Montag, 24. September 2018

In eigener Sache: Gute Zahlen und spannende Zeiten

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Guten Tag!

Heddesheim, 01. Dezember 2009. Die Zugriffs- und Besucherzahlen sind auf dem heddesheimblog gegen├╝ber dem Vormonat leicht gestiegen – das freut uns sehr. Die Redaktion dankt allen Leserinnen und Lesern f├╝r ihr Interesse. Und nat├╝rlich unseren Werbekunden – denn die kostenfreien Informationen auf dem heddesheimblog sind werbefinanziert.

Insgesamt gut 512.000 Mal wurde im November 2009 auf Artikel des heddesheimblogs geklickt – hat der Statistikserver unseres Dienstleisters 1&1 in Karlsruhe gez├Ąhlt. Das sind rund 3000 Klicks mehr als im Vormonat Oktober.

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Entwicklung der Seitenaufrufe. Klicken Sie f├╝r eine gr├Â├čere Darstellung. Quelle: 1&1

Und ziemlich genau hat es 1000 Besuche mehr gegeben, insgesamt 56.596 „views“, wie das auf Computerdeutsch hei├čt.

Wir danken allen Leserinnen und Lesern f├╝r ihre Aufmerksamkeit und freuen uns, das das redaktionelle Angebot des heddesheimblogs seit Monaten zur t├Ąglichen Lekt├╝re f├╝r viele Heddesheimerinnen und Heddesheimer einfach dazu geh├Ârt.

Und wir m├Âchten uns bei unseren Werbekunden bedanken – denn die kostenfreien Informationen auf dem heddesheimblog werden durch Werbung finanziert. Das ist eine klassische Partnerschaft in den modernen Zeiten des Internets.

Das heddesheimblog bietet durch seine aktuelle und hintergr├╝ndige Berichterstattung ein attraktives Werbeumfeld – denn die Werbung sucht Aufmerksamkeit. Die k├Ânnen wir bieten: Einerseits durch unsere aufmerksamen Leser und nat├╝rlich durch die aufmerksame und professionelle journalistische Arbeit der Redaktion.

Wir werden aber auch in den Nachbargemeinden gelesen – kommende Woche starten wir das hirschbergblog. Anfang 2010 wird ein weiteres blog in der Nachbarschaft dazukommen.

„Speerspitze des Lokaljournalismus“ in Deutschland.

Und wir werden sehr aufmerksam in ganz Deutschland gelesen: Die Nachrichtenagentur epd Medien (Evangelischer Pressedienst) bezeichnet uns in seiner aktuellen Ausgabe als „Speerspitze des Lokaljournalismus“ in Deutschland. Andere Medien sehen im heddesheimblog „Die Zukunft des Lokaljournalismus“ – wir auch. Und das nicht ohne Grund.

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Entwicklung der Seitenaufrufe - tabellarisch. Klicken Sie f├╝r eine gr├Â├čere Darstellung. Quelle: 1&1

Die Lokalzeitungen verlieren deutschlandweit dramatisch an Auflage. ├â┼ôberall werden Redaktionen zusammengelegt, zusammengestrichen oder gleich komplett gek├╝ndigt (Lesen Sie hier einen dramatischen Bericht ├╝ber diese Zust├Ąnde in „Die Zeit“). Der Grund: Die Kosten sind aus Sicht der Verleger zu hoch. Betriebswirtschaftlich gesehen mag das stimmen. Aber es gibt noch einen anderen, einen journalistischen Grund: Viele Redaktionen schreiben an ihren Lesern vorbei – die wollen ganz einfach die inhaltsleeren pseudo-journalistischen Produkte der „Lokalzeitungen“ nicht mehr haben.

Gegen „Bratwurstjournalismus“.

Der Gr├╝nder des heddesheimblogs, Hardy Prothmann, hat daf├╝r einen Begriff gepr├Ągt, den viele Kollegen aufgegriffen haben: „Bratwurstjournalismus“. Die Definition ist einfach: „Der Wettergott war gn├Ądig, die Bratwurst war lecker (oder „f├╝r Speis und Trank“ oder „f├╝r das leibliche Wohl“ war/ist gesorgt), der Bieranstich ist gegl├╝ckt.“ Schauen Sie in Ihre aktuelle Tageszeitung: Dort wimmelt es von solchen „Berichten“, die die Menschheit nicht braucht.

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Entwicklung der Besucherzahlen. Klicken Sie f├╝r eine gr├Â├čere Darstellung. Quelle: 1&1

Die Redaktion respektiert die Menschen im kleinen Ort Heddesheim und nimmt deren Themen, Sorgen, Hoffnungen, deren Spa├č und deren ├âÔÇ×rger wichtig.

Dar├╝ber berichten wir: ├â┼ôber Feste, Veranstaltungen, Vereine, Lokalpolitik, Wirtschaft und Kultur, Schule oder Sport und ├╝ber die Menschen, die dabei eine positive oder negative Rolle spielen. Und wir bieten Servicethemen, die nicht von gro├čen Agenturen „gesponsort“, sondern durch das heddesheimblog redaktionell entschieden werden.

Und ganz wichtig: Wir berichten auch ├╝ber Vorf├Ąlle, ├╝ber die andere Medien nicht berichten, sondern wider besseres Wissen Beihilfe zum Verschweigen leisten.

Drei Beispiele aus dem November:

Das heddesheimblog berichtet – auch wenn andere schweigen.

Das heddesheimblog hat ├╝ber diese F├Ąlle berichtet – aber weder der Mannheimer Morgen, noch die RNZ, noch der SWR oder andere.

Das heddesheimblog ist gerade mal gut ein halbes Jahr alt – die anderen Medien sind dagegen „Riesen“ – seit Jahrzehnten vor Ort, mit viel mehr Mitarbeitern, Geld und „Verbindungen“ ausgestattet. Wenn jemand ├╝ber diese drei (beispielhaften) Themen etwas h├Ątte wissen m├╝ssen oder in Erfahrung bringen sollte, dann doch wohl die „etablierten“ Medien. Sie „wissen“ nichts oder wollen nichts „in Erfahrung bringen“ und haben daf├╝r sicherlich Gr├╝nde.

Ein Grund ist bestimmt Desinteresse oder schlechte Arbeit. Ein anderer kann sein, dass „gewisse Leute“ eine „Berichterstattung“ nicht w├╝nschen – aus welchen Gr├╝nden auch immer. Wie glaubw├╝rdig Medien sind, die den Menschen Nachrichten vorenthalten, muss jeder Leser, H├Ârer, Zuschauer f├╝r sich selbst entscheiden.

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Entwicklung der Besucherzahlen - tabellarisch. Klicken Sie f├╝r eine gr├Â├čere Darstellung. Quelle: 1&1

Auch dem heddesheimblog muss niemand einfach so glauben. Damit man unseren Berichten aber glauben kann, sind wir um Transparenz bem├╝ht. Wir legen unsere Quellen offen (whistleblower sch├╝tzen wir).

Wir verlinken zu anderen Informationsangeboten – auch auf die Gefahr hin, dass die Leser nicht bei uns, sondern woanders „surfen“. Wir machen unsere Arbeit f├╝r alle nachvollziehbar. Und wenn uns dann doch ein deutlicher Fehler unterl├Ąuft – dokumentieren wir diesen in der Kategorie Korrektur – soweit der Redaktion bekannt ist, macht das in Deutschland nur der „Spiegel“ genauso konsequent.

Ganz sicher wird das├é┬áheddesheimblog aufgrund dieser Arbeit ├é┬áals „Speerspitze des Lokaljournalismus“ in Deutschland bezeichnet, weil es sich anstrengt, besten Journalismus zu bieten.

Lokaljournalismus muss kein „Bratwurstjournalismus“ sein. ├â┼ôberall wo Menschen leben, ist es lokal. Und diese Menschen wollen guten Lokaljournalismus. Davon sind wir fest ├╝berzeugt. Auch davon, dass es leider viel zu wenig guten Lokaljournalismus gibt. Deswegen bauen wir auch aus.

Die „klassischen“ Medien befinden sich in einer existenziellen Umbruchsituation und reden von „Krise“. Das heddesheimblog befindet sich im Aufbruch und begreift den Wandel als Chance.

Sch├Ân, dass Sie dabei sind. Als Leserin oder Leser, als Werbekunde oder als interessierter Mensch „au├čerhalb von Heddesheim“. Wir sind sicher: Es bleibt spannend.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das heddesheimblog

├ťber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr├Ąts und Reportagen oder macht investigative St├╝cke.