Freitag, 19. April 2019

Kandidat: Hardy Prothmann (FDP-Liste)

Print Friendly, PDF & Email

Hardy Prothmann (Kandidat auf der FDP-Liste) Listenplatz 11

Hardy Prothmann

Hardy Prothmann

1. Was wird ihr Schwerpunkt in der Kommunalpolitik sein? Bitte beschrÀnken Sie sich auf die 3 wichtigsten.
2. Bringen Sie fĂŒr diese Schwerpunkte eine besondere Qualifikation mit?
3. Sind Sie bereit ein Wahlversprechen abzugeben? Wenn ja, schildern Sie bitte, was und wie Sie dieses politische Ziel erreichen wollen.

zu Frage 1
1. Ich werde mich fĂŒr mehr Tranparenz in der Verwaltung und eine umfassende Information der Öffentlichkeit einsetzen.
2. Ich werde ein besonderes Augenmerk auf Wirtschaft und Finanzen werfen. Die erste Frage lautet: Wieso stehen im Gewerbegebiet so viele GebÀude leer und was kann man tun, um dort Unternehmen anzusiedeln.
3. Die Förderung junger Familien muss ernst gemeint sein, auch die UnterstĂŒtzung fĂŒr Alleinerziehende. Die Jugend braucht bessere Angebote. Auch die Ă€lteren MitbĂŒrger brauchen unsere Hilfe. Außerdem gibt  es „soziale“ Probleme, bei denen man nicht weg-, sondern genau hinschauen sollte.

zu Frage 2
Meine ersten Jobs habe ich mit fĂŒnfzehn Jahren gemacht: Regale beim HL-Markt einrĂ€umen, Prospekte austragen, Holz hacken. Von meinem 18ten bis zu meinem 25ten Lebensjahr habe ich in dutzenden Fabriken wie BASF, Nudel-Fabrik, PWA, Großkraftwerk und wie sie alle hießen, jede Form von Arbeit angenommen und damit mein Studium finanziert.

Gleichzeitig war ich seit dem zweiten Semester wissenschaftliche Hilfskraft im Rektorat der UniversitÀt Mannheim und Mitarbeiter des Instituts ZUMA. Daher kenne ich auch die Arbeit in einer Verwaltung.

Im Alter von 22 Jahren habe ich begonnen, Artikel zu schreiben. Das ist mein Beruf geworden. Die Arbeit als Journalist ist vielfĂ€ltig. Eine der wichtigsten FĂ€higkeiten, die man braucht, ist, sich in kĂŒrzester Zeit in komplexe ZusammenhĂ€nge einzuarbeiten.

Mein Lebensweg und meine Arbeit haben mich zu einem „Allrounder“ gemacht. Die Schwerpunkte meiner journalistischen Arbeit sind Politik und Wirtschaft und immer wieder die Menschen.

zu Frage 3
Mein Wahlversprechen ist, dass ich mich fĂŒr mehr Transparenz einsetze. Freier Zugang zu Informationen wird die Zukunft unserer Gesellschaft bestimmen.

KlĂŒngel und bĂŒrokratisches Denken fĂŒhren in den Abgrund. Es darf kein Meinungsmonopol geben, fĂŒr niemanden.

Artikel 5 des Grundgesetzes ist fĂŒr mich ein zentraler StĂŒtzpfeiler unserer Demokratie.

Ich bin sehr froh, in Deutschland zu leben, weil es nirgendwo auf der Welt so viele Freiheiten gibt und nirgendwo auf der Welt so viele Menschen, die sich dieser verpflichtet fĂŒhlen.

Das gilt auch fĂŒr das Thema „Pfenning-Projekt“. Hier werden Informationen zurĂŒckgehalten und/oder verformt. Allein deswegen bin ich gegen diese Ansiedlung.
Wenn wir BĂŒrger fĂŒr dumm verkauft werden, sollten wir uns wehren.

Alle bisher von öffentlicher Seite vorgebrachten Informationen sind halbgar, hypothetisch oder bereits heute schon erwiesenermaßen falsch.

Deswegen sage ich aber nicht sofort „Nein zu Pfenning,“ weil ich das gar nicht sagen kann: Ich weiß nicht, was in diesem Geheimdokument „stĂ€dtebaulicher Vertrag“ steht.

Vielleicht hat uns der alte Gemeinderat in ein Dilemma gebracht, das da heißt: egal, ob Pfenning kommt oder nicht, die Gemeinde wird so oder so draufzahlen.

Deswegen muss man das verantwortlicherweise zunĂ€chst prĂŒfen, um zu wissen, worum es geht und das den BĂŒrgern klar machen.

Bei einer solch „historischen“ Entscheidung bin ich strikt fĂŒr eine BĂŒrgerbefragung und werde die GrĂŒnen in ihrer Haltung unterstĂŒtzen.

Ich kann das ohne Gewissensbisse tun, denn ich bin ein freier Kandidat auf der Liste der FDP.

Ich bin kein Mitglied der FDP und werde keines werden. Ich werde auch nie Mitglied in einer anderen Partei sein, solange ich als Journalist arbeite. Das wĂŒrde meine UnabhĂ€ngigkeit behindern.

Heddesheim ist kein attraktiver Ort, aber ich lebe gerne hier. Heddesheim hat zuviel Verkehr, das muss verĂ€ndert werden. Heddesheim hat einen großen Standortvorteil: seine verkehrsgĂŒnstige Lage. Diese AttraktivitĂ€t fĂŒr neue Bewohner und ĂŒberschaubares mittelstĂ€ndiges Gewerbe zu fördern, dafĂŒr werde ich mich ebenfalls einsetzen.

Auch das verspreche ich.

Über Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist GrĂŒndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten PortrĂ€ts und Reportagen oder macht investigative StĂŒcke.