Mittwoch, 23. August 2017

Sonderheft bietet n├╝tzliche Tipps f├╝r Erstsemester und Fortgeschrittene

„Finanztest“ zum Studienbeginn

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Rhein-Neckar, 09. August 2012. (red/la) Ein gut geplantes Studium ist die halbe Miete. Neben F├Ącher- und Hochschulwahl wird die Finanzplanung immer wichtiger. Auch wenn Baden-W├╝rttemberg die Studiengeb├╝hren wieder abgeschafft hat: Niemand will sich mitten in der Pr├╝fungszeit mit dem gesperrten Girokonto herumschlagen oder im Auslandssemester feststellen, dass die Krankenversicherung nur in Deutschland zahlt. Das aktuelle Finanztest-Sonderheft hilft dabei, die gr├Â├čten Fallstricke zu vermeiden und das Studium finanziell vorauszuplanen.

Von Reinhard Lask

Fast 90 Seiten geballte Information f├╝r Erstsemester und fortgeschrittene Akademiker: Das „Themenpaket Studienbeginn“.

Der 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zufolge brauchen Student pro Monat zwischen 562 und 1085 Euro zum Leben – je nach Anspruch, Studiengang und Wohnort. Doch wer zahlt das alles, wenn Papa es nicht richten kann oder will? F├╝r diese und andere Fallstricke des Studentenlebens bietet das aktuelle Finanztest-Sonderheft „Themenpaket Studienbeginn“ praktische Hilfestellungen und ist ein n├╝tzlicher Ratgeber f├╝r Dinge, die Erstsemester und Fortgeschrittene finanziell und auch rechtlich im Auge haben sollten.

Studienkreditvergleich spart bis zu 2.861 Euro

Das zum Leben n├Âtige Kleingeld m├╝ssen sich rund zwei Drittel der Studenten per Nebenjob dazuverdienen. Wieviel man steuerfrei verdienen darf und wie viele Stunden pro Woche erlaubt sind, sollte jedem bekannt sein. Unwissen kostet nicht nur bares Geld, sondern kann im schlimmsten Fall zur Exmatrikulation f├╝hren.

Wenn die guten Noten nicht unter n├Ąchtlichem Kellnern leiden sollen, kann ein Stipendium weiterhelfen. Exzellente Leistungen sind dabei nur ein Kriterium. Kirchen, Stiftungen und andere Institutionen belohnen auch soziales oder politisches Engagement. Viele Stipendien decken jedoch gerade mal den B├╝cheretat.

Wer kein Baf├Âg beziehen kann, sollte sich ├╝ber einen Studienkredit informieren. Hier lohnt sich genaues hinschauen: Zwischen dem teuersten und g├╝nstigsten Angebot besteht laut Finanztest-Modellrechnung ein Unterschied von 2.861 Euro Schulden.

Das zus├Ątzliche Geld auf das heimische Girokonto einzuzahlen geh├Ârt zum Studienbeginn auf den Pr├╝fstand. Viele behalten das heimische Konto selbst dann, wenn sie hunderte Kilometer entfernt studieren. Die geografische N├Ąhe zur Bank hat Vorteile: Das Geldabheben vom Konto der „Heimatbank“ an einem Geldautomaten im Studienort kann teuer werden. Es spart unn├Âtige Geb├╝hren sich einen g├╝nstigeren Anbieter vor Ort oder eine Direktbank mit besseren Konditionen zu suchen.

Mehr f├╝rs gleiche Geld

Viele ├╝bersichtliche Tabellen bieten dem Leser einen schnellen ├ťberblick dar├╝ber, welche Krankenkasse, Bank oder Versicherung f├╝r ihn die passende ist oder ob sich der Verbleib in der Familienversicherung lohnt. Bei der Wahl der Krankenkasse lassen sich kaum Geb├╝hren sparen, allerdings zeigt ein Leistungsvergleich interessante Angebotsunterschiede auf.

Studienzeit ist auch Partyzeit. Und dass nach guten WG-Partys Scherben zur├╝ckbleiben ist beinahe normal. Nur: Wer zahlt den Scherbenhaufen? ├ťbernimmt das die Haftpflichtversicherung der Eltern oder braucht man gar eine eigene Hausratversicherung? Noch weniger Gedanken macht man sich Anfang Zwanzig ├╝ber Gebrechen, die in der Zukunft auf einen lauern k├Ânnten. Gerade zu Beginn des Studiums kann es sich lohnen eine Berufsunf├Ąhigkeitsversicherung abzuschlie├čen. Je j├╝nger und ges├╝nder man ist, desto g├╝nstiger fallen die Tarife aus.

Nicht jede zahlt im Ausland

Besonders heikel sind Krankheiten oder Verletzungen, die man sich im Ausland zuzieht. Da es in beinahe allen Studieng├Ąngen normal ist, ein Semester im Ausland studiert zu haben, betrifft die Frage „Krankenversicherung im Ausland“ immer mehr Studenten. Allerdings ├╝bernimmt nicht jede Krankenkasse die Behandlungskosten im Auslandssemester, sodass eine spezielle Versicherung notwenig sein kann.

Fazit: Das „Themenpaket Studienbeginn“ bietet viele n├╝tzliche Tipps rund um die finanziellen Aspekte des Studentenlebens. Die stimmige Mischung aus Fakten und lebendiger Schliderungen aus Studentensicht, erleichtern den Zugang zu den Fragen rund um den Start ins akademische Leben. Bei einem Bezugspreis von 3 Euro f├╝r das Themenpaket ist eine positive Kosten-Nutzen-Relation garantiert.

Das Heft steht als PDF zum Download auf www.test.de zur Verf├╝gung. Lesen sie auch den Bericht unserer Mitarbeiterin Alina Eisenhardt, die in wenigen Wochen ihr Studium beginnt.

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.