so sp├Ąt?

    Trotzdem einen sch├Ânen Abend.

  • CB

    Guten Morgen!

    Von au├čen sieht es f├╝r mich so aus:

    Es gibt eine B├╝rgerinitiative, die hat Anh├Ąnger und Gegner. So ist das immer.
    Es gibt eine B├╝rgerbefragung die geht mit ~40 Stimmen zu gunsten des Projekts aus.
    Nun sagt die Initiative ~40 Stimmen das ist doch „nichts“!
    Jetzt formulieren ~40 Menschen Einspr├╝che und nun soll „~40“ etwas sein!?

    Sollte nun jemand mit dem aboluten Verh├Ąltnis kommen wollen und argumentieren, dass bei der Befragung sich ja aber dann die abstimmende Bev├Âlkerung quasi zu gleichen Teilen gegen├╝ber steht, so muss er hier erkennen das ~40 dem ganzen Rest gegen├╝ber stehen!

    Finde das Ganze doch sehr befremdlich und die Argumentation der Gegner ist wohl eher immer oportunistisch.

    Sonnige Gr├╝├če!

    • jawiejetzt?

      Guten Tag,

      von au├čen, vielleicht ist das das Problem. Von au├čen bekommt man nicht alles mit und von au├čen kann man wahrscheinlich das was in Heddesheim abgeht auf die Frage von „40 Stimmen mehr oder weniger“ einschr├Ąnken.

      Das greift zu kurz. Selbst wenn man in Heddesheim nur arbeitet, ist das Thema st├Ąndig pr├Ąsent.

      Das Thema bei den Leuten die in Heddesheim wohnen ist der Eindruck, da├č man sie im Regen stehen l├Ą├čt und hier gelogen und getrogen wird um ein fragw├╝rdiges Ding durchzuziehen, das f├╝r diejenigen, die es angezettelt haben nur noch ein Prestigeobjekt ist.

      Mehr noch geht es wohl darum, gegen eigene Einsichten die wahrscheinlich inzwischen ged├Ąmmert sind zu handeln, um das Gesicht nicht zu verlieren.

      Da steckt viel Frust drin.

      Sch├Ânen Abend noch.

      • CB

        Guten Tag!

        „Von au├čen“ war nicht im Sinne von ich wohne nicht hier gemeint, sondern im Sinne von ich geh├Âre keinem „Lager“ an!

        Die Pr├Ąsenz kann ich nicht best├Ątigen.
        Werden sie doch mal konkret, wo konkret trifft es sie und belastet ihren jetztigen Alltag!?

        Der folgende Absatz ist von ihnen, ich schreib das noch mal extra hin, da sie ja auch mal den gleichen Beitrag zweimal schreiben und ein wenig oder eben ein wenig mehr vergesslich zu sein scheinen ­čśë

        „Mehr noch geht es wohl darum, gegen eigene Einsichten die wahrscheinlich inzwischen ged├Ąmmert sind zu handeln, um das Gesicht nicht zu verlieren.

        Da steckt viel Frust drin.“

        H├Ątte diese S├Ątze nicht auch ein so genannter Bef├╝rworter ├╝ber einen Gegner schreiben k├Ânnen???

        Fakt ist doch nun, ~40 Menschen scheinen sehr unzufrieden zu sein. Der Rest der gesamten Bev├Âlkerung kann damit offensichtlich leben.
        Wer n├Ąmlich resigniert, hat sich auch arrangiert und mit Nicht-W├Ąhlern oder Nicht-Einsprechern zu rechnen oder gar zu argumentieren wurde den Bef├╝rwortern nach der Befragung ja auch versagt.
        Wo wir doch alle wissen, dass ein „Nein“ immer eher geht als ein „Ja“ oder wie war das in der Kindheit bei der Frage des Zubettgehens?
        ­čÖé

        Sonnige Gr├╝├če!

    • Powerbiene

      Lieber CB,

      ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, aber ich kann Ihrer Logik nicht folgen.

      1. Es geht hier nicht um eine B├╝rgerinitiative. Auch wenn eine der Gruppierungen besonders „laut“ ist, so gibt es doch mehrere Interessengemeinschaften, die dieses Projekt ablehnen. Von den nicht organisierten B├╝rgerinnen und B├╝rgern ganz zu schweigen!

      2. Thema B├╝rgerbefragung: Wer hat in diesem Zusammenhang denn behauptet, 40 Stimmen w├Ąren „nichts“, wie Sie es in Ihrem Beitrag andeuten? Die meisten meiner Bekannten im Ort waren vor der Befragung der Ansicht, dass das Projekt bereits untragbar ist, wenn mehr als 15% dagegen sind. Tats├Ąchlich waren es fast die H├Ąlfte! Und das trotz einer hochsuggestiven Fragestellung seitens der Verwaltung. Bitte vergessen Sie nicht, dass eine B├╝rgerbefragung keine Abstimmung ist, sondern ein Stimmungsbild der Bev├Âlkerung liefern soll.

      3. Sie vergleichen eine bei einer B├╝rgerbefragung abgegebene Stimme von der „Gewichtigkeit“ mit einem eigens formulierten Einwand. Dabei vergessen Sie, dass Kreuzchen machen wesentlich weniger Aufwand bedeutet, als einen Einwand zu formulieren. Insofern hat ein Einwand – zumindest meiner Ansicht nach – politisch ein wesentlich h├Âheres „Gewicht“. Hinzu kommt, dass die Einw├Ąnde nicht anonym sind und vielen klar ist, dass sie sich mit ihrer Unterschrift darunter unter Umst├Ąnden gro├čer Kritik im Freundeskreis, der Firma oder sogar in der Verwandschaft aussetzen. Von den Nachteilen die in der Gemeinde entstehen ganz zu schweigen …

      Auf Basis dieser Fakten kann ich Ihre Rechnung leider nicht gelten lassen.

      Powerbiene

      Ach ja: das mit dem absoluten Verh├Ąltnis habe ich dann ├╝berhaupt nicht verstanden. Da haben Sie mich inhaltlich irgendwie abgeh├Ąngt …

      • CB

        Hallo Powerbiene,

        wenn sie mir nicht folgen k├Ânnen, dann treten sie mir mit Sicherheit nicht zu Nahe.

        1. Fassen sie die Benennung der B├╝rgerinitative als Summation der Gegner auf. Eine einfaches „alle ├╝ber einen Kamm scheren“, sowie es bei den Bef├╝rwortern auch gerne gemcht wird.

        2. Hierzu verweise ich auf die Archiv-Funktion und Beitr├Ąge verschiedener Kommentatoren hier.
        Ihre Bekannten sind nat├╝rlich eine Referenzmasse, die eigentlich das ma├čgebende Bild der Gemeinde darstellen und entscheiden sollten. Entschuldigen sie meinen Sarkasmus, aber was ist denn das bitte f├╝r eine Argumentation!?
        Stimmt, w├Ąre es eine Abstimmung w├Ąre es bindend gewesen und eine Befragung existiert als Solche – mit bindender Wirkung – juristisch gar nicht.
        Selbst wenn 99% dagegen oder daf├╝r w├Ąren k├Ânnte der Gemeinderat invertiert entscheiden.

        3. Das haben sie doch verstanden!
        Genau meine Rede, ein „nein“ zu kreuzen das geht schnell. Das machen wir fast reflexartig bei Fragen der Kinder – wie als Beispiel genannt – bei Fragen des Alltags.
        Wirklich dagegen sind wohl nicht so viele oder mangelt es an Initaitve oder wirklichem Interesse.
        Das Argument sich Kritik auszuseten kann ich nicht gelten lassen.
        In diesem Staat ist es m├Âglich f├╝r seine Meinung einzusetehen, wenn Freunde, Bekannte oder Kollegen ob einer anderen Meinung jemanden meiden oder gar schneiden ist mir nicht bekannt und auch hier werden sie nicht konkret.
        Sollte dies aber so sein, muss sich doch eher der „jemande“ fragen was es f├╝r Freunde, Bekannte und Kollegen sind und wie er sie nun tituliert.

        Welche Nachteile entstehen mir denn in der Gemeinde wenn ich ├Âffentlich einen Einspruch einlege.
        Werden sie konkret, belegen sie es und ich bin – welche Meinung auch immer sie vertreten – bei ihnen und unterst├╝tze sie.
        Aber f├╝r offene, haltlose und nicht belegbare Behauptungen ist mir meine Zeit zu schade und der Hintergrund wohl eher manipulativer Natur.

        Wenn ihre Fakten aus ihren Bekannten und Behauptungen bestehen, dann ich verstehen, warum sie mich nicht verstehen!

        Das mit dem absoluten Verh├Ąltnis bezieht sich auf die Bev├Âlkerung und erschlie├čt sich auch aus dem Kontext, damit ist die Gesamtbev├Âlkerung der Gemeinde gemeint.

        Ich freue mich auf regen und konstruktiven, belegbaren und fundierten Austausch!

        Sonnige Gr├╝├če!

        • Powerbiene

          Hallo CB,

          Vielen Dank f├╝r Ihre ausf├╝hrliche Antwort. Gestatten Sie mir, auf einige der Punkte nochmals einzugehen:

          Zu 1.: „Was du nicht willst das man dir tu …“ Wer wird denn da leichtfertig ├╝ber den Kamm scheren wollen, nur weil es die anderen auch machen?

          Zu 2: Der Hinweis auf die Einstellung meines Bekanntenkreises sollte hier keinesfalls als Beweis herangef├╝hrt werden. Erst durch Ihre Antwort wurden diese in den Stand einer „Referenzmasse“ (sch├Ânes Wort!)erhoben. Selbstverst├Ąndlich ist jede Personengruppe hochgradig subjektiv behaftet. Aussagekr├Ąftig sind solche Beobachtungen aber dennoch – sie fungieren als Momentaufnahme der Stimmung innerhalb bestimmter Bev├Âlkerungskreise. Und wenn von gesch├Ątzten 40 Bekannten hier im Ort nahezu alle der Meinung sind und waren, ein solches Projekt kann nur mit der Unterst├╝tzung eines Gro├čteils der Bev├Âlkerung umgesetzt werden, dann hat dies f├╝r mich durchaus Aussagekraft.

          Im zweiten Teil von Punkt 2 haben Sie mich wieder erfolgreich abgeh├Ąngt. Sie sprechen in kurzer Folge von der fehlenden Rechtskr├Ąftigkeit einer Abstimmung die es garnicht gab und schlie├čen ab mit dem Hinweis auf die Entscheidungsfreiheit des Gemeinderates – da muss ich passen!

          Zu 3.: Sie deuten meinen Hinweis, ein Kreuzchen zu machen ist einfacher als einen Einwand zu schreiben um in „Wer NEIN angekreuzt hat, hat dies aus Bequemlichkeit getan?“ Und schlie├čen dann im n├Ąchsten Schritt daraus, es g├Ąbe gar nicht soviele Gegner? Gewagt retourniert, werter Kollege!

          Was die drohenden Repressalien angeht, so leben Sie scheinbar noch nicht lange in einer kleinen Gemeinde. In einem Ort mit 11.000 Einwohnern ist es nicht m├Âglich Entscheidungen von dieser Tragweite mit zubeeinflussen, ohne dass es Konsequenzen im Alltag hat. Haben Sie eine Vorstellung davon, wieviele Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung erkl├Ąrte Gegner des pfenning-Projektes sind, dies aber bestenfalls zu fortgeschrittener Stunde und nach dem 4. Bier zugeben, weil sie um den Frieden am Arbeitsplatz f├╝rchten? Und wie viele Gewerbetreibende am Ort die Gemeinde als Auftraggeber haben und deshalb ihre Ansichten lieber hinter dem Berg halten? Oder welche Gemeinder├Ąte von SPD und CDU TATS├âÔÇ×CHLICH uneingeschr├Ąnkt hinter dem Ansiedlungsprojekt stehen – und dies nicht nur der Parteilinie und alten Freundschaften zuliebe behaupten? Ich glaube, wir w├Ąren alle sehr ├╝berrascht …

          Gerne k├Ąme ich Ihrer Bitte nach Belegen f├╝r diese Aussagen nach, aber in dieser Hinsicht „sch├╝tze ich dann doch lieber meine Quellen“ wie ein Journalist es nennen w├╝rde. Bevor ich hier jemanden in die Pfanne haue, nehme ich lieber Ihren Vorwurf der „haltlosen und nicht belegbaren Behauptungen“ auf mich.

          Viele Gr├╝├če

          Powerbiene

  • Tagesbetrachter

    Hallo CB,

    weshalb machen sie es sich so schwer?
    Geben sie den Gegnern des Pfenning Projektes einfach gute
    Argumente f├╝r das Projekt. Schlagfertige, n├╝chterne Pro-Fakten.
    Diese fehlen seit es Gegner gibt und zudem mehr und mehr Negatives bekannt wird.

    Dass sich zwischenzeitlich weitere Gruppen mit dem gleichen Ansatz der Ablehnung gebildet haben, ist ihnen wohl entgangen.

    Also frisch ans Werk und Fakten liefern.

    Tagesbetrachter

  • CB

    Hallo!

    @Powerbiene:

    1. Ich passe mich dem Niveau an. ­čÖé

    2. Es gab keine Abstimmung, sondern eine Befragung und diese ist f├╝r den Gemeinderat nicht bindend.

    3. Klar, schnell „Nein“ sagen ist einfach, es zu begr├╝nden sehr schwer.

    Wenn dem doch so ist und es sich um so eine Masse an Menschen handelt, warum wird dann nicht – wie es in dieser Demokartie m├Âglich ist – dagegen vorgegangen?

    Die Gemeinde muss Auftr├Ąge ausschreiben und ist dort mehr als kontrollierbar.
    Ich werde also ihrem Vorschlag folgen und es als haltlos registrieren!

    Im ├ťbrigen schrieb ich schon mal:

    Wer resigniert, der hat sich auch arrangiert!
    Dann ist es auch gut so und wer bruddeln will soll es in seinem Keller machen.

    @ Tagesbetrachter:

    Alle Fakten in diesem Zusammenhang sind Visionen!
    Ich sehe den wirtschafltichen Aufschwung, an einem pr├Ądestinierten Standort f├╝r Logistik, ich sehe Wachstum und eine Nutzung der, der Gemeinde zur Verf├╝gung stehenden Ressourcen.
    Ich sehe ein Gutachten, welches sagt das es machbar ist, ich sehe Zusagen die sich mit der Gemeinde arrangieren, ich sehe Potential.

    Was sehen sie?

    @ ALL:

    Lassen sich hier nicht vielleicht B├╝rger vor einen Karren spannen?
    Wird denn nicht durch die Gegner Angst gesch├╝rt und die Spaltung deutlich akitver betrieben?
    F├╝hren B├╝rger die Gegnergruppen an, die pers├Ânlich am meisten Betroffenen w├Ąren?
    Muss nicht ein jeder Oper f├╝r die eigene Arbeit oder die des Nachbarn bringen und kann ich die Ruhe und Idylle in einem Gewerbegebiet als Bewohner verlangen, wie in einem Wohngebiet?
    Wozu die Unterscheidung?

    Fragen ├╝ber Fragen, …

    Sonnige Gr├╝├če vom Schreibtisch!

    • Heddesheimer

      Die Ablehnung zum Projekt ist sehr vielseitig das ihre Begr├╝ndung ob sich manche vor den Karren spannen lassen, sehr fadenscheinig ist.

      F├╝r mich eines der wichtigsten Argumente. Was machen Mitarbeiter die aus dem Unternehmen ausscheiden, welche alternativen w├╝rden sich ihnen bei dieser Monokultur im unseren Ort bieten?

      Welche soziale Sicherheit bekommen diese Mitarbeiter, wen es keine alternativen und eine Abh├Ąngigkeit durch diese Monokultur entsteht.

      Daf├╝r f├╝hle ich mich als Nachbar verantwortlich und gew├╝nscht in unserer Gesellschaft.

      Das ist nur eine Antwort von vielen Argumenten, welches sicher nichts mit den Anwohnern des Gewerbegebietes zu tun hat.

      Sie scheinen einen sehr starren Punkt erreicht zu haben und sich nicht Weiterentwickeln zu wollen. Ein solches verhalten ist sch├Ądlich f├╝r die Entwicklung eines Ortes da es unflexibel ist und die Chancen die sich in der Metropolregion und ihren Bewohnern zuk├╝nftig bietet nicht sieht.

      Wollkige Gr├╝├če

    • TJ

      Ich sehe eine Arbeitgeber, der Billigl├Âhne zahlt, ich sehe deshalb Belastungen des Steuerzahlers (sowohl jetzt als auch zuk├╝nftig f├╝r Rente etc.). Ich sehe LKW Verkehr auf der Ringstrasse und durch den Ort. Ich sehe einen Unternehmer, der alle Steuerschlupfl├Âcher ausnutzen wird (oder warum die Aktion mit mehreren Gesellschaften und Eigenvermietung?). Ich sehe einen Arbeitgeber, der zu Gehaltsverzicht aufgerufen hat, weil es der Firma schlecht ginge (betrifft einen Bekannten von mir, der f├╝r Pfenning f├Ąhrt, also erste Hand Information). Ich sehe nur leere Versprechungen und Ausfl├╝chte. Ich sehe Unternehmer im Gewerbegebiet, die seid Jahren Steuern zahlen und auf die Aussagen von Anderen vertraut haben und deshalb sich dort angesiedelt haben und wohnen. Ich sehe eine Partei die mir ins Gesicht sagt, dass es meine eigene Schuld ist, dass meine Wohnung an Wert verliert (aber zum Wohle der Gemeinde und f├╝r Pfenning!)
      Was ich nicht sehe ist eine Gegenrechnung ob die Fl├Ąche bei Kleinteiliger Entwicklung vielleicht sogar mehr abwerfen w├╝rde, oder einen B├╝rgermeister und GR der sich seiner Verantwortung f├╝r die B├╝rger stellt. Geld ist nicht alles!
      regnerische Gr├╝├če TJ

      P.S. in welchen Teil von Heddesheim steht denn Ihr sonniger Schreibtisch??? bestimmt nicht an einer Hauptstrasse… ­čśë

    • jawiejetzt?

      Guten Tag,

      „Alle Fakten in diesem Zusammenhang sind Visionen!
      Ich sehe den wirtschafltichen Aufschwung, an einem pr├Ądestinierten Standort f├╝r Logistik, ich sehe Wachstum und eine Nutzung der, der Gemeinde zur Verf├╝gung stehenden Ressourcen.
      Ich sehe ein Gutachten, welches sagt das es machbar ist, ich sehe Zusagen die sich mit der Gemeinde arrangieren, ich sehe Potential.“

      Na dann frohes Weitertr├Ąumen.

      Es ist sicher richtig, da├č die Fakten, die angeblich f├╝r Pfenning sprechen, Visionen sind, konkreter sind sie sogar Illusionen.

      Illusionen machen Sie sich mit Sicherheit, wenn sie einen f├╝r Logistik pr├Ądestinierten Standort in Heddesheim sehen.
      Der Ort ist verkehrlich umzingelt, im Inneren – auch durch hausgemachte Verkehre – verstopft und rund herum l├Ąuft nix mehr. Die A5 steht bei allen mit Verkehrsplanung befa├čten Stellen auf Platz eins der Priorit├Ątenliste.
      In Sachen L├Ąrmkartierung f├Ąllt sie in die erste Kategorie, „Strecken mit mehr als 6 Millionen Fahrzeugen im Jahr“.

      Mit der A6 sieht es nur etwas besser aus.

      Und die Schiene und er so ger├╝hmte „Standortvorteil“ Gleisanschlu├č auf einer der am meisten belasteten Bahnstrecken in Deutschland ist auch eine Illusion. Auch die Bahnstrecke f├Ąllt in der L├Ąrmkartierung der Bahn in die erste Kategorie „Strecken mit mehr als 60000 Z├╝gen im Jahr“. Sie wird f├╝r den Bereich Heddesheim-Ladenburg mit fast 95000 Z├╝gen im Jahr angegeben.
      Oder kurz – auch die Schiene ist dicht.

      Die so oft gepriesene „Verkehrsgunst“ unserer Region entspricht den Bedingungen und dem blinden Fortschrittsglauben der 1980er Jahre, als diese Konzeptionen entwickelt wurden. Die Verkehrsgunst ist eine solche Illusion. Genau wie das aus heutiger Sicht d├Ąmliche Konzept einer Ringstra├če um den Verkehr um den Ort zu kanalisieren. Pas├â┬Ęe.

      Es w├Ąre einfach hilfreich wenn sich manche Mitdiskutanten mal daran machen w├╝rden, den Dingen auf den Grund zu gehen und nicht in CDU-Manier dumm daher zu schw├Ątzen ohne die geringste Ahnung zu haben. Oder in SPD-Manier ohne eigenen Aufwand das dann noch unkontrolliert nachzuplappern. Da lobe ich mir die FDP, die schweigt wenigstens ganz.

      Fassen wir das kurz zusammen, weder ist Aufschwung zu sehen, noch ist Heddesheim ein f├╝r Logistik pr├Ądestinierter Standort, eher ein Albtraum, noch wird Wachstum entstehen.
      Und wenn Sie Gutachten sehen, sollten Sie denen mi├čtrauen, denn die sind auch Illusionen in den den Dienst einer unhaltbaren Sache gestellt. Sie glauben, da├č gemachte Zusagen eingehalten werden? Da k├Ânnten Sie einer der Wenigen sein. Ressourcen der Gemeinde? Das m├╝ssen Sie mir nochmal erkl├Ąren.

      Potential sehe ich auch, das Potential f├╝r Desaster jedweder Art, vom Verkehr bis zur Abwanderung zur Zeit noch ans├Ąssiger Gewerbebetriebe.

      Was glauben Sie denn, warum den Bef├╝rwortern keine neuen Argumente f├╝r die Ansiedelung eingefallen sind? Weder von den Bef├╝rwortern, noch von der Verfaltung noch von Pfenning selbst, die sich ja so auf Heddesheim freuen (ich kann mir auch vorstellen warum) seit Februat 2009 irgendetwas neues zum Thema.

      Na… genau!

      Gru├č aus dem Schatten.

      • dasheddesheimblog

        Guten Tag!

        Danke f├╝r Ihren Beitrag.

        Anmerkung: Die genannten Parteien meinen die wohl die Ortsverb├Ąnde der vertretenen Parteien im Heddesheimer Gemeinderat. Der Vollst├Ąndigkeit halber: Auch die Fraktion der Gr├╝nen (vor der Wahl 2009 3 Sitze, danach 6 Sitze) war zun├Ąchst f├╝r die Ansiedlung und vor der Wahl dann gegen die Ansiedlung, wohl aus der Erkenntnis heraus, hier einem Fehler aufgesessen zu sein.

        Im Text steht „Verfaltung“. Wahrscheinlich ist die „Verwaltung“ gemeint – vielleicht handelt es sich aber auch nicht um einen Rechtschreibfehler. ­čśë

        Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
        Das heddesheimblog

        • jawiejetzt?

          Guten Tag,

          stimmt. Die Gr├╝nen waren auch daf├╝r. Scheinen aber die einzigen zu sein, die mit Fakten was anfangen k├Ânnen.

          Bei den VERFlechtungen zwischen Gemeinderat und VerwALTUNG die sich bei jeder Sitzung zeigen kann es im Eifer des Gefechtes schon mal zu Verfaltungen kommen. ­čÖé Ist doch eh alles eins.

          Einen sch├Ânen Tag noch.

      • CB

        Guten Tag!

        @ Heddesheimer:

        Ich verstehe nicht, wie Vielseitigkeit und sich vor den Karren spannen lassen ausschlie├čen!?

        Betrachten sie alles nur auf die Gemeinde Heddesheim bezogen?
        Wir leben doch alle in einem Ballungsraum, es ist eben nicht mehr wie zu Tabakbauerns-Zeiten, dass man alles im Ort erledigt. Es kann also auch passieren, dass im Rahmen der ├╝blichen Fluktuation es f├╝r den Einen oder Anderen n├Âtig wird in der Region zu arbeiten, wie auch die „Region“ teils in Heddesheim arbeitet!

        Sie sehen die Ansiedlung als Monokultur, weil ihr Kosmos auf die Gemeinde beschr├Ąnkt ist.

        Ihre finale Argumentation ist daher nicht nachvollziehbar. Gemeinde oder Metropolregion, was nun???

        @ TJ:

        So hat jeder einen unterschiedlichen Blickwinkel und daher auch ein unterschiedliches Bild der Vision.
        Von Fakten zu sprechen, w├Ąre jedoch vermessen!

        Ich verstehe auch nicht, warum die M├Âglichkeiten die einem Unternehmer geboten werden als Unfair oder gar Unrecht angesehen werden?
        Setzen sie ihre Wegstrecke von Zuhause zum Arbeitsplatz nicht von der Steuer ab?
        Rechnen sie sich nicht im Rahmen des M├Âglichen ihr Optimum heraus?
        Niemand – das gilt auch f├╝r Unternehmer – muss mehr geben, als er geben muss!
        Wenn es also Unregelm├Ą├čigkeiten gibt dann steht ihnen doch der Rechtsweg offen.
        Sie schimpfen doch auch nicht wenn jemand mit 30 km/h durch die 30-Zone f├Ąhrt!?

        Wer im Gewerbegebiet wohnt, muss mit den Umwelteinfl├╝ssen des Gewerbegebiets leben. Auch mit den zuk├╝nftigen, denn erstens ist es ein Gewerbegebiet und zweitens ist es wie „Heddesheimer“ schon, ich als Nachbar will doch auch das Arbeitspl├Ątze entstehen und die bitte nicht im Wohngebiet!

        Wieso ihre Wohnung an Wert verliert ist mir auch nicht klar!
        Sollte die Immobilie im Gewerbegebiet liegen, so kann ich mir nicht ernsthaft vorstellen, dass es Menschen gibt die eine in einem solchem Gebiet angesiedelte Immobilie als Kapitalanlage sehen.

        Welche Firmen w├Ąren denn konkret an der Ansiedlung interessiert und in welchem Zeitraum?

        @ jawiejetzt?:

        Wo liegt denn ihrer Meinung nach eine Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis, im Kreis Bergstra├če oder im Odenwaldkreis die f├╝r ein Logistikunternehmen besser geeignet ist!?
        Zeigen sie der Firma Pfennig doch eine optimale Alternative und wenn die richtig gut, warum sollte Pfennig das dann nicht machen?
        Sicher ist es auch so, dass die Firma die mit Logistik ihr Geld verdient nicht so viel davn versteht wie sie und die Firma plant also ein Standort, der dazu f├╝hrt, dass ihe Fahrzeuge stehen und das Konzept nicht aufgeht.
        Ich h├Âre an der Stelle mal mit weiteren sarkastischen Ausf├╝hrungen auf, aber dem Unternehmen ist doch mit einem Verkehrskollaps am wenigsten gedient!

        Aus Prinzip keine Gutachten glauben ist auch m├Âglich.
        Was gibt es denn sonst f├╝r neue Argumente?
        Letztlich z├Ąhlt ├╝brigens nicht das Alter eines Arguments, sondern dessen Schl├╝ssigkeit!

        @ ALL:

        Ich freue mich weiter auf einen regen und konstruktiven Austausch.
        Vermisse jedoch konkrete Angaben und Belege f├╝r Probleme, F├Ąlschungen, Anfeindungen, …

        Sonnige Gr├╝├če vom Schreibtisch!

        • kher

          Wenn sie konkrete Angaben und Belege suchen sollten sie sich auf diesem Blog doch einmal genauer umschauen. Konkreter gehts nimmer. (Da sie das Argument Arbeitspl├Ątze in den Raum werfen, gehe ich davon aus da├č sie die diesbez├╝gliche Argumentation nicht gelesen oder verstanden haben.)

        • Heddesheimer

          Ich selbst Arbeite ausserhalb der Gemeinde Heddesheim und ich kann es mir Leisten t├Ąglich einige Kilometer zur├╝ck zu legen.

          Die Gemeinde ist in der Metropolregion und welche vorteile wir nutzen liegt in/an der Gemeinde.

          Schauer ├╝ber Heddesheim

        • TJ

          DANKE! Danke, dass endlich mal ein Pfenningbef├╝rworter zugibt, dass Pfenning nicht der segenbringende Steuerzahler sein wird, sondern sein Gewinn und damit seine Steuerpflicht senken wird. Nicht das wir uns da falsch verstehen, ja er darf das. Ist absolut legitim, aber dann soll man nicht gerade die Steuereinnahmen als das Todschlagargument bei der Diskussion verwenden, selbst Sie als Bef├╝rworter scheinen ja nicht dran zu glauben. Auch wenn jetzt nicht mehr viele Argumente f├╝r Pfenning ├╝brigbleiben ­čśë

          Aber Arbeitspl├Ątze bringt er! Zu den Billigl├Âhnen haben Sie gar nichts gesagt. Ist auch schwierig da ein Argument zu finden. Eigentlich fast schon am├╝sant, wie eine bestimmte Partei auf Bundesebene gegen Billigl├Âhne ist und auf Gemeindeebene daf├╝r und sich dann wundert, dass das Wahlergebnis immer schlechter wird. Will den der bl├Âde B├╝rger nicht erkennen, dass dies zwei Paar Schuhe sind? Mir fehlt dazu auch der Intellekt├óÔéČ┬Ž

          Ich wohne nicht im Gewerbegebiet, aber was mich ├Ąrgert ist die Ignoranz bzgl. der Verh├Ąltnism├Ą├čigkeit. Stellen Sie sich mal vor, sie wohnen in einem netten Wohngebiet (was Sie ja anscheinend tun) und jemand baut vor Ihrer Nase ein Hochhaus. Nix mehr sonniger Schreibtisch etc. Ist aber nur ein Wohnhaus. Pech gehabt? Nein, Sie w├╝rden sich auch wehren, aber da w├Ąren Sie ja auch selbst betroffen.

          Das Gewerbegebiet hatte bisher eine kleinteilige Entwicklung, zu mindestens auf dieser Seite der Bundesstrasse. Jetzt dann den Bewohnern einen solchen Block vor die Nase zu knallen ist schlicht und einfach eine Unversch├Ąmtheit! Wenn dies den Gewerbetreibenden vorher bekannt gewesen w├Ąre, h├Ątte sich dort bestimmt Keiner angesiedelt. Fazit, man h├Ątte bestimmt zwei solche tollen Steuerzahler ansiedeln k├Ânnen und h├Ątte keinen ├âÔÇ×rger mit diesen Anwohnern gehabt. Ach ja, hat man eigentlich ├╝berhaupt versucht die neue Fl├Ąche weiter kleinteilig zu entwickeln? Meines Wissens Nein├óÔéČ┬Ž

          Sind Sie Immobilienfachmann? Bin ja beruhigt, dass meine Wohnung nicht an Wert verliert, wenn der Verkehr auf der Stra├če vor dem Haus immer mehr zunimmt. Heddesheim ist auch die einzige Gemeinde, die Verkehr ansiedeln will und nicht zu vermeiden versucht. Wird ja auch total ├╝bersch├Ątzt der L├Ąrm und Gestank. Seid der Einf├╝hrung der Maut hat der Verkehr zugenommen und durch Pfenning wird es nicht weniger werden. Oder glauben Sie dass alle LKW├óÔéČÔäós, die mit dem geplanten Lager zu tun haben brav auf der Autobahn bleiben und Maut zahlen?

          Weiterhin sonnige Tage├óÔéČ┬Ž

        • TJ

          CB f├Ąllt Ihnen nichts mehr ein? Peinlich Peinlich!

  • Tagesbetrachter

    CB lassen sie es doch einfach. Sonnen sie sich am Schreibtisch mit Ihrer Glaskugel.
    Auf einer so naiven Basis wird nichts aus einer vern├╝nftigen Diskussion.

    Fakten haben sie keine geliefert, nur leere Floskeln. Dieser Platz ist schon durch div. Parteien besetzt. Das m├╝ssen sie nicht noch kopieren.

    Trotzdem viele Gr├╝├če

  • jawiejetzt?

    Guten Tag,

    vielleicht kann dies Ihren Zweckoptimismus etwas d├Ąmpfen.

    http://www.neinzupfenning.de/post.cfm/stadtebauliche-landschaftsplanerische-und-okonomische-beurteilung-der-geplanten-pfenning-ansiedlung-in-heddesheim

    http://heddesheimblog.de/2009/09/18/man-muss-alles-tun-um-zusatzliche-belastungen-zu-vermeiden/

    http://heddesheimblog.de/2009/09/21/stellungnahme-dr-kurt-fleckenstein/

    Zwar glaube ich nicht, da├č Ihre Haltung davon ersch├╝ttert werden kann… aber Weinheim fiele als alternativer Standort ein.

    Mannheim zum Beispiel. Das w├Ąre noch n├Ąher am Hafen und da werden gerade riesige Fl├Ąchen frei, die gut erschlossen sind. Im Mannheimer Norden vielleicht sogar bald mit Anbindung an einen Regionalflugplatz.

    Da hat es logistische Standortvorteile in H├╝lle und F├╝lle zu Wasser, zu Lande, auf der Schiene und in der Luft, mit denen Heddesheim nun wirklich nicht konkurrieren kann. Was will man mehr??? Also nicht z├Âgern und ab daf├╝r.
    Und einen Golfplatz haben die auch.

    Schattige Gr├╝├če.

  • CB

    Guten Tag!

    @ kher:

    F├╝r das inhaltlose R├╝hren der Werbetrommel f├╝r das Blog gibts bestimmt ein virtuelles Gutzle.

    @ Heddesheimer:

    Leider kann ich das Argument nicht einordnen.
    Es ist doch genau das was ich sage und meine, die Arbeit ist doch nicht auf die Gemeinde beschr├Ąnkt, sondern auf den Wirtschaftsraum.
    In der heutigen Zeit sollte man doch wohl mehr Flexibilit├Ąt erwarten k├Ânnen, als zu Zeiten der Tabakbauern!

    @ TJ:

    Ich habe/brauche und kann nichts zugeben in Bezug auf das Steuerzahlverhalten eines Unternehmens.
    Ich m├Âchte jedoch nochmals anmerken, dass das Ausch├Âpfen des rechtlich M├Âglichen nicht verboten ist.
    Das machen die Unternehmen die nun im Gewerbegebiet sind doch sicher auch, das machen die B├╝rger selbst doch auch, das macht jeder.
    Dazu reicht eine einfache Abstraktion von den Steuern hin zum Umgang und dem allt├Ąglichen Leben.

    Wie weit ihnen es an Intellekt mangelt vermag ich nicht zu beurteilen, aber man muss es auch einfach mal so sehen:
    Was ist ein Billiglohn?
    Es kann aber auch nicht sein, dass jeder Mensch viel verdient.
    Wie soll dann die Gesellschaft funktionieren?
    Menschen mit mehr Verantwortung, ich denke dabei an viele Berufe m├Âchte als Beispiel die Medizin nennen, sollen weniger verdienen, sollen genauso viel verdienen wie ein Mitarbeiter im Lager eines Logistikunternehmens?
    Erkl├Ąren sie mir doch bitte ihr System, die Umverteilung oder wie auch immer es funktionieren soll!
    Sie beschweren sich ├╝ber Billiglohn und waren gerade beim Discounter den Wocheneinkauf machen, sie finden den Friseur f├╝r 20 ├óÔÇÜ┬Č zu teuer … und dann kommen sie mir mit der Ablehnung der Ansiedlung von Logistikarbeitspl├Ątzen.

    Den elementaren Unterschied arbeiten sie doch selber raus, ich wohne im Wohngebiet und da kann sowas nicht passieren.
    Wenn ich aber im Gewerbegebiet wohnen w├╝rde, dann m├╝sste ich damit leben. Deswegen hei├čen die Gebiete auch nicht gleich. Eigentlich einfach und logisch, oder?

    Nun aber nichts vermengen, h├Ątten sich die Unternehmen nicht angesiedelt oder w├Ąren die Unternehmer nicht zum Wohnen ins Gewerbegebiet gezogen!?

    Zum Thema Verkehr die einfache Frage:
    Wenn der Ortskern verstopft ist und die LKW nicht fahren, verdient dann ein Logistiker Geld?
    Es ist doch wohl so, dass gerade Logistiker Interesse an flie├čendem Verkehr haben.
    Glauben sie im Ort stehen bringt mehr als Mautzahlen?

    @ jawiejetzt?:

    Wo gibt es denn in Weinheim eine erschlie├čbare Fl├Ąche dieser Gr├Â├če mit Gleisanschluss?

    Mannheim, jeder LKW muss erstmal zur BAB.
    Ein Zeitverlust in enormer Gr├Â├če!
    Die LKW die von Heddesheim nach Mannheim m├╝ssten sind sicher weniger und der Zeitverlust w├Ąre geringer.
    Auch f├╝r Mannheim gilt die Frage wo es Fl├Ąschen dieser Gr├Â├če gibt, denn die Fl├Ąchen im Hafen sind nicht zusammenh├Ąngend erschlossen und bieten auch kein Wachstumspotential.

    Man will Arbeit haben, aber bitte nicht in unserem Ort!?
    Arbeit geh├Ârt zum Leben und Arbeitspl├Ątze brauchen Raum …
    Es muss also Gemeinden geben die Raum f├╝r Arbeit geben!

    @ BLOG:

    Welchen Sinn hat der Eintrag von TJ am 11.09.2010 hier?
    Ich dachte es gibt hier Regeln f├╝r die Eintr├Ąge und eine Pr├╝fung derer …

    @ ALL:

    Wieso konnte eigentlich Wohnraum in einem Gewerbegebiet geschaffen werden?
    Wie ging das Verwaltungstechnisch?

    Ich w├╝nsche eine sonnige Woche!

    Gr├╝├če vom Balkon!

    • Heddesheimer

      Ist ganz einfach CB Heddesheim wird durch Verkehr und der Qulit├Ąt der Arbeitspl├Ąteze in dieser masse Uninteressant, ausserdem bezweifle Ich das sich LKW fahrer die die Woche ├╝ber unterwegs sind mit ihrer Familie ansiedeln.

      Zur Standortfrage, liegt Ideal, gleich gro├č und weit und breit kein Haus.

      http://www.viernheim.de/fileadmin/user_upload/Wirtschaft/Pfenning_logistics/Pfenning_logisticsSM_06.09.2008.JPG

      Auf weitere Kommentare von Ihnen werde Ich nicht mehr eingehen.

      • CB

        Guten Tag!

        Warum wird Heddesheim durch die die „Qualit├Ąt der Arbeitspl├Ątze in dieser Masse“ Uninteressant?

        Da ist auch weit und breit kein Gewerbegebiet und sie wissen doch auch, dass aus diesem Plan der Stadt Viernheim wegen nichts wird.
        Noch mal:
        Was machen eigentlich Wohnh├Ąuser in einem Gewerbegebiet und warum sollen die nun besonders gesch├╝tzt werden!?

        Das sie auf weitere Kommentare nicht reagieren wollen trifft mich natr├╝lich ungemein, ich ordne es jedoch der Argumentationslosigkeit zu.

        Sonnige Gr├╝├če!

        • jawiejetzt?

          Guten Tag,

          das liegt daran, da├č das Konzept des Gewerbegebietes bisher ein kleinteiliges war und eine Mischbebauung, Gewerbe mit Wohnbebauung vorsah. So h├Ątte man den Pfenning Teil eigentlich auch entwickeln wollen. Die Entscheidung f├╝r den Logistikmolloch fiel erst im M├Ąrz 2009 als in der Verbandsversammlung des Nachbarschaftsverbandes HD – MA das Gebiet, welches urspr├╝nglich Rang II hatte zu Rang I wurde, als vorgezogen wurde und im gleichen Atemzug vom Gewerbegebiet zum Sondergebiet wurde. Sonst h├Ątte man Pfenning hier gar nicht planen k├Ânnen.

          Das k├Ânnen Sie nicht wissen, denn es gab nur ein Nachbarschaftsverbands-internes Verfahren ohne Beteiligung der ├ľffentlichkeit und ohne Offenlage.

          So haben jetzt die Gewerbetreibenden, die sich dort unter ganz anderen Voraussetzungen angesiedelt haben nun das Vergn├╝gen, ein Industrieobjekt vor die Nase gesetzt zu bekommen, das nach dem Willen des Kreises in Teilen sogar als „Industriegebiet“ ausgewiesen werden sollte.

          Was w├╝rden Sie machen, wenn Sie da wohnen w├╝rden und man von der Bebauung her mitten im Flu├č pl├Âtzlich die Pferde wechseln w├╝rde und man Ihnen das eher so ganz nebenbei mitteilen w├╝rde?
          Noch dazu will man die Sache durchwinken und ist ba├č erstaunt, da├č Sie da was dagegen haben.

          Nur zur Verdeutlichung: Der Gemeinderat wird heute mit gro├čer Wahrscheinlichkeit entlang der Benzstra├če den Bau eines kleinen Rangierbahnhofs beschlie├čen.

          Was hat der im Gewerbegebiet zu suchen?

          Und noch eine Information. Das Gewerbegebiet ist bereits hoch von L├Ąrm belastet. Daher haben die Anwohner einen Anspruch auf Schutz.

          Den haben Sie ├╝brigens auch. Artikel 2 (2) Grundgesetz.

          Einen sch├Ânen Tag noch.

    • TJ

      Wusste gar nicht, dass ich mich ├╝ber Discounter und Friseure beschwert habe. Was ich gegen Billigl├Âhne und Leiharbeit habe? Sie gef├Ąhrden langfristig den Sozialstaat. Das habe ich dagegen. Schlecker, KiK und Lidl mussten hier auch endlich Zugest├Ąndnisse an Mindestl├Âhne machen, wie Sie der Presse entnehmen konnten. Die Billigpolitik schadet nicht nur den von Ihnen zitierten Logistikarbeiter. Ihre Aussage gleich Akademikerl├Âhne zu zahlen ist extrem ├╝bertrieben, aber wir leben nicht in der dritten Welt, sind f├╝hrend in der Sozialpolitik und in der europ├Ąischen Wirtschaft. Aber bis jetzt gibt es auch da noch keine Gesetzte dagegen, nur Wahlkampfparolen (SPD-> Billigl├Âhne w├╝rden CDU w├Ąhlen etc. dann aber f├╝r Pfenning sein). Also gesetzlich erlaubt, auch klar. Nicht sinnvoll, aber erlaubt und was erlaubt ist wird heutzutage gnadenlos ausgesch├Âpft.
      LKW’s fahren also lieber ├╝ber Autobahn als durch den Ort. Na ja Freitag fuhr am Kessler Platz vorbei, ein Pfenning LKW nach Mannheim Kennzeichen B-HA-8249, Ortszeit 14:33. Wahrscheinlich wusste der Fahrer nichts von dem Vertrag und dass er ├╝ber Autobahn schneller f├Ąhrt… Und das war nur Einer von vielen LKW’S t├Ąglich, die durch Heddesheim fahren, von allen ans├Ąssigen Speditionen und Anlieferern. Irgendwo m├╝ssen ja Kosten gespart werden. Damit sind wir dann wieder bei den Billigl├Âhnen. Warum an denen sparen, dann aber teuere Maut zahlen? Ist doch betriebswirtschaftlich ein totaler Widerspruch…