Montag, 21. August 2017

Die Alte Apotheke, der Kommentar und die Diskussion

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Guten Tag!

Heddesheim, 10. Februar 2010. Der Kommentar „Kein Kinderlachen f├╝r das heddesheimblog“ ist selbst ├╝ber 50 Mal kommentiert worden. Von „Zensur“ ist die Rede, von „Diffamierung“, von „Hetzern“ und „Verschw├Ârungsseiten“. Die Redaktion hat jeden Leserkommentar zu diesem Text ver├Âffentlicht – um exemplarisch zu zeigen, welche unterschiedlichen Niveaus diese Beitr├Ąge haben.

Von Hardy Prothmann

Verschiedene Kommentarschreiber sehen in meinem Kommentar ├╝ber das Verhalten des Apothekers Gaber eine „Diffamierung„. Nach der Wikipediadefinition hie├če das, der Kommentar w├╝rde gezielt „Ger├╝chte“ streuen, um „den Betroffenen gesellschaftspolitisch auszuschalten, mundtot zu machen oder zu ruinieren“.

Der Kommentar schildert aber keine „Ger├╝chte“, sondern zutreffende Tatsachen. Es gab eine Spendenaktion, eine Ehrung und eine Berichterstattung dar├╝ber im Mannheimer Morgen. Und es gab eine Anfrage des heddesheimblogs an Herrn Gaber.

Herr Gaber hat sich f├╝r ├ľffentlichkeit entschieden: ├â┼ôber vivesco organisiert gab es einen Pressetermin und eine Pressemitteilung. Und Herr Gaber hat sich gegen ein Gespr├Ąch mit dem heddesheimblog entschieden.

Das heddesheimblog hat auch ohne Mitwirkung von Herrn Gaber ├╝ber die Aktion berichtet – Grundlage daf├╝r war die Presseinformation. Dar├╝ber hinaus haben wir im Kommentar dargestellt, wie Herr Gaber auf unsere Presseanfrage reagiert hat. Herr Gaber muss nicht mit uns reden. Er kann es aber. Wir m├╝ssen nicht ├╝ber die Aktion und sein Verhalten berichten, wir k├Ânnen es aber.

Herr Gaber hat ├ľffentlichkeit gesucht und will durch diese ├ľffentlichkeit ein positives Image erreichen. Gleichzeitig verweigert er einer journalistischen Redaktion aus „ungenannten Gr├╝nden“ auf ein h├Âfliche Anfrage hin Ausk├╝nfte.

Die Schilderung dieses Vorgangs soll und wird Herrn Gaber weder mundtot machen, noch ruinieren. Das ist auch nicht Ziel des Kommentars gewesen.

Das Ziel war einzig und allein, darzustellen, wie Herr Gaber bei Medien selektiert – also eine Form von Zensur betreibt und damit die Berichterstattung ├╝ber eine „gute Sache“ verhindern m├Âchte. Er baut eine Front auf, die uns unbekannt war und ist.

Dar├╝ber hinaus ist die Haltung Herrn Gabers gegen├╝ber dem heddesheimblog nicht nachvollziehbar: Weder er noch eine seine Angestellten noch sein Gesch├Ąft, die Apotheke, waren zuvor einmal Gegenstand unserer Berichterstattung.

Wie der Bericht ohne diese unverst├Ąndliche Verweigerungshaltung ausgefallen w├Ąre, kann man hier auf dem heddesheimblog nachlesen: positiv.

Herr Gaber hatte im Gespr├Ąch noch erw├Ąhnt, er wolle nicht, dass private Informationen ├╝ber ihn ins Internet kommen. Das ist mit Verlaub ebenfalls nicht nachvollziehbar: Es sollten erstens keine privaten Informationen ver├Âffentlicht, sondern ├╝ber die Aktion berichtet werden. Zweitens unterh├Ąlt Herr Gaber mit seiner Apotheke eine Internetseite und drittens wird auch jeder Bericht des Mannheimer Morgens ins Internet gestellt.

Die Diskussion um den Kommentar haben wir beispielhaft ohne Einschr├Ąnkung zugelassen, damit unsere Leserinnen und Leser einen Eindruck gewinnen ├╝ber die Art und Qualit├Ąt von Kommentaren, die wir nur selten freischalten. Nicht, weil sie Kritik an unserer Arbeit ├Ąu├čern, sondern wie diese ge├Ąu├čert wird: Meist beleidigend, diffamierend und frei von Argumenten. Teils wird auch gedroht, wie von „Alexander Reinhold“. Und alle diese Kommentatoren benutzen Pseudonyme und falsche email-Adressen. Klar – denn Angst und Feigheit sind gro├č, dass sie f├╝r ihren M├╝ll vielleicht einstehen m├╝ssen.

Kommentator „Martin S.“ beispielsweise gibt folgende email-Adresse an: deine.muttistinkt@web.de. „Thomas Schweitzer“ schickt seinen Kommentar gleich mehrfach, immer leicht abgewandelt, in der Hoffnung auf Freischaltung.

Die „Pressefreiheit“ wird kontra „Zensur“ bem├╝ht, „Verw├Ârungstheorien“ angedichtet, „st├Ąnkern“ wird behauptet, die „Verdrehung der Wahrheit“ vorgeworfen.

Wir zensieren sonst sehr bewusst solche Kommentare, um unseren Leserinnen und Lesern diesen M├╝ll zu ersparen, der keinerlei inhaltliche Auseinandersetzung in der Sache erkennen l├Ąsst.

Gerne lesen wir aber solche Kommentare, die weiter f├╝hren wie von DM├╝nchnerin ├╝ber die fehlende Spendenbereitschaft f├╝r kranke, alte Menschen. Ohne Probleme lassen wir uns wie von „klein-u“ kritisieren und fragen, ob der Bericht in dieser Form n├Âtig gewesen w├Ąre. Man kann eben dieser oder jener Meinung sein.

Man darf sogar eine dumme, sinnentleerte Meinung haben – man hat allerdings kein Recht darauf, dass wir diese hier abbilden.

Und ein Wort zum Schluss an „A. Felis“ und „Jochen Schust“: Nein, Herr Gaber war nicht ├╝berrumpelt. Wir haben mehrere Minuten telefoniert, angeblich kannte er das heddesheimblog nicht, sagte dann aber, dass er mich in meiner Funktion als Gemeinderat kennt (ich kenne ihn nicht).

Als feststand, dass er keine Informationen geben w├╝rde, wurde er von mir dar├╝ber unterrichtet, dass ich ├╝ber diese Weigerung berichten werde. Auch hier wurde er also nicht ├╝berrumpelt. Ganz im Gegenteil hatte Herr Gaber die M├Âglichkeit, sich zu ├╝berlegen, ob seine Entscheidung richtig war oder nicht.

Und „Lutz“: Im Kommentar taucht kein einziges Mal das Wort Skandal auf. Es w├Ąre dort aufgetaucht, wenn wir einen Skandal erkannt h├Ątten. Haben wir aber nicht.

Wir haben einzig und allein ├╝ber das Verhalten eines Apothekers berichtet, dessen Kunden die eigentlichen „Helden“ sind, weil diese gespendet haben. Ein Gesch├Ąftsmann, der mit der Aktion sich ins Rampenlicht der ├ľffentlichkeit stellt, dabei aber vermeintlich nur an sich und nicht an die Aktion f├╝r die Kinder denkt, wenn er durch sein Verhalten weitere Berichte zu verhindern sucht.

Mehr ist tats├Ąchlich nicht passiert.

Dass das Thema relevant ist, zeigen die vielen Kommentare und wie Teile davon verfasst sind: Hier im Ort h├Ąngt seit geraumer Zeit der Ortssegen m├Ąchtig schief und selbst vermeintlich intelligente Menschen wie ein Apotheker Gaber verhalten sich nicht nachvollziehbar.

Ãœbrigens berichten wir seit Dezember auch in Hirschberg und in wenigen Tagen in Ladenburg. Probleme und Reaktionen wie wir sie aus Heddesheim kennen, sind uns dort vollkommen fremd.

Obwohl dieselben Leute mit derselben Haltung eine ├Ąhnliche Berichterstattung machen. W├Ąre die Berichterstattung im heddesheimblog „schuld“, dann m├╝sste das doch auch in Hirschberg und demn├Ąchst in Ladenburg festzustellen sein. Oder?

Gerne wird von den „Kritikern“ auch ignoriert, dass ├╝berall im Land in renommierten Medien ├╝ber unsere herausragende Arbeit berichtet wird, die uns sogar bereits eine Auszeichnung eingebracht hat.

Aber wie gesagt: Es gilt Artikel 5 Grundgesetz.

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.

  • lutz

    Danke f├╝r diese umfassende Darstellung des Themas, die sich einige Beteiligte ausdrucken und f├╝r k├╝nftige Kommentare etc. an die Wand neben den Rechner h├Ąngen sollten!

    Und Sie haben nat├╝rlich recht. In Ihrem Artikel war nicht von „Skandal“ die Rede. Dies hatte ich reininterpretiert.

    Was jetzt noch fehlt: Eine schriftliche Darstellung des „Falles“ seitens Herrn Gaber (vielleicht als Leserbrief?), um das ganze Bild zu erhalten, und wir alle k├Ânnten uns wieder anderen Themen zuwenden.

  • Thomas Schweitzer

    Ist der Redaktion vielleicht aufgefallen dass in der ersten Version ein Schreibfehler ist? Schlie├člich sind wir hier alle noch in Deutschland. Obwohl die Kommentare bereits zu meiner Belustigung beitragen…
    Nebenbei stimmen mein Name und Mail im Gegensatz zu „heddesheimerin“ oder „heddesheimer“ die sich unter den 11 000 Einwohnern verstecken m├╝ssen.

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Wir bieten grunds├Ątzlich die M├Âglichkeit, Kommentare unter Pseudonym zu ver├Âffentlichen, wenn die Kommentatoren sonst Nachteile f├╝r sich bef├╝rchten.
      Wir ├╝berpr├╝fen aber auch die email-Adressen. Kommentare mit unechten email-Adresse werden grunds├Ątzlich nicht ver├Âffentlich – siehe Ausnahme gestern und heute.
      Sie haben keinen Namenseintrag in den Heddesheimer Telefonb├╝chern der vergangenen drei Jahre und auf unsere email nicht geantwortet – also gehen wir davon aus, dass weder Name noch email stimmen.
      Das ist aber unwichtig, da Sie ab dieser Antwort auf der Spam-Liste sind.

      Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
      Das heddesheimblog

    • Heddesheimer

      „Nebenbei stimmen mein Name und Mail im Gegensatz zu ├óÔéČ┼ôheddesheimerin├óÔéČ┬Ł oder ├óÔéČ┼ôheddesheimer├óÔéČ┬Ł die sich unter den 11 000 Einwohnern verstecken m├╝ssen.“

      Eine Erlaubnis durch sie ist glaube nicht n├Âtig.

      Trotzdem halte ich mich an Umgangsformen.

      • Martin S.

        Richtig, ich mische wieder mit!

        Welche Umgangsformen kritisieren Sie denn am Kommentar von Thomas Schweitzer?
        Ich kann nichts moralisch falsches in seinem Beitrag finden.
        Und weshalb er einen Post gleich 3x abschickte ist bereits gekl├Ąrt worden.
        Gerne stehe ich auch f├╝r eine R├╝cksprache per Mail bereit. Meine Adresse sollte dank diesem Artikel bereits hinreichend bekannt sein. Und: Sie existiert.
        Wird der Spam-Anteil an den t├Ąglichen Mails jedoch signifikant steigen, werde ich mich gezwungen sehen, daf├╝r zu sorgen, dass die Adresse nicht mehr zu finden ist.

        Vielen Dank und mit freundlichen Gr├╝├čen

  • Alexander Reinhold

    Sehr geehrter Herr Prothmann.
    Sie haben schon wieder gegen das Gesetz versto├čen. Im Kontaktformular steht ausdr├╝cklich, dass E-Mail Adressen nicht ver├Âffentlicht werden, doch das haben Sie hier getan. Ein Ausdruck des Beitrags und des Kommentarformulars liegt mir vor, ├âÔÇ×nderungen helfen nicht viel.

    Nebenbei bemerkt, Sie kennen mich nicht, ich aber Sie, also was ist daran so ungew├Âhnlich, wenn er Ihren Namen kennt, aber nicht Ihren Blog?
    Vor allem wenn man im Gemeinderat ist, kennen die B├╝rger einer Gemeinde wie Heddesheim einen.

    Ich glaube, es ist f├╝r Sie neu, dass man einen Eintrag auf morgenweb.de extra beantragen muss, aber jetzt wissen Sie es. Auch verstehe ich, dass Herr Gaber genau so gehandelt hat, ich h├Ątte es nicht anders gemacht. Wenn ich jetzt bei Ihnen anrufen w├╝rde, sagen ich bin Herr Reinhold, und schreibe f├╝r einen Blog ├╝ber Heddesheim, ich w├╝rde gerne paar Fragen stellen, w├╝rde ich auch erstmal nein sagen, zumal am Tag vorher schon etlicher Presse-Trubel vor Ort war.

    Nebenbei bemerkt besitze ich auch Ausdrucke von gestern, direkt vor meinem Kommentar, als die ganzen negativen Kommentare (aus Ihrer Sicht) noch deaktiviert waren und positive bereits aktiviert.

    Wieso versucht her M.S. mehrmals mit leicht abgewandelter Version die Freischaltung zu erlangen? Hiermit haben Sie sich schon wieder verplappert. Sie haben eben anfangs doch nicht alle Akzeptiert. Herr S. h├Ątte nicht einen neuen Beitrag geschrieben, wenn dort noch gestanden h├Ątte „wartet auf Aktivierung“

    Und falls Sie nicht alle Kommentare gelesen haben sollten: Sie haben sich in der Sache jetzt schon 2 mal „verplappert“. Das macht die Sache f├╝r den neutralen Leser sehr merkw├╝rdig, und er glaubt Ihnen schnell nicht mehr.

    Mit freundlichen Gr├╝├čen

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Wir versto├čen aus Prinzip t├Ąglich gegen so viele Gesetze wie nur irgendwie m├Âglich.
      Diesen Satz k├Ânnen Sie Ihrer Beweissicherung hinzuf├╝gen und dann direkt den Staatsschutz informieren.
      Und wir sind m├Ąchtig beeindruckt, was Sie so alles ├╝ber uns herausbekommen haben. Bewerben Sie sich doch bei MM, die brauchen dringend f├Ąhige Reporter.
      Sie haben sicherlich Verst├Ąndnis, dass wir rein aus krimineller Energie heraus Ihren Namen auf unsere Spam-Liste setzen.

      Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
      Das heddesheimblog

      • Thomas Schweitzer

        Hoho wir werden aggressiv!

    • Jochen Schust

      Naja, Herr Reinhold wollte ja bereits gestern die „sofortige Schlie├čung des Blogs vor Gericht beantragen“… so ernst muss man ihn also nehmen. Aber das ist K├Ąse von gestern.

      Tatsache ist allerdings, dass die Atmosph├Ąre in Heddesheim tats├Ąchlich angespannt bis vergiftet ist. Sonst w├╝rde so ein Apercu am Rande nicht solchen Trubel verursachen. Da kommt man nur raus, wenn nicht jeder sofort in Schuldige und Opfer, Gute und B├Âse einteilt. Ich kenne das aus einer anderen Gemeinde ├Ąhnlicher Gr├Â├če. Irgendwann waren die Gr├Ąben so tief, dass die Leute nur bei Nennung eines „Gegners“ schon losgeschrien haben. Ich w├╝nsche allen Heddesheimern, dass es so weit nicht kommt.

      Zeit f├╝r einen Neuanfang!?

      • heddesheimerin

        Ich beobachte dies schon seit Jahren in Heddesheim. Es war schon vor diesem Blog so, Misstrauen bestimmt das Klima. Und die immerselbe „Lokalprominenz“, die ├╝berall gegenw├Ąrtig ist.

    • Heddesheimer

      F├╝r mich schaut es so aus als ob man nun unter einen Vorwand versucht gegen das Heddesheimblog zu wettern.

      Ob es um das Ursprungs Thema geht bezweifele ich.

      • Jochen Schust

        …nat├╝rlich geht es l├Ąngst nicht mehr um das Ausgangsthema. Interessierte lokale Kreise werden versuchen, die Sache f├╝r sich zu nutzen.

        Ich bef├╝rchte zum Beispiel, dass man auf Gewerbetreibende in der Region – potenzielle Werbekunden hier – zutreten k├Ânnte und sagt: Seht euch an, was mit der Alten Apotheke passierte, und da wollt ihr werben?

        Das k├Ânnte die wirtschaftliche Zukunft des Projekts gef├Ąhrden.

        • lutz

          Genau das war mein erster Gedanke, als ich hier erstmals ├╝ber die „Gaber-Aff├Ąre“ gelesen habe! Der Fraktion „Kessler & Co“ w├Ąre ein solches Vorgehen durchaus zuzutrauen. Ich hoffe sie kommen damit nicht durch.

  • Martin S.

    „Wir zensieren sonst sehr bewusst solche Kommentare, um unseren Leserinnen und Lesern diesen M├╝ll zu ersparen, der keinerlei inhaltliche Auseinandersetzung in der Sache erkennen l├Ąsst.“

    Dazu ist zu sagen, dass die Kommentarfunktion meiner Meinung nach ganz klar NICHT nur f├╝r inhaltliche Kritik (ob positiv oder negativ), sondern ebenfalls f├╝r Anregungen und Gedanken bez├╝glich des Ausdrucks und der gew├Ąhlten Sprache da ist.
    Falls dies nicht erw├╝nscht ist, sollte man darauf hinweisen; ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass ein Journalist wie Sie, solche Kritik nicht vertragen kann.

    Wenn diese auf die Sprache bezogene Kritik nicht auf einer sachlichen Ebene diskutiert wird (bzw. werden kann, da die Kommentare gerne einfach unter den Tisch fallen gelassen werden), dann m├Âgen hier gewisse Menschen nicht ganz zu Unrecht von „Zensur“ sprechen.

    mfg

  • soziales Gewissen

    Herr Alexander Reinhold scheint irgendwie einen eigenen Richter zu besch├Ąftigen, bei der Masse ├╝berheblicher Drohungen. Bedauerlich wenn sich jemand so erregt und damit das Risiko eingeht, sich l├Ącherlich zu machen.

    Vielleicht kann jemand Herrn Gaber bewegen sich kurz zu erkl├Ąren, damit diese unsinnige Schreiberei ein Ende findet. Haben wir denn nicht viele andere Probleme, die Kraft fordern und L├Âsungen suchen.

    • heddesheimerin

      Ein „Schlusswort“ von Joachim Gaber h├Ątte ich auch gefunden. Aber dazu ist er wohl nicht bereit. Ich hatte ihm das per Mail vorgeschlagen und gestern auch Antwort bekommen: Er verstehe die ganze Aufregung nicht, plane aber bereits die n├Ąchste Benefiz-Aktion.

      => Sch├Ân, dass die Kinderaktion nicht unter der „Aff├Ąre Gaber“ leidet

      => Mal sehen, wie beim n├Ąchsten Mal die ├ľffentlichkeitsarbeit aussieht.

      • Jochen Schust

        „=> Mal sehen, wie beim n├Ąchsten Mal die ├ľffentlichkeitsarbeit aussieht.“

        Wie w├Ąrs mit einer Medienkooperation der Alten Apotheke mit dem heddesheimblog w├Ąhrend der Aktion? Prothmann und Gaber gemeinsam f├╝r mehr „Kinderlachen“.

        Dann h├Ątte der ganze Wirbel etwas gutes gehabt und die Kinder profitieren.

      • Paddy

        „Er verstehe die ganze Aufregung nicht“
        zu Recht!

        Hier wird eine Sache zum Skandal hochgeschaukelt.
        V├Âllig ├ťbertrieben.

      • A. Felis

        Ja es ist genug, aber solange hier auf der „Titelseite“ nat├╝rlich drei oder vier „Gaber-Meldungen“ nach einander stehen, kriegt die Sache ein Gewicht, die sie nie hatte. Wer ganz neu auf die Seite kommt, wird denken, Heddesheim wird von einer „Aff├Ąre“ ersch├╝ttert, wie Pfenning.

        Es wird Zeit f├╝r „neue Geschichten“.

        • Jochen Schust

          Man muss das verstehen. Prothmann ist ein Vollprofi, der es versteht, auch kleinen Dingen den richtigen Spin zu geben, damit sie spannend werden. So arbeitet Tag f├╝r Tag der Boulevard. Ein verrutschter Promi-BH im TV und BILD macht eine Schlagzeile draus, ├╝ber die einen Tag lang halb Deutschland redet. Genau das ist hier passiert. Ein kleiner Vorfall, gekonnt platziert, und der Ort diskutiert. Das ist kein ├óÔéČ┼żSkandal├óÔéČ┼ô. Das ist punktgenauer Journalismus, der die Menschen erreicht (hatte je ein MM-Bericht so viele Diskussionen und Reaktionen, Frau G├Ârlitz?). Der angebliche ├óÔéČ┼żFall Gaber├óÔéČ┼ô ist was f├╝rs Lehrbuch deutscher Lokalredaktionen. Chapeau!

        • dasheddesheimblog

          Guten Tag!

          Danke f├╝r Ihren Beitrag.

          Die „Sache“ hat vielleicht kein besonders gro├čes „Gewicht“.

          Allerdings ergibt sich eine gute Gelegenheit, ├╝ber m├Âgliche Hintergr├╝nde zu berichten und ├╝ber die Art und Weise, wie das heddesheimblog arbeitet.

          Dar├╝ber hinaus haben Sie recht: Nat├╝rlich bringen wir wieder andere Geschichten.

          Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
          Das heddesheimblog

  • Clemens Wlokas

    Wer steht morgen in Heddesheim am Pranger? Wer wird ├╝bermorgen als Sau durchs Dorf getrieben?

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Wer es morgen, also am Samstag sein wird, wissen wir noch nicht.
      Heute sind Sie dran.

      Einen sch├Ânen Tag
      Das heddesheimblog

      P.S. Vielleicht auch noch ├╝bermorgen.