Donnerstag, 14. Dezember 2017

Geprothmannt: Sie wollen Klartext reden? Kein Problem! Wie Thilo Sarrazin das Dumme in manchen Deutschen reaktioniert

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Mannheim/Rhein-Neckar, 04. Juli 2011. (red) Die Wirtschaftsjunioren in der Metropolregion wollten unbedingt an Thilo Sarrazin als Redner festhalten. Angeblich, weil es Ihnen um einen „offenen Meinungsaustausch“ geht. Diesen Meinungsaustausch k├Ânnen die verantwortlichen Personen haben – mit einem „Klartext“. Einem offenen Brief an Thomas Steckenborn, Vorstand der Cema AG, an die Wirtschaftsjunioren in der Region Rhein-Neckar und an die Industrie- und Handelskammern.

Von Hardy Prothmann

Sehr geehrter Herr Steckenborn,
sehr geehrte Wirtschaftsjunioren,
sehr geehrte Mitglieder der Industrie- und Handelskammern,

ich schreibe Ihnen diesen offenen Brief, weil ich davon ├╝berzeugt bin, dass Sie einen gro├čen Fehler gemacht haben, der das Ansehen Ihrer Personen, das Ansehen Ihrer Unternehmen und das Ansehen Deutschlands enorm besch├Ądigt hat.

Analytisch betrachtet, haben Sie sich blenden lassen. Sie vermuten, dass der Autor des Buchs „Deutschland schafft sich ab“, Thilo Sarrazin, einen „latenten Diskussionsbedarf aufgegriffen und thematisiert hat“. Zumindest schreiben Sie das in Ihrer Pressemitteilung.

Sie vermuten das, weil sich das Buch des Herrn Sarrazin bislang 1,3 Millionen Mal verkauft hat. Sie schreiben: „Wenn wir Herrn Dr. Sarrazin und seine Gedanken ignorieren w├╝rden, dann w├╝rden wir einem, wie die Verkaufszahlen seines Buches zeigen, gro├čen gesellschaftlichen Thema nicht gerecht“, erkl├Ąrt Michael Sittek, Mitglied im Gesch├Ąftsf├╝hrenden Ausschuss der Wirtschaftsjunioren Mannheim-Ludwigshafen dazu.“

Denkfehler f├╝hren zu falschen Schl├╝ssen

Sie erliegen leider einem eklatanten, mehrfachen Denkfehler, weil Sie, wie viele „Wirtschaftsmenschen“ zu eindimensional denken.

Ihr Denkfehler ist einer der Ausbildung. Ethik geh├Ârt nicht zu den Standardf├Ąchern der BWL, VWL oder Ingenieurswissenschaften. Und Sie bewegen sich nur zum Teil auf einem Produktmarkt (Buch) – der gr├Â├čere Teil ist der Meinungsmarkt (Inhalt).

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Wie viele Kinder haben wohl diese Unternehmerdeutschen gezeugt? 1,3 im Durschnitt?

Sie fragen, „wie es um unsere Diskussionskultur und Demokratie steht, wenn Zensur gew├╝nscht ist“? Auch hier verstehen Sie etwas falsch. Artikel 5 Grundgesetz sagt: „Eine Zensur findet nicht statt.“ Damit ist staatliche Zensur gemeint und Herr Sarrazin ist von keiner Beh├Ârde zensiert worden. Ganz im Gegenteil haben sich von der linken taz bis hin zur konservativen FAZ alle wesentlichen Medien mit seinen Thesen besch├Ąftigt. Das Ergebnis ist eindeutig vernichtend.

Das Grundgesetz garantiert, dass Menschen ihre Meinung frei ├Ąu├čern k├Ânnen. Auch hier ist Ihre Auffassungsgabe beschr├Ąnkt. Sie machen daraus die Selbstverpflichtung, rassistische Meinungen zu bef├Ârdern. Angeblich, um sich einer gesellschaftlich notwendigen Debatte zu stellen. Dabei haben Sie ausnahmsweise gar nicht mal so unrecht: Viele Deutsche haben latent rassistische Einstellungen.

Sie k├Ânnen so viel ├╝ber falsche Zusammenh├Ąnge und falsche Tatsachenbehauptungen diskutieren wie Sie wollen – die Falschheiten werden dadurch nicht richtiger.

Sie rufen zu Kritik und Diskussion auf. Haben Sie die Begriffe in ihrer Bedeutung verstanden. Obwohl Sie angeblich dazu eingeladen, fand dies nicht statt. Herr Sarrazin konnte lang und breit seine kruden Thesen und langweiligen Alltagsanekdoten ausbreiten, ohne sich einer Kritik und Diskussion stellen zu m├╝ssen. Daf├╝r h├Ątte es eines Podiums bedurft. Einen jungen Mann, der sich kritisch ├Ąu├čerte, haben Sie durch Ordner aus dem Saal entfernen lassen.

Faszinierender Erfolg?

Sie sind fasziniert vom „Erfolg“ des Buches. Erfolg ist in Ihren Augen Masse, ist Absatz, ist Umsatz.

Doch wie verh├Ąlt sich das im „Buchmarkt“? Gelten hier die gleichen Gesetze wie f├╝r Katzenfutter?

Warum sollte auch nur einer der rund 400 G├Ąste im Rosengarten den Vortrag besuchen, in dem Herr Sarrazin die „Kernthesen“ des Buches vorstellte, wenn man das Buch schon gelesen hat? W├Ąre das nicht Zeitverschwendung? Oder erhofft man sich neue „Erkenntnisse“, weil man das Buch irgendwie nicht verstanden hat?

Oder wurde das Buch am Ende nur von wenigen und nicht von vielen gelesen? Herr Sarrazin beschwert sich, dass kaum einer seiner Kritiker das Buch gelesen habe. Wie kommt er auf die Idee, dass die K├Ąufer dies getan haben?

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Pseudowissenschaftlicher Erfolgsautor: Thilo Sarrazin.

Das Fetisch-Prinzip

Vielleicht erweitert diese Information Ihren Horizont. Sie wissen sicher nicht, dass die B├╝cher der Literaturnobelpreistr├Ąger mit zu den gut bis sehr gut verkauften, aber am wenigsten gelesenen geh├Âren. Man kauft sich diese B├╝cher, um sie wie einen Fetisch ins Regal zu stellen: „Seht her, was ich f├╝r Literatur lese.“ Oder man verschenkt sie an Leute, die auch Regale haben. Dieses Schicksal teilen diese Autoren mit den Menschen, die an der Bibel mitgeschrieben haben.

Ganz anders Heinz G. Konsalik. Der Autor (Der Arzt von Leningrad) ist einer der kommerziell erfolgreichsten deutschen Schriftsteller mit einer Gesamtauflage von 80 Millionen B├╝chern. Niemand ist je auf die Idee gekommen, ihm daf├╝r den Nobel-Preis zu verleihen oder ihn in literarische Diskussionsrunden einzuladen. Der Gattungsbegriff f├╝r seine B├╝cher ist der Roman. Die Untergattung Trivialliteratur.

Auch er hat vor allem in den Nachkriegsjahren ein „gro├čes gesellschaftliches Thema getroffen“: Die Sinnlosigkeit des Krieges.

Joanne K. Rowling hat von ihren „Zauber-B├╝chern“ (Harry Potter) insgesamt mehr als 400 Millionen Exemplare verkauft. Auch sie trifft ein „gro├čes gesellschaftliches Thema“ – in eine Welt der Fantasie und Zauberer, in den Kampf von Gut gegen B├Âse abtauchen zu wollen, aus der realen, anstrengenden Welt in eine der Fantasie. Man kann dem Alltag entfliehen.

Es ist ein Jugendbuch, das von vielen Erwachsene gelesen worden ist – das kann man aus der Auflage schlie├čen. Sie wissen schon: Statistik. Wie viele Kinder gibt es im Alter zwischen 10 und 14 Jahren? Bei weitem nicht so viele, um diese Auflagen zu erreichen.

Sie als Wirtschaftsjunioren haben mit solchen B├╝chern vermutlich nicht viel zu tun. Sie stehen auf „Sachb├╝cher“. Sie haben mit Auftr├Ągen, mit Kostenrechnung, mit Gesetzeslagen, mit Normen mit all der B├╝rokratie zu tun, die Ihnen das Leben schwer macht. Auch dazu gibt es viele B├╝cher.

Und jetzt dieses „Sachbuch“ von Herrn Sarrazin, der sich ebenfalls als Zauberlehring bet├Ątigt: Er mixt Psycholgie, Neurobiologie, Gentechnik, Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften zu einem Gifttrank. Er will niemanden aus dem Alltag entf├╝hren, sondern er will vergiften.

Neue Dolchsto├člegende

Auch Herr Sarrazin bedient Sehns├╝chte. Auch bei ihm geht es um den Kampf zwischen „Gut und B├Âse“. Zwischen den Intelligenten und den Dummen, zwischen denen, die aussterben und denen, die sich ungez├╝gelt vermehren und die Intelligenten bedrohen.

Der Erfolg seines Buches zeigt, dass er ein Bed├╝rfnis befriedigt, das viele Deutsche in sich tragen. Das Ressentiment gegen├╝ber anderen. Eine tief sitzende, latente Fremdenfeindlichkeit. Die Lust an der Diffamierung. Die Neid-Neurose.

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Kann ein Herr Steckenborn seine Probleme, Fachkr├Ąfte zu finden, mit den Sarrazinschen Thesen l├Âsen?

Im Kern schafft er eine neue Dolchsto├člegende. Wenn es den Deutschen „schlecht geht“, muss irgendjemand anderes daran schuld sein.

In Ihrer Pressemitteilung schreiben Sie, Herr Steckenborn, die Veranstaltung sei „korrekt und mutig“. Merken Sie etwas?

So f├╝hlen Sie sich. Mutig und korrekt. Und wenn Sie „mutig und korrekt“ sind, was sind dann die anderen?

Sie strampeln, sie m├╝hen sich ab und es geht nicht voran.

Mit all den Instanzen von der Kapitalbeschaffung ├╝ber die politischen Kontakte, die Wissenschaft, diese verkorksten Gesetzte, diese Arbeitsvorschriften, Normen, Kontrollen – es ist zum Wahnsinnig werden.

Und dann lesen Sie ├╝ber einen, der sagt, was angeblich falsch ist und wer angeblich schuld hat. Und egal, was der sagt, der hat recht, denn es l├Ąuft so viel falsch.

Weil die Deutschen nicht daran schuld sein k├Ânnen, muss es eben jemand anderes sein.

Mit dieser Rhetorik hat jeder Populist schon immer genau das Dumme in den Deutschen getroffen.

Kinder oder Leistung?

Und Ihnen geht das Messer im Sack auf, wenn sie daran denken, wie viele Leute es gibt, die „Kinder produzieren“ und daf├╝r „Unterst├╝tzung“ erhalten, w├Ąhrend die Leute mangels Zeit oder wegen zu viel Stress oder Karriere nicht in der Lage sind, Kinder zu machen, geschweige denn, sich um sie zu k├╝mmern.

Und zwar so, wie man sich das vorstellt, mit gl├╝cklicher Miracoli-Familie:“Hm, ist das lecker“, Lachen, Freude, Beisammensein, Erf├╝llung. Das alles in schmeichelwei├čes Licht getaucht, die Frau liebevoll, der Mann trainiert, die (1,3) Kinder liebreizend gl├╝cklich, gerne darf es auch etwas Rasen geben, ein Teich, mindestens einen Audi, gerne auch einen X5, wobei der Trend bei Unternehmer-Prolls eindeutig zu AMG-Mercedes-Modellen geht. Ein Golden Retriever passt immer gut ins Bild.

Wenn der Unsinn grassiert, wird es Zeit, „Tacheles“ zu reden. Zur├╝ck zu den „Fakten“. Und die sind hart. Die bildungsfernen T├╝rken und die Araber produzieren zu viele „Kopftuchm├Ądchen“. Zocken alle die ab, die „Gas geben“, die Deutschland voranbringen wollen.

Deutsches Unternehmertum

Kein Wort ├╝ber Unternehmer, die ins Ausland abhauen, weil sie die B├╝rokratie in Deutschland nicht mehr ertragen. Kein Wort ├╝ber deutsche, „geachtete“ Unternehmen, die sich l├Ąngst aus jeder sozialen Verantwortung verabschiedet haben und billiger im Ausland produzieren lassen – zu teils menschenunw├╝rdigen Bedingungen f├╝r die dortigen Arbeiter. Ohne jeden Skrupel. Kein Wort ├╝ber beispielsweise den „Saubermann“-Konzern Siemens, der mit arabischen und anderen Gesch├Ąftemachern ein ausdifferenziertes „Schmiergeldsystem“ perfektioniert hat.

Daf├╝r aber viele Statistiken, die „eindeutige Fakten“ versprechen – von einem Mann, der sich anma├čt, multiple Wissenschaften zu verstehen. Und jeder, der ihm beipflichtet, ist mindestens ebenso „schlau“ und h├Ątte eigentlich auch 1,3 Millionen Mal f├╝r seine Ansichten verkauft werden k├Ânnen. (Sie erinnern sich – das Nobel-Preistr├Ąger-Buch-im-Regal-Prinzip.)

Ist die griechische Staatspleite auch auf muslimische, integrationsunf├Ąhige Einwanderer zur├╝ckzuf├╝hren? Gilt das auch f├╝r Spanien, Portugal, Irland? Oder die USA?

Leimg├Ąnger

Herr Steckenborn, Sie sind, wie viele andere auch, ein Leimg├Ąnger? Ihr t├Ąglicher Frust braucht ein Ventil. Das ist verst├Ąndlich. Aber es ist fatal, wenn sich die Leistungselite, oder die, die sich daf├╝r h├Ąlt, nicht den St├Ąrkeren, sondern den „Abschaum“ als Vergleichsbasis sucht. Wie „mutig und korrekt“ ist das?

Ist Ihnen das eigentlich klar? Ist Ihnen klar, dass Sie sich, wenn Sie Sarrazin folgen, nicht mehr an eigener Leistung, sondern an der Abgrenzung zur „Nicht-Leistung“ orientieren? Ist Ihr Selbstbewusstsein schon derart verformt?

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Diskussionswilliger "St├Ârer" wird entfernt.

„Die Veranstaltung „Klartext der Wirtschaftjunioren der Metropolregion“ will gerade in solch umstrittenen Zusammenh├Ąngen als Diskussionsplattform und nicht als Forum der Stimmungsmache oder der Agitation verstanden werden“, lassen Sie in der „Pressemitteilung“ schreiben.

Als erfahrener Journalist lese ich das Gegenteil heraus. Ihren Frust. Ihre Verzweiflung. Ganz klar wollen Sie Stimmung machen. Und das kann ich sogar verstehen. Es geht Ihnen schlecht – Sie m├╝ssen „Umsatzziele“ korrigieren, weil Sie keine „Fachleute“ finden.

Glauben Sie ihm Ernst, dass Ihre unternehmerische Notlage durch die kruden Thesen eines Thilo Sarrazin erkl├Ąrt werden k├Ânnte? Oder Sie durch die Auseinandersetzung mit dessen Thesen einen Schritt vorankommen?

Die ostasiatische Endl├Âsung

Wenn Sie logisch denken, ist Ihr Gebrauch der Begriffe „Toleranz und Respekt“ reichlich absurd. Herr Sarrazin toleriert keine Muslime und er hat keinen Respekt vor ihnen. Und er unterstellt ihnen, dass sie weder genetisch noch kulturell in der Lage sind, sich in unsere deutsche Gesellschaft zu integrieren.

Indem Sie sich damit gemein machen, teilen Sie diese Haltung und m├╝ssen verstehen, dass Sie unter den Muslimen keine der so dringend ben├Âtigten Fachkr├Ąfte bekommen werden. Denn das ist die Aussage von Herrn Sarrazin.

Hardy Prothmann: "Ein Fehler ist vor allem dann fatal, wenn er wiederholt wird."

Nur Ostasiaten k├Ânnten Ihre Probleme l├Âsen. Die sind, laut Sarrazin, klug und flei├čig. Leider so klug, dass sie nach und nach die Macht ├╝bernehmen werden. Sagt Herr Sarrazin am Beispiel USA. Das nur als Hinweis, wie viel „deutsche Gesellschaft“ es dann noch in einigen Jahrzehnten geben wird.

Wenn die Wirtschaftsjunioren all das glauben, sollten sie den ersten „L├Âsungsvorschlag“ von Herr Sarrazin sofort befolgen und mit einer intelligenten deutschen Frau zur Zeugung schreiten. Die Zeit dr├Ąngt. Denn, wer heute ein Kind zeugt, kann erst in 25 Jahren f├╝r rund 15 Jahre die „H├Âchstleistung ernten“. Denn Herr Sarrazin hat eindeutig erkl├Ąrt, dass es danach mit den „Intelligenz“-Leistungen bergab geht. Denn laut Sarrazin verdummt Deutschland auch mit den Alten.

Man sollte nicht schwul werden, was Herr Sarrazin ja auch als Gefahr angebracht hat, sondern es lieber auf die „arabische“ Art tun, also mit m├Âglichst vielen Frauen viele Kinder machen.

Vielleicht habe ich mit meinem offenen Brief einen kleinen Erfolg. Ganz sicher kann ich nicht erwarten, dass Sie oder andere eingestehen, einen Fehler gemacht zu haben.

Aber vielleicht tr├Ągt dieser Brief dazu bei, dass Sie diesen Fehler nicht wiederholen. Das w├Ąre, so meine ganz pers├Ânliche Meinung, ein bescheidener Gewinn.

Dokumentation:
Die Pressemitteilung der Wirtschaftsjunioren als PDF.

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.

  • hans meiser

    „Herr Sarrazin toleriert keine Muslime und er hat keinen Respekt vor ihnen. Und er unterstellt ihnen, dass sie weder genetisch noch kulturell in der Lage sind, sich in unsere deutsche Gesellschaft zu integrieren.“

    Wer Sarrazin geh├Ârt und gelesen hat, wei├č, dass dieses Zitat schlicht eine L├╝ge ist.
    Sonst kann ich nur sagen: was ein verkorkstes Zeug. Der Autor unterstellt Sarrazin laufend Positionen, die er nie vertreten hat und wettert dann dagegen an. Welchen Sinn hat das?
    Sarrazin gelingt die Gratwanderung zwischen menschlich-moralischen Anspr├╝chen und gesellschaftlichen Notwendigkeiten. Um das zu sehen, muss man aber auch pr├Ązise ├╝berlegen und wiedergeben was Sarrazin wie sagt und was nicht. Hierzu ist der Autor dieses Blogs entweder unwillig oder unf├Ąhig.

    • heddesheimblog

      Guten Tag!

      Vorschlag: Pr├Ązisieren Sie das, was Sie leider nur andeuten.

      Wer Herrn Sarrazin nicht selbst „geh├Ârt“ hat, kann dies gerne auf dem rheinneckarblog.de nachholen.
      Dort haben wir zehn Minuten seines Vortrags in Heidelberg dokumentiert:
      Dokumentation: Das politisch unkorrekte Gestammel des Thilo Sarrazin
      http://rheinneckarblog.de/2011/05/22/dokumentation-das-politisch-unkorrekte-gestammel-des-thilo-sarrazin/

      „Menschlich-moralische Anspr├╝che“ im Zusammenhang mit den rassistischen Thesen Sarrazins ist genau das, was im Text mit „das Dumme in den Deutschen“ benannt wurde.

      Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
      Das heddesheimblog

  • Sarrazin hat Mut

    Sarrazin hat einfach Recht.Die Mainstreamf├Ârmige Meinung in diesem Artikel unterscheidet sich kaum von der politischen Korrektnis anderer Printmedien.Die deutsche Journaille rennt wie vor 1945 einstimmig wenigen,stromlinienf├Ârmigen Leuten mit begrenzten „M├Âglichkeiten“ hinterher… Mitl├Ąufer damals wie heute.Das Sarrazin quasi Berufsverbot bekommen hat,nur weil er sich politisch engagiert hat—wen interessiert das schon…Behaltet nur sch├Ân die Pressefreiheit von Z.B.Ungarn im Auge–in Deutschland ist sie schon lange verloren…Dieses Land erinnert mich immer mehr an die DDR.Das Volk f├╝hlt immer ├Âfter anders als man sich,von Staatswegen, f├╝hlen soll.Sarrazin zitiert nur lang bekannte Statistiken und Wahrheiten.Ansonsten schlie├če ich mich gerne meinem Vorkommentator an.Es ist alles gesagt.