Dienstag, 27. Juni 2017

Geschäftsführer Nitzinger verweigert jegliche Auskunft

Neues von der Baustelle: Folge 4 – „Pfenning“ zäunt sich ein

Heddesheim, 08. Dezember 2011. (red) Nach über drei Wochen seit dem „Baustart“ ist nach wie vor noch recht wenig los auf der „Pfenning“-Baustelle. Einige Bagger haben teilweise die obersten Schichten des Mutterbodens abgetragen und zu Erdwällen aufgehäuft.

Planierrauben haben diese Stellen verdichtet. Hier bilden sich Wasseransammlungen, da das Wasser im „Lellebollem“ (Heddesheimer Lehmboden) nun kaum mehr versickern kann.

Entlang des Brunnenwegs ist ein Schacht ausgehoben worden. Vermutlich für Versorgungsleitungen. Eine Firma hat begonnen, das Gelände einzuzäunen. Der nordwestlich gelegene Feldweg ist verschwunden. Die Zufahrtsstraßen im Gewerbegebiet sind dreckig.

Wir können die Baumaßnahmen nur beschreiben: Der neue, „gute“ Nachbar „Pfenning“, respektive der Geschäftsführer Uwe Nitzinger, hat auf unsere direkte Nachfrage vor Ort, ob wir weitere Informationen erhalten werden, mit einem zufriedenen Lächeln mitgeteilt: „Vermutlich nicht.“

Alle Fotos: Martin Heilmann

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.

  • Snake Plissken

    Ist wohl auch besser so den Zaun zu ziehen. Nicht das die Terroristen ( Pfenning-Gegner) nicht irgendwelche Feldhamster oder archäologische Sammelstücke verbuddeln können.
    Einfach nur traurig anzuschauen das Schauspiel. Aber jetzt sind die Fakten geschaffen die ein Zurück unmöglich machen. Die Felder sind zerstört….Landwirtschaft nicht mehr möglich. Ziel erreicht… Ganz großes Kompliment an die Scheinheiligkeiten Pfenning, Nitzinger und Kessler !!!!
    Noch eine besinnliche Adventszeit

  • Hallo,

    so ein gelb abgesperrtes Loch habe ich schon oft am Ende der Bismarkstraße (am Feldrand auf der rechten Seite) gesehen.

    Hier könnte vielleicht eine „Leiche“ die schon im dunklen Keller lag oder die vorher genannten „guten Vorsätze“ verbuddelt werden.

    Vielleicht ist hier auch ein unterirdischer Bahnanschluss mit Lichtkuppe geplant, mit Direktanbindung an den Bahnhof Mannheim, weil doch die nebenliegende Strecke immer so voll ist und in der Logistik Zeit viel Geld kostet, wer kann das schon genau wissen.

    Bei unserem künftigen Nachbar scheint wohl alles möglich und ich bin davon überzeugt, wir haben hier noch viele Überraschungen zu erwarten.

    Für die angrenzenden Bürger gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass dieses Projekt vielleicht doch nicht gänzlich realisiert wird. Die Natur holt sich sehr schnell zurück, was ihr gehört.

    Noch nicht mal den „Buh-Ruf“ bei der Grundsteinlegung hat „Mann“ uns gegönnt, schade !

    Hoffe nur, dass die Bürger sich bei den nächsten Wahlen an die Versprechungen einiger roter,schwarzer und gelber Gemeinderäte bei der Verteidigung des Projektes erinnern werden.

    Die jetzigen Ratsmehrheiten hat der Bürger mit seiner Wahl so gewünscht, dass ist Demokratie und gehört respektiert.

    Aber Mehrheiten können sich sehr schnell verändern, wenn der Bürger das will. Herr Mappus kann davon berichten!

    Gruß
    Peter Kröffges