Donnerstag, 24. August 2017

Der gläserne Gemeinderat: Ein Leserbrief, den der „MM“ anscheinend nicht bringen will

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Heddesheim/Rhein-Neckar, 07. Juni 2011 (red/pm) Glauben Sie immer noch an den Mythos der „objektiven Tageszeitung“? Daran, dass die lokale Monopolzeitung tatsächlich das Spektrum der Meinungen abbildet? Das Pro und Kontra? Vorurteilsfrei handelt? Dann glauben Sie sicherlich auch noch an das Sandmännchen. Denn im Prinzip hat die Zeitung diese Rolle übernommen – Sand zu streuen, auf dass der liebe, zahlende Zeitungs-Abonnent gut vor sich hin dämmern kann. Der „Morgen bringt schon lange nichts mehr an den Tag“.

Von Hardy Prothmann

Die Heddesheimer Öffentlichkeit kennt mich nun mittlerweile ganz gut: In meinem Hauptberuf als engagierter Journalist verantworte ich seit gut zwei Jahren das heddesheimblog.

Hardy Prothmann ist freier Journalist und in Heddesheim Gemeinderat. Bild: sap

Diese Berichterstattung bereichert den Ort – durch Meinungsvielfalt. Statt der gewohnt langweiligen „Hurra-Berichterstattung“ im MM, „alles gut, immer schon gut, morgen auch gut – Berichte“, gibt es spannend recherchierte Themen, umfangreiche Bilderstrecken, offen ausgetragene Kontroversen, tausende von Kommentaren.

Seit gut zwei Jahren gibt es Vielfalt, Hintergründiges und Ãœberraschendes im Ort – was hier auf dem „Blog“ dokumentiert wird. Ich verantworte als Journalist die Veröffentlichungen, die hier im heddesheimblog erscheinen. Und ich habe jeden der 4.400 Leserkommentare gelesen, die hier zu rund 1.900 Artikeln veröffentlicht worden sind.

Problem-Berichterstattung

Und es gibt eine fortwährende Auseinandersetzung mit der Berichterstattung im Mannheimer Morgen – immer dann, wenn das „nötig“ ist. Was leider häufig der Fall ist. Vor allem dann, wenn die Zeitung zugesandte Berichte als „eigene redaktionelle Leistung“ verkauft. Immer dann, wenn die Anzeigenabteilung vermutlich die Inhalte der Redaktion bestimmt. Immer dann, wenn die Zeitung nicht nur einseitig berichtet, sondern Informationen unterschlägt.

Als Journalist betreibe ich mit einem engagierten Team ein Netzwerk aus Lokalredaktionen für die Kommunen Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Weinheim und Viernheim. Darüber hinaus für die Region Rhein-Neckar, arbeite nach wie vor für andere Medien und habe mit Kollegen vor kurzem das Netzwerk istlokal.de gegründet – einen Verband unabhängiger, lokaljournalistischer Internetangebote.

Bundesweite Beachtung – bundesweite Entwicklung

Bundesweit findet diese Arbeit eine hohe Beachtung. Universitäten, Firmen, Institutionen, die Kirchen laden mich ein, um einen neuen, direkten Journalismus zu erklären und darüber zu diskutieren. Allein über das „heddesheimblog“ ist über 200 Mal berichtet worden – in der FAZ, bei Spiegel Online, in der SZ, bei evangelisch.de, im DeutschlandRadio. Bundesweit entstehen ständig neue Angebote ähnlich dem „heddesheimblog“, die den Monopolzeitungen eigene Recherchen, starke Meinungsbeiträge, neue Sichtweisen entgegensetzen. Sie alle wollen Meinungsvielfalt und -freiheit befördern. Und das ist gut so.

In Heddesheim bin ich seit fast zwei Jahren Gemeinderat. Ebenso wie als Journalist vollkommen unabhängig. Ich bin ein von Bürgern gewählter Vertreter von Bürgern. Keine Partei-Marionette. Meine ehrenamtliche Funktion vertritt keine Partei, keine Fraktion – nur die Bürgerinnen und Bürger, mit denen ich in gutem Kontakt stehe. Wenn diese das wollen. Viele wollen das, aber natürlich nicht alle.

Kritische Auseinandersetzung? Fehlanzeige

In der gesamten Berichterstattungsregion des MM bin ich ein „Exot“. Journalist und Gemeinderat? So was gibt es auch bundesweit selten, ist aber noch kein einziges Mal im „MM“ thematisiert worden. Eigentlich muss und sollte eine Zeitung sich kritisch damit auseinandersetzen. Denn diese Verbindung ist nicht „einfach“ und sollte genau beobachtet werden. Ich leiste das selbstkritisch immer wieder – ein „Blick von außen“ wäre mir willkommen.

Tatsächlich hat der Mannheimer Morgen in den vergangenen zwei Jahren nicht eine einzige Frage an mich gestellt. Weder persönlich durch einen Redakteur, noch per Fax, Brief oder email. Nicht eine. Tatsächlich bin ich aber immer wieder „Teil“ der Berichterstattung – und zwar immer dann, wenn es aus Sicht dieser angeblich objektiven Zeitung „Negatives“ zu berichten gibt.

Tatsächlich versäumt die Zeitung seit zwei Jahren jeden journalistischen Ehrgeiz, einem unbequemen Zeitgenossen, mal „auf den Zahn zu fühlen“. Meine Positionen im direkten Kontakt zu thematisieren. Stattdessen ergötzt sich die Zeitung geradezu an Kontroversen, die mich immer als Provokateur darstellen und eine Koalition aus „Wackeldackeln“ im Gemeinderat, die alles abnicken, was der Bürgermeister Michael Kessler ihnen vorschlägt, als die, die „geschlossen“ gegen „den Prothmann“ auftreten.

Alles wie immer? Wohl kaum.

Wer „der Prothmann“ eigentlich ist, hat der MM nicht ein einziges Mal versucht, herauszufinden. Doch das sollte man als zahlender Zeitungsleser eigentlich erwarten dürfen. Das sollte jeder journalistische Ehrgeiz wissen wollen – nicht so beim „MM“.

Aktuell hat der „MM“ zwei Tage Zeit gehabt, meinen Leserbrief zu veröffentlichen. Das ist nicht geschehen. Warum nicht? Aus „Platzgründen“? Wohl kaum. Der MM hat erst im Herbst seine Seiten „Rhein-Neckar“ von drei auf sechs erweitert.

Ich bin fast sicher, dass der „MM“ den Leserbrief nicht veröffentlichen wird. Rechtliche Bedenken können keine Rolle spielen – die Verantwortung liegt bei mir. Es geht vielmehr darum, dass der „MM“ von mir als Instrument der politisch-gesellschaftlichen Willensbildung benannt wird. Und als Problem. Auch im Leserbrief. Weil der Zeitung jede Fähigkeit zur Selbstkritik fehlt, ist das natürlich aus Sicht der Redaktion und ihrer Chefs „unerhört“.

Deswegen verschweigt die Zeitung das lieber. Denn das kann sie ganz gut – schweigen statt öffentlich machen.

Selektion vs. Objektivität=Realität

Von einer Zeitung, in der Meinungsvielfalt und ordentlicher Journalismus nicht viel gilt, ist auch kaum eine andere Reaktion zu erwarten. Lustig ist das allemal – denn die „Holzköppe“ (in der Internetbrachne werden Zeitungen „Holzmedien“ genannt) denken tatsächlich, dass alles, was nicht in ihrer Zeitung steht, auch nicht „stattgefunden hat“.

Das hat es aber. Anbei lesen Sie meinen Leserbrief an den „MM“ – wie so oft erfahren Sie aktuell und exklusiv über das heddesheimblog davon. Falls der „MM“ den Leserbrief doch noch bringen sollte, ist er eine Information von „Gestern“ – auch das kann Sinn machen, um der „Chronistenpflicht“ nachzukommen.

Falls der „MM“ den Leserbrief, den ich als Gemeinderat, also als ein unabhängig gewählter Vertreter der Heddesheimer Gemeinde geschrieben habe, nicht veröffentlichen sollte, kann sich jeder selbst einen Reim darauf machen, wie tief diese Zeitung gesunken ist. Und wie sehr diese Zeitung jeden journalistischen Anstand verloren hat und sich wohl fühlt als „Verlautbarungsmaschine“ für Bürgermeister, Verbandssprecher und alle, nur nicht für die Leserinnen und Leser.

Leserbrief zum Kommentar von Frau Görlitz über das Thema Edeka am 28. Mai 2011

Sie fragen sich in Ihrem Kommentar am 28. Mai 2011, „warum man darüber zwei Stunden diskutieren musste?“ „Darüber“ meint Umbau- und Erweiterungspläne der Edeka am Standort Heddesheim.

Meinen Sie Ihre Frage ernst? Mal abgesehen davon, dass nicht zwei Stunden diskutiert worden ist, sondern eine Präsentation stattgefunden hat, dann Fragen gestellt wurden und dann diskutiert wurde?

Der Gemeinderat hat die Pflicht, sich im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger intensiv mit Bauvorhaben zu befassen und Vor- und Nachteile abzuwägen. Der Gemeinderat hat keinerlei Pflicht, die Interessen von Unternehmen über die der Bürgerinnen und Bürger zu stellen.

Und Journalismus hat die Pflicht, möglichst genau und zutreffend zu berichten.

Leider kommen Teile des Gemeinderats und der Mannheimer Morgen diesen Pflichten nicht nach.

Ihre Berichterstattung ist nicht zutreffend. Edeka hat keineswegs von sich aus „prompt eine weitere Bürgerbeteiligung angeboten“. Erst durch die von den Grünen Gemeinderäten und mir angeführte Diskussion ist dieses „Angebot“ entstanden, das allerdings unter den Möglichkeiten einer umfangreichen Bürgerbeteiligung bleibt.

Insgesamt vier Mal musste ich dazu meinen Antrag formulieren, eine möglichst umfassende Bürgerbeteiligung vorzunehmen – kein Wort davon in Ihrem Bericht. Dieser Antrag sollte ebenso wie der ähnliche Antrag des Kollegen Reiner Edinger (Grüne) vor dem FDP-Antrag „auf eine beschleunigte Beratung zu einem Aufstellungsbeschluss“ beschlossen werden.

Beide erweiterten Anträge hat Bürgermeister Michael Kessler als solche nicht anerkannt und eine Ablehnung empfohlen, für die sich die Mehrheit im Gemeinderat dann auch ausgesprochen hat.

Eine Bürgerbeteiligung ist keineswegs so lächerlich, wie Sie das in Ihrer Berichterstattung darstellen, „man hat ja mitreden dürfen“. Sie dient dem Vorbringen von Sorgen und Bedenken, aber auch von Ideen und Sachverstand, die ein Projekt positiv beeinflussen können. Und vor allem dient sie dem sozialen und politischen Frieden. Der ist im Ort dank der sturen Hau-durch-Haltung des Bürgermeisters und der Mehrheit im Gemeinderat in Heddesheim dahin.

Das von Ihnen geschilderte Bedrohungsszenario ist journalistischer „Unfug“. Edeka hat erst vor wenigen Jahren in das Tiefkühl- und Frischelager investiert und die hohe Attraktivität des Standorts betont. Es wäre „ökonomischer Unfug“ diesen in naher Zukunft komplett aufzugeben, nur weil man möglicherweise kein Getränkelager bekommt.

2009 argumentierten die „Pfenning“-Befürworter, man müsse den Wegfall der „250 Fleischwerk-Arbeitsplätze“ kompensieren. Durch „Pfenning“ sollen angeblich 1.000 Arbeitsplätze entstehen, also eine Kompensation plus 750 weiteren Arbeitsstellen. Jetzt wird wieder argumentiert, durch das Getränkelager würden die Arbeitsplätze kompensiert. Bürgermeister Kessler und Teile des Gemeinderats kannten bereits seit 2007 die Erweiterungspläne – wer eins und eins zusammenzählen kann, weiß, dass die Heddesheimer Bürgerschaft konsequent hinters Licht geführt wird – unterstützt durch eine selektive Berichterstattung dieser Zeitung.

Anmerkung der Redaktion:
Hardy Prothmann ist freier Journalist und verantwortlich für das heddesheimblog. Er ist außerdem Gemeinderat in Heddesheim und hat bei der Kommunalwahl 2009 auf Listenplatz 11 der FDP-Liste als unabhängiger Kandidat diese Liste mit einem Vorsprung von 20 Prozent zum FDP-Vorsitzenden Frank Hasselbring gewonnen. Seither nimmt er als partei- und fraktionsfreier Gemeinderat die unabhängigste Position im Gemeinderat ein. Die Funktion als Gemeinderat beschneidet ihn enorm in seiner Funktion als Journalist. Als Journalist ist er an „Veröffentlichung“ für die Allgemeinheit interessiert – als Gemeinderat ist er in Teilen einer Verschwiegenheit verpflichtet, die seinen Brotberuf als Journalist behindert.

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gründungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Porträts und Reportagen oder macht investigative Stücke.

  • heddesheimerin

    naja immerhin wurde im MM der deutlich kritische Leserbrief von Hr. Kröffges zu Edeka veröffentlicht. Damit meint die Redaktion wohl, ihre „Chronistenpflicht“ getan zu haben.

    Alles in allem bestätigt sich ein Bild: Der MM hat sich selbst erledigt und braucht als Organ der Berichterstattung oder Kommentierung nicht mehr ernst genommen zu werden. Dies dürften die meisten Heddesheimer allerdings längst wissen.

  • Horst Berger

    Frau Görlitz ihre Frage wundert mich nicht. Ich werde ihnen eine Antwort geben! Ihre Frage ist gleichzeitig zu einem traurigen Beleg dafür geworden, wie wenig die Machtkartelle in der Politik und in den Medien von einer Bürgerbeteiligung und schon gar von kritischen Meinungen der Gemeinderäte (Grüne / Prothmann) und BürgerInnen halten.

    Seit einiger Zeit gibt es jetzt den „Wutbürger“, der sich gegen vieles auflehnt. Es gibt über 5 Millionen Arbeitslose und Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen. Männer sind gleichberechtigter als Frauen. Es gibt Kinderarmut, Altersarmut und Tafeln. Wir wählen Superstars und sind konsumsüchtig. Gewalt ist allgegenwärtig.

    Die Gestaltungskraft der Politik scheint verloren. Viele Bürger gehen nicht mehr zur Wahl, kennen nicht einmal die Namen der Politiker und Gemeinderäte. Die Globalisierung ängstigt viele. Mehr Umweltschutz muss man sich leisten können und auch mehr Bildung.

    Es ist Zeit für eine Kursänderung, für eine Diskussion und Verankerung von moralischen Werten und ethischen Grundsätzen.

    Für welche Werte und Grundsätze stehen sie Frau Görlitz?

    Ich kann nur weiter die Empfehlung geben: Einmischen und Mitmischen. Niemand darf sich von der Diktatur einzelner „Politiker“ und „Schreiberlinge“ kleinkriegen lassen.

    Frau Görlitz, sie sollten sich die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (1948)“ durchlesen. Vieleicht verstehen sie dann, weshalb wir diskutieren.

    Wir leben in einer „Mediendiktatur“ – was wir wollen ist eine „Medien-Demokratie“. Sie und der Mannheimer Morgen sind aus der Zeit des vorigen Jahrhunderts. Sie unterschlagen Informationen, verdrehen Zahlen und leisten keinerlei Eigenrecherche!

    Es gibt jede Menge kritische Themen hier in Heddesheim. Dafür lohnt es sich gemeinsam mit anderen Engagement zu zeigen. Auch kritisch. Das wird Bürgermeister Michael Kessler und seiner „12:9 Koalition“ nicht gefallen. Deshalb wird er sich in Zukunft noch öfters ihrer „Dienstleistung“ bedienen.

    Alles könnte gut werden, wenn nur mehr Anstand und Moral herrschten, denn „Anstand schafft Anstand“. Wenn der Bürgermeister wieder „vertrauenswürdiger“ werden würde und wenn wir eine „ethisch geprägte Wirtschaft“ hätten.

  • CB

    Guten Morgen!

    Das ist doch nicht wahr!?

    Hier im Blog wird sich über das nicht veröffentlichen eines Leserbriefes beschwert, wenn gleich hier Kommentare zensiert werden?
    Das Argument „platzgründe“ dürfte online wohl kaum greifen.

    Über eine Erklärung der Notwendigkeit der Selektion der Kommentare hier, würde ich mich daher freuen!

    Sonnige Grüße!

    • heddesheimblog

      Guten Tag!

      http://heddesheimblog.de/wordpress/2009/05/13/wie-mache-ich-mit/

      Einen schönen Tag wünscht
      Das heddesheimblog

      • CB

        Tja und was nun, wenn ihr Leserbrief einfach durch das Raster beim MM fällt!?

        Es gibt ja immer mehrere Standpunkte, wie sie propagieren zu wissen.

        So heißt es beim MM:

        Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich sinnwahrende Kürzungen vor, um möglichst vielen Lesern die Gelegenheit zu geben, ihre Meinung darzulegen. Nicht alle Zuschriften können veröffentlicht werden. Vielschreiber bitten wir um Verständnis, dass wir sie nicht ständig drucken. So genannte „offene Briefe“ und solche mit beleidigenden Formulierungen werden nicht berücksichtigt. Leider können wir Leserbriefe weder zurücksenden noch beantworten.

        siehe:
        https://www.morgenweb.de/meinung/leserbriefe/index.html

        Also erfüllt ihr Brief wohl nicht die Kriterien!

        Sonnige Grüße!

        • Hardy Prothmann

          Guten Tag!

          Die Frage ist, welches Raster gemeint sein könnte:

          „Die Redaktion behält sich sinnwahrende Kürzungen vor, um möglichst vielen Lesern die Gelegenheit zu geben, ihre Meinung darzulegen. Nicht alle Zuschriften können veröffentlicht werden.“
          Wenn Sie sich die Ausgaben der vergangenen Wochen durchsehen, werden Sie kaum Leserbriefe finden – daran kann es wohl nicht liegen.

          „Vielschreiber bitten wir um Verständnis, dass wir sie nicht ständig drucken.“
          Es ist mein erster Leserbrief an den MM – ich habe auch nicht vor, viele zu schreiben.

          „So genannte “offene Briefe” und solche mit beleidigenden Formulierungen werden nicht berücksichtigt.“
          Mein Leserbrief ist definitiv kein „offener Brief“ und beleidigende Formulierungen kann ich nicht erkennen.

          Sie können aber gerne nochmals selbst prüfen, ob Ihnen noch irgendwas einfällt, was tatsächlich sinnvoll nachvollziehbar wäre.

          Beste Grüße
          Hardy Prothmann