Donnerstag, 24. August 2017

Kappenabend 2010: Love, Peace and Fischfilet

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Guten Tag!

Heddesheim, 08. Februar 2010. Wenn die Sportfischer feiern, wird die Party groß. So auch am Samstag im BĂŒrgerhaus. Erst nach vier Uhr morgens hat der letzte die TĂŒr hinter sich abgeschlossen.

Von Hardy Prothmann

Was war der Höhepunkt des Kappenabends 2010 der Sportfischer? Einfache Antwort: Der Kappenabend an sich.

Mit fĂŒnfzehn Programmpunkten feierten die Fischer & Freunde „Love, Peace and Fischfilet“. Als die „Mitwirkenden“ um 19:11 Uhr zum Hit „Mexico“ der Les Humphries Singers den „Tanz“ eröffneten, ging bereits die Post ab. Erwin Brutscher moderierte als Hippie und Einheizer die Show.

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Love, Peace and Fischfilet - gute Laune an der Angel. Bild: privat

Vielleicht ist das Geheimnis der Fischer, das alles ein bisschen chaotischer, alles ein bisschen improvisierter ist als „gewohnt“ und trotzdem klappt. Das Organisationsteam um Michael Stabe, Evi Weinmann, Hans-Peter Etsch, Dirk Kling und Gerd Schweichler sowie Erwin Brutscher teilen sich die Aufgaben. Keiner ist wichtiger als der andere. Sie agieren im Schwarm.

Auch die „Rentner“ machen mit: Rudi Bierweiler, Hans Lenz, Hans Scheidemann, Manfred Stube, Peter Nennstiel und Joachim Schuchard halfen erst beim BĂŒhnenaufbau und machen dann spĂ€ter die Renter-Show auf der BĂŒhne.

Ralf Illmer als „Easy“ sorgt mit Dirk Kling als „Raider“ fĂŒr Stimmung mit politischen Anspielungen auf „Pfenning„. Zu Steppenwolfs „Born to be wild“ rollern die beiden als Rocker auf die BĂŒhne und „babbeln, wie ihne die Gosch gwachse is“: „Du bischt net da erschte un net da ledschde der iwwer de Penning driwwa stolpert is.“ Illmer, Metallbauer mit Hang zum Grafiker hat das BĂŒhnenbild entworfen und mit Kling die AusfĂŒhrung gestaltet.

Vollkommen schmerzfrei prĂ€sentiert sich Illmer spĂ€ter noch als „BĂ€dmĂ€n“ – KostĂŒme und NĂ€harbeiten machten Helga Stabe und Evi Weinmann.

Immer wieder ist die „Fischer-Showband“ in wechselnden Besetzungen auf der BĂŒhne und heizt das Publikum an. Otto Klemm geht in die BĂŒtt, die „Fußballer“ um Ingo Resch machen Blödsinn und der HollĂ€nder Jan van Nunen gibt den „Fußball-HollĂ€nder“, „Dinner for Fischer“ verkalauert „Dinner for one“.

Und die GĂ€ste gehen mit – sicher auch, weil die Mischung stimmt. Viele der GĂ€ste sind aus Viernheim oder Ladenburg gekommen. Auch Mannheimer sind dabei. Der Ortsverband des Roten Kreuzes ĂŒbernimmt die Bewirtung. Das klappt gut – zu einem feuchtfröhlichen Abend gehört dazu, dass es „flutscht“ und sich keine Staus vor der GetrĂ€nketheke bilden.

Eine Security-Firma ĂŒbernimmt die „Sicherheit“ der GĂ€ste. Es gibt einen kurzen Zwischenfall: Ein junger Mann verwechselt „Spaß haben“ mit „Streit anzetteln“ und ist sehr schnell da, wo er hingehört. Vor die TĂŒr.

ZurĂŒck zur Liebe und dem Frieden. „Dieter Thomas Kuhn“ (Michael Stabe) prĂ€sentiert sein „Brustfell“ und die „Vernemer Wichser“ singen live. Die anderen Auftritte sind Playback – die Technik kommt professionell eingerichtet von Nico Freund und Denis SchĂ€tz.

Der Sound ist kraftvoll, die meisten „KĂŒnstler“ haben „Headsets“. Gerade fĂŒr den Moderator Erwin Brutscher ein Vorteil – er kann sich frei bewegen und alle GĂ€ste „fĂŒhlen sich angesprochen“.

Weitere GĂ€ste: Die „Spargelstecher“ aus KĂ€fertal marschieren mit Abordnung, Prinzessin und Garde ein. Orden werden ĂŒbergeben. Das Tanzforum Heddesheim zeigt als „UrauffĂŒhrung“ einen Auftritt aus Monty-Pythons-Musical „Spamalot“ (Die Ritter der Kokosnuss).

Die anschließende Party im „Pflug“ geht ab: Hits, Hits und nochmal Hits werden gespielt.

Im kommenden Jahr wird es ein „Best of“ zum 33. Kappenabend geben. Der Höhepunkt steht auch schon fest: Der Kappenabend an sich.

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Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist GrĂŒndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten PortrĂ€ts und Reportagen oder macht investigative StĂŒcke.

  • Gerd Schweichler

    Hallo Heddesheimblogteam,

    ich möchte mich fĂŒr den guten Bericht und die gelungenen Bilder recht herzlich bei Euch bedanken.
    Besonderen Dank gilt meiner Tochter Sabrina, die extra die lange Reise von Kiel auf sich genommen hat, um 1 Woche lang fĂŒr den Auftritt mit uns zu proben (Fischershowband).
    Ich weiß, dass sie es gerne gemacht hat fĂŒr den Verein, aber trotzdem möchte ich mich noch einmal auf diesem Wege bei Ihr auch im Namen des Organisationsteams bedanken.

    Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

    Kassenwart Gerd Schweichler

  • Clemens Wlokas

    Was unterscheidet diesen Beitrag vom Bratwurstjournalismus? Oder Weißwurstjournalismus?

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Danke fĂŒr Ihren Beitrag.

      Lesen Sie ihn einfach noch einmal. Tipp: Das Schwarze ist die Schrift.

      Einen schönen Tag wĂŒnscht
      Das heddesheimblog