Montag, 25. September 2017

Braucht Heddesheim ein Oktoberfest?

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Guten Tag!

Heddesheim, 05. Oktober 2009. Am Samstag veranstaltete die TG in der Freizeithalle ein „2. Oktoberfest“. Mit bayerischen Spezialit├Ąten und z├╝nftiger „Musi“, wie der Mannheimer Morgen die Veranstaltung ank├╝ndigte. Braucht Heddesheim das wirklich?

Kommentar: Hardy Prothmann

Heddesheim liegt in Nordbaden und wird immer noch Tabakgemeinde genannt. Ein Fest des Tabaks oder ein Tabakfest gibt es nicht. Daf├╝r aber ein „Oktoberfest“ mit „Fassanstich“, „z├╝nftiger Musi“ aus dem „Schwarzwald“ und „Wei├čwurst mit s├╝├čem Senf und Brezeln“ – wahrscheinlich aus irgendeinem Supermarkt oder der Metro.

Und einer „Stimmung“, die einfach nur trostlos war.

In M├╝nchen gibt es seit Jahren auch keine echte Stimmung – und wenn, ist die schwer alkoholisiert und muss einfach da sein, sonst w├Ąre das Fest ja vollkommen bl├Âd. Und vollkommen bl├Âd will keiner sein, auch wenn ers ist. Wenigstens kommen die Massen dorthin und damit ist es ein „Event“.

Jeder, der mal da war, wei├č, dass es beim Oktoberfest nichts zu feiern gibt, sondern man hingeht, um hinzugehen und froh ist, wenn man in keine Schl├Ągerei verwickelt wird, die „Mass“ statt nur Schaum auch Bier enth├Ąlt und man irgendwann nach Hause geht und eigentlich nicht wei├č, warum man da war.

Das Heddesheimer Oktoberfest war weder schwer alkoholisiert, noch stimmungsvoll und deswegen noch nicht einmal bl├Âd – es war nur trist.

Die Grillh├Ąhnchen waren fett und die Pommes langweilig und kalt. Die „H├╝pfburg“ f├╝r die Kleinen stand verloren auf dem Rasen, ein paar Biertische standen wenig gem├╝tlich vor der Halle, in der Halle selbst guckten die meisten Besucher durch den Raum und fragten sich, was sie hier sollten.

Das ist mein ganz subjektiver Blick. Und ich frage mich: Braucht Heddesheim so ein Fest? Ich pers├Ânlich glaube nicht.

Feste sind eine gute Sache – damit sich Menschen treffen k├Ânnen und gemeinsam etwas feiern, was sie verbindet.

Beispielsweise ein Erntedankfest – warum nicht? Wir haben immerhin noch 17 Bauern in Heddesheim, ein paar davon im Vollerwerb. Wir kaufen gerne frische Produkte von diesen Bauern und freuen uns ├╝ber den Frucht- und Jahreswechsel auf den Feldern.

Ãœber den Tabak, den Raps, den Mais, die Getreidesorten und die Zuckerrüben. Die unterschiedliche Stimmung im Lauf des Jahres. Das ist Natur.

Aber das Oktoberfest findet in Bayern statt, in M├╝nchen. Wieso sollen wir dieses Fest nun auch bei uns feiern? Damit die TG was in die Kasse kriegt?

Feiern wir demn├Ąchst auch einen Wurstmarkt in Heddesheim oder veranstalten wir am Ende sogar w├Âchentlich das Hellesemer Woifescht? Und wie w├Ąre es mit einem Fischmarkt? Oder der Love-Parade? Toll w├Ąre auch die „F├â┬¬te de la musique“ wie in Frankreich und sicher f├Ąnden auch viele ein Metall-Festival wie in Wacken geil. Auch nicht schlecht w├Ąre eine Basler Fasnacht – am besten zum gleichen Zeitpunkt wie in Basel.

Das alles passt aber nicht zur Gemeinde – deswegen war das „Oktoberfest“ auch ein veritabler Flop. Na und? Fehler machen wir alle. Bl├Âd ist nur, wenn man einen Fehler wiederholt. Deswegen werde ich pers├Ânlich im kommenden Jahr auf das Oktoberfest verzichten.

Was meinen Sie?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.

  • M.Feuerstein

    Hallo Herr Prothmann
    Sie sprechen mir aus der Seele ich war ebenfalls auf der Heddesheimer Wies`n
    und hab mir gedacht was soll das hier? ihrem Urteil ├╝ber Gockel und Pommes kann ich mich ebenfalls nur anschlie├čen.
    Warten wir doch noch einige Jahre ab vielleicht k├Ânnen wir dann den ├óÔéČ┼żB├╝rgerbefragungstrauertag├óÔéČ┼ô ( Pfenningtag ) begehen ich vermute aber die Stimmung wird dann auch nicht besser sein.
    M.Feuerstein

    • Christian

      Die Gschm├Ącka sin verschiede. De ├Ąne mags Oggdowafeschd, d├Ą onnare mag die Schwimmmaischdaschafde und widda ├Ąn onnare mag die Donzvaoschdaldung im Birgahaus.
      Jedem Tiasche soi Pl├Ąsiersche. Niemond w├Ądd gezwung├Ą do odda dord hizugehe.
      Mia hot da halwe Goggel iwrischends gonz gut gschmeggt. Hab en awwa a ohne Pommes gesse ­čśë

  • Dirk Schniebs

    Also ich war auch auf dem Oktoberfest und hab sogar etwas gegessen. der Haxen war wirklich sehr gut. Getrunken habe ich keinen Alkohol, muss ich deswegen bl├Âd sein wenn ich dahin gehe, denn angeblich kann man solche „FESTE“ ja nur betrunken gut finden.
    Ich fand das Fest wirklich gelungen und die Stimmung wie ich auch von mehreren anderen h├Ârte sei auch sehr gut gewesen,dies bezieht sich auch auf die Zeit in der ich nicht mehr anwesend war.
    Nat├╝rlich versucht ein Verein mit solchen „FESTEN“ auch „Gelder“ einzunehmen.Das ist voll und ganz legitim. Und falls Sie es nicht wissen, werden mit diesen Geldern zb. auch Hallenmiete, Ausstattungen f├╝r Mannschaften usw ├╝bernommen.Nun wird es sie vielleicht verwundern, aber die TG besteht aus mehreren Abteilungen welche alle unterhalten werden muessen, denn eine
    Aufgabe die wir in den Vereinen uns auch setzen, ist Jugendlichen die M├Âglichkeit zu geben nicht nur vor dem PC zun sitzen. Ich pers├Ânlich bin auch Trainer der e-Jugend Handballmannschaft und bin stolz darauf in diesem Verein zu sein und darauf das der Verein mir diese M├Âglichkeiten auch in meiner Kind und Jugendzeit gab. ich finde es auch klasse was der Verein seinen Mitgliedern alles bietet,wobei das meiste mit Kosten verbunden ist, denken sie nur mal an Fahrten usw.
    Solche unn├Âtige Stimmungsmache sollte vorher erst mal ├╝berlegt werden. ich glaube auch nicht das sie gezwungen wurden dahinzugehen und irgendeinen „Senf“ dazuzugeben.
    Wenn Sie nicht mehr hingehen wollen ,lassen Sie es einfach und lassen Sie es jedem seine eigene entscheidung sein hinzugehen wo er will.
    mit Gr├╝├čen

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Danke f├╝r Ihren Beitrag.
      Vielleicht haben Sie den Text falsch verstanden. Er enth├Ąlt eine pers├Ânliche Stellungnahme des Autors zu dieser Veranstaltung. Vergleichbar einer Konzertkritik – die f├Ąllt mal so und mal so aus. Die Geschm├Ącker sind halt verschieden.
      Niemand hat den Autoren gezwungen das Fest zu besuchen, genauso wenig zwingt der Autor jemanden, seiner Meinung zu sein.

      Und das heddesheimblog interessiert sich f├╝r die Meinungen der Leser zu dem Fest.

      Weiter wird eine These formuliert, die auch vom Kommentatoren Kurt Klemm nicht angenommen wurde: Wenn denn Bayern und Nordbaden so tiefe gemeinsame Wurzeln haben, wieso gibt es dann das Oktoberfest erst zum zweiten Mal? Und wie passt da eine Schwarzwald-Kapelle dazu? Ist der Schwarzwald auch bayerisch gewesen?

      Der gr├Â├čte Teil Ihres Kommentars widmet sich aber gar nicht dem Meinungsbeitrag, sondern der Arbeit der Vereine, die im Text ├╝berhaupt nicht angesprochen wurde.

      Nat├╝rlich m├╝ssen die auch Einnahmen erzielen, um Ihre Arbeit zu finanzieren. Dagegen ist nichts geschrieben worden, au├čer: Gibt es das Fest nur, um die Kassen aufzuf├╝llen? Warum ist die Frage dann nicht berechtigt, ob die TG nicht auch noch eine Love-Parade abhalten will? Auch da w├Ąren Einnahmen zu erzielen! Gem├Ą├č Ihrer Argumentation muss das eine legitime Frage sein, die aber so weit weg ist, dass wahrscheinlich auch Sie selbst das f├╝r absurd halten.

      Im Gegenteil begr├╝├čt die Redaktion des heddesheimblogs die Arbeit der Vereine sehr. Leider stellt die Redaktion aber immer wieder fest, dass noch auf die kleinste Kritik mit Emp├Ârung reagiert wird. Warum eigentlich? Weil man das nicht darf? Weil es sich nicht geh├Ârt?

      Und wenn man dann schaut, wer sagt, das man das nicht darf, sind es immer die Betroffenen selbst, die an dieser Stelle immer unbedingt betonen m├╝ssen, wie „selbstlos“ ihre aufopfernde Arbeit ist.

      Dass solche Arbeit aber auch beispielsweise mit Geltungsdrang zu tun haben kann oder andere Vorteile wie soziale Anerkennung mit sich bringt, wird dabei gerne verschwiegen. Jede Frage danach im Zusammenhang mit einem „Ehren“amt wird von der solcherart T├Ątigkeiten sogleich immer abgewehrt, als w├╝rde man jemandem die Ehre abschneiden wollen.

      Halten Sie das f├╝r ehrlich? Wir nicht. Sp├Ątestens, wenn jemand in mehr als einem Vereinsvorstand sitzt und betont, wie viel Zeit und Arbeit dieses Amt macht, muss man sich in unseren Augen fragen, wie so jemand seine Funktionen vern├╝nftig aus├╝ben kann, wenn eine einzelne doch schon so aufw├Ąndig und zeitintensiv ist.

      Wie oft ist schon ├╝ber Personen in allen Medien berichtet worden, die an ihren Posten „kleben“. Warum das? Weil sie die viele Arbeit und die gro├če Verantwortung vermissen? Wohl kaum.

      Oft genug werden Vereine auch leider nur von denen gef├╝hrt, die es halt machen, weil es kein anderer macht. Kennen Sie diese Aussage oder haben Sie das noch nie geh├Ârt? Und was folgt daraus?

      Da Sie sich in der Sportwelt auskennen, kennen Sie auch die vielen Skandale innerhalb der Vereinswelten. Wer ist daf├╝r verantwortlich? Die Journalisten, weil sie ├╝ber Missst├Ąnde berichten oder Skandale bekannt machen – oder die, die „Mist“ gebaut haben?

      Damit Sie das nicht gleich wieder falsch verstehen: Das heddesheimblog hat weder einen Skandal zum Oktoberfest festgestellt, noch irgendjemanden, der „Mist“ gebaut hat.

      Die Frage ist aus Sicht der Redaktion eine ganz einfache: Warum veranstaltet die TG nicht ein zus├Ątzliches Fest, das sich auf die TG bezieht und darauf, was sie macht, n├Ąmlich Sport und f├╝llt damit die Kassen auf und bindet Musiker aus der Region, besser noch aus dem Ort ein, die das Honorar kassieren.

      Kritik ist nicht Stimmungsmache, wie Sie schreiben, sondern gerade im Fall der Berichterstattung ├╝ber das Herbstschwimmfest eine Aufforderung, die Leistung der Sportler und der Vereine besser in der ├ľffentlichkeit darzustellen – eine solche Kritik will nicht „schlecht machen“, wie Sie vielleicht vermuten, sondern nur aufzeigen, wo etwas besser gemacht werden kann, beispielsweise bei der Programmierung und den Informationen auf der Seite Hedint.

      Wenn Sie lieber unkritische Texte lesen, k├Ânnen Sie denselben Tipp ber├╝cksichtigen, den Sie der Redaktion gegeben haben: Sie brauchen das heddesheimblog nicht zu lesen, sondern k├Ânnen sich den Mannheimer Morgen kaufen.
      Darin lesen Sie dann Jahr f├╝r Jahr die immergleichen Texte, die Ihnen wahrscheinlich besser gefallen: „Der Wettergott meinte es gut mit den Festbesuchern, die Haxe war lecker, das Bier k├╝hl, die Musi z├╝nftig. Rundherum ein Erfolg. So wie schon letztes Jahr auch dieses Jahr und bestimmt auch n├Ąchstes Jahr.“

      Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
      Das heddesheimblog

      • kompakter

        hallo,
        ich glaube, ich wei├č, was gemeingt ist… aus dem MM ├╝ber das fest:
        „das k├╝hle Nass zum Str├Âmen“
        „nahm schnell an Fahrt auf“
        „gut gef├╝llt“
        „Viele Helfer versorgten die Besucher mit allem, was das Oktoberfest-Herz begehrte“
        „Schnell war das Ma├č voll – nein, die Ma├č“
        „Das Innere der Halle hatte urbayerischen Charme“
        „dank des unerm├╝dlichen Einsatzes “
        „Jetzt fehlte nur noch die Musi“
        „dank famili├Ąrer Verbindungen in den Schwarzwald“
        „Die ├ľschmusik ist eine beliebte und gefragte Unterhaltungskapelle“
        „Doch diese Bef├╝rchtungen Dolls waren unbegr├╝ndet. Bereits nach wenigen Takten sprang der Funke ├╝ber“
        „W├Ąhrend Kessler mit erkennbarem Spa├č an der Sache die ihn best├╝rmenden Freunde des Freibiers gl├╝cklich stellte, legte sich bei Doll dann auch langsam die innere Unruhe.“
        „Das sch├Âne Sp├Ątsommerwetter, die hervorragende ├ľschmusik und das Essen sorgten daf├╝r, dass das Fest ein voller Erfolg wurde. Nicht nur die Verantwortlichen der TG strahlten denn auch mit der Sonne um die Wette.“

        respekt, die prognose im heddesheimblog war zwar nicht wortgenau, aber ziemlich nah dran, im kern poasts.

  • Kurt Klemm

    Herr Prothmann,
    wir befinden uns heute als die sogenannten Gelbf├╝ssler in Nordbaden, aber die Geschichte lehrt uns, das wir durchaus auch bayrische Wurzeln hatten. Heddesheim geh├Ârte in dieser Zeit noch zu der Curpfalz,als der Carl Philipp Theodor von 1742 bis 1777 Curf├╝rst war. Im September 1766 unterzeichnete er eine Erbverbr├╝derungs-Erneuerung in der erstmals Bayern und Pfalz als unteilbarer Gesamtbesitz behandelt wurden. Als der bayrische C├╝rf├╝rst starb, trat Carl Theodor 1777 seine Nachfolge an. Zuvor wirkte er sehr segensreich in Mannheim, wirtschaftlich aber auch kulturell. Er erbaute in dieser Zeit in Mannheim die gr├Â├čte barocke Schlossanlage von Europa. Gleichzeitig entstand in Schwetzingen seine Sommerresisdenz. 1777 zog er mit dem gesamten Hofstaat nach M├╝nchen. Auf seine Initiative hin entstand in M├╝nchen der Englische Garten. An seinen Namen erinnert heute noch das Karltor und der offizielle Name des Stachus: Karlsplatz. Ich finde das deshalb ein Oktoberfest immer eine Berechtigung in Heddesheim hat. Das gilt auch f├╝r M├╝nchen, das wie Heddesheim eine Raute im Wappen hat. Meine Oktoberfeste in M├╝nchen sind bis jetzt immer super verlaufen, vieleicht auch wegen der verwandten Gene. Was die Heddesheimer Vereine betrifft, brauchen die jeden Euro und deshalb kann jeder Verein froh sein, hierzu noch zahlreiche freiwillige Helfer zu haben.Ohne diese „Vereinsmeier“ w├Ąre unsere Gemeinde um viel kulturelles ├Ąrmer. Nur Schade dass dies nicht immer bei unseren Einwohnern anerkannt wird.

    Kurt Klemm

  • Snake Plissken

    !! Achtung Ironie !!

    Wir sind eben doch alle ( Cur )Pf├Ąlzer

  • Dirk Schniebs

    Zu Ihrer Information: ich habe den Text sehr gut verstanden !!
    aus welchem Grund auch immer ein Verein ein Fest veranstaltet ist ja wohl absolut egal, und wen dieser Verein auftreten l├Ąsst sollte den Besuchern auch egal sein, denn auch diese Kosten m├╝ssen gestemmt werden.Wichtig ist nur das die Musikgruppe gute Musik macht.Dies scheint ja anscheinend sehr wohl der Fall gewesen zu sein.
    Sein Sie doch einfach Froh wenn sich Personen bereit erkl├Ąren irgendeine Veranstaltung auf die Beine zu stellen und genug Personen finden, die dabei auch noch arbeiten.Denn sonst h├Ątten Sie als Journalist ja viel weniger Arbeit um dar├╝ber zu berichten.

    Und wenn sie schon anfangen , was soll das von wegen wenn jemand in einem Vereinsvorstand sitzt und Geltungsbewusstsein usw???
    was hat das nun mit dem von Ihnen besprochenen Oktoberfest zu tun.Diese Frage h├Ątte ich nun gerne beantwortet.
    Diese Anspielung kann ja wohl nicht auf mich bezogen gewesen sein, denn als E-Jugendtrainer bin ich ja wohl absolut falsch wenn es auf sowas bezogen sein soll auf das sie ansprechen.
    Denn sie bringen jetzt Aspekte ins Spiel die absolut nichts mit dem Oktoberfest zu tun haben, meine waren aber haupts├Ąchlich darauf auch bezogen das solche Veranstaltungen lebensnotwendig
    heutzutage auch fuer die Vereine sind.
    Es k├Ânnte ja aber die M├Âglichkeit bestehen, dass Sie die Gelder die vielleicht hier mit diesem Heddesheimblog erzielt werden/w├╝rden/oder erzielt werden k├Ânnten den Vereinen zur Verf├╝gung gestellt werden.Dies nur als Anregung.
    liebe Gr├╝├če

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Danke f├╝r Ihren Beitrag. Wir weisen Sie auf unsere Regeln hin. F├╝r email an die Redaktion benutzen Sie bitte folgende Adresse: redaktion(at)heddesheimblog.de

      Die Redaktion teilt Ihre Auffassung nicht. Es ist nicht egal, aus welchem Grund ein Verein ein Fest veranstaltet und wer da auftritt. Es sollte Sinn machen und mit dem Verein und seiner Arbeit in Einklang stehen.

      Die Redaktion begr├╝├čt ehrenamtliche Arbeit – und leistet diese, wenn Sie so wollen – selbst, indem wir uns intensiv mit den Kommentaren unserer Leserinnen und Leser besch├Ąftigen – eine Arbeit, die uns niemand bezahlt.

      Keine Redaktion kann ├╝ber alles und jeden berichten, sondern wird immer eine Auswahl treffen und wichtige von unwichtigen Themen trennen. Was wichtig ist und was nicht, entscheidet die Redaktion aufgrund vielf├Ąltiger Gr├╝nde.

      Die Thematisierung des Oktoberfests der TG in der Freizeithalle war eher ein unwichtiges Thema f├╝r einen Bericht.

      Wichtiger sind die damit verbundenen Hintergr├╝nde.

      Sie schreiben:
      „Sein Sie doch einfach Froh wenn sich Personen bereit erkl├Ąren irgendeine Veranstaltung auf die Beine zu stellen und genug Personen finden, die dabei auch noch arbeiten. Denn sonst h├Ątten Sie als Journalist ja viel weniger Arbeit um dar├╝ber zu berichten.“

      Eine Redaktion ist weder froh noch traurig ├╝ber das Engagement von Personen und die Arbeit von institutionellen Vereinigungen wie einem Verein oder einer Partei. Sie berichtet, was dabei „rauskommt“.

      Eine Redaktion kann dar├╝ber berichten, was passiert, aber auch genauso, was nicht passiert.

      Eine Redaktion kann dar├╝ber berichten, dass ein Verein ein Fest veranstaltet und oberfl├Ąchlich gesehen ein bisschen Geld einnimmt.

      Eine Redaktion kann aber auch dar├╝ber berichten, dass ein Verein versucht, mit allen Mitteln seine Kasse aufzubessern, was erstmal ein wenig Geld bringt, aber letztlich viel Geld kostet, weil die langfristigen Auswirkungen eher sch├Ądlich sind.

      Im vorliegenden Fall hat die Redaktion „zur├╝ckhaltend“ berichtet, indem sie das Fest in Frage gestellt hat. Nicht um eine „schlechte Stimmung“ zu machen, sondern mit der hintergr├╝ndigen Frage, ob die paar Einnahmen langfristig gedacht einen Vorteil bringen.

      Die Redaktion hat dazu selbst eine Meinung und diese auch dargestellt. Dar├╝ber hinaus hat die Redaktion aber auch Fragen an Festbesucher gestellt, selbst beobachtet und Menschen im „Hintergrund“ befragt.

      Herausgekommen ist: Ein Teil der Befragten fand das Fest gut, weil es Einnahmen bringt. Viele Befragten fanden es nicht gut, weil sie es als trist empfanden. Wieder andere sagten, dass sie da nicht mehr hingehen w├╝rden.

      Aus diesen Informationen versucht eine Redaktion eine verantwortliche Bewertung zu finden. Die daraus resultierende These ist: Ein solches Fest sorgt vordergr├╝ndig f├╝r Einnahmen von tendenziell finanziell klammen Vereinen. Mit diesen Einnahmen werden L├Âcher gestopft oder Kassen aufgebessert – je nach Sichtweise. Mittel- und langfristig gesehen konnte die Redaktion aber keine positive Stimmung erkennen – sondern eher das Gegenteil.

      Die vermutete Folge k├Ânnte eine kritische Einstellung von m├Âglichen Festbesuchern sein. Konkret hei├čt das: Ist so ein Fest als Mittel geeignet, die Akzeptanz der TG und den Willen der Menschen, diese in ihrer Arbeit zu unterst├╝tzen oder ist vielleicht das Gegenteil die Folge? Die n├Ąchste Frage ist: Werden Alternativen angeboten?

      Sie schreiben:
      „Und wenn sie schon anfangen , was soll das von wegen wenn jemand in einem Vereinsvorstand sitzt und Geltungsbewusstsein usw???
      was hat das nun mit dem von Ihnen besprochenen Oktoberfest zu tun.Diese Frage h├Ątte ich nun gerne beantwortet.“

      Auch diese Frage k├Ânnen wir Ihnen beantworten.
      Eine Redaktion fragt nach, was jemand warum wof├╝r f├╝r wen und wann tut.

      Die Ausgangslage ist: Vereine brauchen Geld und erhalten immer weniger, weil bisherige Gewohnheiten nicht mehr die ben├Âtigten Einnahmen bringen. Also reagieren Vereine und versuchen, Geld einzunehmen. Einer dieser Wege ist: Sie veranstalten Feste, die nichts mit ihrer Funktion zu tun haben. Daraus resultiert die Frage: Ist das ein guter Weg oder ein aussichtsloser Weg?

      Dann stellt eine Redaktion Fragen und sucht nach Antworten – manche Redaktionen machen „Stimmung“, weil sie nur einen Weg sehen (wollen), andere stellen nur Fragen. Dazu geh├Ârt das heddesheimblog.

      Sie schreiben:
      „Diese Anspielung kann ja wohl nicht auf mich bezogen gewesen sein, denn als E-Jugendtrainer bin ich ja wohl absolut falsch wenn es auf sowas bezogen sein soll auf das sie ansprechen.“

      Wir haben mit keinem Satz Ihre engagierte Funktion angesprochen. Im Gegenteil haben wir darauf hingewiesen, dass wir nicht falsch verstanden werden wollten. Interessant ist, dass Sie sich angesprochen f├╝hlen. Warum ist das so?

      Diese Frage soll wiederum keine Anspielung sein.

      Der Hintergrund ist: Obwohl Sie nicht direkt angesprochen wurden, f├╝hlen Sie sich angesprochen. Was hei├čt das? Dass Sie wissen, was unsere Frage in bezug auf andere Personen bedeutet – oder hat unsere Frage doch eine Bedeutung hinsichtlich Ihrer Stellung?

      Journalismus versucht genau das herauszufinden – damit befinden sich in bester Gesellschaft mit dem B├╝rgermeister und anderen „wichtigen“ Personen. Ob Sie das nur beruhigt oder sogar freut oder vielleicht beunruhigt entscheiden Sie selbst.

      Hinweis der Redaktion: Bis hierhin wurden wieder nur Fragen gestellt und keinerlei Aussagen getroffen. (Schlie├člich wollen wir nicht wieder eine drohende Abmahnung erhalten)

      Sie schreiben:
      „Denn sie bringen jetzt Aspekte ins Spiel die absolut nichts mit dem Oktoberfest zu tun haben, meine waren aber haupts├Ąchlich darauf auch bezogen das solche Veranstaltungen lebensnotwendig heutzutage auch fuer die Vereine sind.“
      Lesen Sie bitte selbst noch einmal ganz genau, was Sie geschrieben haben und denken Sie dann ├╝ber unseren Text nach.
      Unsere Kernthese war: Warum muss eine TG ein Fest veranstalten, dass mit ihrem Kernbereich nichts zu tun hat? Die TG ist ein Sport- und kein Bayernverein. K├Ânnte es damit zu tun haben, dass sie Geld braucht und gibt es keine anderen M├Âglichkeiten, dieses einzunehmen?

      Ihre Argumentation widerspricht Ihren Aussagen: Sie sagen einerseits, wir w├╝rden Aspekte wie Geldeinnahmen behaupten und diese w├╝rden im Widerspruch zur Arbeit der TG stehen und sagen dann, dass die die TG dringend auf die Einnahmen angewiesen ist?

      Zur├╝ck zu unserer ├ťberschrift: Braucht Heddesheim ein Oktoberfest?

      Unsere Antwort ist ganz klar: Nein.

      Brauchen die Vereine Einnahmen?

      Unsere Antwort ist ganz klar: Ja.

      Unsere Frage ist: Müssen die Vereine dafür jedes nur denkbare Fest veranstalten? Also Heddesheimber Love-Parade, ein Metall-Festival á la Wacken oder ein Oktoberfest?

      Unser Standpunkt ist ganz klar: Nein.

      Die Frage ist: Welche Alternativen gibt es?

      Und dazu h├Ątten wir gerne viele Meinungsbeitr├Ąge und gute Ideen gelesen.

      Die Schlussfolgerung aus unserer Frage ist: Das Oktoberfest der TG wird der TG kurzfristig ein paar Einnahmen bescheren, langfristig aber die wichtige und gute Arbeit dieses Vereins besch├Ądigen.

      Durch Ihre Reaktion f├╝hlen wir unsere Analyse best├Ątigt.

      Sie k├Ânnen sicher davon ausgehen, dass wir damit nicht zufrieden sind.

      Im Gegenteil: Besser w├Ąre es, eine gute und langfristig erfolgreiche L├Âsung zur Finanzierung der Vereinst├Ątigkeit zu finden.

      Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht Ihnen
      Das heddesheimblog

      Ach ja, da war noch etwas.

      Sie schreiben:
      Es k├Ânnte ja aber die M├Âglichkeit bestehen, dass Sie die Gelder die vielleicht hier mit diesem Heddesheimblog erzielt werden/w├╝rden/oder erzielt werden k├Ânnten den Vereinen zur Verf├╝gung gestellt werden.Dies nur als Anregung.

      Sich k├Ânnen sicher sein, dass das der Fall sein wird, sobald das heddesheimblog dazu in der Lage ist. Bislang sind wir in Vorleistung getreten.

      • Liselotte

        Guten Tag!

        ├óÔéČ┼żBraucht Heddesheim ein Oktoberfest?├óÔéČ┼ô Warum nicht!!!
        Wem es gef├Ąllt, hat es wohl auch genutzt dort hinzugehen.

        Herr Prothmann, ihr Geburtsort Ludwigshafen feierte bereits oder ├óÔéČ┼żerst├óÔéČ┼ô das 11. Oktoberfest dieses Jahr ( Quelle: http://www.lukom.com/index.php?id=31 ).
        Auch hier gab es Musikgruppen die nicht im geringsten etwas mit ├óÔéČ┼żOktoberfest├óÔéČ┼ô oder sonstigen Verwurzelungen zu tun hatten. ( Ironiemodus on: Vielleicht waren ja die Vorfahren, der dort auftretenden englischen Band ├óÔéČ┼żSweet├óÔéČ┼ô, ausgewanderte Bajuwaren: Ironimodus off ). Das Bier war von der Brauerei Mayer aus Oggersheim, wie man den Bildern und Texten der dortigen Veranstaltung entnehmen kann. Also auch nicht aus Bayern. Das Fest wird nicht von einem Verein, sondern von einer GmbH ausgerichtet und organisiert. Braucht Ludwigshafen so etwas wirklich und warum kamen die Ludwigshafener erst vor 11 Jahren darauf ihre ├óÔéČ┼żtraditionellen Wurzeln├óÔéČ┼ô wieder zu finden und schadet Ludwigshafen das Oktoberfestimage? Fragen ├╝ber Fragen.

        Was waren Ihre Erwartungshaltungen an so ein Fest in Heddesheim?
        Das nicht von einer GmbH, sondern von einem Verein gestemmt wird.

        Sie erw├Ąhnen die Veranstaltungen ├óÔéČ┼żWacken├óÔéČ┼ô und ├óÔéČ┼żLoveparade├óÔéČ┼ô. Beide Veranstaltungen werden nicht von Vereinen getragen, sondern jeweils von einer GmbH. Wir wissen auch, dass beide, von Ihnen genannten, Veranstaltungen ├óÔéČ┼żsehr klein├óÔéČ┼ô angefangen haben.
        Feste, egal welche, m├╝ssen sich etablieren und sind auf Mundpropaganda angewiesen. Denen es gefallen hat, gehen n├Ąchstes Jahr wieder hin und nehmen vielleicht interessierte Freunde, Bekannte und Verwandte mit. Solche Feste k├Ânnen auch wachsen. Muss aber nicht, da kleine Feste auch ihren Charme haben k├Ânnen.

        Ach noch was, nicht nur Bayern und Nordbaden waren mit einander Verwurzelt:
        ├óÔéČ┼żEhemals kurpf├Ąlzische Gebiete liegen heute in den Bundesl├Ąndern Baden-W├╝rttemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern (├óÔéČ┼żObere Pfalz├óÔéČ┼ô = Oberpfalz), Saarland sowie der heute zu Frankreich geh├Ârigen Region Elsass. ( Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kurpfalz )

        Sch├Ân ist doch, das es so viele abwechslungsreiche Veranstaltungen im Ort gibt, egal unter welchem Motto sie stehen und von wem sie ausgerichtet werden. Mit Sicherheit f├╝r jeden was dabei. Den Leuten, denen so etwas nicht gef├Ąllt, halten sich meistens von solchen Veranstaltungen fern ( Kleiner Tipp an Sie )

        MFG Liselotte

  • Dirk Schniebs

    Nunmehr m├Âchte ich auch zu den ├âÔÇ×usserungen im Heddesheimblog wegen Oktoberfest Stellung nehmen. Tatsache ist eine, dass der Begriff Oktoberfest von verschiedenen Vereinen oder Ortschaften in der Zwischenzeit auch von Gesch├Ąften verwendet wird um auf sich aufmerksam zu machen. Heute wieder einmal im Mannheimer Morgen entdeckt. Im ├╝brigen sind in M├╝nchen nicht alle Kapellen von dort sondern kommen auch aus ├ľsterreich und auch aus dem Schwarzwald und wenn Sie aufgepasst h├Ątten, h├Ątten Sie erfahren, dass die ├ľschmusik aus dem Schwarzwald bereits mehrfach in Argentinien und Amerika bei Oktoberfesten teilgenommen haben. Auch die Steubenparade wurde nicht ausgelassen.

    Wenn Sie das Plakat richtig gelesen h├Ątten, h├Ątten Sie feststellen k├Ânnen, dass die H├Ąhnchen nicht von irgendeinem Supermarkt oder Metro stammten. Denn die Fa. war auf dem Plakat genannt. Diese Fa. hat auch mehrfach an Ihrem Verkaufsstand darauf hingewiesen, dass Sie die H├Ąhnchen liefert. Sie werfen anderen Kritikern vor, das sie einfach Sachen in den Raum stellen, beweisen Sie doch, wo die W├╝rste Brezeln etc. herkommen. Sie haben doch diese Annahme in den Raum gestellt.

    Der Unterzeichner hat in Erfahrung gebracht, dass es auf dem diesj├Ąhrigen Oktoberfest c. 700 Volltrunkene gegeben habe. Jetzt m├Âchte der Unterzeichner gerne wissen, liegt das im Prozent oder Promillbereich bei der Gesamtzahl der Besucher.

    Tatsache ist weiterhin dass auch im Heddesheimblog hei├čt
    „O-ZAPFT IS BEI OTTO fesche Dirndl f├╝rs Oktoberfest“.
    Mit dieser Werbung wird der Zerriss des TG Oktoberfestes eingeleitet.
    Wegen den Ehren├Ąmtern m├Âchte ich nur sagen, dass Sie doch auch ein Ehrenamt begleiten und auch in der Partei waren oder noch sind, denn genaueres weiss man nicht.Ist das wegen sozialer
    Anerkennung oder Geltungsbewusstsein??
    Diese Frage soll keine Anspielung sein.

    Noch eine andere Bemerkung warum hei├čt das Oktoberfest Oktoberfest, weil es im September stattfindet????

    Wenn Sie richtig lesen wuerden, habe ich nicht behauptet die TG w├Ąre ein klammer Verein, sondern das alle Vereine auf Geldeinnahmen angewiesen sind, egal ob klein oder gross, egal ob
    hier im Ort oder woanders.

    Was f├╝r Veranstaltungen ein Verein macht und ob diese auch
    angenommen werden regelt die Marktwirtschaft auch mit
    Angebot und Nachfrage und dies ├╝ber die Besucherzahlen. Sobald sich eine Veranstaltung nicht mehr
    rentiert wird diese wohl nicht mehr vorgenommen werden.
    Solange es aber Personen gibt, die solche Feste besuchen und
    am Ende ein Plus ├╝brig bleibt, ist es eine andere Sachlage.

    Sie schreiben auch was wichtig ist und was nicht im Heddesheimblog entscheidet die Redaktion!!
    Wer ist die Redaktion????
    Stellen Sie diese mal vor,damit wir uns ein Bild machen k├Ânnen
    ├╝ber die Ausgewogenheit der Meinung. Wenn dieses Redaktion nur
    aus Ihnen bestehen sollte ist nat├╝rlich die Frage der Objektivit├Ąt auch nur eine Annahme meinerseits…….
    Denn sie haben nicht zur├╝ckhaltend berichtet, sondern
    klipp und klar behauptet das die Brezeln und die W├╝rste
    wahrscheinlich aus dem Supermarkt kommen
    oder etwa nicht?????

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Wir weisen Sie hiermit auf unsere Regeln hin.

      Wer die Redaktion ist, erfahren Sie unter Impressum. Pers├Ânliche email k├Ânnen Sie an folgende Adresse schicken: redaktion(at)heddesheimblog.de

      Ein Satz, der mit „wahrscheinlich“ beginnt, ist keine Behauptung, sondern eine Vermutung.
      Der Text beginnt auch nicht mit einer Werbung, sondern die Werbung ist vom redaktionellen Text getrennt und eindeutig gekennzeichnet. Das ist die einzige „Tatsache“ in dieser Sache.
      Und f├╝r den Meinungsbeitrag war es vollkommen unerheblich, ob die Kombo bereits in S├╝damerika oder in den USA gespielt hat.

      Weitere Ihrer wutschnaubenden Kommentare wird die Redaktion nicht mehr ver├Âffentlichen, da Sie nicht in der Lage sind, differenziert Dinge auseinander zu halten.

      Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
      Das heddesheimblog

  • helleseblogfan

    Hallo,
    erstaunlich, was die Frage nach dem Oktoberfest bei Ihnen f├╝r einen aggressiven Ton ausl├Âst. Sie sch├Ąumen ja geradezu.
    Was Sie da schreiben ist wirklich interessant: Oktoberfest in Argentinien – liefert die H├Ąnchenfirma auch dahin?
    Wer ist denn der Unterzeichner?

    Ich finde, dass das heddesheimblog das ziemlich gut macht, durch harmlose Berichte genau den Nerv zu treffen.
    Weiter so!

    • wahlbeobachter

      1.wer der unterzeichner hat seinen namen genannt und tritt nicht als pseudonym auf!
      2. nicht die h├Ąnchen firma liefert nach argentinien, sondern die band hat dort gespielt

      –> das h├Ątten sie aber wissen k├Ânnen, wenn sie richtig gelesen h├Ątten.

      des weiteren habe ich nich tunr den artikel ├╝ber das oktoberfest der TG, sondern auch das schwimmfest der TG gelesen.

      mir kommt es dabei so vor, als ob die „redaktion“ – durch pers├Ânliche konflikte mit einem TG mitglied – beide TG feste niedermacht.

      danke

    • Dirk Schniebs

      Meinungen oder Aspekte die namentlich nicht kenntlich sind, braucht man nicht ernst nehmen.Dies ist auch ein Anspielung auf die Redaktion, denn wenn diese Meinung nun nicht dem Sinne der Redaktion gewesen w├Ąre, h├Ątte eine Ver├Âffentlichung wahrscheinlich nicht stattgefunden.
      Diese Meinung soll wiederum keine Anspielung sein, wie es ja schon so nett von der Redaktion formuliert wird.

  • Leserin E.

    Naja, ich fand den redaktionellen Kommentar zum Oktoberfest jetzt auch nicht so gelungen. Ich selbst war nicht dort, kann mir aber vorstellen, dass es Leute gibt, denen sowas gef├Ąllt. Das sei denen auch unbenommen.
    Dass man regionale Feste, die – warum auch immer – eine Art Kultstatus haben, auch in weit entfernten Gegenden zu „kopieren“ versucht, verstehe ich zwar auch nicht, aber was soll’s.
    Ich gehe, wenn mir etwas nicht zusagt, entweder einfach nicht hin oder ich gucke kurz rein und wenn mir die Atmosph├Ąre oder die Musik oder die Bewirtung oder sonstwas nicht gef├Ąllt, gehe ich einfach wieder heim oder woanders hin. Mir egal, wer daran wieviel auch immer verdient oder nicht.
    Eines finde ich aber dennoch wichtig: Es muss auch dar├╝ber geschrieben werden d├╝rfen, wenn es nicht gefallen hat. Alles nur zu bejubeln, wie es gewisse andere Medien tun, nur um es sich vielleicht nicht mit Anzeigenkunden oder vermeintlichen Lokal-Gr├Â├čen zu verscherzen ist auch nicht das Gelbe vom Ei.

  • Jochen N.

    Achtung IRONIE!!

    Wie w├Ąre es, wenn die Gegner eine IG NEINZUMOKTOBERFEST gr├╝nden? Zumal uns ja am kommenden Wochenende noch ein weiteres Oktoberfest ins Hause steht. Damit sind wir M├╝nchen schon weit voraus. Die haben nur ein Oktoberfest, Heddesheim hat schon zwei! Wo soll denn das noch hinf├╝hren…?

    Damit die kommenden Samstage vor dem Zipser-Markt nicht so langweilig werden, w├╝rde ich alle Gegner dazu aufrufen, Unterschriften gegen das (oder die) Oktoberfest(e) zu sammeln. Bei ├╝ber 1000 Unterschriften dagegen, w├Ąre eine B├╝rgerbefragung sinnvoll. Die w├Ąre nat├╝rlich rechtlich nicht bindend f├╝r die TG, aber bei einem klaren Votum …ihr wisst schon.

    Ich w├Ąre auch bereit, mir f├╝r diese Befragung ein paar v├Âllig depperte Fragen zu ├╝berlegen.

    Einziges Problem: N├Ąchstes Jahr sind in BW keine Wahlen! Damit ist eine hohe „Wahlbeteiligung“ nicht gew├Ąhrleistet. Erst in 2011 sind wieder Landtagswahlen. Ich sehe deshalb keine Chance, das Oktoberfest im n├Ąchsten Jahr zu verhindern!

    Na dann, Prost!

  • Hermanns

    Wie unterschiedlich Wahrnehmung sein kann erleben wir doch jeden Tag.

    Siehe dazu:

    MM: Nach ein paar Takten springt der Funkte ├╝ber
    Um mal ein wenig deeskalierend zu wirken!

  • entt├Ąuschte

    Prinzipiell habe ich nichts dagegen, wenn die TG ein Oktoberfest veranstaltet.

    Die Meinung der Redaktion sollte man akzeptieren und sich nicht unn├Âtig wegen einer so unwichtigen Veranstaltung „aufblasen“.

    Ich k├Ânnte mir andere Alternativen f├╝r die TG vorstellen:

    Vielleicht k├Ânnten die einzelnen Abteilungsleiter mit ihren Gruppen etwas einstudieren und dies auf einem „j├Ąhrlichen Fest“ vorf├╝hren. Die TG bietet doch auch viel f├╝r die Kleinen. Sie w├╝rden sich bestimmt freuen, wenn sie bei einem Fest vor den Eltern, Omas und Verwandten vorf├╝hren k├Ânnten.

    Das erfordert nat├╝rlich Kreativit├Ąt von Seiten des Vorstands und der einzelnen Abteilungsleiter, aber es w├Ąre f├╝r mich gelungener als ein Oktoberfest.

    Ich freue mich, wenn Herr Prothmann ├╝ber das nahende Fest am Dorfplatz berichtet.

    Einen sch├Ânen Abend!

    • Christian

      Die TG veranstaltet j├Ąhrlich eine Weihnachtsfeier in der Nordbadenhalle. Dort f├╝hren viele Gruppen der einzelnen Abteilungen einstudierte Dinge vor.
      Insofern ist die geforderte Kreativit├Ąt der Abteilungsleiter schon vorhanden.
      Im Normalfall ist die Nordbadenhalle gut gef├╝llt, wenn diese Veranstaltung stattfindet und theoretisch kann dort jeder hinkommen und zuschauen der Lust hat.

  • noch ein Leser

    Wohl wahr, wohl wahr, die vielen Vorschl├Ąge sind sehr kreativ. Allerdings bitte ich alle Vorschlagenden, dann im n├Ąchsten Jahr auch bei der Organisation der vorgeschlagenen Feste und Aktionen zu helfen. Da h├Ârt dann n├Ąmlich bei den Vorschlagenden oftmals das Engagement auf. Kritisieren ja, selber machen – aber nicht mit mir.

  • Heddesheimer

    Ich selbst kann einem Oktoberfest au├čerhalb Bayerns nicht viel abgewinnen mir fehlt dazu die Kultur die ein solches fest ausmacht und es w├╝rde auf mich K├╝nstlich wirken, genauso abwegig w├╝rde ich es in Las Vegas finden auch wen die Industrie jetzt Hellowen als Gesch├Ąft gefunden hat.

  • Marc

    Hallo,
    Sie schreiben „…und sicher f├Ąnden auch viele ein Metall-Festival wie in Wacken geil.“ Dazu kann ich nur sagen, so etwas gab es schon einmal, mehrere Jahre in Folge sogar. Das Heddesheim Open-Air (H:O:A), veranstaltet von der Band Dawedda, fand urspr. in Muckensturm statt, sp├Ąter dann am Jugendhaus in Heddesheim. Die Band spielt leider nicht mehr, ihre Webseite ist auch nicht mehr aktiv, aber ich konnte dennoch einige Seiten im Internet dazu finden:

    „…Im M├Ąrz ├é┬┤99 feierte Dawedda sein grandioses Come-Back in der Kiste, organisierte im August zusammen mit den Jungs von ANGUISH das erste Muckensturmer Open Air Festival „Rock am Arsch der Welt“,…“

    Stadt Manheim: Dawedda

    Ein Ausschnitt aus dem MM (leider ohne Datum):
    Dawedda lassen es richtig krachen

    Und ein Bild der B├╝hne vorm Jugendhaus:

    Von 1999 – 2004 (das ist das letzte Datum das ich gefunden habe, bin mir aber nicht sicher ob es vielleicht 2005 auch noch einmal war), also 5 Jahre, ist ja nichts was man einfach so unter den Tisch fallen lassen sollte. Im Gegensatz zum Wacken Open-Air (W:O:A) ging das H:O:A aber je nur 1 Tag und kostete keinen Eintritt.

    • Markus

      Hi Marc,Dawedda gibt’s wieder,wir spielen am 28.3.in Wiesloch im Rock und Pop Verein,wenn du Lust hast komm doch hin,um 20Uhr geht’s los,Meld dich doch bei mir wenn du mehr Infos brauchst!!!!

  • entt├Ąuschte

    Die Weihnachtsfeiern habe ich des ├Âfteren bei der TG besucht, als meine Tochter noch klein war.

    Mit der allj├Ąhrlichen Pr├Ąsenz eines Nikolaus ist sie prim├Ąr gedacht f├╝r Eltern und Kinder.

    Die Nordbadenhalle ist ├╝berf├╝llt, die Luft ist schlecht und wir sind in den letzten Jahren nicht mehr hingegangen.

    Man k├Ânnte doch diese Veranstaltung verlegen; im Sommer k├Ânnte man ein Fest in der Freizeithalle durchf├╝hren.

    Der Vorstand k├Ânnte sich hier pers├Ânlich mit dem Programm des Vereins pr├Ąsentieren, das w├Ąre sehr interessant, vor allem f├╝r „Neu Heddesheimer“.

    Teamwork bringt Erfolg, neue Ideen und Impulse: Hier w├Ąre m.E. nicht nur das Auftreten eines Vereins wichtig, sondern von mehreren Vereinen im Ort. Diese Art von Veranstaltungen st├Ąrkt dar├╝ber hinaus das Gruppengef├╝hl.

    Ich w├Ąre dabei!

    Einen sch├Ânen Tag!