Samstag, 19. August 2017

Berichterstattung im Mannheimer Morgen

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Guten Tag!

Heddesheim, 03. Juli 2010. Im Mannheimer Morgen wird heute ├╝ber eine juristische Auseinandersetzung zwischen der Redakteurin Anja G├Ârlitz und dem f├╝r das heddesheimblog verantwortlichen Journalisten Hardy Prothmann berichtet.

Der Mannheimer Morgen hatte bislang keinerlei Information ├╝ber diesen juristischen Streit und seine Hintergr├╝nde ver├Âffentlicht.

Leider ist die Berichterstattung des Mannheimer Morgens in der Sache verk├╝rzt und unvollst├Ąndig. Beispielsweise wird nicht berichtet, dass die „Einstweilige Verf├╝gung“ des Mannheimer Landgerichts ohne Anh├Ârung von Hardy Prothmann im „Eilverfahren“ erlassen wurde.

Da die Sache, anders als im Mannheimer Morgen dargestellt, noch nicht beendet ist, wird das heddesheimblog erst nach R├╝cksprache mit dem Anwalt eine umfangreiche Dokumentation des Vorgangs voraussichtlich Anfang der kommenden Woche ver├Âffentlichen.

Wie gewohnt, werden wir transparent Hintergr├╝nde, Zusammenh├Ąnge und Fakten auff├╝hren, damit sich die LeserInnen unabh├Ąngig ihre eigene Meinung bilden k├Ânnen.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.

  • Heddesheimer

    Ja ich hab es gelesen, da wollte der sich Mannheimer Morgen eine Sensation basteln.

    Was in diesen Artikel der Gemeinderat soll und warum man das Heddesheimblog verschweigt ist f├╝r mich selbsterkl├Ąrend, man versucht den Gemeinderat Hardy Prothmann in seinem Amt zu besch├Ądigen und m├Âchte nicht auf das Hedesheimblog aufmerksam zu machen.

  • Vom juristischen Laien f├╝r juristische Laien…

    Eine einstweilige Verf├╝gung ist kein „normales“ Gerichtsverfahren, es ist (so hat mir das zumindest mal ein Anwalt erkl├Ąrt) sowas wie eine „juristische Wundert├╝te“. Auch wenn es w├Ąhrend dieses Verfahrens irgendeine „Einigung“ gegeben hat, dann muss dies nicht zwangsl├Ąufig die Beilegung der „Meinungsverschiedenheit“ sein. Die einstweilige Verf├╝gung k├Ânnte in einem darauf folgenden Zivilverfahren enden. Nur hier kann sich jetzt der MM zur├╝cklehnen und auf eine m├Âgliche Klage warten…

    Dies zu erl├Ąutern ist dem MM vermutlich der Platz zu schade ­čśë

  • kompakter

    hallo,

    wen wundert eigentlich was der mm da berichtet? die kampfansage ist doch klar. herr prothmann, lassen sie isch nicht kleinkriegen. wenns zu teuer wird, bin ich gerne bereit zu spenden – die 350 Euro f├╝rs jahresabo hab ich durch meine k├╝ndigung ja ├╝ber.

    gru├č

  • Argus

    Na da hat Herr Prothmann diese Frau G. ganz sch├Ân „waidwund geschossen“
    wenn sie sich auf diese Art wehrt.

    Nur nicht nachlassen !

  • CB

    Hallo!

    Ich muss mich doch sehr ├╝ber die zul├Ąssige Wortwahl wundern.
    „Waidwund“ … Frau G├Ârlitz ist mit Sicherheit kein „St├╝ck Wild“ und ob die Metapher das Niveau des urspr├╝nglichen Artikels ├╝bersteigt wage ich zu bezweifeln.

    Anstatt ├╝ber den MM herzuziehen, ich meine hier die Kommentatoren und auch zu Teilen die Redaktion, w├Ąre ein ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema der journalistischen Grenzen angebracht.
    Die Erkenntnis, dass nun auch unbefangene Richter von einem Schu├č ├╝ber das Ziel hinaus ausgehen, sollte man akzeptieren und seinen Fehler eingestehen.

    Ein Zeichen von Gr├Â├če w├Ąre eine Entschuldigung, aber wie am Wochenende gesehen lassen auch die Vorbilder des Sports dieses Charakterzeichen vermissen.

    Schattige Gr├╝├če!

    • dasheddesheimblog

      Guten Tag!

      Danke f├╝r Ihren Beitrag.

      Wenn Sie in der Suchfunktion „Meinungsfreiheit“ eingeben, werden Sie sehen, dass es hier eine durchaus ernsthafte und transparente Auseinandersetzung mit dem Thema gibt: ├ťber f├╝nfzig Treffer versprechen einen langen Lese-Nachmittag.

      Eine direkte Antwort auf die „Abmahnung“ hat es auch gegeben, die finden Sie hier.

      Die Frage nach der „Befangenheit“ oder „Unbefangenheit“ des Richters stellt sich in diesem Zusammenhang nicht – der Richter hat im Eilverfahren ohne Anh├Ârung der Gegenseite entschieden. Dagegen w├Ąre ein Einspruch m├Âglich gewesen – allerdings mit dem entsprechenden Prozesskostenrisiko.

      Die Akzeptanz der Verf├╝gung k├Ânnen Sie als „Entschuldigung“ werten oder auch nicht – von der Gegenseite kam kein Signal, dass eine Entschuldigung gew├╝nscht ist. Es geht dabei um mehr – was, berichten wir in den kommenden Tagen.

      Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
      Das heddesheimblog

      • CB

        Womit allerdings noch das „Waidwund“ offen w├Ąre und warum diese Wortwahl hier erlaubt ist!?

        Ich harre dann mal aus, bis der Bericht worum es geht folgt!

        Sonnige Gr├╝├če vom Balkon!

        • dasheddesheimblog

          Guten Tag!

          Danke f├╝r Ihren Beitrag.

          Der Begriff „waidwund“ ist als ├╝bertragenes Bild aus der J├Ągersprache ├╝bernommen worden, um eine Meinung zu ├Ąu├čern. An dem Begriff ist redaktionell nichts auszusetzen, deswegen haben wir den Kommentar zugelassen. Zudem wurde er in Anf├╝hrungszeichen gesetzt. Es h├Ątte auch „angez├Ąhlt“ Verwendung finden k├Ânnen – die Argumentation, ob die betreffende Person denn ein Boxer sei, w├Ąre mit Verlaub, geradezu klein(st)lich.

          Ob verwendete Bildsprachen immer den Geschmack treffen oder gut gew├Ąhlt sind, ist eine zun├Ąchst eine stilistische Frage – die Meinungen d├╝rften immer geteilt sein. Im Sinne der Meinungsfreiheit ist auch dies absolut zul├Ąssig.

          Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
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    • Heddesheimer

      ├ťber den MM herziehen??? Und was meinen sie hier zu?

      „Was in diesen Artikel der Gemeinderat soll und warum man das Heddesheimblog verschweigt ist f├╝r mich selbsterkl├Ąrend, man versucht den Gemeinderat Hardy Prothmann in seinem Amt zu besch├Ądigen und m├Âchte nicht auf das Hedesheimblog aufmerksam zu machen.“

      Nach meiner Meinung spricht das eben gerade f├╝r den MM und seine Berichterstattung.

      • CB

        Wieso spricht das denn f├╝r den MM!?

        K├Ânnen sie ihre Aussage auch argumentativ untermauern oder was wollen sie sagen?

        Danke!

        • Heddesheimer

          Meine Argumentation geht eigentlich aus meinen Beitrag hervor.

          Das die Berichterstattung wieder eigenartig und manipulativ ist.

          Ich helfe mal weiter, der Artikel von Herr Prothmann hat nichts mit seiner Arbeit als Gemeinderat zu tun, sondern rein als Journalist und wenn das eine gro├če Tagezeitung nicht trennen kann, sehe ich die Einseitigkeit des MM und manipulative Art best├Ątigt und halte das f├╝r schlechten Jornalismus wie ich ihn von dieser Zeitung kenne.

          War ganz einfach……..

        • chi

          @Heddesheimer: M├Âglicherweise ein Schreibfehler, ein ausgefallenes „nicht“ oder so? „Spricht f├╝r den MM und seine Berichterstattung“ bedeutet: „Berichterstattung des MM ist gut“.

          Da kann ich verstehen, da├č CB das nicht mit „Eigenartig ├óÔéČ┬Ž manipulativ ├óÔéČ┬Ž einseitig“ zusammenbringen kann. ­čÖé

      • Argus

        Das Verhalten des MM zielt doch eindeutig auf die Besch├Ądigung der Person H.Prothmann und seinen heddesheimblog,denn der berichtet objektiv.

        Und ist zudem eine l├Ąstige Konkurrenz!

        Was meine „Ausdrucksweise“ nebst Metapher betrifft.
        Die finde ich nicht ungew├Âhnlich.
        Beim Fu├čball wird z.B. auch „gek├Ąmpft“
        und es kommt kein(e) Spieler/in um.
        Was soll also die Aufregung?
        Die Redaktion hat es akzeptiert!

        Wenn man Haare in der Suppe finden will,dann findet man die.
        Besonders wenn die Haare selbst da hineingeworfen werden.

        • CB

          Guten Tag!

          Es ist schon interessant wie „objektiv“ definiert wird!
          Wenn es den Menschen in ihre Argumentation passt, dann ist es eine objektive Berichterstattung, wenn es unangenehm wird ist sie manipulativ.

          Dieses Verhalten ist ja nun auf beiden Seiten zu beobachten und auch hier bei den Kommentatoren offensichtlich.
          Woher wei├č „Argus“ worauf die Berichterstattung „abzielt“ und woher wei├č „Heddesheimer“ das es „manipulativ“ ist.

          Ich pers├Ânlich denke auch, dass eine strikte Trennung des journalistischen Daseins und des politischen Daseins nicht m├Âglich ist.
          Wie ist denn Diskussion der Nebent├Ątigkeiten von Bundestagsabgeordneten in diesen Kontext einzuordnen?
          Offensichtlich ist eine gro├če Mehrheit der Bev├Âlkerung der Meinung das man dies nicht trennen kann und zur Befangenheit f├╝hren kann. Warum m├╝ssen Nebent├Ątigkeiten in der Regel vom Arbeitgeber genehmigt werden?
          Bei Herrn Prothmann ist dies aber alles kein Problem. Sicher er muss sich die Nebent├Ątigkeit des Gemeinderats nur selbst „genehmigen“, aber ist denn der Aspekt des Verwischens so illusorisch?
          Welches Interesse hat denn Frau G├Ârlitz zu manipulieren, wo liegt das Motiv?

          Man muss sich mit allen Quellen kritisch auseinandersetzen und das bedeutet eben auch mit der die vermeintlich die eigene Meinung teilt.

          Ansonsten kann ich nur noch mal das Lesen der Definition von „objektiv“ empfehlen und hoffe auf eine sachliche Ebene auch hier in den Kommentaren ohne eine polarisierende Brille.

          Sonnige Gr├╝├če vom Fr├╝hst├╝ckstisch!

          • dasheddesheimblog

            Guten Tag!

            Danke f├╝r Ihren Beitrag.

            Sie schreiben einen wichtigen Satz: „Man muss sich mit allen Quellen kritisch auseinandersetzen und das bedeutet eben auch mit der die vermeintlich die eigene Meinung teilt.“

            Als verantwortlicher Journalist des heddesheimblogs betone ich immer wieder, dass unsere Berichterstattung bewusst subjektiv ist – weil Journalisten alle Subjekte sind und gar nicht objektiv berichten k├Ânnen. Journalisten, die ihre Arbeit verantwortlich betreiben, k├Ânnen aber „intersubjektiv“ arbeiten und damit nahezu „objektiv“ berichten, indem sie die „Geschichte“ von mehreren Seiten betrachten, verschiedene Betrachtungsweisen anderer Menschen in die Darstellung einflie├čen lassen.

            Wen sich Journalisten auf die reine Nachricht beschr├Ąnken und wer, wann, wo, was berichten ist eine Objektivit├Ąt m├Âglich. Sobald ein Text aber mehr als diese Fragen beantwortet, gibt es immer eine Fokussierung, die Teile des Ganzen betrachtet. Und damit kommt es zu einer subjektiven Betrachtung. Das ist auch vollkommen in Ordnung – solange man nicht so tut, als sei der Fokus das Ganze. Was Journalismus ist oder sein kann, haben wir beispielsweise in diesem Text beschrieben: Journalismus – was ist das?

            Wir fordern unsere LeserInnen immer wieder auf, auch andere Quellen zu beachten und sich aus m├Âglichst vielen Informationen eine Meinung zu bilden. Diese Transparenz ist au├čergew├Âhnlich f├╝r Medien, die gerne so tun, als gebe es au├čer dem eigenen Medium selbst keine anderen Informationsquellen. Der Mannheimer Morgen beispielsweise f├╝rchtet das Wort „heddesheimblog“ scheinbar wie der Teufel das Weihwasser – das heddesheimblog findet im Mannheimer Morgen nicht statt. Warum? Darauf soll sich jeder selbst seinen Reim machen.

            Die subjektive Betrachtung der „Dinge“, die wir h├Ąufig anwenden, ist ein gro├čer Vorteil f├╝r die LeserInnen. Indem wir deutlich machen, aus welcher Perspektive wir berichten, sind die Artikel lebendiger. Sie nehmen eine Haltung ein – der kann man folgen oder auch nicht. Aber man wei├č, woran man ist.

            Im anglo-amerikanischen Journalismus ist die bewusste, subjektive Berichterstattung weit verbreitet – daran orientieren wir uns. Die subjektive Sicht wird mit Fakten belegt – die LeserInnen erfahren also, warum wir zu dieser Sicht gekommen sind. Damit machen wir unsere Arbeit transparent und ├╝berpr├╝fbar.

            Besonders in den „Meinungsst├╝cken“, also den Kommentaren wird dies deutlich. Diese geh├Âren regelm├Ą├čig zu den am meisten gelesenen Artikeln – vermutlich, weil die LeserInnen gerne eine Meinung erfahren wollen, die k├Ânnen sie teilen oder auch nicht oder sich „Einzelteile“ davon aneignen. Hier geht der Journalismus ├╝brigens auf seine Wurzel zur├╝ck: Artikel 5 Grundgesetz ├╝ber die Meinungsfreiheit.

            Jeder kann sich seine Meinung frei bilden und diese frei ├Ąu├čern – eine staatliche Zensur findet nicht statt. Niemand ist gezwungen, mehr als eine Quelle daf├╝r zu benutzen. Jeder ist aber gut beraten, mehr als eine Quelle zur Meinungsbildung heranzuziehen. Jeder kann eine Meinung haben, ohne sich f├╝r Fakten zu interessieren. Die Freiheit, seine Meinung auf Fakten zu st├╝tzen oder nicht, hat jeder B├╝rger der Bundesrepublik Deutschland.

            Sie schreiben: „…hoffe auf eine sachliche Ebene auch hier in den Kommentaren ohne eine polarisierende Brille“. Hier verlassen Sie das Verst├Ąndnis der Meinungsfreiheit. Jede Meinung ist wie jede Berichterstattung „subjektiv“, mithin mehr oder weniger „polarisierend“. Der eine sieht besser als der andere. Jeder Mensch erf├Ąhrt die Welt unterschiedlich – abh├Ąngig vom Alter, der Bildung, den F├Ąhigkeiten und anderen Faktoren.

            W├╝nschenswert ist, dass sich Menschen interessieren, das hei├čt, sich mit sich und der Welt um sie herum auseinanderzusetzen. Das bietet Journalismus an. Ob das „gut“ oder „schlecht“ ist, interessant, bedeutend oder belanglos, entscheidet jeder individuell.

            Das gro├če Interesse, das unsere blogs bei den LeserInnen finden, zeigt, dass unsere Form von Journalismus bei den Menschen ankommt. Die neuen M├Âglichkeiten des Internets, sich mit Kommentaren zu beteiligen, ver├Ąndert auch den Journalismus – nicht nur die individuelle Sicht des jeweiligen Reporters wird wahrgenommen, sondern auch die Stimmen der LeserInnen und das, was sie denken. Das ver├Ąndert und bereichert auch die Meinungsbildung. Und das ist gut so!

            Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
            Das heddesheimblog

          • CB

            Hallo!

            Wir sind da einer Meinung nur scheint es da Aufkl├Ąrungsbedarf bei den Kommentatoren respektive den Lesern zu geben, diese gehen n├Ąmlich von einer Objektivit├Ąt aus!
            Diese wird ja aus den von ihnen genannten Gr├╝nden gar nicht geleistet.

            Letztlich macht dieser Umstand wahrscheinlich auch den Charme f├╝r die Leser aus und es wird als Alternative wahrgenommen.
            Dennoch muss auch diese kritisch gepr├╝ft werden!

            Zum Umstand der Trennung des Daseins haben sie mir jedoch leider zu wenig geliefert. Ich hatte konkrete Beispiele genannt und hatte auf mehr Offenheit gegen├╝ber dem Leser gehofft.

            Die Abhandlungen ├╝ber Meinungsfreiheit und Subjektivit├Ąt sind dem widerkehrenden Leser ja bekannt.

            Ich freue mich auf eine sachliche Ebene und meine damit, dass man erstens auf die konkreten Punkte des Gegen├╝ber reagiert und zweitens sich konstruktiv mit den Argumenten besch├Ąftigt.
            Die polarisierende Brille – im Sinne einer vorgefertigten Meinung die ohne Hinterfragen final ist – die sollten B├╝rger denen an der Entwicklung ihrer Gemeinde etwas liegt ablegen k├Ânnen.

            Sonnige Gr├╝├če vom Schreibtisch!

          • dasheddesheimblog

            Guten Tag!

            Danke f├╝r Ihren Beitrag.

            Dass die LeserInnen von einer „Objektivit├Ąt“ ausgehen, ist Ihre Ansicht und Sie beziehen sich dabei auf einen einzigen Kommentar. Vielleicht fehlte hier das entsprechende Wort und die LeserInnen sch├Ątzen an unserem journalistischen Angebot die „Nachvollziehbarkeit“.

            Zudem wird von anderen Medien immer wieder die scheinbare „Objektivit├Ąt“ wie ein Glaubensbekenntnis heruntergebetet – damit ist der Begriff fest verwurzelt, ohne ihn tats├Ąchlich in Frage zu stellen.

            Was die „Trennung des Daseins“ angeht, meinen Sie wahrscheinlich meine journalistische Arbeit und das Ehrenamt als Gemeinderat. Dazu finden Sie eine transparente Darstellung in der Rubrik „der gl├Ąserne Gemeinderat„.

            Weiter finden Sie in vielen Texten ├╝ber das heddesheimblog genau diese Frage und meine Antworten darauf: Viel Spa├č bei der Lekt├╝re.

            Was Sie in Zeitungen nicht finden, sind die Parteib├╝cher oder „Pr├Ąferenzen“ der jeweiligen Journalisten. Hier herrscht Null-Transparenz.

            Weiter finden Sie einen gut gelesenen Text, der auch hier im blog verlinkt wurde unter „prothmann.posterous.com„.
            Darin hei├čt es: „Ein Journalist, der zur „Verschwiegenheit verpflichtet ist“, hat keinen Vorteil, sondern ein echtes Problem. W├Ąre der Journalist kein Gemeinderat, k├Ânnte er jeden Tipp nachrecherchieren, k├Ânnte seine Informationen kombinieren und auch spekulieren, was wohl nicht-├Âffentlich verhandelt worden ist oder wird.
            Tut er das aber, wenn er gleichzeitig Gemeinderat ist, drohen Strafgelder. Ganz im Gegenteil muss ein solcher Journalist geradezu echte berufliche Beschneidungen seiner Kompetenzen hinnehmen.
            Welche Vorteile k├Ânnten sich bieten? Keine. Ob der Journalist als Gemeinderat an der ├Âffentlichen Sitzung teilnimmt oder am Pressetisch sitzt – wo ist der Unterschied? Die ├Âffentliche Situation ist dieselbe.“

            Ihre Forderung nach „mehr Offenheit“ ist mithin mehr als erf├╝llt – dadurch, dass Sie vermutlich noch nicht lange mitlesen, d├╝rfte das Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein.

            Und Sie k├Ânnen sicher sein, dass die LeserInnen des heddesheimblogs sich sehr intensiv und konstruktiv mit Fragen zum Gemeindeleben besch├Ąftigen – sonst w├╝rden diese nicht so intensiv lesen und kommentieren.

            Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
            Hardy Prothmann, Redaktion heddesheimblog

          • Heddesheimer

            Nur zu dieser Fragen.

            „Ich pers├Ânlich denke auch, dass eine strikte Trennung des journalistischen Daseins und des politischen Daseins nicht m├Âglich ist.“

            Als ├óÔéČ┼żberichtendes Medium├óÔéČ┼ô (Mannheimer Morgen) ├╝ber etwas kann ich das schon au├čer ich m├Âchte es nicht und das ist der Ursprung meines Kommentars. Aus diesem Grund f├╝hren ihre weiteren Darstellungen in die Irre und haben mit meinen Kommentar nicht zu tun.

        • Heddesheimer

          @CB

          Woher ich das wei├č? Das erschlie├čt sich mir aus dem Artikel und wurde oben von mir begr├╝ndet. Ich sehe es einfach als best├Ątigt und einen Sachverhalt wie in der Bildzeitung und das ist meine Meinung.

          Sonnige gr├╝├če aus dem A380

  • Mhm’er

    Hallo Herr Prothmann,

    ich kaufe mir den MM zwar immer noch mehr oder weniger regelm├Ą├čig,
    lese die Berichte allerdings nun (noch) kritischer als vorher.

    Ihr Verdienst!!!

    Also weiter so und nicht unterkriegen lassen.