Samstag, 19. August 2017

Null Toleranz – Polizei kontrolliert verstärkt während der Fasnachtstage

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Guten Tag!

Heddesheim, 08. Februar 2010. Die Polizei informiert in einer Pressemitteilung über verstärkte Verkehrskontrollen während der Fasnachtstage. Die Zwischenbilanz für 2010: Zehn „Lappen“ sind bereits weg.

Pressemitteilung der Polizei
„Alkohol zur Fastnachtszeit – Polizei ist wachsam

teaserverkehrskontrolle

Die Polizei kontrolliert verstärkt über die Fasnachtstage. Bild: Polizei

Zur Fasnachtszeit hat leider auch der Alkohol Hochkonjunktur. Jeder soll natürlich seinen (auch feuchten) Spaß haben. Vergessen Sie aber nicht, sich rechtzeitig um eine Heimfahrgelegenheit zu kümmern.
Das Risiko in einen Unfall verwickelt zu werden oder den Führerschein entzogen zu bekommen, ist es wirklich nicht wert. Wenn sich „Narren“ betrunken oder unter dem Einfluss von Drogen hinters Steuer setzen, versteht die Polizei keinen Spaß.

Im letzten Jahr musste die Polizei in Mannheim in der Fastnachtszeit fünfzehn Unfälle im Zusammenhang mit Alkoholkonsum aufnehmen. 49 Personen führten ihr Fahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol und weitere 28 Kontrollierte nach dem Konsum von Drogen.

Dass nicht alle Fahrzeugführer Vernunft walten lassen, zeigt das Ergebnis von Schwerpunktkontrollen, welche die Polizei am letzten Wochenende vor den „tollen“ Tagen auf den Straßen Mannheims durchgeführt hat. Insgesamt mussten die Beamten zehn Führerscheine einbehalten. Sechs Fahrer hatten „zu tief ins Glas geschaut“, vier weitere setzten sich unter Drogeneinfluss hinters Steuer.

Polizeidirektor Dieter Schäfer, Leiter der „Zentralen Dienste“, bringt es auf den Punkt: „Wir werden nicht tolerieren, dass sich Fahrer berauscht ans Steuer setzen und damit andere gefährden.
Deshalb gehen wir auch in diesem Jahr während der Fastnachtszeit verstärkt gegen Alkoholsünder im Straßenverkehr vor und werden dabei auch ein besonderes Augenmerk auf Fahrer richten, die unter Drogeneinfluss stehen.“

Damit in den „tollen Tagen“ der Führerschein nicht auf der Strecke bleibt, hier noch einige Tipps der Polizei:

  • Hände weg von Alkohol, wenn Sie noch fahren müssen. Niemand kann den eigenen Promillegehalt treffsicher einschätzen. Da liegt so mancher „Jeck“ ganz schön daneben. Einige vertrauen sogar auf frei verkäufliche Alkohol-Testgeräte. Der „Promillepegel“ lässt sich damit in der Regel jedoch nicht zuverlässig messen.
  • Bereits ab 0,3 Promille Alkohol im Blut können Sie mit dem Gesetz in Konflikt kommen und Ihren Führerschein verlieren! Seit dem 01.08.2007 gilt für Fahranfänger die Null-Promille-Grenze! Bei Drogen gibt es keinen Grenzwert!
  • Ab 0,3 Promille Alkohol im Blut steigt Ihr Unfallrisiko um das 1,2-fache, ab 0,8 Promille um das Vierfache und ab 1,1 Promille um das Zehnfache!
  • Nutzen Sie nach Möglichkeit Busse, Bahnen oder Taxen!
  • Setzen Sie sich nicht zu betrunkenen oder durch Drogen
  • beeinflussten Fahrern ins Auto!
  • Gegen Alkohol im Blut helfen weder Tricks noch Koffein oder Vitamine. Nur der Körper kann Alkohol abbauen, im Schnitt etwa 0,1 Promille pro Stunde. Wer um 3 Uhr morgens mit 1,5 Promille ins Bett gegangen ist, hat am nächsten Morgen um 10 Uhr also immer noch 0,8 Promille Restalkohol im Blut und ist somit fahruntauglich.“

Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.

  • kompakter

    hallo,

    richtig so. von mir aus könnten die idioten, die mit alkohol im blut fahren, auf lebenszeit ihren führerschein abgenommen bekommen. ich finde die strafen immer noch zu lasch. bsoffen zu fahren ist kein kavaliersdelikt.

    gruß