Sonntag, 20. August 2017

AWO will nicht jeden

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Guten Tag!

Heddesheim, 10. April 2010. Der Ortsverband der AWO Heddesheim ist an einer Berichterstattung im heddesheimblog nicht interessiert: „Sie sind nicht eingeladen.“

Kommentar: Hardy Prothmann

Der erste Leitsatz der Arbeitwohlfahrt (AWO) hei├čt: „Wir bestimmen – vor unserem geschichtlichen Hintergrund als Teil der Arbeiterbewegung – unser Handeln durch die Werte des freiheitlich-demokratischen Sozialismus: Solidarit├Ąt, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.“

Der achte Leitsatz der AWO hei├čt: „Wir wahren die Unabh├Ąngigkeit und Eigenst├Ąndigkeit unseres Verbandes; wir gew├Ąhrleisten Transparenz und Kontrolle unserer Arbeit.“

Der AWO-Ortsverband Heddesheim und dessen Vorsitzender Peter Schwarz haben es nicht so mit diesen Leits├Ątzen. Zur Zeit (10. April 2010, 15:05 Uhr) h├Ąlt der AWO Ortsverband noch seine Jahreshauptversammlung in der „Alten Schule“ ab.

Dar├╝ber wollte das heddesheimblog berichten – wir wurden aber „gebeten“, die Versammlung zu verlassen:
„Das ist eine interne Veranstaltung f├╝r Mitglieder und die eingeladene Presse.“
„Sie wollen also nicht, dass das heddesheimblog berichtet, aber der Mannheimer Morgen?“
„Ja, genau. Sie sind nicht eingeladen.“

Solidarit├Ąt, Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit, Transparenz, Kontrolle… sind sch├Âne Worte – aber f├╝r den AWO-Ortsverband Heddesheim nichts wert.

Im vergangenen Jahr notierte der Mannheimer Morgen gro├če Probleme der AWO: Waren es ehemals 638 Mitglieder, waren es 2008 nur noch 330 Mitglieder, Tendenz fallend.

„Junge Leute wollen etwas, aber daf├╝r nichts tun“, so die zweite Erkenntnis der 19 zur Versammlung in der Alten Schule zusammengekommenen Mitglieder. So k├Ąmen einfach keine „Jungen“ nach, die Aufgaben und Verantwortung ├╝bernehmen wollten – und dabei doch letztendlich selbst einmal von der Einrichtung profitierten. Dabei ist die Ortsgruppe Heddesheim der AWO eine soziale Einrichtung, die f├╝r alle B├╝rger da sein will,“ berichtete der Haus- und Hofberichterstatter Dietmar Thurecht am 09. April 2009.

So sitzen auch jetzt rund 20 ├╝berwiegend ├Ąltere Mitglieder beisammen. Und ihr Vorsitzender Peter Schwarz schlie├čt alle Menschen, die das heddesheimblog lesen, von der Berichterstattung ├╝ber die AWO aus, w├Ąhrend die kleine Versammlung wahrscheinlich gerade im Moment dar├╝ber r├Ątselt, wie man mehr Mitglieder, vorzugsweise junge Menschen f├╝r die AWO begeistern k├Ânnte.

Ein Tipp: Vielleicht sollte Herr Schwarz sich noch einmal die Leitlinien der Organisation anschauen und dar├╝ber nachdenken, ob sein Verhalten eine gute und nachhaltige Position zur St├Ąrkung der AWO darstellt oder nur als eine vollkommen unverst├Ąndliche Reaktion zum Schaden des Ortsverbands Heddesheims gesehen werden muss.

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.

  • Jochen Schust

    O weh, da ist lokale Pressearbeit mal wieder voll nach hinten losgegangen. Wenn es sich dabei um ein Non-Profit-Unternehmen handelt, das auf Sympathie un Unterst├╝tzung der ├ľffentlichkeit angewiesen ist, dann ist das um so bitterer. Peinlicher gehts nicht. F├╝r Teile der Heddesheimer ├ľffentlichkeit d├╝rfte die AWO damit „tot“ sein.

  • kompakter

    hallo,

    war gerade am schreiben und kann ihren kommentar nur unterst├╝tzen. was mir auff├Ąllt: das scheint so ne art heddesheimer-spezialit├Ąt zu sein, dieser dumme umgang mit herrn prothmann und seinen mitarbeitern.
    in ladenburg und hirschberg passiert das seltsamerweise nicht und dort kann ich in den blogs genauso kritische artikel lesen wie in hd.
    herr prothmann, die zeit, die sie sihc dadurch sparen, k├Ânnen sie gerne in ladenburger themen investieren. hier ist kritische berichterstattung absolut willkommen!

    gru├č

    • lutz

      Dies ist leider Teil des Heddesheimer Filzes. Es gibt ein enges Netzwerk von Figuren, die sich hinter der Kulissen einig sind, dass man Herrn Prothmann ausbremst, wo es geht. Ob Peter Schwarz in diesen Kreis geh├Ârt, weiss ich allerdings nicht.

      Ich habe mich jedenfalls gerade per Mail bei Manfred Wei├čkopf (Kreisgesch├Ąftsf├╝hrer der AWO) ├╝ber dieses Vorgehen beschwert. Immerhin habe ich auch hin und wieder die ├Ârtliche AWO unterst├╝tzt und halte so ein Verhalten f├╝r eine Hilfsorganisation f├╝r v├Âllig indiskutabel.

      mfg Lutz

      • betty

        Hallo,

        ich habe Hrn Wei├čkopf und Fr Gerold in Ladenburg auch bereits angeschrieben. Ich gehe davon aus, dass das ein „Fauxpax“ war, der so nicht passieren d├╝rfte.

        Mit besten Gr├╝├čem

      • heddesheimerin

        „Ob Peter Schwarz in diesen Kreis geh├Ârt, weiss ich allerdings nicht.“

        Wei├č jemand N├Ąheres, wie sich Herr Schwarz auf dem ├Ârtlichen Schachbrett einordnen l├Ąsst? Geh├Ârt er in das Umfeld des Kessler/Doll/G├Ârlitz-Komplexes?

  • Argus

    F├╝r die AWO Heddesheim d├╝rfte der Schu├č nach hinten losgegangen sein !
    Ich wu├čte nicht,dass der Filz so weit fortgeschritten ist !
    Eine Unterst├╝tzung der AWO kommt f├╝r mich k├╝nftig nicht mehr in Frage !

    • lutz

      Einen Imageschaden hat die ├Ârtliche AWO damit schon bzw. wenn sich das in den n├Ąchsten Tagen rumgesprochen hat. Sollte sich das auch noch finanziell bzw. in weiter sinkenden Mitgliederzahlen auswirken, d├╝rfte Schwarz einen R├╝ffel aus Ladenburg kriegen.

  • betty

    Als entt├Ąuschte Heddesheimerin will ich gern alle Leser aufrufen, sich beim Kreisverband zu melden, wenn Sie mit dem Vorgehen des Herrn Schwarz nicht einverstanden sind: arbeiterwohlfahrt@awo-rhein-neckar.de.

    Denn: Diese Verhalten ist nicht nur ├Ąrgerlich f├╝r die B├╝rger, die nicht mehr / oder nur in selektierten Medien informiert werden. Es schadet denke ich auch der AWO selber. Wer das hier liest und sich ├Ąrgert, wird erst recht kein Mitglied mehr sein wollen. Und das bei sinkenden Mitgliederzahlen des Ortsverbandes!!!

    betty aus Heddesheim

  • elba

    Ich werde umgehend die Mitgliedschaft meiner Mutter k├╝ndigen.

  • wassolldasdenn

    Liebe hysterische Heddesheimer,

    noch ist es doch Sache der Organisation/der Veranstalter, wer zu einem internen Treffen geladen wird. Das mag f├╝r die Blogredaktion ├Ąrgerlich sein, aber da k├Ânnte sich ja jeder zum Journalisten ernennen und irgendwo reinmarschieren. Und hier gibts gleich wieder den gro├čen Aufschrei… Wird Peter Schwarz nun Gaber der Zweite??

    • Jochen Schust

      „Wird Peter Schwarz nun Gaber der Zweite??“

      Nein, das denke ich nicht. F├╝r Herrn Gaber war die Sache damals eine verpasste Chance, f├╝r die Heddesheimer AWO ist sie meines Erachtens eine Art kommunikativer Super-GAU.

      Niemand ist derart fundamental auf Interesse, Wohlwollen und Unterst├╝tzung der Menschen in der Gemeinde angewiesen, wie eine ├Ârtliche Hilfsorganisation. Nun jagt der ├Ârtliche Chef ein f├╝hrendes Lokalmedium zum Teufel und dessen Leser gleich mit. Die AWO sollte dagegen doch jede Chance ergreifen, f├╝r ihre – wichtigen! – Anliegen zu werben und Unterst├╝tzer zu finden. Auf ihrer Webseite bettelt die AWO Rhein-Neckar, zu der der Ortsverband Heddesheim geh├Ârt, ja geradezu um Spenden.

      Und was tut Peter Schwarz? Er schl├Ągt allen Heddesheimern, die das hier lesen, ins Gesicht. Sie sind unerw├╝nscht bei der AWO. Wie gesagt: Ein Super-GAU.

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Zur inhaltlichen Seite:
      Jeder private Veranstalter kann einladen, wen er will. Das ist soweit richtig.

      Grunds├Ątzlich ist es ├╝blich, dass, wenn Presse eingeladen wird, keine Selektion stattfindet. Ausnahme: Der Presse-Andrang w├Ąre zu gro├č und schon organisatorisch nicht zu bew├Ąltigen. Seri├Âse Veranstalter bieten dann meistens eine „Pool-Berichterstattung“ an – dass hei├čt, ein Kollege berichtet gleich f├╝r mehrere Redaktionen. Dieser Fall lag bei der AWO eher nicht vor.

      Weitere Ausnahmen gibt es zum Beispiel im Kultur- und Sportbereich: Da grunds├Ątzlich jeder Mensch in Deutschland als Journalist t├Ątig werden kann (Art. 5 GG ist die Basis daf├╝r), gab es auch immer wieder „Teilzeitkollegen“ oder fachfremde Journalisten, die einfach nur einen kostenfreien Eintritt zu einer Kultur- oder Sportveranstaltung erhalten wollten.

      Die Folge ist, dass man sich heute meist zuvor akkreditieren muss, meist mit Nachweis, dass man auch tats├Ąchlich und ernstzunehmend ├╝ber das jeweilige Themenfeld berichtet. Das gilt ├╝brigens auch f├╝r die Cebit – nicht Computer-Journalisten haben schlechte Karten. Auch die politische Berichterstattung in Berlin ist meist auf die dort akkreditierten Journalisten (Bundespressekonferenz) beschr├Ąnkt.

      Grunds├Ątzlich sind aber ├Âffentliche Veranstalter verpflichtet, Journalisten Zugang und Eintritt zu gew├Ąhren und Ausk├╝nfte zu erteilen.

      Ihre Chancen, Journalist zu werden, w├Ąren eher schlecht. Das h├Ąngt an Ihrer „Beobachtungsgabe“, die vollst├Ąndig unzureichend ausgebildet ist. „Hysterische“ Reaktionen kann die Redaktion keine ausmachen – au├čer ab und an bei Ihren Beitr├Ągen. Einen Aufschrei k├Ânnen wir auch nirgends feststellen.

      Der Kommentar schildert wahrheitsgem├Ą├č den Ablauf des „irgendwo reinmarschierten“ Journalisten. Herr Schwarz hat mit Herrn Gaber aus unserer Sicht nichts zu tun. Auch waren die Umst├Ąnde anders. Herr Gaber hat uns auf telefonische Anfrage hin einen Termin verweigert, die AWO uns die T├╝r gewiesen. Im Ergebnis haben Sie recht: Sowohl Herr Schwarz als auch Herr Gaber zeigten eine ablehnende Haltung, ohne dies zu begr├╝nden. Das m├╝ssen sie auch nicht tun. Sie k├Ânnten es aber, um ihr Verhalten nachvollziehbar zu machen. Sp├Ątestens hier w├╝rde es dann heikel? Was ist ein nachvollziehbarer Grund f├╝r solch ein Verhalten?

      Kommentatoren haben sich emp├Ârt ├╝ber das Verhalten von Herrn Schwarz und zuvor von Herrn Gaber und schon h├Ąufig zu Herrn Kessler, den Herren Doll, Frau Brechtel und anderen ge├Ąu├čert – das ist ihr gutes Recht.

      W├Ąre Ihre Beobachtungsgabe nicht durch Scheuklappen beschr├Ąnkt, w├╝rden Sie beim Durchz├Ąhlen feststellen, dass sich nur ganz wenige Personen in Heddesheim in dieser Art und Weise verhalten und die selbstverst├Ąndliche Reaktion der Menschen darauf Unverst├Ąndnis ist.

      A propos Emp├Ârung. Hier gibt es einen Aspekt, der in den Debatten noch nie eine Rolle gespielt hat, aber dringend erw├Ąhnt werden sollte.

      Die Haltung unserer Redaktion zur ├╝berwiegend „bratwurstigen“ Berichterstattung im Mannheimer Morgen ist bekannt.

      Wir belegen diese Kritik immer mit Argumenten, wir weisen Fehler nach und zeigen auf, dass es immer wieder an Recherche fehlt und die MM-Redakteur und freien Mitarbeiter teils auch gegen besseres Wissen Informationen unterschlagen.

      Trotz dieser nicht gerade „freundschaftlichen“ Beziehung w├╝rden wir sofort eine Situation verlassen, wenn umgekehrt der MM oder ein anderer Medienvertreter des Raumes verwiesen oder boykottiert w├╝rde. Und zwar vollst├Ąndig unabh├Ąngig von allen anderen „Umst├Ąnden“, sondern aus der ├ťberzeugung heraus, dass ein solches ├Âffentlichkeitsfeindliches Verhalten nicht zu akzeptieren ist.
      Im Anschluss w├╝rden wir sofort ├╝ber den Vorgang berichten.

      Da der MM ├╝ber wenig bis keine journalistischen Standards verf├╝gt, erwarten wir ein solches Verhalten allerdings ├╝berhaupt nicht, sondern g├Ânnen den Haus- und Hofschreibern ihre Bevorzugung. Wir sind sicher, dass Berichterstattung und Objekt der Berichterstattung eine traute Einheit bilden.

      Wieso der Vorstand eines Wohlfahrtsverbands eine Berichterstattung ├╝ber die sicher wichtige Arbeit nicht nur behindern, sondern sogar verhindern will, ist f├╝r uns nicht nachvollziehbar.

      Nat├╝rlich berichten wir selbstverst├Ąndlich ├╝ber dieses aus unserer Sicht v├Âllig inakzeptable Verhalten.

      Das gilt auch f├╝r politische Beamte, Vereinsvorsitzende oder sonstige Personen, die ├Âffentliche Aufgaben wahrnehmen oder ├Âffentlich wahrgenommen werden wollen – wie Herr Gaber ├╝ber die Spendenaktion.

      H├Ątte die AWO ohne Presse nur mit Mitgliedern getagt, h├Ątten wir nicht dar├╝ber berichtet. H├Ątte Herr Gaber nur Spenden gesammelt f├╝r den guten Zweck, h├Ątte uns und die ├ľffentlichkeit das auch nicht interessiert.

      Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
      Das heddesheimblog

      • kompakter

        hallo,

        mich wundert immer wieder, was nur eine engelsgeduld sie aufbringen, um gewissen leuten ganz selbstverst├Ąndliche dinge zu erkl├Ąren.

        gru├č

  • Peter Klostermann

    Ohne den Sachverhalt bewerten zu wollen, m├Âchte ich daran erinnern, dass die AWO in den vergangenen Jahren immer wieder Geld f├╝r wohlt├Ątige Zwecke gespendet hat. Das sollte man nicht vegessen, bevor man mit Steinen wirft.

    mfg PK

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Danke f├╝r Ihren Beitrag.

      Niemand wirft hier mit Steinen.

      Und es geht auch nicht um Geldspenden der vergangenen Jahre, sondern um das aktuelle Verhalten eines Vorsitzenden, der dadurch verhindert, dass die LeserInnen dieses Mediums nicht ├╝ber die Wohltaten der AWO informiert werden.

      Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
      Das heddesheimblog

    • heddesheimerin

      Hallo,

      umgekehrt wird schon eher ein Schuh draus: Die AWO ist ihrerseits dringend auf Spenden angewiesen, um ihre Arbeit zu mnachen (die auch ich f├╝r sinnvol und wichtig halte). Das Geld kommt u. a. von den Menschen in der Gemeinde, von denen sich jetzt einige von Peter Schwarz wie vor den Kopf gesto├čen f├╝hlen d├╝rften.

      Im ├╝brigen gehts auch nicht um deren sinnvolle Arbeit, sondern um inakzeptable Behinderung der freien Presse.

  • wasdennnoch

    Filz oder nicht Filz.
    Wir brauchen in Heddesheim Offenheit und klare Verh├Ąltnisse. Presse so zu selektieren sollte von gestern sein, aber das hat man bei der AWO noch nicht begriffen. Wer kann aufkl├Ąren ob Herr Schwarz zum Filz geh├Ârt. Scheut euch nicht, legt es offen, wir brauchen das nicht im Ort. Schade f├╝r die Organisation AWO mit einem eigentlich guten Ruf.

    • heddesheimerin

      Ja geh├Ârt Schwarz zum Filz? Das w├╝rde mich auch interessieren. W├Ąre eine Schande f├╝r die AWO.

  • onkel heini

    Wenn das so weitergeht ist der Heddesheimblog bald bekannter als Heddesheim selbst. Und ich bin stolz, das ich den Heddesheimblog unterst├╝tzen kann, wenn auch nur mit meinen schriftlichen Einlassungen. Vielleicht wird wenn noch mehr solcher Vorkommnisse bestehem, es im Ort bald zum „Guten Ton“ geh├Âren, den Blog als 1.Informatonsquelle zu nutzen. Ich f├╝r meinen Fall tue dieses jetzt schon, und ich kann alle kritischen Heddesheimer auffordern-Reingucken,Informieren und dann dar├╝ber schw├Ątzen. Weiter so,Herr Prothmann und sich nicht entmutigen lassen.
    Bis zum n├Ąchsten Mal
    Euer Onkel Heini

    • A. Felis

      Ja ich glaube, das ist das beste was wir wachen Heddesheimer tun k├Ânnen. ├ťber die hier berichteten Vorg├Ąnge sprechen im Ort. Fr├╝her oder sp├Ąter wird das Blog dann die Infoquelle Nr. 1 in Heddesheim. Hr. Kessler freut sich sicher schon drauf.

  • numalangsam

    Hallo!
    Sehr geehrter Redakteur.
    Sie m├╝ssten doch schon eingesehen haben das manche Mitmenschen dem Blog gewogen sind (aus welchen Gr├╝nden auch immer) und andere nicht (ebenso aus welchen Gr├╝nden auch immer).
    Ich denke dass, wenn Institutionen, Vereine, oder Parteien ect. sich dem Heddesheimblog verweigern, diese immer die Bef├╝rchtung im Hinterkopf haben dass sie, im g├╝nstigsten Fall, von Ihnen und manchen Kommentatoren durch den Kakao gezogen werden. Oder, im schlimmsten Fall, richtig schlechte Presse und Kommentare bekommen. Diese Bef├╝rchtungen kann ich pers├Ânlich z. T. nachvollziehen.
    Dennoch muss ich Ihnen bei der Kritik an der Verweigerungshaltung der AWO Recht geben. Der Schuss ging nach hinten los. Man sollte als Verein, gerade als solcher wie die AWO, versuchen den Heddesheimblog neutral zu sehen in der Hoffnung auf eine ebenso neutrale Berichterstattung.
    Aber dass hier manche Kommentatoren gleich von ├óÔéČ┼żFilz├óÔéČ┼ô (Argus / Lutz) zu sprechen, von ├óÔéČ┼żden Heddesheimern ins Gesicht schlagen├óÔéČ┼ô (Jochen Schust) und ├óÔéČ┼żdie Mitgliedschaft meiner Mutter k├╝ndigen├óÔéČ┼ô wollen (entm├╝ndigt, Elba?) ist meines Erachtens doch sehr ├╝berzogen. Wegen der Verweigerung des Hr. Schwarz die Unterst├╝tzung der AWO zu canceln (Argus) hat die Institution AWO nicht verdient. Dazu ist deren Arbeit zu wertvoll.
    Bleibt einfach mal auf dem Teppich. Etwas mehr Gelassenheit w├Ąre angebracht.
    Man kann es auch so sehen: Wer nicht will der hat schon!
    Sch├Ânen Tag noch!

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Danke f├╝r Ihren Beitrag.

      Sie konstruieren leider immer wieder Zusammenh├Ąnge, die zeigen, dass Sie etwas nicht richtig oder leider vollkommen falsch verstanden haben.

      Die Grundhaltung der Redaktion gegen├╝ber allen Personen, Institutionen, Beh├Ârden, Firmen ist neutral. Wir berichten ├╝ber Tatsachen.

      Wenn Sie unsere Texte nicht selektiv lesen, stellen Sie fest, dass wir neutral ├╝ber alles und jeden berichten, beispielsweise auch ├╝ber Herrn Kessler, Herrn Merx oder andere.

      Ihr Schluss, jemand m├╝sse in Bezug auf das heddesheimblog „Bef├╝rchtungen im Hinterkopf“ haben, ist, mit Verlaub, l├Ącherlich.

      Wir berichten allerdings auch pointiert und meinungsstark – und zwar immer dann, wenn wir das den Umst├Ąnden angemessen betrachten – ohne Ansehen der Person und ohne falsch R├╝cksichtnahmen. Was Sie als „schlechte Presse“ bezeichnen, sind im positiven, neutralen oder „negativen“ Fall immer nur Berichte, die nachvollziehbar und begr├╝ndet Situationen, Handlungen und Folgen schildern.

      F├╝r das Verhalten, beispielsweise des AWO-Vorsitzenden sind nicht wir verantwortlich, sondern die Personen selbst. Wenn wir ├╝ber „negative Zusammenh├Ąnge“ berichten, dann, weil wir diese beobachten und erleben konnten oder weil wir dies recherchiert haben.

      Die Kommentare geben die Meinungen der Leser wieder – die Sie typischerweise f├╝r „├╝berzogen“ halten und „Gelassenheit“ einfordern. Auch wenn Sie in diesem Fall zustimmen, dass die AWO sich damit keinen Gefallen getan hat.

      Ein vermuteter Zusammenhang eines „Filzes“ liegt auf der Hand – welchen Grund sollte es sonst geben f├╝r das Verhalten von Herrn Schwarz? Wenn Kommentatoren sich ├╝ber ein solches Verhalten aufregen – dann ist das ihr gutes Recht. Sie k├Ânnen gerne „gelassen“ bleiben.

      Ihre Sichtweise – „wer nicht will, der hat schon“ – teilen wir nicht. Vereinsvorsitzende sind nicht allein ihrer Gem├╝tslage oder ihren pers├Ânlichen Pr├Ąferenzen unterworfen – sie haben die verantwortliche Aufgabe, ihren Verein anst├Ąndig, ehrlich, transparent und neutral nach au├čen zu vertreten.

      Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
      Das heddesheimblog

      • heddy

        „Ein vermuteter Zusammenhang eines ├óÔéČ┼ôFilzes├óÔéČ┬Ł liegt auf der Hand ├óÔéČÔÇť welchen Grund sollte es sonst geben f├╝r das Verhalten von Herrn Schwarz?“

        Gibt es Hinweise oder Belege, dass Peter Schwarz dem ├Ârtlichen „Filz“, der ja unbestritten existiert, angeh├Ârt? Vielleicht ist er auch nur „Einzelt├Ąter“. Bislang habe ich ihn noch als Akteur auf der hiesigen Politb├╝hne wahrgenommen.

        • dasheddesheimblog

          Guten Tag!

          Wenn Sie aufgepasst und den Text gelesen h├Ątten, w├╝rden Sie nicht nach einem Hinweis fragen. Das Wort „T├Ąter“ ist zudem unpassend.

          Was den Begriff „Filz“ angeht – es gibt daf├╝r verschiedene Ausdr├╝cke und verschiedenste Erscheinungsformen.

          Bekannte Beispiele sind: K├Âlner Kl├╝ngel, Amigo-Aff├Ąre, Sp├Ątzle Connection, CDU-Spendenaff├Ąre oder die Flick-Aff├Ąre.

          F├╝r die Systemik „verfilzter“ Beziehungen gibt es mehrere Begrifflichkeiten, beispielsweise „Klientelismus„, Klientelpolitik, Nepotismus (Vetternwirtschaft), ├âÔÇ×mterpatronage, Kamarilla, Seilschaft, Kartell, Lobbyismus.

          Positiv kann man auch von Netzwerken sprechen.

          Ob nun Herr Schwarz einem Filz oder Netzwerk angeh├Ârt, wei├č die Redaktion nicht. Sein Verhalten k├Ânnte auch ebenso wie Herrn Gabers Verhalten und das mancher anderer Personen als „vorauseilender Gehorsam“ interpretiert werden.

          Ein nicht mehr gebr├Ąuchliches Wort daf├╝r ist „Kadavergehorsam„.

          Weitere Begrifflichkeiten sind der „Kleinb├╝rger“ oder der „Spie├čb├╝rger„.

          „Akteure“ m├╝ssen nicht auf der politischen B├╝hne aktiv sein – die finden Sie in allen Bereichen, ob Sport, Kultur, Wirtschaft oder Politik.

          Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
          Das heddesheimblog

      • numalangsam

        Hallo!
        Es war mir eigentlich schon von vorneherein klar das man mir unterstellt ich h├Ątte etwas nicht oder falsch verstanden. Aber egal!
        Ich w├╝rde etwas konstruieren? Nein! Ich gebe hier nur meine Meinung zum Besten. Dies hat nur den einen Grund: Einfach eine andere Sichtweise darzulegen als 90% der vertretenen Kommentatoren. Um zu versuchen den kommentierenden und nicht kommentierenden Lesern auch einige Gegenargumente zu aufzuzeigen. Auch wenn diese m├Âglicherweise nicht so hervorragend recherchiert und fundiert sind. Nur meinem Gef├╝hl entspringen.
        Aber trotzdem: Der Platzverweis des Hr. Schwarz gegen├╝ber dem Blog und die Bevorzugung der MM Pressevertreter war, wie ich ja schon bemerkte, nicht ok! Aber, um dies nicht ├╝ber zu bewerten, es war m├Âglicherweise ja ein Schnellschuss des Vorsitzenden. Das n├Ąchste Mal wird er sich seine Verhaltensweise 2x ├╝berlegen. Man k├Ânnte diesen Fauxpas aus der Welt schaffen durch ein kl├Ąrendes Gespr├Ąch, ich denke die Blog Redaktion und Hr. Schwarz sind beide der deutschen Sprache m├Ąchtig. Daf├╝r ist sie da. Um miteinander zu reden. Wobei es auch dem Hr. Schwarz nichts ausmachen sollte den ersten Schritt zu machen.

        Jedoch bleibe ich dabei: Etwas mehr Gelassenheit w├Ąre angebracht!

        Sch├Ânen Abend noch!

        • DJ

          „Das n├Ąchste Mal wird er sich seine Verhaltensweise 2x ├╝berlegen. Man k├Ânnte diesen Fauxpas aus der Welt schaffen durch ein kl├Ąrendes Gespr├Ąch.“

          Das sehe ich auch so, es ist allerdings an der AWO hier nun zu reagieren. Sie hat ja die T├╝r geschlossen und sollte sie nun wieder ├Âffnen. Wenn Herr Schwarz es nicht fertigbringt, dann vielleicht der Bezirkschef Herr Wei├čkopf.

        • heddy

          „Es war mir eigentlich schon von vorneherein klar das man mir unterstellt ich h├Ątte etwas nicht oder falsch verstanden.“

          Ja das f├Ąllt mir auch auf: Wer nicht die Mehrheitsmeinung und damit die Linie der Redaktion vertritt, hat es halt „nicht verstanden“. Tut mir leid, aber das ist die „Methode Kessler“. Die Minderheit wird diffamiert bzw. ignoriert.

          • dasheddesheimblog

            Guten Tag!

            Danke f├╝r Ihren Beitrag.

            Der Unterschied zwischen der „Methode Kessler“ und unserer liegt in der Transparenz.
            Auf der Suche nach Kommentaren ist uns aufgefallen, dass diese in der urspr├╝nglichen Konfiguration unserer blog-Software nicht durchsucht werden konnten. Die Suche beschr├Ąnkte sich auf die Inhalte von Artikeln. Wir haben deshalb eine Erweiterung installiert. Sie k├Ânnen also ab sofort auch alle ├╝ber 2.400 Kommentare durchsuchen.

            Ebenso wie die Kommentare von @numalangsam stellen Sie Behauptungen auf, die Sie nicht belegen. Wer sich die M├╝he machen m├Âchte, die Kommentare von @numalangsam nachzulesen, findet die Artikel, zu denen die Kommentare geschrieben wurden, hier: Suche numalangsam.

            Behauptungen aufstellen und seine Meinung ├Ąu├čern, sind zwei verschiedene paar Stiefel.
            Sie schreiben:
            „Die Minderheit wird diffamiert bzw. ignoriert.“ Beleg bitte?

            @numalangsam schreibt (Fettungen durch die Redaktion):
            „Einfach eine andere Sichtweise darzulegen als 90% der vertretenen Kommentatoren. Um zu versuchen den kommentierenden und nicht kommentierenden Lesern auch einige Gegenargumente zu aufzuzeigen. Auch wenn diese m├Âglicherweise nicht so hervorragend recherchiert und fundiert sind. Nur meinem Gef├╝hl entspringen.

            Interessanter Ansatz: „Argumente, die dem Gef├╝hl entspringen.“

            Die meisten Beitr├Ąge von Ihnen und @numalangsam folgen diesem Muster: Sie ├Ąu├čern keine Meinung. Die einfachste Form ist: Ich bin daf├╝r – ich bin dagegen.

            Die interessantere Form ist: Ich bin daf├╝r/dagegen, weil – hier ein Argument folgt.

            Ihre Methode ist das Aufstellen von Behauptungen. Ich bin dagegen, weil „hier sowieso alles zensiert wird“, weil hier „diffamiert wird“, weil hier „ignoriert wird“, kurzum, weil man eh „keine Chance hat“.

            Sie verzichten ebenso wie @numalangsam und andere bei dieser Aufstellung von Behauptungen auf jeden Nachweis – also auf jedes Argument. Dabei hindert Sie niemand daran, welche niederzuschreiben.

            Das ist bedauerlich – am meisten f├╝r Ihre Position.

            Da unsere aufmerksamen LeserInnen genau mitlesen, stellen diese fest, dass Ihre Kommentare au├čer Behauptungen und „so tun als ob“ keinerlei Inhalt haben.

            Manchmal muss man aber zwei Mal lesen und entdeckt doch einen Inhalt.

            Ihrer lautet: „Das System Kessler ist eines der Diffamierung der Minderheit und der Ignoranz.“

            Eigentlich wollten Sie unser Angebot angreifen – haben aber jemanden anderen getroffen.

            Ist Ihnen das aufgefallen? ­čśë

            Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
            Das heddesheimblog

    • Jochen Schust

      Hallo,

      da ich pers├Ânlich angesprochen bin, m├Âchte ich mich auch kurz ├Ąu├čern. Zu den zahlreichen negativen Kommentaren ├╝ber die AWO w├Ąre es nicht gekommen, wenn die AWO eine professionelle und faire Pressearbeit betrieben h├Ątte. Insofern ist einzig Herr Schwarz f├╝r die nun entstandene Situation und Berichterstattung verantwortlich. H├Ątte er professionell gearbeitet, w├Ąre nun ein ausgewogener (vermutlich gar nicht weiter kommentierter) Bericht hier gestanden.

      Menschen sind f├╝r Ihr Verhalten selbst verantwortlich. Dies gilt f├╝r Herrn Schwarz genauso wie f├╝r die hier Kommentierenden. Ob eine K├╝ndigung der AWO Mitgliedschaft „├╝berzogen“ ist oder nicht, kann nur der Einzelne entscheiden.

      Auch ich denke, dass der AWO aus der Sache kein nachhaltiger Schaden entstehen sollte. Hierzu liegt allerdings der Ball nun im Feld von Herrn Schwarz bzw. Herrn Wei├čhaupt. Es gilt, einen offenkundigen Fehler der Heddesheimer ├ľffentlichkeit gegen├╝ber richtigzustellen.

    • Argus

      Die Ausladung des heddesheimblog mu├č doch in der Vorstandschaft der AWO beschlossen worden sein,oder ?
      Nickt man da auch nur mit den K├Âpfen und beschlie├čt Unausgegorenes?
      Hat die AWO Angst vor BM/GR,wenn sie Herrn Prothmann kontaktiert.
      Brechen dadurch evtl. erwartete Leistungen der Gemeinde weg ?
      Legt man keinen Wert auf g u t e Presse ?

      Die Arbeit der AWO ist ohne Zweifel ehrenvoll,dieses Verhalten gibt aber zu Denkanst├Â├čen Anla├č !

      • lutz

        „Die Ausladung des heddesheimblog mu├č doch in der Vorstandschaft der AWO beschlossen worden sein,oder ?“

        Ich tippe auf einen un├╝berlegten Alleingang von Peter Schwarz. Ohne gro├čen Beschluss. Der dachte wohl naiv, wenn er den Journalisten hinausbittet, ist die Sache gegessen und es gibt keinen Bericht.

        Mich w├╝rde interessieren, wie man die Sache eine Etage h├Âher beim Kreisverband sieht. „Schlechte Presse“ ├╝ber die AWO wirkt sich ja auch auf andere Ortsverb├Ąnden aus. Und nichts ist f├╝r die AWO so wertvoll wie Sympathie und Engagement der Menschen vor Ort…

        Inwieweit Leistungen der Gemeinde an die AWO flie├čen, wei├č ich nicht. W├Ąre spannend zu wissen.

  • lutz

    Auch ich gehe davon aus, dass die Aktion einem ├Ârtlichen Filz-Kontakt geschuldet ist. Entweder hat der MM vorher bei der AWO angerufen (soll ja schon ├Âfter vorgekommen sein), oder das lief ├╝ber die einschl├Ągige Politik.

    Aus meiner Sicht hat die Sache das Potenzial, zum Pr├Ązedenzfall zu werden. Hier geht es schlie├člich um die Zukunft einer Heddesheimer Institution, der es momentan alles andere als gut geht. Die AWO ist auf die Menschen hier angewiesen. Sollte sich nun herausstellen, dass die Mitgliederzahlen bzw. Spenden bei der AWO in Folge der Sache weiter runtergehen, d├╝rfte dies Signalwirkung f├╝r andere haben: Wer unfair und intransparent spielt, den bestraft das Leben bzw. die Heddesheimer.

    Allerdings kann ich nicht einsch├Ątzen, ob die Berichterstattung und Kommentierung hier im Blog soweit Kreise im Ort zieht, dass sich die Leute Konsequenzen ziehen. Man muss ja nicht gleich k├╝ndigen, sondern die AWO einfach mal wissen lassen, dass das nicht in Ordnung war.

    • Betty

      Ich glaub ja nicht, dass es was bewirkt. Dazu ist die Leserschaft des Blogs hier zu klein vermute ich, im Vergleich zum Morgen. Und wer sich ├Ąrgert, macht den Mund nicht auf. Man will ja keinen ├âÔÇ×rger mit der Gemeinde haben. Manchmal kommt mir Heddesheim ein wenig vor wie die DDR.

      • dasheddesheimblog

        Guten Tag!

        Danke f├╝r Ihren Beitrag.

        An die Auflage des Mannheimer Morgen reichen unsere drei blogs (heddesheimblog.de, hirschbergblog.de und ladenburgblog.de) noch nicht heran. Im Gegensatz zum Mannheimer Morgen w├Ąchst aber unsere Leserschaft.

        Mehrere Berichte haben zu direkten Handlungen gef├╝hrt – angefangen ├╝ber die Reparatur der Ampel an der Ringstra├če bis hin zur „beschleunigten“ Beschilderung nach dem Br├╝ckenabriss in Viernheim. Unsere Berichterstattung ├╝ber den mangelhaften Datenschutz beim Landratsamt hat dort zu internen Rundschreiben gef├╝hrt.

        Unsere Themensetzung, ob „Braucht Heddesheim ein Oktoberfest“ oder jetzt aktuell die Berichte zu Pfarrer Gladbach oder zur AWO bestimmen h├Ąufig die Diskussionen in Heddesheim.

        Unserer Berichterstattung zu Pfenning ist es auch zu verdanken, dass die handelnden Akteure zu Zugest├Ąndnissen bereit wurden – beispielsweise Verkehrslenkungsvertrag oder der Verzicht auf ein gro├čes Chemielager.

        Sie k├Ânnen also davon ausgehen, dass wir gegen├╝ber dem Mannheimer Morgen noch klein sind, diesen aber in der publizistischen Bedeutung l├Ąngst ├╝berholt haben.

        Deutschlandweit werden unsere blogs zudem sehr genau in der Medienbranche verfolgt und teils als „Zukunft des Lokaljournalismus“ eingesch├Ątzt.

        Seit Mai 2009 sind bei uns 1.246 Artikel erschienen sowie 2.400 Kommentare ver├Âffentlicht worden.

        Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
        Das heddesheimblog

  • g├╝ga

    g├╝ga
    F├╝r mich als m├╝ndiger B├╝rger und an der Kommunal-und Vereinspolitik interessierter Heddesheimer, ist es nicht nachvollziehbar, dass ein Vorstandsvorsitzender einen Teil der Presse (die Betonung liegt auf einen Teil) an seiner Hauptversammlung nicht teilnehmen l├Ąsst und des Saals verweist. F├╝r Kommunikation und Information zwischen ├ľffentlichkeit, sprich B├╝rger und Gemeinde, Vereinen usw. ist die Presse ein ganz wichtiger Partner. Als ehemaliger Pressesprecher und Schriftf├╝hrer der AWO Heddesheim, suchte ich immer die ehrliche, sachliche und informative Zusammenarbeit mit der Presse. Gleich ob es der MM, EXTRA, BAZ oder Wochenblatt war, (das Heddesheimblog gab es damals noch nicht) leider!!
    Ich w├╝nsche der AWO Heddesheim, dass die o.g. Vorgehensweise kein Schuss nach hinten war, sprich ein Eigentor, denn Probleme hat sie bereits genug.

    • A. Felis

      Nun, das Eigentor, das ja offenbar durch Ihren „Nachfolger“ verursacht wurde, ist ja schon da. Sollte es tats├Ąchlich bereits einen Boykott-Aufruf geben – siehe oben – dann ist jetzt „Krisenkommunikation“ bei der AWO gefragt. Ob Hr. Schwarz die beherrscht?

  • heddesheimerin

    Interssant gerade finde ich in meinem Postfach eine anonyme Mail von heute nachmittag mit einen „Aufruf, die ├Ârtliche AWO zu boykottieren“ wg Pressefreiheit etc. Hat das noch jemand erhalten? Mit so anonymen Aufrufen tu ich mich ja schwer und werde das ignorien, ich bin ja auch kein Mitglied in dem Verein. Und meine Spenden gehen ohnehin immer an ├âÔÇ×rzte ohne Grenzen. Naja es zeigt, das Thema bewegt.

    • Jochen Schust

      …vielleicht wird dies ja tats├Ąchlich ein Pr├Ązedenzfall, der so manchem ├Ârtlichen Betonkopf zeigt, dass sich Ignoranz r├Ącht. Bei der schlimmen Lage der AWO gen├╝gen nur einige wenige Austritte aus Protest, und ich m├Âchte nicht in der Haut von Peter Schwarz stecken.

  • Steffen Hofmann

    Sehr „lustige“ Diskussion. Unter welchem Pseudonym mischt eigentlich Ex-AWO-Chef G├╝nter Keller mit ?

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Sch├Ân, dass Sie sich am├╝sieren – auch, wenn es um ein ernstes Thema geht.

      Zur Pseudonym-Frage lesen Sie bitte hier nach: Wie funktioniert das hier?

      Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
      Das heddesheimblog

    • lutz

      Herr Hofmann, wenn Sie aufmerksam lesen, kommen Sie schon drauf.

    • G├╝nter Keller Ex-AWO-Vors.

      Herr Hofmann ich gehe davon aus, dass ihre Eltern, die AWO-Vorstandsmitglieder Harald Hofmann, Stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender und die Ortsvereinsschatzmeisterin Helga Hofmann sind.
      Sie kennen mich recht gut und sollten deshalb wissen, dass ich kein Pseudonym ben├Âtige, um meine Meinung kund zutun.
      Meine Leserbriefe und B├╝rgerinitiativen sind immer mit meinem vollen Namen versehen gewesen.

      Dies ist heute meine erste Stellungsnahme im Heddesheimblog. Ich habe allerdings an der Unterschriftenaktion “ Nein zu Pfennig “ unterschrieben und auch mit nein gestimmt.

      Ich halte die knappe Mehrheitsentscheidung des Gemeinderates und von Herrn B├╝rgermeister Kessler eine nicht wieder gutzumachende Fehlentscheidung die unsere Gemeinde und der Bev├Âlkerung nur Nachteile bringt, wie z.B. zus├Ątzlichen Kraftfahrzeugl├Ąrm, Verkehrsgefahren und erh├Âhte Abgase.
      Durch die Firmenverschachtelung der Pfennig – Gruppe wird kein Gewerbesteueraufkommen flie├čen.
      Weitere negative Auswirkungen durch Pfennig reiche ich Ihnen gerne nach.

      Stellungsnahme zur AWO – Generalversammlung am 10. April 2010.

      Die Arbeiterwohlfahrt wurde am 13. Dezember 1919 als unabh├Ąngiger Verband mit den Grundwerten “ Solidarit├Ąt, Toleranz, Gleichheit und Gerechtigkeit von Marie Juchacz gegr├╝ndet. Hitler verbot die unbequeme AWO, auch wegen ihrer kritischen Presse, so dass eine Neugr├╝ndung der unabh├Ąngigen Hilfsorganisatiob AWO 1946 erforderlich war.

      Um die Freiheit zu waren, mu├č das Presserecht respektiert und die Grundwerten der AWO eingehalten werden. Wer das nicht tut ist Fehl am Platz.
      Es kann nicht angehen, dass der Vorsitzende Peter Schwarz und sein Vorstandsteam entscheiden, welche Presse berichten darf.

      Pressefreiheit sichert unser Demokratie, kontrolliert Politiker, Wirtschaftsf├╝hrer und auch Vereinsf├╝rsten und decken damit auch die unterschiedlichsten Mi├čbr├Ąuche auf.

      Deshalb nein Herr Peter Schwarz – so kann man keinen Ortsverein der AWO f├╝hren.

      G├╝nter Keller – AWO-Ex-Vorstand Heddesheim
      AWO – Kreisvorstandsmitglied, Landes- u. Bundesdelegierter.

      • A. Felis

        Lieber Herr Keller,

        herzlichen Dank f├╝r Ihre deutlichen Worte! Ich hoffe, Sie konnten Peter Schwarz und die ├Ârtliche AWO ein wenig aufr├╝tteln. Dass mittlerweile ein „AWO-Boykott“ Aufruf durch den Ort geht,zeigt, fass Sie mit Ihrer Haltung nicht allein stehen in Heddesheim.

        Beste Gr├╝├če,

        A. Felis

      • Sven

        Interessant jedenfalls, dass die Hofmanns offenbar ihren Sohn „vorschicken“, anstatt selber Position zu beziehen!

        Mich w├╝rde es jedenfalls schon interessieren was Harald Hofmann zur Lage der AWO zu sagen hat.

        • g├╝ga

          Hallo Sven,

          das sehe ich genau so und bin sehr entt├Ąuscht, dass „man“ so wenig R├╝ckgrat hat und sich nicht traut, seine eigene Meinung zu ├Ąu├čern. Ich denke die Vorstandschafft der AWO – Heddesheim will dieses Fehlverhalten einfach aussitzen. Im Namen aller „Noch Mitglieder w├╝nsche ich mir, dass von „OBEN“ eine Erkl├Ąrung, Entschuldigung oder ├âÔÇ×hnliches publiziert wird.

          Freundliche Gr├╝├čen

        • sven

          @g├╝ga

          Ich glaube, man ist einfach nicht gewohnt, dass es ├Âffentliche Kritik gibt, in Medien oder Mails. Jetzt ist man starr vor Schreck und will die Sache „aussitzen“. Nat├╝rlich geht das, und die Welle der Diskussion wird wieder abflachen.

          Aber dann? Hat die AWO vielleicht ein paar Mitglieder weniger und einen handfesten Schaden. Und die Diskussion wird man in Heddesheim nicht so schnell vergessen.

          Tut mit leid: Sollte es weiterhin keine Erkl├Ąrung oder Reaktion geben, halte ich Peter Schwarz als Vorsitzenden f├╝r nicht mehr tragbar.

      • lutz

        Gibts eigentlich mittlerweile irgendeine Reaktion vom Kreisverband, ich w├Ąre an deren Stelle ja stinksauer, wenn ein kleiner Ortsverband in schlechten (Mitglieder-)Zeiten auch noch potenzielle Interessenten verprellt.

      • Argus

        Gut geschrieben,Herr Keller!
        M├Âgen Herr Schwarz und sein Team „erleuchtet“ werden“

  • kompakter

    hallo,

    „Im vergangenen Jahr notierte der Mannheimer Morgen gro├če Probleme der AWO: Waren es ehemals 638 Mitglieder, waren es 2008 nur noch 330 Mitglieder, Tendenz fallend.“

    perfekte berichterstattung hier auf dem blog, trotz zensur und reausschmiss auch ohne informationen: jetzt sind es nur noch 313 mitglieder…

    „So sitzen auch jetzt rund 20 ├╝berwiegend ├Ąltere Mitglieder beisammen. Und ihr Vorsitzender Peter Schwarz schlie├čt alle Menschen, die das heddesheimblog lesen, von der Berichterstattung ├╝ber die AWO aus, w├Ąhrend die kleine Versammlung wahrscheinlich gerade im Moment dar├╝ber r├Ątselt, wie man mehr Mitglieder, vorzugsweise junge Menschen f├╝r die AWO begeistern k├Ânnte.“

    der mm schreibt:
    Es fehlt an Nachwuchs
    „Leider k├Ąmen hierzu immer weniger G├Ąste, wie aber auch zu den meisten anderen Ereignissen, etwa dem Minigolfspielen im Jugendferienprogramm. Solange es gehe, sollen diese Unternehmungen aber beibehalten werden.“
    http://www.morgenweb.de/region/heddesheim/20100413_srv0000005676464.html

    gru├č

    • A. Felis

      „Solange es gehe, sollen diese Unternehmungen aber beibehalten werden“

      Na das klingt ja mal nach einer richtig zukunftsweisenden Strategie. Weitermachen wie bisher, solange es irgendwie geht… Kein Wort, wie man J├╝ngere begeistern will mitzumachen. Die AWO braucht dringend frischen Wind und neue Ideen. Ich lese hier nichts davon.

      • lutz

        … solche Fragen kritisch zu stellen (beim Termin und hinterher in der Berichterstattung), w├Ąren eigentlich Aufgabe von Herrn Thurecht. Womit wir wieder beim leidigen Thema MM-Kritik w├Ąren. Offenbar sind die Akteure in diesem Fall genauso planlos wie die Berichterstatter.

  • Heddesheimer

    Die AWO liegt falsch wen sie mir als freier B├╝rger diktieren m├Âchte ├╝ber welche Medien ich mich Informieren soll, nur sollte sie ├╝berlegen wie sie frei B├╝rger erreicht.

    • Sven

      ..und wie sie insbes. B├╝rger erreicht, die sich ja vielleicht bei AWO engagieren M├ľCHTEN!. Sie muss zu den Menschen gehen (auch ├╝ber die Medien), nicht umgekehrt…