Sonntag, 20. August 2017

Kein „Kinderlachen“ für das heddesheimblog

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Guten Tag!

Heddesheim, 09. Februar 2010. Die Redaktion des heddesheimblogs wollte gerne über eine erfreuliche Nachricht berichten: 1.750 Euro hatten Kunden der „Alten Apotheke“ für die Aktion „Schenken Sie Kinderlachen“ gespendet. Das war der höchste Spendenbetrag aller rund 1.100 teilnehmenden Apotheken in Deutschland. Der Apotheker Joachim Gaber will aber nicht, dass darüber im heddesheimblog berichtet wird: „Aus Gründen, die ich jetzt nicht nennen will.“

Kommentar: Hardy Prothmann

Albert Camus hat mal gesagt: „Diese Welt ist absurd.“ Zumindest in Bezug auf das Verhalten des Heddesheimer Apothekers Joachim Gaber hat er damit recht.

humorhilftheilen

Dr. Eckhart von Hirschausen und Nicole Müller-Alof, Marketingleiterin der vivesco. Eigentlich ist Herr Gaber rechts auf dem Bild zu sehen. Wir haben ihn "abgeschnitten", denn er wünscht ja keine Veröffentlichung. Bild: vivesco

Ich kenne Herrn Gaber nicht und habe ihn heute angerufen, weil ich gerne ein Foto des Apothekenteams machen und zwei, drei persönliche Sätze von ihm zur Aktion „Schenken Sie Kinderlachen“ notieren wollte. Herausgekommen wäre ein Bericht ganz im Sinne des Apothekers und der Firma vivesco Apotheken-Partner GmbH, die die Aktion koordiniert hat.

Die 56.000 Euro, die die rund 1.100 „vivesco Apotheken“ gesammelt haben, kommen einem guten Zweck zu: Die Stiftung „Humor hilft heilen“ des Mediziners und Kabarettisten Dr. Eckart von Hirschhausen versucht durch Krankenhausclowns Leichtigkeit ins Leben schwer kranker Kinder zu bringen. Eine ganz hervorragende Idee ist das, weil Humor und Lachen Lebenslust schenken und diese den Heilungsprozess ganz sicher unterstützt.

Auch die Apotheken profitieren davon – solche Aktionen sollen für ein gutes Image sorgen. Deswegen macht vivesco auch solche Aktionen, die Firma übernimmt das bundesweite Markekting für die in der viveso-Kooperation zusammengeschlossenen, aber sonst rechtlich selbstständigen Apotheken. Ein anderer Verband heißt Linda. Solche Verbände machen gute Stimmung für ihre Mitglieder. Motto: Tue Gutes und rede darüber.

Herr Gaber hat sich heute sein Image gründlich versaut

Herr Gaber hat das irgendwie nicht verstanden und sich heute sein Image gründlich versaut: „Aus Gründen, die ich jetzt nicht nennen will, bin ich nicht bereit mit Ihnen zu reden und habe an einer Berichterstattung in ihrem blog kein Interesse“, sagte Herr Gaber am Telefon.

Herr Gaber hat kein Interesse? Das ist sein gutes Recht. Jeder kann selbst entscheiden, ob er mit einem Journalisten reden will oder nicht.

Dient die vom heddesheimblog geplante Berichterstattung aber nicht den kranken Kindern, für die Heddesheimer Geld gespendet haben?

„Ungenannte Gründe“ sind also dafür verantwortlich, dass Herr Gaber auf eine Öffentlichkeit verzichtet – zumindest die, die das heddesheimblog erreicht?

Ungenannte Gründe sollen Bericht verhindern

„Ungenannte Gründe“ sind dafür verantwortlich, dass ein Bericht über die höchste Spendensumme dieser helfenden Aktion verhindert werden soll? Geld, das nicht der Apotheker Gaber, sondern seine Kundinnen und Kunden gespendet haben?

„Veruntreut“ Herr Gaber durch seine Weigerung damit nicht die Spendenbereitschaft seiner Kundinnen und Kunden? Werden seine Kundinnen und Kunden dafür Verständnis haben, dass Herr Gaber kein Interesse an einer Berichterstattung über deren Spendenbereitschaft hat? Beschädigt sein Verhalten nicht auch die Aktion der vivesco? Oder geht es Herrn Gaber am Ende gar nicht um die Aktion, sondern nur um einen Bericht in der Zeitung mit einer Werbewirkung für sein Geschäft?

Der Pressesprecher der vivesco Apotheken-Partner GmbH Thomas Graf wollte sich auf Anfrage zu diesem „speziellen“ Verhalten einer Partner-Apotheke nicht öffentlich äußern. Was auch eine Äußerung ist. Nur soviel: „Wir übernehmen die überregionale Pressearbeit für die Apotheken, die aber rechtlich selbstständige Unternehmen sind. Für die Pressearbeit vor Ort sind diese selbst verantwortlich.“

Herr Gaber ist also für seine „spezielle Pressearbeit“ selbst verantwortlich. Dafür hat er „ungenannte Gründe“.

Herr Joachim Gaber hat mich heute wegen seines absurden Verhaltens als Kunden verloren. Die Gründe habe ich genannt.

Link: Bericht im MM

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.

  • Jochen Schust

    Ich tippe darauf, dass Joachim Gaber mit der örtlichen Blog-Blockierer-Front Kessler/Doll/Doll etc. verbandelt ist (was ja auch sein gutes Recht ist). Und nun glaubt er, solidarisieren zu müssen. Auch das soll er ruhig mal tun. Allerdings: Sollten noch mehr hiesige Leser irritiert über das Verhalten von Gaber sein und da erst mal nicht mehr reingehen, könnte er das – im Gegensatz zu Kessler/Doll – schnell und schmerzhaft am Umsatz spüren. Verpasste Chance, als engagierter örtlicher Unternehmer zu profilieren…

    • Martin S.

      Ich tippe darauf, dass Sie, Herr Schust und der Verfasser dieses Kommentars ein und die selbe Person sind. Ihr umfassendes „Wissen“ bezüglich der „Blog-Blockierer-Front“ hat mich dazu verleitet über Sie eine Google Suche zu starten. Seltsamerweise sind durchaus Bilder von Ihnen im Netz. Noch viel seltsamer ist jedoch die Tatsache, dass Sie dem Chefredakteur dieses Blogs erstaunlich ähnlich sehen.

      http://www.123people.de/s/jochen+schust

      mfg Martin S.

      • Heddesheimer

        *gähn*

        ihr recherche ist schlecht.

        nach ihrer recherche wäre Herr Prothman auch Herr Pfenning. 🙂

        • heddesheimerin

          *grins* Herr Pfenning schleicht sich in Heddesheim ein als „Herr Prothmann“! Ein Maulwurf, so wird ein Schuh draus!

          Danke für „gute“ Recherche, Herr Martin S.!

        • roflmfao

          RE: heddesheimerin

          Don’t feed the troll. (:

  • kompakter

    hallo,

    mit mir und meiner familie hat er jetzt sieben kunden weniger.

    gruß

  • kompakter

    ups, da ist was schief gelaufen, bitte ersten kommentar löschen
    hallo,

    mit mir und meiner familie hat er jetzt sieben kunden weniger. bis jetzt habe ich die alte apotheke bevorzugt, weil ich das team recht freundlich fand. aber nach diesem verhalten hat das ein ende. „ungenannte gründe?“ das ist doch beschämend, was hier im ort abgeht.

    gruß

    • A. Felis

      Ich kenne Herrn Gaber und sein Team als freundlich und kompetent und bin daher etwas überrascht über diese Arroganz gegenüber Medien. Naja vielleicht war er einfach nur überfordert und überrascht, als „der Prothmann“ persönlich bei ihm anrief.

  • Thomas Schweitzer

    ich wohne zwar seit ein paar monaten nicht mehr in Heddesheim, kann aber das Verhalten von Herrn Gaber durchaus nachvollziehen. Denn was einmal im Internet steht, verschwindet nie mehr. Möglicherweise gab es in der Vergangenheit bereits Probleme, denn nicht selten verdrehen Journalisten zwecks Meinungsmache die Wahrheit. Der Autor sollte also über sein Verhalten nachdenken und nicht gegen den Apotheker stänkern.

  • Thomas Schweitzer

    ich wohne zwar seit ein paar monaten nicht mehr in Heddesheim, kann aber das Verhalten von Herrn Gaber durchaus nachvollziehen. Denn was einmal im Internet steht, verschwindet nie mehr. Möglicherweise gab es in der Vergangenheit bereits Probleme, denn nicht selten verdrehen Journalisten zwecks Meinungsmache die Wahrheit. Der Autor sollte also über sein Verhalten nachdenken und professionell beliben.

    • Jochen Schust

      Und ist das, was jetzt passiert hier, etwa hilfreich für Herrn Gaber? Wäre nicht ein kurzes, freundliches Statement eher in seinem Sinne gewesen? Jetzt hat er genau das was Sie beschreiben: „Schlechte Presse“ und erboste Kundenkommentare. Und eben die verschwinden nicht mehr. Er hatte es selber in der Hand.

      • Thomas Schweitzer

        Scheint als wäre DER heddesheimblog unterdimensioniert…Provinzblätter sind auch nicht besser. Berichten Sie auch, wenn auf dem Marktplatz ein Sack Reis umfällt? Sie sollten Blitzer bekanntgeben, das wäre wohl hilfreicher.

        • dasheddesheimblog

          Guten Tag!

          Hilfreicher wäre sicherlich, wenn Sie sich ordentlich an die Geschwindigkeitsbegrenzen halten würden, dann müssen Sie auch keine Blitzer fürchten.
          Da von Ihrer Seite leider keine substanziellen Beiträge zu erwarten sind, erlauben wir uns, Sie ebenfalls auf unsere Spamliste zu setzen.

          Einen schönen Tag wünscht
          Das heddesheimblog

  • Thomas Schweitzer

    ich wohne zwar seit ein paar monaten nicht mehr in Heddesheim, kann aber das Verhalten von Herrn Gaber durchaus nachvollziehen. Denn was einmal im Internet steht, verschwindet nie mehr. Möglicherweise gab es in der Vergangenheit bereits Probleme, denn nicht selten verdrehen Journalisten zwecks Meinungsmache die Wahrheit. Der Autor sollte also über sein Verhalten nachdenken und professionell bleiben.

  • Martin S.

    Ich habe die dass Sie, Herr Schust und der Verfasser dieses Kommentars ein und die selbe Person sind. Ihr umfassendes Wissen bezüglich der “Blog-Blockierer-Front” hat mich dazu verleitet über Sie eine Google Suche zu starten. Es sind durchaus Bilder von Ihnen im Netz. Seltsam ist jedoch die Tatsache, dass Sie dem Chefredakteur dieses Blogs erstaunlich ähnlich sehen.

    http://www.123people.de/s/jochen+schust

    mfg Martin S.

    • Jochen Schust

      Ich kann Ihnen versichern – und Herr Prothmann wird dies auch tun – dass wir nicht ein und dieselbe Person sind. Die Verknüpfung der Fotos auf dem von Ihnen genannten Link dürfte sich daraus ergeben, dass ich öfter unter meinem Klarnamen hier im Prothmann-Blog kommentiere. Es sind ja auch andere Fotos verknüpft (die ebenfalls nicht mich darstellen).

      Und die „Block-Blockierer-Front“ kennt jeder, der hier hin und wieder mitliest.

  • Benjamin

    Seltsames Verhalten eines Geschäftsmanns. Was da wohl dahintersteckt kann man nur mutmaßen.
    Bei den 1.100 Apotheken ist übrigens noch eine 0 zu viel dazugerutscht..

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Danke für den Hinweis! Korrigiert!

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

  • Snake Plissken

    Zum Glück hat man in Heddesheim ja noch die Auswahl auf eine andere Apotheken zurückzugreifen. Frei nach dem Motto….Wer nicht will der hat schon !!!

    • A. Felis

      Ich habe Hrn Gaber eine Mail aus Kundensicht mit der Bitte um Stellungnahme gesendet, weil ich denke, dass er, als langjähriger Unternehmer in Heddesheim, die Chance verdient hat, Position zu beziehen. Mal sehen ob/wie er reagiert.

  • Alexander Reinhold

    Ey, ich muss hierrüber echt lachen…
    Zufälligerweise kenne ich den genauen Hintergrund dieser Geschichte, und muss echt sagen, das was „die Redaktion“ hier erzählt stimmt gerade mal zu 10% mit der Wahrheit überein.

    Nebenbei bemerkt, Sie machen sich allein nur durch das Bild mit der Marketingleiterin von Vivesco strafbar, wenn Sie nicht vorher die schriftliche Genehmigung haben. Das sollte Ihnen als Autor bekannt sein! Und ich gehe nicht davon aus, dass Sie eine genehmigung haben, wenn doch, können Sie mir gerne eine Kopie an meine Mail Adresse schicken, und ich werde dies nicht an Vivesco melden.

    Achja, auch weiß ich, dass die Redaktion alle Kommentare liest, und nur die die auf ihrer Seite sind zulässt. Falls dieser Kommentar nicht 1 zu 1 so veröffentlicht wird, wie ich ihn geschrieben habe, werde ich Gerichtlich gegen die sofortige Schließung dieser Website vorgehen.

    Mit freundlichen Grüßen

    • heddesheimerin

      Machen Sie sich doch nicht lächerlich! Es ist Entscheidung der Redaktion, welche Kommentare freigeschaltet werden. Das können Sie vor keinem Gericht der Welt „einklagen“.

      Und was ist denn der „Hintergrund der Geschichte“, den Sie offenbar kennen?

      • Alexander Reinhold

        Nicht ich mache mich hier lächerlich, das sind Sie…

        Sie wissen genau was der Hintergrund der Geschichte ist. Ein selbständiger hat halt eben nicht immer Zeit für die Presse, da ja gerade am Tag vorher etliche anwesend waren, wodurch Arbeit liegen geblieben ist.

        Ich meine, das Telefongespräch kenne ich nicht, aber ich bin mir sicher Herr Gaber hat Ihnen genauere Angaben gegeben.

        SIE appellieren für die Meinungsfreiheit, dann sollten Sie auch Negative Kommentare Ihnen gegenüber freischalten.

        Nebenbei angemerkt, seit ich meinen Kommentar verfasst habe, sind „ganz zufällig“ Negative Kommentare von vorhin aktiviert worden. Zwischen dem Absenden der Negative und meinem wurden einige positiven Kommentare zugelassen, Sie haben also nicht die Kommentare „übersehen“ oder noch nicht gesehen.

        Hätte ich meinen Kommentar nicht geschrieben, währen die anderen immer noch Inaktiv.

        Ich gebe Ihnen einen ernst gemeinten Ratschlag: lassen Sie die Sache jetzt ruhen, sonnst ist der Blog bald wirklich nicht mehr besucht.

        • heddesheimerin

          Bevor Sie völlig den Überblick verlieren: Ich bin nicht die Redaktion. Nur eine einfache Leserin…

          Und es sind gerade Vorfälle wie der Gaber-Skandal und Diskussionen wie diese, die erst richtig Leser auf Blogs ziehen … Alles andere wäre nämlich so langweilig wie die morgige Ausgabe des Mannheimer Morgen.

        • Alexander Reinhold

          Pardon, ich muss in Zukunft genauer lesen.

          Aber dasheddesheimblog und heddesheimerin sind halt relativ ähnliche Namen.

          Mit freundlichen Grüßen
          Alexander Reinhold
          Schriesheim

    • Andreas G.

      Vielen Dank Herr Reinhold.

      Ich persönlich finde es beschämend, sich einerseits über Herrn Gabers Weigerung über eine Berichterstattung (ausführlich) zu beschweren und andererseits hier diverse Kommentare (die natürlich nicht Ihren Standpunkten entsprechen, Herr Prothmann)nach Möglichkeit zu unterbinden.

      Die Redaktion möge sich doch bitte entscheiden zwischen:
      Pressefreiheit -ODER- Zensur.

      mfg

      • A. Felis

        Ich weiss natürlich nicht, ob Hr Prothmann Kommentare gezielt nicht freischaltet. Aber ich lese auch zahlreiche Beiträge, die die Meinung der Redaktion überhaupt nicht teilen. Der pauschale Vorwurf der Zensur trifft also meiner Meinung nach nicht zu.

        • dasheddesheimblog

          Guten Tag!

          Bislang sind alle zum Thema eingetroffenen Kommentare freigeschaltet worden.

          Einen schönen Tag wünscht
          Das heddesheimblog

  • heddesheimerin

    Also dass Joachim Gaber nichts sagen will, offenbart zunächst sein mangelndes Gespür für positive „PR“ für seine Apotheke. Hier ist er einfach nur ein schlechter Geschäftsmann der Chancen nicht zu nutzen weiss. Aber das ist sein Problem.

    Dass ihm aber offenbar die Aktion Kinderlachen egal ist und er das Potential, was durch Berichterstattung darüber entsteht, auf arrogante Weise nicht nutzt, ist völlig instinktlos und peinlich. Ich hoffe, das war ein einmaliger Ausrutscher. Heddesheim hat einen neuen „Aufreger“. Den zweiten in dieser Woche nach Josef Doll. Danke, heddesheimblog …

  • Wolferl

    Bin aus einer ganz anderen Ecke dieses Planeten. Wahrscheinlich deshalb verstehe ich diesen Blockeintrag nicht. Ein Apotheker will nicht, dass eine gute Aktion von ihm im Netz breitgetreten wird? Was ist schlimm daran? Er will keine Gründe dafür nennen? Muss er ja auch nicht. Warum also dieser offensichtlich völlig grundlos diffamierende Blockeintrag? Warum wird hier zwischen den Zeilen aufgerufen, die Apotheke zu meiden, wie man man sieht teilweise mit Erfolg? Nur weil ein Blockschreiberling kein Interview bekommen hat. Das ist ja wirklich absurd.

  • gräphisch

    Der Blogg ist der Hammer. Die Amis waren nicht auf dem Mond und es muss immer jeder öffentlich alles beachten. Es leben Hetzer und Verschwörungsseiten. Ich liebe sowas LOL. Das habe ich heute abend noch gebraucht ich verfolge das weiter die nächsten Wochen oder sogar Monate…

    Vielleicht findet der Apotheker auch einfach den Blogg doof und will nicht hier beschrieben werden fertig. DAS MUSS NIEMAND BEGRÜNDEN.

    Dann verstehe ich auch nicht den Autor. Er kennt den Apotheker nicht, aber zeitgleich verliert der Apotheker den Autor als Kunden. Äh wie geht das?

    Dann verliert er gleich 7 Kunden, also den Autor und die Familie. LOL wie wenn die Kinder als eigene Kunden auftreten. Das ist echt genial.

    Sind Sie wirklich Journalist? Haben Sie bei der Bild gelernt? Super ich lese auch immer die Schlagzeilen von denen und hier gibts das für Kommunalpolitik. SUPER

    • Wie wenn als

      Ihre Grammatik ist echt überarbeitungswürdig… Es heißt, bitte schön, „als wenn“ und nicht „wie wenn“.

      • Andreas G.

        Ich bedanke mich in „gräphisch“s Namen für diese unnötige Antwort. Und ja, ich weiß auch meine beinhaltet nichts zum Thema.

        • Wie wenn als

          Nach „auch“ haben Sie das Komma vergessen.

          Und wennse ebbes nochgedängt hedde, heddese gemärgt, dass isch nur ähn fälär als „parsbrododo“ rausgegriffe heb.

          was hot denn der Moond mit dem block tzu tue? un „Hedzer“ un „Verschwörer“ kenn isch nur bei de alde hellesemer brut.

    • Heddesheimer

      Natürlich steht man im öffentlichen Interesse wen man als unternhemer über seine Kunden spenden für einen sozialen Zweck sammelt.

      • Heddesheimer

        Noch eine Anmerkung:

        Und das sogar sehr erfolgreich! Glückwunsch zum Erfolg

        Gute Nacht

    • kompakter

      hallo,

      soweit ich weiß, sind die prothmanns zu viert, wenn man die schwiegereltern noch dazu rechnet sind es sechs. irgenwie geht die rechnugn nicht auf.

      gruß

  • Jochen Schust

    Herzlichen Glückwunsch, das Heddesheimblog wird erwachsen! Der Diskussionsthread wird offenbar schlagartig von Trollen, die den armen Herrn Gaber verteidigen, überrannt. Das gehört zu nem ernstzunehmenden Blog wohl dazu …

    Frage an die Redaktion: Wie wollt ihr künftig mit Trollen bzw. erkennbar kampagnenartig gesteuerten Postings umgehen? Läst sich da technisch was machen?

  • Heddesheimer

    Viel Lärm um nichts. Schade dass dieses Thema so aufgebläht wurde ob es der sache dienlich war glaube ich nicht, es war eher gegen das Blog gerichtet.

    • A. Felis

      Das sehe ich auch so. Auch wenn Hr Gaber sich vielleicht falsch verhalten hat (vielleicht war er etwas „überrumpelt“), die Debatte sollte nicht wirklich geschäftsschädigend für die Alte Apotheke sein. Das ist es nicht wert. Ich habe die offene und kontroverse Diskussion trotzdem interessiert gefolgt. Ich bin gespannt ob Hr Gaber meine Anfrage beantwortet.

      • A. Felis

        Nachtrag: Herr Gaber hat sich bei mir gemeldet und ein persönliches Gespräch angeboten, wo er mir die Sache aus seiner Sicht schildern will. Dieses Angebot werde ich natürlich annehmen.

    • Wie wenn als

      Der „Sache dienlich“?
      Welcher Sache? Die des blogs? Welche „Sache“ hat das? Und was ist dabei „dienlich“?

      • Heddesheimer

        Kinderlachen ist die schönste Sache und ist dem Genesungsablauf dienlich.

  • klein-u

    Bin ich froh das wir in Heddesheim keine anderen Probleme haben. Das Nein eines Apothekers zu einem Bericht im heddesheimblog reicht um ein Forum für Verschwörungstheoretiker zu eröffnen. Der undedarfte und an alternativen Informationsquellen interessierte Leser versteht das alles wohl kaum noch. Ein zusätzlicher Satz wie „Leider war Hr. Gaber nicht an einem ausführlichen Bericht des heddesheimblog interessiert“ im letzten Artikel würde doch eigentlich genügen.
    Wer nicht will der hat schon.

    • jochen schust

      Ich kann keine Diskussion um Verschwörungen erkennen. Nur eine um das fragwürdige Verhalten eines lokalen Unternehmers einem lokalen Medium gegenüber. Und die Diskussion ist kontrovers geführt worden. Mit knackigen Argumenten für beide Seiten. Die Alternative ist der öde Lokalteil des Mannheimer Morgen. Stichwort Anja Görlitz. Viel Vergnügen damit…

      Eines muss man Gaber zugute halten: Wahrscheinlich war er sich nicht darüber im klaren, dass seine Weigerung, Stellung zu beziehen, erst recht Berichterstattung und Kontroverse auslösen würde. Man muss das verstehen. Die Leute sind jahrezehntelange Gute-Laune-Berichterstattung vom MM gewohnt. Aber das ist vorbei. Wer an einer öffentlichkeitsrelevanten Aktion wie „Kinderlachen“ teilnimmt, muss sich der Öffentlichkeit und Medien stellen.

  • Dmünchnerin

    Meiner Meinung nach ist der eigentliche Skandal, dass in Deutschland viel, viel zu wenig für kranke Erwachsene gespendet wird, weil die halt nicht so bemitleidenswert sind.

    Ich weiß aus der Uniklinik Eppendorf in HH, dass die Kinderabteilung bestens ausgestattet ist mit Büchern, farbenfrohen Wänden und Krankenhausclowns, während im Stockwerk drunter, wo nur erwachsene Krebspatienten ihr Leben verlieren, sozusagen nicht mal die Wände vernünftig gestrichen sind.

    So schauts aus.

    • Jochen Schust

      Da ist was dran. Es gibt einen alten Spruch im Lokaljournalismus: „Kinder und Tiere gehen immer“. Da ist das Interesse der Leser und dahin wandern dann die Spenden.

  • Mae-stro

    Hallo zusammen,

    finde die gewählte Überschrift doch sehr „reißerisch“.
    Wenn Hr. Gaber kein Interview (aus welchem Grunde auch immer) wünscht, sollte man es einfach dabei belassen.

    Der Erfolg der Aktion zählt, dies wurde ja auch im Artikel gut dargestellt, die persönlichen Anmerkungen hätte sich der Verfasser auch sparen können.

    Gruß
    Mae-stro

    PS. ich kann gut auf das Kinderlachen im Heddesheimblog verzichten, Hauptsache im wahren Leben geht dieses nicht verloren. In diesem Sinne …

    • lutz

      Ich denke auch, man muss nicht alles zum „Lokal-Skandal“ hochschreiben. „Gehts nicht eene Nummer kleener“, wie wir Berliner sagen…

      Dass sich der Jochen Gaber immerhin für das Kinderprojekt engagiert, ist ein wenig untergegangen vor lauter Erregung.

  • Arno Nym

    zitat kompakter:
    „hallo,mit mir und meiner familie hat er jetzt sieben kunden weniger.
    gruß.“

    … und mit meiner familie hat er jetzt sieben kunden mehr! 🙂

    • Heddesheimer

      Kann ja jeder machen wie er möchte, aber für den guten zweck der Spendenaktion ist es etwas spät.

  • heddesheimerin

    Fast 50 Kommentare zu diesem ja nicht wirklich „wichtigen“ Thema Gaber! ich bin beeindruckt, wie schnell sich das heddesheimblog zu einem für den Ort relevanten Diskussionsforum etabliert hat. Allerdings würde ich mir wünschen, dass die Resonanz bei anderen, wichtigeren Themen ähnlich hoch wäre.

  • difis

    Hallo
    Herr Gaber hat ein Interview gegeben allerdings dem MM ,gestern war ein Bericht mit Bild in der Zeitung zu sehen.Das ist typisch Herr Gaber , ich kann nur sagen kleinkariert.Ich bin schon lange kein Kunde mehr seit ich da nicht mehr arbeite.
    Viele Grüße

  • Michael Müller

    Leute, bei euch in Heddesheim geht es ja immer wieder ab, hammermässig! Ich surfe schon regelmässig zu diesem Blog, da immer gut für Unterhaltung. Jeder Fernsehautor könnte daraus prima Material für Serien ziehen.

    In diesem Fall meine ich: der Prothmann hätte auch sagen können: „Versteh‘ ich, wenn sie das nicht wollen!“

    Einfach mal gutmütig auf den Willen des anderen eingehen, Harmonie anstreben. Aber dann hatte das Blog nicht soviele Leser. Ich sehe es inzwischen immer kritischer. So eine Art BILD-Zeitung von Heddesheim.

    • lutz

      Ja – Bild Zeitung von Heddesheim, ich sehe das nicht negativ sondern als Kompliment. Bild schaffts jeden Tag, Themen zu setzen, die Millionen Menschen interessieren. Was da steht, darüber reden die Leute millionenfach. Weil die RICHTIGEN Themen RICHTIG aufbereitet werden. Und das heisst halt auch mal: Emotional, zugespitzt, etwas „skandalisiert“. In jedem Fall „interessant“ und „relevant“. So macht man Leute neugierig (Ich hoffe Sie notieren sich das, Frau Görlitz). Die „Gaber-Affäre“ war ein Beispiel, welche Eigendynamik sowas dann kriegt ( ich nehme an, mit dem Erfolg haben die Blogmacher selbst nicht gerechnet).

      • Jochen Schust

        *lol* Der Prothmann also als „Diekmann von Heddesheim“!? Ich weiss ja nicht, ob der Junge das so gern hört ..

  • Clemens Wlokas

    Warum setzt das heddesheimblog kritiker auf eine Spamliste? Warum droht das heddesheimblog Kritikern in anderen Beiträgen permanent mit der Höchststrafe Löschen?

    • Snake Plissken

      Tja, vielleicht sollte man auch bedenken welcher Art Kritik der blog ausgesetzt ist. Solange Sie sachlich und konstruktiv ist wird wohl kaum ein Mitarbeiter des blogs etwas dagegen haben. Sobald aber eine gewisse Grenze überschritten wird und Kommentare und Anmerkungen unter die Gürtellinie gehen ist es nicht mehr wie gerechtfertigt bis zur – so wie Sie es nennen – Höchststrafe zu gehen. Ich bin der letzte der sich davon freisprechen kann mit meinen Kommentaren hart an der Grenze der Legalität zu sein. Aber ich beschwere mich sicherlich nicht wenn ich auf die Regeln des blogs und eben der Etikette hingewiesen werde.

      • kompakter

        hallo,

        ich hab auch schon mein fett weggekriegt, herr wlokas.
        ganz am anfang hab ich mal so richtig die sau rausgelassen… der prothmann hat mir dann auf emeinen kommentar geantwortet und mir klar gemacht, was ich für ne sau bin und warum er meinen kommentar nicht öffentlich macht. ejtzt hätt ich mich saumäßig ärgern können (hab ich auch), aber ich hab kapiert, dass der das ernst meint.
        der unterscheidet ganz genau zwischen kritik und rumgesaue.
        und das allerbeste: ladenburgblog ist online. bin mal gespannt, wies hier abgeht. die erste duftmarke hat das blog ja schon mit dem leserbrief gesetzt.

        gruß

  • FInwe

    Warum können die selbsternannten „Journalisten“ dieser Seite nicht einfach die Privatsphäre anderer respektieren?

    Jeder der hier nicht abgebildet werden will (aus welchen Gründen auch immer), wird hier an den Pranger gestellt… sei es ein Apotheker, irgendwelche Leute von Karnevalsvereinen, der Vorstand vom Turnverein oder sonst wer. Was soll das? Das ist unseriös und absolutes Kindergartenverhalten.

    Überhaupt hat das hier alles nichts mit Journalismus zu tun. Es scheint mir mehr als würden die Autoren hier das Blog nutzen um ihre subjektiven Meinungen zu verbreiten und unliebsame „Gegner“ negativ darzustellen. Jede Unwichtigkeit und Bagatelle wird zu einem „Skandal“ hochgeschaukelt.

    Am Anfang war ich froh das es den heddesheimblog gibt, ein Medium was kritisch über Pfenning berichtet. Aber jetzt ist das hier nur noch eine Seite die zur Hetze&Verunglimpfung dient.

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Sie schreiben: „Warum können die selbsternannten “Journalisten” dieser Seite nicht einfach die Privatsphäre anderer respektieren?“

      Leider bringen Sie nicht einen Beleg, wann und bei wem die „Privatsphäre anderer“ verletzt worden sein sollte. Darüber hinaus lässt Ihr Kommentar vermuten, dass Ihnen die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit suspekt ist. Sie hätten wahrscheinlich lieber „staatlich-ernannte Journalisten“ oder vielleicht auch solche, die den „Stürmer“ voll schreiben?

      Sie schreiben: „Jeder der hier nicht abgebildet werden will (aus welchen Gründen auch immer), wird hier an den Pranger gestellt… sei es ein Apotheker, irgendwelche Leute von Karnevalsvereinen, der Vorstand vom Turnverein oder sonst wer. Was soll das? Das ist unseriös und absolutes Kindergartenverhalten.“

      Auch das ist eine Behauptung, die leider keine Grundlage hat. Es gibt keine Darstellungen „privater Informationen“, weder die eines Apothekers, noch von Karnevalisten, noch von Turnvereinvorständen, noch von stellvertretenden Bürgermeisterinnen.

      Es gibt sehr Wohl eine Berichterstattung über einen Apotheker, der sich für seine geschäftlichen Belange die Presse aussucht, die er gerne hätte. Das kann er tun und wir können darüber berichten.

      Ein Bericht über einen oder mehrere Karnevalisten, die in Ihre Aufzählung passen, kennen wir nicht. Sie haben aber den über den Mann einer stellvertretenden Bürgermeisterin vergessen, der uns in krasser Unkenntnis der Gesetzeslage und vollkommen unverhältnismäßig das Fotografieren verbieten wollte und einen Journalisten anpackt und anpöpelt. Ein solches Fehlverhalten ist kein privates, sondern ein öffentliches und interessiert die Öffentlichkeit.

      Auch über einen Turnvereinvorstand wurde hier niemals etwas Persönliches berichtet, dafür aber einmal über eine Bedrängung (fotografisch dokumentiert) und eine Beleidigung gegenüber einem Journalisten und ein zweites Mal über den Versuch, eine Berichterstattung zu verhindern. Da dieser Vorstand aber keine „Privatparty“ gegeben hat, sondern verantwortlich für ein öffentliches Ereignis ist, muss er damit rechnen, dass sein inakzeptables Verhalten öffentlich wird.

      Sie schreiben: „Überhaupt hat das hier alles nichts mit Journalismus zu tun. Es scheint mir mehr als würden die Autoren hier das Blog nutzen um ihre subjektiven Meinungen zu verbreiten und unliebsame “Gegner” negativ darzustellen. Jede Unwichtigkeit und Bagatelle wird zu einem “Skandal” hochgeschaukelt.“

      Gut zu wissen, dass Sie entscheiden können, was Journalismus ist und was nicht. Aus Sicht der Redaktion gibt es keine „Gegner“. Die Abläufe zu unseren Berichten sind klar dargestellt und eingeordnet. Darüber hinaus umfassen die Artikel zu den Fällen nicht einmal 10 Texte, das sind bei über 1.100 erschienenen Artikeln weniger als 0,1 Prozent.

      Den Anlass für unsere Berichterstattung schaffen nicht wir, sondern andere. Wir berichten über Handlungen, Aussagen, Verhalten und Entscheidungen sowie Geschehnisse.

      Und: Wir sind froh, wenn wir mit den genannten Personen so wenig wie möglich zu tun haben. Denn diese Kontakte gehören zu den unangenehmen Seiten unseres beruflichen Alltags.

      Wenn Sie damit nicht zurechtkommen: Niemand zwingt Sie, hier auch nur ein Wort zu lesen, geschweige denn, Kommentare ohne Sinn und Verstand zu verfassen.

      Nach unseren „Hausregeln“ hätten wir Ihren Kommentar gelöscht. Haben wir nicht, sondern sogar umfangreich beantwortet. Warum? Weil der Text zeigt, dass das, was Sie unserer Arbeit vorwerfen, durch Sie und „andere“ vorangetrieben wird.

      Wir haben keine „Gegner“ – Sie anscheinend schon.
      Wir legen nicht nach, wenn berichtet wurde – Sie schon.
      Wir bewerten Dinge. Uns „scheint“: Sie haben keine Werte.

      Sie schreiben: „Am Anfang war ich froh das es den heddesheimblog gibt, ein Medium was kritisch über Pfenning berichtet. Aber jetzt ist das hier nur noch eine Seite die zur Hetze&Verunglimpfung dient.“
      Das hört sich für uns wie eine glatte Lüge an. Man nennt das Relativismus. Der Mechanismus ist einfach: Auf ein Lob folgt eine Verdammung. Die Rhetorik findet sich häufig insbesondere bei Rechtsradikalen. Sind Sie so einer?

      Wer selbst Kommentare, also eine Meinung von sich gibt, ohne auch nur eine Aussage mit Fakten zu belegen, ist meist genau des Geistes Kind, was er vorgibt anderen vorzuwerfen. Ihr Kommentar, Anonymus, ist Hetze und Verunglimpfung.

      Einen anderen Zweck sollte Ihr Text nicht erfüllen. So wie viele andere Kommentare dieser Art, die immer dem gleichen armseligen Verlauf folgen.
      Wir sind sicher, dass Sie zu den Menschen gehören, die andere „negativ“ darstellen. Ihr Kommunikationsweg ist wahrscheinlich der der Straße, an der Ladentheke, am Tresen.
      Und vielleicht sind Sie ja so empört, weil unsere Berichterstattung Sie und Ihre Freunde aus der Apotheke, der Ortspolitik und dem Verein eben exakt so darstellt wie Sie sind und nicht, wie Sie vorgeben zu sein.

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

      • Ich hätte auf diesen unsinnigen Kommentar on Flnwe gar nicht erst geantwortet…

        • dasheddesheimblog

          Guten Tag!

          Danke für Ihren Beitrag.

          Das tun wir normalerweise auch nicht. Ab und an machen wir uns allerdings die Mühe.
          Das Ziel ist einfach: Wir wollen gerne kritisiert werden. Die Idee: Das kann unsere Arbeit nur besser machen.
          Der Weg: Harte Arbeit, um das „un“ wegzubekommen, damit der Sinn übrig bleibt. Ob es etwas nützt, ist offen.

          Einen schönen Tag wünscht
          Das heddesheimblog

    • Denkenschadetnicht

      Guten Tag,

      ich bin aus Interesse auf diese Seite gelangt, war eigentlich durch einen Beitrag im SWR1 neugierig geworden und bis dato dieser Regionalaktion sehr wohlwollend eingestellt. Was ich aber leider nun revidieren muss, denn hier wird die höchste und fast in Stein gemeißelte eherne Grundregel des guten Journalismus missachtet. Die Trennung zwischen neutraler Berichterstattung/ Nachricht und die des Kommentars, der personalisert ist und damit der Leser weiß, hier wird eine Meinung abgebildet, die hat man zu respektieren, aber man muss sie nicht akzeptieren. Bei einer Nachricht werden nur neutral Dinge berichtet. Die Zeitung mit den großen 4 Buchstaben, hat zuerst bemerkt, dass eine sogenannte Mischform – also ein Bericht mit unterlegter Meinung – allerdings verkaufstechnisch ein Schlager ist. Der Heddesheimblog macht es nach und ich bin sehr gespannt, ob dieser Beitrag gezeigt oder gelöscht wird.

      • dasheddesheimblog

        Guten Tag!

        Danke für Ihren Beitrag.

        Es gibt keine „fast in Stein gemeißelte eherne Grundregel des guten Journalismus„, es gibt aber jede Menge Betonköpfe, die behaupten, dass das so sein müsse.
        Abgesehen davon schreiben Sie eine Kritik zu einem Kommentar – dem Sie zubilligen, dass er eine Meinung äußern dürfe.

        Unser Tipp: Denken schadet nicht!

        Einen schönen Tag wünscht
        Das heddesheimblog

      • Jochen Schust

        Aber gerade die Berichterstattung zur Alten Apotheke war doch sehr klar und erkennbar getrennt. Ein Bericht zur Aktion und ein Kommentar zum Verhalten des Apothekers.

        • Heddesheimer

          Dem stimme ich zu.

          Bericht und Kommentar wurden in eigenen Artikeln veröffentlicht.